Ron sah aus als hätte er schon lange nicht mehr das Tageslicht gesehen. Seine Miene war einfach unbeschreiblich. Er sah schlimm aus, als er den Mann sah, der viele Jahre seine Ratte war. Ebonee schien ebenfalls erschrocken und sah zu einem runden Mann, der sehr ängstlich aussah.
Es stellte sich heraus, dass Peter Pettigrew der Verräter war und Sirius Black viele Jahre unschuldig im Gefängnis gesessen hatte und Harrys Pate war. Als alles geklärt war, gingen alle nach unten. Ebonee ließ ihren Vater dort liegen, er würde wieder zu sich kommen, dass wusste sie. Während die anderen Peter und Ron hinunter halfen, ging Sirius sehr nahe zu Ebonee. ,, Ich war der einzige, der von dir wusste. Ich bin leider nicht dein Pate, aber du sollst wissen, alles was du brauchst bekommst du. Du bist ein Geschenk. Du siehst aus wie Lily, nur die Haare sind schwarz.", sagte er und lächelte. Ebonee lächelte zurück. Er dachte wirklich noch, dass James ihr Vater war. Sie würde aber niemals verraten das Snape ihr Vater war, besonders nicht Sirius, die beiden hassten sich schon genug. ,, Ich danke dir, Sirius.", sagte Ebonee aufrichtig und als sie draußen waren, ging sie sofort zu Ron um Hermine zu helfen, ihn unversehrt auf den Boden zu helfen. Lupin kümmerte sich um Peter und Harry ging zu Sirius, der voller Sehnsucht auf das Hogwartsschloss schaute. ,, Ich hätte niemals gedacht, dass alles so endet!", meinte Ebonee und sah in die verängstigten Augen der beiden anderen. ,, Ich mache mir eher Sorgen, was Snape mit uns anstellt. Der wird versuchen uns von der Schule zu werfen. Vielleicht hat er dieses mal Glück...!", kam es von Hermine, die schon viel weiter dachte, als jeder andere. Ebonee hatte diese Sache total vergessen. Ron hatte es eher nicht verstanden, denn er starrte immer noch auf Peter, der vorher seine Ratte Krätze war. ,, Er wird alles daran setzen uns alle rausfliegen zu lassen!", jammerte Hermine und versuchte ihre Tränen zu unterdrücken. Ebonee sah ins Leere. Würde ihr Vater sie alle wirklich rausfliegen lassen? ,, Wir sollten uns jetzt erstmal Gedanken machen, wie wir Ron und Peter ins Schloss kriegen und besonders Sirius!", sagte Ebonee und schaute kurz zu Sirius der Harry gerade etwas mitteilte. Hermine nickte beschwichtigend und tätschelte Ron leicht, der endlich aus seiner Starre kam. ,, Es schmerzt so!", krächzte Ron und sah zu seinem Bein. Ebonee hatte ebenfalls Schmerzen. Überall waren Schnittwunden und Schürfwunden. ,, Wir sollten uns langsam auf machen...!", sagte Ron nun und schaute sehnsüchtig zum Schloss. Ebonee konnte sich denken, woran er dachte. Ans Bett mit ganz viel Essen und Geschenken. Bei den Gedanken schmunzelte sie leicht, doch dieser kleine Gedanke verschwand sofort, denn Hermine zeigte kreischend auf einen Punkt an den Himmel, wo eine kleine Wolke, einen großen runden weißen Mond hervorzeigte. Ebonee ratterte alles herunter, woran sie gerade dachte und fuhr vor Schreck zusammen. Werwolfszeit. Lupin! Lupin schaute ebenfalls zu dem Punkt und blieb an ihm auch hängen. Er zitterte plötzlich und ließ seinen Zauberstab fallen. Harry und Sirius liefen zu ihnen herbei. Sirius versuchte Lupin zu beruhigen. Er redete auf ihn ein, aber es brachte überhaupt nichts. Lupins Augen wurden sehr groß und schwarz, seine Haut wurde zu Fell und seine Nägel zu sehr scharfen Krallen. Sein Mund wurde riesig und zeigten nun scharfe Zähne hervor. Seine Klamotten sprangen zur Seite und er reckte sich hervor, sodass er dabei Sirius grob zur Seite schmiss. Auch