Ebonee holte tief Luft und verschanzte sich in ihrem Zimmer. Ihr Vater hatte sie blöderweise entdeckt. Aber sie wusste das er nichts tun konnte, er war nur enttäuscht. Für Ebonee war es aber einmal wert gewesen, außerdem hatte sie auch etwas geheimes von Moody herausgefunden. Schnell zog sie sich um und legte sich sofort ins Bett.
Am nächsten Tag als Ebonee aufwachte, war Wochenende. Ginny schlief noch tief und fest. Eigentlich würde sie jetzt zu ihrem Vater gehen, aber sie durfte ihn ja nicht mehr privat treffen. Es versetzte Ebonee einen Stich und sie musste gestehen das sie ihn vermisste. Sie wollte unbedingt von Moodys Unternehmen erzählen, aber es ging nicht. Außerdem war es vielleicht auch eine Aufgabe von Dumbledore gewesen, die niemand wissen durfte. Ebonee beschloss die Sache zu verdrängen und sich eher Gedanken darüber zu machen, wie Harry die Sache mit dem Ei löste, denn die zweite Aufgabe war in einer Woche schon. Sie hatte mit Harry beschlossen, sich morgens im Gemeinschaftsraum zu treffen, um die Sache mit dem Ei zu klären. Schnell zog sie sich eine Jogginghose und ein Sweatshirt rüber und kletterte die Treppen hinunter, wo sie Harry auch schon in bequemen Klamotten entdeckte, das goldene Ei war nicht dabei. ,, Harry!", zischte sie und er drehte sich überrascht um. ,, Wo ist das Ei?", fragte sie und durchsuchte seinen Körper ab, ob er es irgendwo versteckt hatte. ,, Wir brauchen es nicht mehr herauszufinden. Cedric hatte mir einen kleinen Tipp gegeben. Ich gehe heute Abend in das Bad der Vertrauensschüler. Dort solle ich das Ei unter Wasser halten!", erklärte Harry flüsternd und Ebonee schien beeindruckt, aber sie bemerkte auch wie Harry den Namen Cedric mit Verachtung aussprach, wegen Cho Chang. ,, Wow. Wie freundlich von ihm. Und soll ich dich begleiten, oder schaffst du das alleine?", fragte Ebonee und Harry winkte ab. ,, Ich schaffe das, habe ja die Karte und den Umhang. Das reicht mir als Hilfe, aber danke. Und willst du mir jetzt erklären, warum du gestern abgehauen bist?", fragte er nun und hob eine Augenbraue. Ebonee rollte mit den Augen. ,, Neinnnn. Nicht das was du denkst. Nein. Es war weil ich eigentlich nicht auf den Ball wollte und mich mehrere Durmstrangschüler gefragt hatten und der eine war so hartneckig, dass ich verschwinden musste!", klärte sie ihn auf und er grinste leicht. ,, Na ja, sowie du aussiehst... da will dich auch jeder haben...!", sagte er und wurde leicht rot. Ebonee stupste ihn an. ,, Nein ehrlich. Deine Haare sehen krass schön aus. Wie hast du sie so lang und rot bekommen?", fragte er mit einem unergründlichen Blick. ,, Mit einem Zauber. Leider bin ich keine Metamorphagus, sodass ich es ohne einem Zauber hinbekomme, aber so lässt es sich auch machen!", erklärte sie und schien stolz zu sein. ,, Hast du schon etwas von Rita raus bekommen? Wie sie das erfahren hatte?", fragte Ebonee leicht spöttisch, aber Harry schüttelte den Kopf, leicht befrustet. Kaum hatten sie darüber gesprochen, kam Hedwig hereingeflogen mit der neuen Morgenausgabe von der Hexenwoche. Ebonee ahnte nichts gutes, genauso wenig wie Harry. Harry hatte seit dem Rita über ihn geschrieben hatte, die Hexenwoche abonniert um immer auf dem neuesten Stand zu sein. Beide gaben sich vielsagende Blicke, dann nahm Harry die Ausgabe und schaute auf die erste Seite. Seine Kinnlade fiel hinunter und seine Augen weiteten sich. Ebonee wurde blass. ,, Wieder über uns?", fragte sie leicht brüchig, doch Harry schüttelte den Kopf und zeigte ihr das Titelblatt mit Hagrid drauf.
