Ein kleines Mädchen, dass nichts von Zauberei wusste, wird mit 10 Jahren damit konfrontiert. Sie lebte in einer kleinen Familie, wo sie kaum etwas zu essen bekam, geschweige denn richtige Manieren gelernt hatte. Als sie auf die hogwartsschule kam, l...
Severus Snape wurde gebeten zu Dumbledores Büro zu kommen. Eben hatte er eine Freistunde, heute Nachmittag würde er seine Tochter und Potter gleichzeitig unterrichten. Seine Laune war heute noch gedämpfter als gestern, wo er seine Tochter erwischt hatte, wie sie versucht hatte über Eileen Prince über seine Mutter alles herauszufinden. Er wusste das sie den Namen bestimmt im Gedächtnis abgespeichert hatte, aber er hatte dafür gesorgt, dass man über seine Mutter nichts herausfindet. Er wunderte sich aber, woher sie den Namen Halbblutprinz her hatte? Sicher nicht als Buch? Trug sie etwa sein Buch mit sich? Das konnte er sich nicht vorstellen, dass brauchte sie nicht, sie war ja ein Genie wie er in Zaubertränke. Es musste jemand anderes haben, jemand aus ihrem Freundeskreis. Er behielt die Sache lieber im Auge. Mit schnellen Schritten durchquerte er die Gänge bis zu Dumbledores Büro. Er wollte erst im neuen Halbjahr wieder auftauchen, deshalb wunderte er sich, dass er jetzt schon wieder anwesend ist. Er klopfte sachte gegen die Tür, aber er hörte nichts. Kein Herein, gar nichts. Als er die Tür vorsichtig öffnete, war der Raum menschenleer. Kein Dumbledore, kein niemand. ,, Albus?", fragte er ruhig. Nichts. Er ärgerte sich etwas. Wollte der Direktor ihm ein Streich spielen. Plötzlich kam eine Feuerflamme hervor. Sie umkreiste etwas auf Dumbledores Pult. Es entstand ein Feuerring. In der Mitte war etwas platziert. Snape kam näher und erkannte eine Phiole mit Tränen drinne. Als er es mit seinen weißen, langen Fingern anrührte, erloschen die Flammen und Dumbledores tiefe Stimme erhellte den Raum. ,, Severus. Ich bin noch unterwegs, aber ich wollte ihnen etwas geben. Etwas, was ich viele Jahre verheimlicht hatte und was ich ihnen geben wollte, wenn der Zeitpunkt gekommen ist. Das sind Erinnerungen, die sie nicht miterlebt haben und die sie vergessen haben. Ich habe sie aufbewahrt. Es sind Erinnerungen von Lily. Ich bin bald wieder zurück, behalten sie weiterhin den Malfoy Jungen im Auge!", sprach die Stimme und sie erlosch sofort. Nun war der Raum wieder totenstill. Nur Snape hielt die Phiole in seiner zitternden Hand. Lilys Tränen. Es durchfuhr ihm einen kleinen Stich im Herzen, aber auch ein bisschen Stolz, dass Lily vor ihrem Tod noch an ihm gedacht hatte. Er wollte sich die Erinnerungen sofort anschauen. Er gierte danach. Er fragte sich welche Erinnerungen ihm genommen wurden. Während er überlegte, tat er reflexartig etwas, worüber er gar nicht nachgedacht hatte. Er war mit den Gedanken bei Lily. Als er die Phiole fest in der Hand hielt, und das Denkarium vor ihm schwebte, weiteten sich seine Augen. Der Brief! Ebonee! Seine Hand stockte sofort als er die Träne fallen lassen wollte. Wollte er es wirklich sehen? Diese Erinnerungen? Sein Herz klopfte. Er fühlte sich wie in den Kindertagen, wo er Lily besucht hatte und sie ihn umarmt hatte. Es war als würde er gleich wieder Lily sehen, seine große Liebe. Seine kühlen Selbstbeherrschungen sanken und er sah verzweifelt aus. Lange hatte er nichts mehr von Lily gesehen, nur ein paar Bilder. Nun hatte er ihr eine Erinnerung hinterlassen. Snape bekam Schmetterlinge in Bauch, er fühlte sich glücklich. Seine Lily. Wenn sie nur sehen könnte, wie mutig unsere Tochter ist, und zu welcher Schönheit sie herangewachsen ist.
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Snape fasste all seine Mut zusammen, holte tief Luft und ließ die Tränenflüssigkeit ins Denkarium fallen. Snape folgte der Träne und verschwand im Denkarium. Er stand in seinem Haus. Lily und er küssten sich. Snapes Gefühle bauten sich auf. Er konnte es nicht fassen. Er hatte sich wirklich mit Lily geküsst. Er nahm alles wahr, auch dass er Lily zurück wies, da sie nicht ganz beisammen war, aber sie es unbedingt wollte. Snape sah alles und war von Tränen, Stolz und Verliebtheit gerührt.