Peter ist verschwunden. Ebonee klammerte sich fest an Hermine, die sich ebenfalls eng an alle schmiegte. Lupin jaulte laut durch die Nachtluft und kam bedrohlich auf die vier zu. Ebonee zitterte am ganzen Leib und hatte das Gefühl gleich in Ohnmacht zu fallen. Sie hatte noch nie so Angst wie jetzt. Der Werwolf wollte sich gerade auf sie stürzen, als ein anderer großer schwarzer Hund den Werwolf attackierte. Sirius. Er versuchte Lupin davon abzuhalten, die vier anzugreifen. Alle vier umschlungen sich eng und versuchten sich gegenseitig zu beruhigen. Sirius wurde immer wieder zur Seite geschmissen, sowie jetzt. Der Werwolf zeigte seine scharfen Zähne und brüllte. Nun wandte er sich wieder den vieren zu. In dem Moment, kam eine schwarze Gestalt aus der kleinen Höhle und sah bedrohend zu den vieren auf. ,, Potter!", zischte er wütend und baute sich vor Harry auf, der aber nur mit großen Augen zu dem Werwolf starrte. Als Snape bemerkte, das ein Werwolf vor ihnen war und der Werwolf mit seinen scharfen Krallen ausholte, fielen alle zu Boden. Doch in dem Moment, griff Sirius den Werwolf wieder an. Alle rappelten sich wieder auf und Ebonees Herz klopfte so laut, dass man es bis nach China hören konnte. Snape stellte sich vor den vieren und sah entsetzt zu, wie die beiden Gestalten sich bekämpften. Ebonee spürte die Hand von ihrem Vater auf ihrer Schulter und das beruhigte sie ein wenig. Niemand wunderte sich übers Snapes beschützerisches Verhalten, da alle Augen auf das Schauspiel vor ihnen war. Nun lief Sirius davon, um den Werwolf von ihnen wegzubringen. Der Werwolf lief dem Hund mörderisch hinterher. Auch Harry löste sich von Snape und lief ihnen hinterher. ,, KOMM SOFORT ZURÜCK!", bellte er aber Harry hörte nicht. Ebonee konnte ihren Bruder nicht alleine lassen. Sie wollte auch loslaufen, aber ihr Vater hatte sie fest gepackt und sah sie scharf an. ,, DU NICHT!", fauchte er und sah alle drei tadelnd an. Er zauberte eine Trage herbei, wo Ron raufgelegt wurde und sofort ins Schloss geflogen wurde. Hermine wurde auch mit einer Trage ins Schloss geflogen, sodass Snape mit seiner Tochter nun alleine war. ,, Ich muss Harry helfen!", trotzte sie entsetzt und sah verzweifelt in die Richtung wo Harry verschwunden war, aber sie war zu schwach um sich gegen den festen Griff ihres Vaters zu wehren. ,, Nein, das wirst du nicht. Ich bin enttäuscht von dir, Ebonee. Wie konntest du nur mir wieder so einen Schrecken einjagen? Du wirst jetzt ins Krankenflügel gebracht....!", doch weiter kam er nicht, denn er sah Dementoren auf sie zufliegen. Auf Ebonee zufliegen. Es waren zwei die sich auf sie stürzten. Der Rest flog weiter. Ebonee stürzte zu Boden und fühlte sich schlecht, elend und alleine. Aber was hatte sie gelernt? Doch sie war zu schwach.
Snape holte sofort seinen Zauberstab raus. Angst umgab ihn. Angst um seine Tochter. ,, EXPECTO PATRONUM!", rief er und eine Hirschkuh glitt elegant heraus und verscheuchte die beiden Dementoren. Ebonee lag nun bewusstlos am Boden. Snape brachte sie sofort ins Krankenflügel und bannte sich gleich einen Weg wieder nach unten um Harry Potter zu holen und Sirius Black zu fesseln.
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Harry Potters Halbschwester
Fiksi PenggemarEin kleines Mädchen, dass nichts von Zauberei wusste, wird mit 10 Jahren damit konfrontiert. Sie lebte in einer kleinen Familie, wo sie kaum etwas zu essen bekam, geschweige denn richtige Manieren gelernt hatte. Als sie auf die hogwartsschule kam, l...
