Ein kleines Mädchen, dass nichts von Zauberei wusste, wird mit 10 Jahren damit konfrontiert. Sie lebte in einer kleinen Familie, wo sie kaum etwas zu essen bekam, geschweige denn richtige Manieren gelernt hatte. Als sie auf die hogwartsschule kam, l...
Snape hatte die Todessersitzung hinter sich, wo alle beschimpft wurden, dass sie Harry Potter und Ebonee Evans entkommen lassen haben. Voldemort war richtig sauer, aber er würde jetzt seinen zweiten Teil des Plans einlösen, von dem nur die engsten Vertrauten wussten, insbesondere er. Voldemort versucht das Ministerium zu stürmen um an die Macht zu kommen. Snape dachte nur an seine Tochter. Er machte sich solche Sorgen. Aber eigentlich brauchte er sich keine Gedanken machen, sie hat eine Gabe und eine Kette, die sie vor Gefahren warnt. Sie hat alles um zu überleben. Trotz allem hatte er Angst, dass Ebonee es nicht überlebt oder ihr etwas schlimmes zustößt. Aus irgendeinem Grund holte er ein Gedankenstreifen aus seiner Schläfe und packte ihn in das Denkarium, dass mal Dumbledore gehört hatte. Er packte sie hinein und schaute in die Erinnerung.
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Lily küsste ihn. Sofort bekam er ein Gefühlsstoß im Bauch. Immer wenn er diese Szene vor Augen hat, bekommt er Tränen in den Augen. Wie schön wäre es gewesen. Er verwelgt in den Erinnerungen und versucht damit seine Sorgen und Unruhe etwas zu verringern.
Ebonee lag im Bett und dachte immer noch über dieses Buch nach, welches ihr schöne Erinnerungen gezeigt hatte. Sie musste zugeben, dass es ihr Herzenswunsch gezeigt hatte, aber niemals würde sie ihren Vater wieder als ,,Vater" haben wollen. Er hatte zu viele Untaten getan, Dumbledore umgebracht, hinterlistig gehandelt, sie angelogen und mit Voldemort ein Komplott geschmiedet. Er war ein Anhänger Voldemorts. Niemals würde sie sich so einen Vater wünschen. Sie dachte wieder zurück an die Tage, wo sie ihren Vater noch als treuen Spion von Dumbledore kannte. Als sie ihn öfters besucht hatte, sie bei ihm die Ferien verbracht hatte und sie mit ihm tolle Momente verbracht hatte. Sie haben alle täuschend echt gewirkt. Plötzlich hörte Ebonee ein knarzen. Sie stand leise auf, öffnete die Tür und ging nach unten. Ron war ebenfalls aufgestanden. Er ging aus dem Haus. Was hatte er vor? Ebonee lugte durch ein Fenster und erkannte Harry wie er mit Rucksack sich auf dem Weg machte und Ron ihn aufhielt. Sie konnte leise Bruchstücke mithören. ,, Was? Ohne Hermine und Ebonee? Das würden wir keine zwei Tage aushalten!", sagte Ron aufgebracht. ,, Du bist vielleicht der Auserwählte, aber hier gehts um was größeres, viel größeres...! Außerdem ist morgen die Hochzeit....!", weiter kam Ron nicht. ,, Auf eine Hochzeit nehme ich keine Rücksicht. Tut mir leid, egal wessen Hochzeit. Ich muss anfangen diese Horkruxe zu finden. Verstehst du denn nicht? Um so länger wir hier bleiben, desto mehr gewinnt er an Stärke....!", widersprach Harry ebenfalls aufgebracht. ,, Jetzt ist nicht der Augenblick. Damit täten wir ihm nur einen Gefallen. ", sagte Ron und Harry ließ missmutig seine Tasche fallen. Ebonee tappste leise die Treppen zum Schlafzimmer empor. Beide hatten Recht. Mit diesen Gedanken fiel Ebonee in einen tiefen Schlaf. Sie durchquerte mit ihrem Besen jeden Wald und jeden Fluss, bis sie plötzlich als Zuschauerin in einem dunklen Kerker war. Am Ende lag ein Mann verängstigt und eingekrümmt. ,, Du hast mich belogen, Ollivander!", kam die zischende, wütende Stimme von Voldemort. Er stand mit erhobenen Zauberstab vor Ollivander und sah ihn mit einem tödlichen Blick an. Ebonee erwachte sofort und holte tief Luft. Sie blickte nach draußen, es war schon hell. Ginny und Hermine waren auch nicht mehr im Zimmer. Anscheinend waren sie schon am frühstücken. Ebonee hatte immer noch das Bild vor Augen von Ollivander. Sie zog sich um und ging mit schweren Schritten nach unten. Es war alles ruhig und leise. Sie entdeckte George, der mit einem amüsierten Blick zu Harry und Ginny schaute, die sich gerade küssten. Ebonee vergas für einen Moment, den Traum und grinste, bis die beiden bemerkten, wie sie beobachtet wurden. Ginny trug ein schönes, graues Kleid, mit Verzierungen, sogar ihre Haare sind schon fertig. Sie schaute mit einem peinlich berührten Blick noch einmal zu Harry und ging dann nach oben. Harry nahm den anderen Weg, wo Ebonee stand. Er schaute leicht beschämt zu seiner Schwester. ,, Na endlich.", flüsterte Ebonee glücklich. Harry gab ihr einen Klapps auf den Kopf. ,, Du bist ja noch nicht umgezogen. Die Hochzeit beginnt bald!", sagte Harry. Sofort dachte Ebonee wieder an den Traum zurück. ,, Harry. Ich..... ich hatte einen Traum von Ollivander und Voldemort....!", begann Ebonee zu erzählen. ,, ....Oh du auch? Wo er von Voldemort bedroht wurde?", fragte Harry angespannt. Ebonee nickte mit großen Augen. ,, Ja. Ich auch. Er hatte ihm erzählt, dass es einen Elderstab gibt, der mächtiger sei als alles andere...!", meinte Harry und Ebonee runzelte die Stirn. ,, Hoffentlich findet er den nicht!", krächzte Ebonee ängstlich. ,, Nun, jetzt geh dich umziehen!", forderte Harry auf und Ebonee ging mit schnellen Schritten in ihr Zimmer. Was sollte sie nur anziehen?