Ebonee lag in ihrem Bett und dachte über den unbrechbaren Schwur nach. Wie ist ihr Vater nur so geworden? Wieso tut er das? Immer wieder stellte sich Ebonee diese Fragen und niemand konnte sie ihr beantworten und das machte Ebonee stutzig, depressiv und verrückt. Sie musste mit einer Gewissheit leben, die nur sie, Malfoy und Snape wussten. Eine Gewissheit die gefährlich und hinterhältig ist. Wie gerne sie jemanden davon erzählen wollte. Es war so eine schwere Last. Ebonee kniff ihre Augen zu, sie wollte versuchen einzuschlafen aber es klappte nicht. Ginny schlief schon tief und fest. Sie schaute auf ihren Wecker. 2.00 Uhr Morgens. Mit einem kleinen Seufzer stand sie auf, zog sich ein Mantel über ihr Schlafanzug und zog sich Schuhe an. Sie konnte nicht schlafen also muss sie sich ein bisschen die Zeit vertreiben. Sie könnte herausfinden wer dieser Halbblutprinz ist. Auch wenn sie schon alles gesucht hatte, musste es Informationen zu ihn geben. Sie lief die Treppen hinunter in den Gemeinschaftsraum. Alles war still, man hörte nur das Knistern des Feuers. Sie schlich sich hinaus in die kalten Korridore. Es war duster und unheimlich. Ebonee wusste das sie in der Bibliothek nichts über den Halbblutprinz finden würde, aber sie wusste ganz genau das ihr Vater etwas damit zu tun hatte. Er hatte etwas panisch geklungen als er davon gehört hatte. Sie hatte vor in das Büro von Filch einzudringen, wo die ganzen Pokale der ehemaligen Schüler standen. Vielleicht hatte dieser Schüler eine Auszeichnung bekommen. Sie lief durch die verlassenen Korridore, bis zu Filch Büro. Sie wusste das er nachts nie in seinem Büro war, er war meistens unterwegs in den Korridoren um Schüler zu bestrafen oder Peeves zu ermahnen. ,, Alohomora!", flüsterte sie und die Tür öffnete sich. Ebonee glitt schnell hinein, machte das Licht an und durchsuchte das Büro. Sie schaute auf jedes einzelne Pokal. Sie fand sogar Tom Riddle. James Potter. Tim Teckless. Jason Bullstrode. Regulus Black. Sofort musste Ebonee an Sirius denken. Sie vermisste ihn so sehr. Sie hätte ihn so gerne bei sich um von Snape zu erzählen. Er wusste das Snape Ebonees Vater war, kurz vor seinem Tod hatte er es herausgefunden. Sie durchsuchte weiter. Sie fand noch mehrere Auszeichnungen, Ermahnungen, Strafbriefe wo fast nur Sirius Black und James Potter drauf standen. Aber nichts. Es gab nichts über den Halbblutprinzen. Ebonee überlegte scharf nach. Halbblut, wenn man von einem Muggel und einem Zauberer oder Hexe kommt, Prinz..... Ebonee weiß nicht weiter. In dem Moment klickte etwas bei ihr. Vielleicht hieß dieser jemand mit Nachnamen Prinz. Sie suchte sofort in den ganzen Unterlagen nach einem Prinz. Sie entdeckte eine kleine Auszeichnung von Eileen Prince, die den ersten Alohomora Zauberspruch gemeistert hatte. Eileen Prince. Ihr kam keine Idee wer das sein könnte. Sie beschloss morgen in der Bibliothek nach dem Namen zu suchen. Sie legte alles wieder dahin wo es war, nur die kleine Auszeichnung von Eileen Prince nahm sie mit. Sie machte das Licht aus, schnellte heraus, schloss die Tür und lief die Gänge entlang, bis sie etwas wahrnahm. Zwei Menschen. Ebonees Herz stockte, sie blieb ruckartig stehen, schaute sich panisch nach einem Versteck um, aber es gab nichts. Die Auszeichnung versteckte sie sofort hinter ihrem Rücken. Leider hatte diese Geeste Severus Snape schon entdeckt. Neben ihm lief Flitwick. ,, Miss Evans? Was tun sie hier um diese späte Stunde?", fragte Flitwick ermahnend. Ebonee schaute sehr betrübt und als sie den scharfen Blick ihres Vaters sah, bekam sie eine Gänsehaut. ,, Ich ich konnte nicht schlafen und musste mir kurz die Füße vertreten!", sagte sie kleinlaut und da sie Okklumentik beherrschte konnte sie es gut vortäuschen und echt rüberbringen, der einzige der ihr nicht glaubte war Snape. ,, Na dann. Ab in ihr Bett. Morgen ist wieder Unterricht und wie ich gehört habe, werden sie in die sechste Klasse kommen. Da sollten sie ausgeruht sein!", sagte Flitwick und verließ die beiden mit einem kurzen Nicken zu Snape. Als Flitwick von dannen war, stand Ebonee ihrem Vater gegenüber. Sie schluckte nervös. ,, So So. Miss Evans kann es nicht lassen, hier herumzuschleichen!", knurrte Snape genüsslich. Ebonee sah ihn hasserfüllt an. ,, Ich musste mir irgendwie die Zeit vertreiben, ich denke sie können sich vorstellen warum ich nicht schlafen kann...!", entgegnete sie ihm mutig. Snape dagegen bemusterte sie kurz. ,, Was verstecken sie hinter ihrem Rücken?", brummte Snape erbost. Ebonee schluckte. ,, Nichts, nur ein Blatt Pergament...!", widersetzte sie sich und versuchte den Blick konstant zu halten. ,, Zeig!", forderte er auf und holte sein Zauberstab mit dem Licht hervor, sodass man seine schwarzen Augen leuchten sah. Ebonee kniff die Augen zu und übergab ihm die Auszeichnung. Snape überflog kurz alle Zeilen, steckte die Auszeichnung sofort in seine Innentasche und starrte Ebonee mit einem Anflug von Ärgernis an. Nun sah er nicht mehr amüsiert drein, eher verärgert und wütend. ,, Was wollen sie damit bezwecken? Mit diesem Namen?", fragte er streng. Ebonee hopste von einem Fuß auf den anderen. ,, Ich....ich nichts.", stotterte Ebonee, sie wusste nicht was sie sagen sollte. Wenn sie die Wahrheit sagen würde, gäbe es richtigen Ärger und sie würde nur Harry verraten. ,, Hören sie auf herumzuschnüffeln und kümmern sie sich um die Schule. Wenn ich sie noch einmal erwische, wenn sie versuchen von dem Namen etwas herauszufinden, dann schwör ich ihnen das es ihnen leid tun wird!", drohte Snape und baute sich zu seiner vollen Größe auf. Ebonee schreckte leicht zurück. ,, Und jetzt ab! 10 Punkte Abzug von Gryffindor!", zischte Snape und scheuchte Ebonee hoch zum Gemeinschaftsraum. Ebonee verspürte eine innere Wut. Sie hatte gerade alles um herauszufinden wer dieser Halbblutprinz ist, und nun wurde alles wieder zerstört, aber sie hatte den Namen. Sie konnte immer noch in der Blíbliothek danach suchen, sobald der nächste Tag anfing.
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Harry Potters Halbschwester
FanfictionEin kleines Mädchen, dass nichts von Zauberei wusste, wird mit 10 Jahren damit konfrontiert. Sie lebte in einer kleinen Familie, wo sie kaum etwas zu essen bekam, geschweige denn richtige Manieren gelernt hatte. Als sie auf die hogwartsschule kam, l...
