Ein kleines Mädchen, dass nichts von Zauberei wusste, wird mit 10 Jahren damit konfrontiert. Sie lebte in einer kleinen Familie, wo sie kaum etwas zu essen bekam, geschweige denn richtige Manieren gelernt hatte. Als sie auf die hogwartsschule kam, l...
Am nächsten Tag mussten alle noch in den Unterricht, Ebonee hatte gerade Zaubertränke. Wie immer ging Snape seine gewohnte Runde und schikanierte die Gryffindors, besonders Ginny. Doch bei Ebonee hatte er wie immer nichts auszusetzen. Bei Tessa ebenfalls nicht, obwohl ihr Trank nicht gerade besser aussah, wie bei Ginny. Als Ebonee ihr Reagenzglas abgab, sagte Snape laut: ,, Miss Evans, ich müsste mich kurz mit ihnen unterhalten!" Ginny schaute ihr mitleidig nach und verließ den Raum, so wie alle anderen, nur Tessa gab ihr einen feixenden missbilligenden Blick. Als alle draußen waren und die Tür geschlossen war, konnte Snape sein ausdruckslosen Blick in den richtigen verwandeln. ,, Was sollte das gestern? Wieso bist du Karkaroff gefolgt?", fragte Snape und schaute seine Tochter streng an. Ebonee seufzte. ,, Ich wollte einfach nur wissen, warum ihr euch beide kennt. Und da dachte ich ich kann es herausfinden!", gab sie preis und schaute beschämt zu Boden. Snape schaute mit einem tadelnden Blick zu seiner Tochter. ,, Ich bin enttäuscht von dir, Ebonee. Karkaroff ist ein gefährlicher Typ. Bitte tue dieses nie wieder. Versprich es mir!", forderte er seine Tochter auf, die sofort nickte. ,, Und noch was. Mad Eye Moody ist nun hier. Er kontrolliert wirklich alles und nimmt ganz besonders mich unter die Lupe. Ich möchte nicht das er erfährt, dass ich dein Vater bin, also müssen wir unsere Gespräche verringern. Ich kann es leider auch nicht ändern, aber wir dürfen uns nicht mehr sehen. Außer nach den Stunden oder wenn es mal zugelassen ist, oder ein guter Zeitpunkt ist. Ich schicke dir sonst auch eine Eule. Aber sonst, unter keinen Umständen darfst du hier auftauchen, und in dieser Zeit wo wir uns nicht sehen, möchte ich das du auf dich aufpasst und keine Dummheiten anstellst, hast du mich verstanden?", sagte er in einem ernsten Ton. ,, Verstanden, ja.", meinte sie traurig. ,, Gut, dann ab in dein Gemeinschaftsraum!", sagte er streng und kehrte Ebonee den Rücken zu. War er etwa nicht traurig, dass Ebonee ihn nicht mehr besuchen kommen konnte? Er schien gar nicht betrübt. Als wäre es ihm egal! Mit hängenden Schultern, verließ sie den Klassenraum und rannte die Treppen hoch.
Der nächste Tag ist angebrochen und heute war die Auswahl. Ebonee saß voller Aufregung auf ihrem Platz. Harry, Hermine, Ron und Ginny neben ihr. ,, Wer glaubt ihr wird Hogwartschampion?", fragte Ebonee in die Runde. Alle zuckten mit den Schultern. Es könnte jeder sein. ,, Wir haben es auch versucht. Leider hatte unser Alterungstrank nicht gewirkt. Dumbledore ist einfach zu schlau!", meinten Fred und George und Ebonee kicherte. Hermine dagegen rollte nur mit den Augen. ,, Dumbledore zu überlisten, da müsstet ihr schon mehr drauf haben...!", erwiderte sie forsch und kehrte den beiden den Rücken zu, als sie etwas erwidern wollten.
