Die Tage bei den Weasleys waren sehr witzig. Besonders die Überraschung die Fred und George parat hatten. Sie wollten es erst präsentieren, wenn Harry anwesend war. Also mussten sie noch eine Woche warten. Ebonee verbrachte die meiste Zeit in ihrem Bett und las einige Bücher. Seit dem Tod von Sirius hatte sie nicht sonderlich viel Lust draußen Quidditch zu spielen oder Gesellschaftsspiele zu spielen und sie vermisste ihren Vater so wie ihren Bruder. Hermine würde auch bald kommen. ,, Ebonee, die neue Ausgabe von Tagespropheten ist da!", rief Ginny hoch. Ebonee packte ihr Buch über Zaubertränke sofort zur Seite und spurtete nach unten. Als sie auf die erste Titelseite schaute, erschrak sie sich.
,,Einbruch bei Ollivander und ein Massenanschlag auf die Muggel", las Ebonee laut vor und riss vor Schreck ihre Augen auf. ,, Sie werden immer unvorsichtiger und sie haben Ollivander mitgenommen!", meinte Ginny verängstigt. ,, Hermine wird gleich eintreffen. Es ist zu gefährlich für sie, bei ihren Eltern zu leben!", sagte Mrs Weasley nebenbei und deckte schon den Tisch. ,, Das ist ja furchtbar. Unseren besten Zauberstabmacher. Was hat er wohl vor?", fragte Ebonee leicht benommen von der Situation. Ginny zuckte mit den Achseln. Es war sehr seltsam. Was auch immer Voldemort vorhatte, es verhieß nichts gutes.
Hermine kam paar Stunden später und alle aßen zum Mittag. ,, Es ist gut das ich bei euch sein darf, auch meine Eltern wissen das etwas schlimmes passiert und sie sind Muggel. Es ist schwer ihnen das zu erklären, danke Mrs Weasley!", sagte Hermine und Mrs Weasley drückte ihr einen Schmatzer auf das Gesicht. Zusammen gingen sie hoch und spielten Schach. Ebonee verlor immer. Es war gar nicht ihr Spiel. In letzter Zeit war sie sehr unmotiviert.
Eines Abends lag sie auf dem Sofa unten alleine bei den Weasleys. Sie las wie immer ihr Zaubertränkebuch, bis plötzlich das halbe Wohnzimmer mit Koffern und einem Käfig versehen war, wo Hedwig drinne stand. ,, Hedwig?", fragte sie sich und schien verwirrt. Wer war das? Sie legte ihr Buch zur Seite. Ginny kam ebenfalls sofort herbei und schaute Ebonee irritierend an. ,, Hedwig? Harrys Koffer?", kam es von ihr und sie schien verwundert. ,, MUM? Seit wann ist Harry in unserem Haus?", rief sie zur Treppe gewandt. Molly schaute vom ersten Stock herunter. ,, Welcher Harry, Süße?", fragte sie. ,, Na Harry Potter wer sonst!", entgegnete Ginny belustigend. Ebonee schaute hinaus in die Dunkelheit. Aber sie erkannte niemanden. ,, Na ich wüsste ja wohl, wenn Harry Potter in meinem Haus ist!", meinte Molly leicht schräge. Ebonee erblickte plötzlich zwei Personen. Sie waren weit hinten. Leider konnte sie die Gesichter nicht erkennen. Nur das der andere wieder mit dem Apparieren verschwand. Die andere Person kam jetzt näher und näher ans Haus. Es war Harry. Ebonee lief zur Tür, öffnete sie und lief auf Harry zu. ,, Ebonee!", rief Harry glücklich und beide umarmten sich. Nach dem kam Ginny und umarmte ihn kräftig. Ebonee bemerkte zwischen den beiden eine kleine Spannung. War etwas zwischen den beiden? Als Harry ins Haus kam, wurde er von Molly begrüßt und von Ron und Hermine. Danach aßen alle zum Abendbrot und Ebonee und Ginny gingen ins Bett, da sie alle aufgeregt auf die Überraschung von Fred und George warteten.
Als sie im Bett lag, dachte sie an ihren Vater. Was tat er wohl und dachte er auch an seine Tochter? Vermisste er sie genauso, wie sie ihn?
Mit diesen Gedanken verfing sie sich in einen ruhigen Schlaf.
