Alle packten ihre Sachen zusammen. Ebonee kam gerade in den Gemeinschaftsraum gerannt, als sie von Ron aufgehalten wurde. ,, Und alles gut? Wo warst du?", fragte er stirnrunzelnd. ,, Bei Snape. Ich hatte noch meinen Aufsatz abgegeben!", sagte sie kurz. ,, Denk dran, wir müssen gleich los", warnte er sie noch und jetzt kam die pure Freude in Ebonee wieder hoch. Sie ging mit zu den Weasleys, sie musste nicht zu ihrer Muggelfamilie. Es war pures Glück, dass sie zu ihnen konnte, Harry durfte es nicht. Während sie packte, dachte sie über ihren Vater nach. Noch immer wusste sie nicht wer es war und sie gab die Hoffnung auch schon auf, ihn jemals kennenzulernen. Es machte sie traurig, aber dieses verstarb sofort, da sie mit zu den Weasleys fuhr. Sie waren schon wie eine zweite Familie, da auch Harry mit ihr gut in Kontakt stand. Als alles gepackt war, schaute sie nochmals in ihr Schlafsaal und schloss schweren Herzens die Tür. Sie würde Hogwarts vermissen. Unten angekommen, warteten die Weasleys schon, ebenfalls wie Harry, der Mies gelaunt war und Hermine, die wie Ebonee etwas traurig drein schaute. Zusammen verließen sie den Gemeinschaftsraum. ,, Ich wünschte ich könnte zu euch, anstatt zu den Dursleys!", beschwerte Harry sich und ging voraus. ,, Besonders nach dem was alles passiert ist.... da habe ich keine Lust mit den Dursleys rumzuhängen, aber Dumbledore verlangt es so.... er sagt mir aber immer noch nicht warum..!", fügte er noch beschwichtigend hinzu. ,, Dumbledore muss seine Gründe haben, Harry. Ich denke es ist etwas wichtiges, besonders wo IHR-WISST-SCHON-WER wieder da ist.", meinte Hermine und Ebonee stimmte ihr zu. ,, Ihr werdet mir aber schreiben, in den Wochen!", sagte Harry argwöhnisch und schaute jeden seiner Freunde an. ,, Klar doch. Ich lasse meinen Bruder doch nicht alleine!", versprach Ebonee, sowie die anderen.
Zusammen stiegen sie in den Zug und fuhren nach Hause. Während der Fahrt unterhielten sie sich über Fudges Verhalten, was es für Auswirkungen haben könne. ,, Nichts. Es stand nichts im Tagespropheten. Sogar Kimmkorn hat von Fudge Ärger bekommen, dass sie nichts in die Hexenwoche veröffentlichen darf.", sagte Hermine unwirsch. ,, Er hat Angst. Angst vor Voldemort.", sagte Ebonee prompt und Ron zuckte bei dem Namen zusammen. ,, Aber warum? Viel schlimmer ist es doch, das wir alles verheimlichen. So kann er doch schneller und gründlicher an die Macht kommen...", brummte Harry wütend. ,, Er will es nicht wahr haben. Er glaubt es einfach nicht. Aber niemand kann sagen, warum er so denkt....!", meinte Hermine entschlossen.
Am Bahnhof Kings Cross angekommen, wurde Harry von Lupin zu den Dursleys gebracht. Ebonee, Ginny, Hermine, Ron, Fred und George wurden von Artuhr und Molly Weasley abgeholt. Sie flogen mit dem blauen Auto, mit dem Ebonee auch schon im zweiten Jahr das Vergnügen hatte, zum Fuchsbau. Halt. Nein. Sie flogen woanders hin. ,, So Kinder. Wir mussten so diskret wie möglich sein, damit es ja niemand mitbekommt, nicht mal die Malfoys. Wir fliegen nicht zum Fuchsbau wie üblich. Wir fliegen zum Grimmauldplatz. Zum Orden. Eine neue Geheimgesellschaft. Wir werden dort über die Ferien hausen. Es ist Sirius Versteck. Dort werden täglich Ordentreffen veranstaltet, mit allen Mitgliedern, die gegen ihr-wisst-schon-wem kämpfen.", erklärte Mrs Weasley und Ebonees Augen leuchteten auf. ,, Dürfen wir auch schon bei den Treffen dabei sein?", fragte sie und Fred und George hoben die Köpfe neugierig. ,, Nein, mein Schatz. Nur für erwachsene Zauberer. Ihr seit noch minderjährig.", sagte sie in einem strengen Ton und die Freude auf Ebonees Gesicht verschwand sofort. ,, Und was ist mit uns? Wir sind schon 16!", beschwerten sich Fred und George und sahen mit glänzenden Mienen zur Mutter. ,, Ja ich denke da kann man....!" ,, ARTHUR! Nein, natürlich nicht! Ihr seit noch minderjährig. PUNKT!", fuhr sie ihren Mann und ihre Söhne an. Sie kamen an einem seltsamen Muggelort an. Arthur parkte vor einem großen Haus. Sie stiegen alle aus und sahen sich irritierend um, bis Arthur einen Zauberspruch aufsagte und das Haus sich in der Mitte verschob. Ebonee staunte. ,, Was ist mit den Muggeln?", fragte Hermine ängstlich. ,, Die merken nichts. Zauberei!", sagte Arthur geheimnistuerisch und ging voran durch die kleine Lücke des Hauses. Die anderen folgten neugierig, Hermine etwas misstrauisch.
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Harry Potters Halbschwester
FanfictionEin kleines Mädchen, dass nichts von Zauberei wusste, wird mit 10 Jahren damit konfrontiert. Sie lebte in einer kleinen Familie, wo sie kaum etwas zu essen bekam, geschweige denn richtige Manieren gelernt hatte. Als sie auf die hogwartsschule kam, l...