,, Es ist so weit. DIE AUSWAHL DER CHAMPIONS FÄNGT AN!", rief Dumbledore in die Halle. Er löschte die Fackeln an den Wänden aus, sodass es dunkel wurde und man nur noch das blaue Feuer des Feuerkelches erkennen konnte. Bagman, Crouch und Dumbledore standen um ihn herum. Die Lehrer etwas abseits. Dumbledore näherte sich langsam dem Feuerkelch und er spukte ein Pergament aus. ,, Der erste Champion für Durmstrang ist..... VIKTOR KRUM!", rief Dumbledore und die Halle brach in Beifall aus. Ein stämmiger, schwarzhaariger, gutaussehender Junge stand von dem Slytherintisch auf und ging auf Dumbledore zu. Er bekam die Aufforderung in den nächsten Raum zu gehen. Der Feuerkelch spukte das nächste Pergament aus. ,, Der zweite Champion von Beauxbatons ist.... FLEUR DELACOUR!", rief Dumbledore und die Halle brach nochmals in Beifall aus. Ein Mädchen mit silberblonden Haaren betrat das Podium. Dumbledore beglückwünschte sie und auch sie musste in den nächsten Raum gehen. Nun war der Hogwartschampion dran. ,, Hoffentlich Gryffindor!", hauchte Ebonee. Das letzte Pergament wurde ausgespukt und die Halle war stumm. ,, Der Hogwartschampion ist....... CEDRIC DIGGORY!", rief Dumbledore und der eine Tisch von Hufflepuff johlte und klatschte, während die anderen nur klatschten. Cedric war ein großer, gutaussehender Sucher, wie Harry. Dumbledore schüttelte kräftig seine Hand und auch er wurde in den Raum geschickt. ,, Sehr schön! Nun haben wir unsere drei Champions. Aber nur einer gewinnt am Ende ewigen Ruhm, nur einer gewinnt den Kelch der Kühnheit, den TRIMAGISCHEN POKAL!", rief Dumbledore und zeigte vorne am Pult auf einen Pokal, der leuchtete.
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Ebonee staunte. Auch die anderen Schüler sahen mit leuchtenden Augen zu dem Pokal. Doch plötzlich flackerte beim Feuerkelch noch etwas auf.
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Dumbledore sah erschrocken zum Kelch hin und schaute verblüfft, genauso wie alle anderen Lehrer und Bagman. Plötzlich spukte er noch ein weiteren Pergament aus. Ebonee schaute mit offenen Mund zu Dumbledore, der das Pergament an sich nahm und drauf starrte. Zuerst flüsterte er etwas, was nur manche verstanden, dann schrie er so laut er konnte: ,, HARRY POTTER!" Ebonee drehte sich abrupt zu ihrem Halbbruder um. Erstarrt sah sie ihn an. Auch Ron und Hermine sahen erschrocken aus. Harry konnte es nicht fassen, dass sah man ihm an. ,, HARRY POTTER!", schrie er nochmals. Ebonee und Hermine gaben Harry einen Ruck nach vorne zu gehen. Er tat es mit zitternden Knien. Viele aus Hufflepuff, Slytherin und Rawenclaw flüsterten Beschimpfungen. ,, DU BIST NOCH NICHT MAL 17!", johlten manche hinein. Doch Harry bemerkte diese Sätze gar nicht. Er ging mit langsamen Schritten zu Dumbledore, der ihm nicht die Hand schüttelte, sondern einfach seinem Pergament gab. Dann ging er ebenfalls in den Raum. Ebonee tauschte mit Hermine einen vielsagenden Blick. Nach dieser Geschichte, beendete Dumbledore es und alle verließen die Große Halle. Hermine und Ron liefen mit gedämpften Gesprächen vorne voraus, während Ebonee bei Ginny blieb, die immer noch geschockt drein blickte. ,, Wie konnte das nur passieren? Wie hatte Harry das hinbekommen?", fragte Ginny leise. Ebonee sah sie verschreckt an. ,, Das war nicht Harry. Hast du nicht sein Gesichtsausdruck bemerkt. Total erschüttert, verschreckt und verwirrt. Er war das nicht. Es muss jemand anderes gewesen sein!", klärte Ebonee auf und überlegte wer es gewesen sein konnte. Zuerst fiel ihr Malfoy ein, aber der war auch noch keine 17. Außer Malfoy fiel ihr keiner ein. Plötzlich fiel es ihr wie Schuppen von der Nase. KARKAROFF. Er war gestern abend noch alleine in der Großen Halle. Aber was hatte Karkaroff davon? Ebonee erinnerte sich noch vorhin, wie er geschaut hatte, als Harry aufgerufen wurde. Wütend. Und was wollte er damit erreichen? Er konnte es nicht gewesen sein! Er wäre auch viel zu ängstlich dafür! Sie ging zusammen mit Ginny ins Gemeinschaftsraum, wo Fred und George eine Party vorbereiteten, zusammen mit den anderen Gryffindors. ,, Was wird das?", fragte Ginny schroff. ,, Eine Party, für Harry. Gryffindor hat einen Champion ist das nicht wunderbar!", krächzte Fred und baute Konfetti an. ,, Lasst das. Harry hat andere Sorgen!", befahl Ginny streng, doch Fred und George gingen nicht drauf ein. ,, Komm wir gehen!", meinte Ebonee und beide verließen den Gemeinschaftsraum und gingen hoch zu den Schlafsäälen. Hermine und Ron waren auch schon verschwunden. Sie alle wussten, dass Harry seine Ruhe haben würde.