Nach dem Scrimgeor appariert war und aus den vieren keine Informationen herausholen konnte, steckte Ebonee ihre Lilienblume in ihren Rucksack. Was meinte Dumbledore mit: bis zum Schluss? ,, Ebonee? Bist du hier?", fragte Hermine leise ins Zimmer. Ebonee schaute auf und sah Hermine mit ihrem einmaligen Rucksack in der Hand, wo so viel reinpasste, wo man aber dachte zwei Bücher würden den Rucksack schon ausfüllen. ,, Seit Tagen bewahre ich hier die wichtigsten Sachen und Dinge auf. Gib mir ein paar Klamotten von dir, Wechselklamotten.", sagte sie. Ebonee gab ihr eine Hose, Tshirt, Jacke und andere Schuhe, sowie Unterwäsche. ,, Diesen unaufspürbaren Ausdehnungszauber benötige ich auch!", meinte Ebonee faszinierend. ,, Na komm. Unten warten alle schon auf uns. Die Hochzeit beginnt gleich!", sagte Hermine und nahm die Tasche mit. Langsam wurde es schon dunkel und Bill und Fleur hatten sich schon das ,,JA" Wort gegeben. Es war so schön mit anzusehen. Jetzt wurde gefeiert. Das Zelt war voll mit Menschen, die jubelten, tanzten, lachten und sich unterhielten. Alle hatten sich festlich angezogen. Viele aus Fleurs Schule waren ebenfalls da, sie trugen silberne Kleider. Ebonee saß am Ende eines Tisches und beobachtete Fleur und Bill wie sie glücklich miteinander tanzten. Es war sehr schön, noch so eine tolle Stimmung zu haben, trotz der schlimmen Nachrichten. Harry unterhielt sich mit Luna und ihrem Vater. Hermine unterhielt sich mit Krum und Ron schaute sie unentwegt an. Ebonee saß neben zwei älteren Zauberern. ,, Es ist schön die Bekanntschaft mit ihnen zu machen, Miss Evans.", sagte der eine Zauberer und lächelte breit. ,, Ganz meinerseits!", sagte sie zurück. Sie wollte sich gerade nicht unterhalten. Sie war zu sehr abgelenkt von den Menschen. Sie wollte versuchen glücklich zu sein, aber es klappte nicht. Zu viele Situationen und Geschehnisse sind passiert, die sie nicht einstecken konnte und wollte. Sie musste immer wieder an ihren Vater denken. Als Ebonee nach vorne blickte, erkannte sie Dean Thomas. Er blickte sie unverhohlen an. Kurze Zeit später kam er auf sie zu. ,, Hi Ebonee. Schön dich mal wieder zu sehen. Du siehst echt gut aus!", sagte er und wurde leicht nervös. Ebonee hob die Brauen und bemusterte ihn argwöhnisch. ,, Dean! Schön dich mal wieder zu sehen. Sag wie gehts dir?", versuchte Ebonee ein Gespräch aufzubauen. Von der anderen Seite entdeckte sie Neville. Er sah sehr gut aus heute. So selbstbewusst und festlich. Auch er blickte Ebonee an. Dann kam auch er auf sie zu. ,, Oh Dean. Du auch hier? Und Ebonee!", sagte er mit einem fetten grinsen. Ebonee bemerkte das zwei Jungs Interesse an ihr hatten, aber sie war gerade keineswegs interessiert an eine Beziehung, die letzte war ja eine vollkommene Katastrophe. ,, Oh Ebonee. Schön dich hier zu sehen!", sagte Luna und kam auf sie zu. Ebonee war froh, sich von den beiden Jungs loszureißen. ,, Luna. Hi. Toll das du hier bist!", sagte sie glücklich und beide unterhielten sich gedämpft in einer Ecke, während die beiden Jungs etwas enttäuscht drein blickten. Luna und Ebonee unterhielten sich über die Unterstützung und die Zeitschrift ihres Vaters. ,, Und genießt ihr beide die Hochzeit?", fragte Lupin lächelnd. Tonks war neben ihm. ,, Ja sehr.", sagte Luna verträumt. ,, Hey ihr. Habt ihr Harry irgendwo gesehen?", fragte Ginny leicht verärgert. Alle schüttelten die Köpfe, dann wandte sie sich wieder ab. ,, Was wollte denn der Zaubereiminister von euch?", fragte Lupin in Ebonees Ohr, während Luna sich mit Tonks unterhielt. Die Musik war so laut, dass keiner etwas von dem Gespräch verstand. Ebonee wusste das Lupin sie ausfragen würde. ,, Das kann ich leider nicht sagen, Remus. Du weißt ich stehe unter Schweigepflicht.", erwiderte Ebonee hart. Sie wurde leicht rot um die Nasenspitze. In dem Moment schoss ein Patronus ins Zelt. Alle machten dem Patronus Platz. ,, Es ist Kingsleys Patronus!", rief Arthur Weasley in die Runde. Die Musik wurde sofort abgestellt, alles war ruhig. ,, Das Ministerium ist gefallen. Der Zaubereiminister ist tot. Sie kommen, sie kommen,....!", hallte die Stimme von Kingsley wieder und der Patronus verschwand. Alle hatten geschockte Gesichter. Ebonee versuchte Harry irgendwo zu finden, aber sie fand ihn nicht. Es entstand ein Chaos. Die Menschen bekamen Panik. Viele apparierten. Keine Sekunde später stürzten Todessern ins Zelt. Sie zielten Flüche auf Personen. Ebonees Augen wurden groß. Massenpanik entstand. Sie erkannte Ginny, wie sie von einem Todessern angegriffen wurde. Sie zielte ein Fluch auf ihn ab. Immer wieder versuchte sie Harry zu finden, in dem Durcheinander. Das Gelächter, die schöne Stimmung war verschwunden, jetzt hörte man nur noch panische Schreie und Angst. Lupin packte Ebonee grob. ,, Verschwinde! LOS", brüllte Lupin sie an und wehrte gerade einen Fluch ab. Ebonee war total durcheinander. Wohin? Ohne Harry, Hermine oder Ron? Wohin sollte sie verschwinden? Plötzlich wurde sie angerempelt, von einem Todessern und als er sie erblickte, wollte er sie verfluchen. Ebonee konnte ihren Zauberstab nicht finden. Sie sah den Todessern grinsen und wie er seine Stimme erhob, doch aus einer Ecke kam ein Zauber, der den Todessern zusammenbrechen ließ. Sie schaute sich nach ihrem Retter um, aber sie erkannte ihn nicht. Er war kurz darauf verschwunden. ,, EBONEE!", grollte Harry, packte sie grob am Arm, zog sie zu Hermine und Ron, die auf die beiden zugestürzt kamen und apparierten davon. Das letzte was Ebonee sah, waren alle Auroren, wie sie versuchten die Todessern zu verscheuchen.
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Harry Potters Halbschwester
Fiksi PenggemarEin kleines Mädchen, dass nichts von Zauberei wusste, wird mit 10 Jahren damit konfrontiert. Sie lebte in einer kleinen Familie, wo sie kaum etwas zu essen bekam, geschweige denn richtige Manieren gelernt hatte. Als sie auf die hogwartsschule kam, l...