Am nächsten Tag waren Fred und George schon sehr früh wach. Alle anderen kamen einer nach den anderen, machte sich etwas zum Frühstück und zogen sich Muggelklamotten an. Ebonee zog sich eine rote karierte Hose an, mit einem schwarzen Oberteil.
Fred und George sind schon viel früher gegangen als die anderen. Ebonee war so gespannt auf die Überraschung, das sie die erste war die mit dem Flohpulver zur Winkelgasse flog. Sie war lange nicht mehr in der Winkelgasse. Das letzte woran sie sich erinnern kann ist die laute Stimmung, die Tiere, die vielen tollen Läden und viele andere Dinge, die Ebonee beeindruckt haben. Doch als sie da ankam war alles anders. Es war dunkel, der Himmel sah aus als würde gleich der Untergang nahen, die Straßen verlassen, die Läden waren alle leer. Und da fiel es Ebonee wie die Schuppen vom Kopf. Letztens war doch ein Anschlag auf die Winkelgasse verübt wurden, wo Ollivander entführt wurde. Harry, Ron, Hermine und Ginny kamen als nächstes. Auch sie schienen leicht verschreckt, als sie die verlassene Winkelgasse erkannten. ,, Warum wollen Fred und George das wir hier her kommen?", fragte Ebonee leicht verärgert. Als sie aus dem verlassenen Laden herauskamen, schauten sie auf die Gassen. Überall klebten Plakate von Todessern an der Wand, die schon halb zerrissen waren. Sie liefen eine kleine Gasse entlang, bis sie rechts abbogen. Alle Läden waren dunkel und verlassen, außer der Laden der vor ihnen war. Es war ein geschmückter, leuchtender Laden. Der einzige der noch am laufen war. Dort waren abertausende Menschen drinne. Der Laden war riesig. ,, Was, wie?", kam es von Ron der fassungslos drein schaute. Ebonee war beeindruckt. Dieser Laden scheint mehr zu haben, als die ganzen Läden in Hongsmeade zusammen. Harry grinste vergnügt, während Hermine total baff war. ,, Das haben sie also vorgenommen, als sie die Schule verlassen haben!", meinte Hermine bestürzt und konnte es nicht glauben. Sie gingen alle in den Laden hinein und staunten. Sie wurden sofort von verschiedenen Tricks angesprochen. Ebonee ging sofort zu einem Stein, der blau glitzerte. Er konnte einen schnell an einen anderen Ort verschwinden lassen, sodass es andere nicht sehen konnten. Hermine und Ginny gingen zu den Liebestränken. Ron ging zu den Süßigkeiten und Harry ging ebenfalls zu den blauen Steinen. ,, Die sind ganz cool, oder nicht?", meinte Ebonee und schien total beeindruckt davon. ,, Ahhh, na ihr beiden. Ich wusste das ihr beide auf diese Steine abfahrt!", sagte Fred genussvoll und schaute George leicht belustigend an. ,, Nehmt euch beide ein, ihr könnten ihn vielleicht gebrauchen!", sagte George und gingen hinüber zu Ginny und Hermine. Ebonee packte sich einen Stein ein und schwor sich ihn in einem passenden Zeitpunkt einzusetzen. ,, Wie haben Fred und George das nur gemacht?", fragte Ebonee leicht belustigend. Harry zuckte mit den Achseln, aber Ebonee konnte erkennen, dass Harry an der Sache nicht ganz unschuldig war. Als Harry hinüber zu den Tricks für die Schule hinüber ging und dabei Ginny kurz beobachtete, ging Ebonee hinüber zu den Pastillen für Veränderungen in seinem eigenen ICH. Als sie sich die genauer ansah, bemerkte sie hinter ihrem Rücken einen stechenden Blick. Es war Sean Carren, einer der Slytherins, mit schwarzen, buschigen Haaren und grünen Augen. Er war ein guter Schüler, in der sechsten Klasse und sehr beliebt bei Malfoy und ein guter Quidditchspieler. Ebonee ignorierte ihn gekonnt. Was auch immer er wollte, er war mit Malfoy befreundet und Ebonee hatte keine Zeit für Beziehungen. Sie hatte andere Dinge zu tun. Viel wichtigere.
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Harry Potters Halbschwester
FanfictionEin kleines Mädchen, dass nichts von Zauberei wusste, wird mit 10 Jahren damit konfrontiert. Sie lebte in einer kleinen Familie, wo sie kaum etwas zu essen bekam, geschweige denn richtige Manieren gelernt hatte. Als sie auf die hogwartsschule kam, l...