Riesenmonster in Hogwarts
Ein Riese weilt unter Hogwarts. Ein Riese der nicht ganz ungefährlich ist. Er unterrichtet in Hogwarts Pflege Magischer Geschöpfe und ist der Wildhüter von Hogwarts. Wieder mal fragen sich viele warum Albus Dumbledore so einen Mann in Hogwarts einstellt. Viele hinterfragen sich auch ob er überhaupt als Lehrer geeignet ist, denn seine Tiere wie z.B. Knallrümpfige Knallfrösche jagen vielen Kindern Angst ein, ebenso seine Gestalt und sein Auftreten sind alles andere als autoritär und professionell. Rubeus Hagrid, so nennt sich der Riese, lebt in einem kleinen Haus neben Hogwarts. Viele fragen sich warum er nicht im Schloss lebt, ich habe daraus mein Entschluss gezogen, dass Kinder Angst haben wenn er in der Nähe ist. Riesen sind laut dem Buch über ,,Riesen und deren Gefahren die sie darstellen" gefährlich und unnahbar. Seine Aussprache ist ebenfalls sehr verständnislos und kaum zu verstehen. Seine Freundin Madame Maxime, die er gerade erst beim Trimagischen Turnier aus Beauxbatons kennengelernt hatte, ist ebenfalls eine Riesin. Ihre Mutter war eine Riesin, ihr Vater ein normaler Mensch. Hagrid hat dadurch eine Gattin gefunden, die beide das gleiche Problem mit sich tragen und man hinterfragt sich ob die beiden Hogwarts wirklich betreten dürfen. Nicht nur ich hinterfrage dieses, auch einige Schüler schienen dieses zu teilen. Draco Malfoy, ein begabter und talentierter Junge aus Slytherin hatte seine Meinung dazu geteilt: ,, Wir alle haben Angst vor Hagrid. Jedes mal wenn er in Unterricht kommt, kriege ich Bauchschmerzen und habe Angst das er ein Vieh auf mich stürzen lässt. Einmal hatten wir Hippogreife durchgenommen und da hatte mich ein Hippogreif fast zu Tode zertrampelt." Eine sehr schwere und schlimme Situation, die Lehrern keinesfalls passieren darf. Der Junge Malfoy hatte diese Tragödie zum Glück überlebt und ist nicht gestorben. Riesen gefährden unsere Menschenwelt. ,, Haarig und zu groß ist er. Jedes mal wenn er redet, fühle ich mich unwohl, besonders wenn er seine Tiere zeigt!", sagte Pansy Parkinson, eine Slytherinschülerin. So sind wir uns alle einig. Ist Hagrid wirklich ein qualifizierter Lehrer, der Hogwarts betreten kann ohne jemanden zu schaden?
Rita Kimmkorn.
,, Harry.... das ist....das ist.....!", Ebonee fand keine Worte dazu. Sie war zu erschüttert. Genauso wie Harry, der ohne ein Wort nach oben im Schlafsaal verschwand. ,, Diese Kimmkorn...!", fluchte Ebonee lauthals und setzte sich aufs Sofa. Wie konnte sie nur? Hagrid war ein guter Freund und blieb es auch und er war der beste Lehrer, der lustigste. Malfoy kann auch nie seine Klappe halten. Redete so einen Schwachsinn!
Harry, Hermine und Ron sind zu Hagrid zur Hütte gegangen, während Ebonee ihre Hausaufgaben zu Ende machte.
Nach dem berichteten sie, das es Hagrid sehr schlecht ging und das er sich in der Hütte eingeschlossen hatte. Er fühlte sich elend und unwohl und hatte Angst, dass er von Dumbledore rausgeschmissen wurde. Harry hatte versucht ihn umzustimmen, aber er ließ sich nichts einreden. Daraufhin hat er alle drei rausgeschickt.
Gegen Abend verschwand Harry mit dem Ei. Aufgeregt wartete Ebonee auf ihn. Er kam erst viele Stunden später als erhofft und als er den Tarnumhang abnahm, sah er sehr bleich aus. ,, Was ist passiert?", fragte sie und sah ihn interessiert an. ,, Ich wurde fast erwischt. Mir ist das Ei runtergefallen. Filch dachte es sei Peeves, bis dann aber auch noch Snape kam. Er meinte das jemand in sein Gemächern eingebrochen sei. Dann kam auch noch Mad Eye dazu und hatte meine Karte gefunden, die ich dummerweise auch verloren hatte. Snape hatte natürlich eins und eins zusammen gezählt und wusste das ich es war. Moody aber hatte versucht mich zu decken, was ihm sogar noch gelungen war.", prustete Harry alles hervor und Ebonee hielt sich die Hand vor Schreck vor den Mund. ,, Und wer war eingebrochen?", fragte Ebonee interessiert. Harrys Augen weiteten sich. ,, Mr Crouch!", setzte er an und Ebonee schien verwirrt. Sie hätte jetzt mit Moody gerechnet. ,, Mr Crouch? Bist du dir sicher? Er ist doch krank...!", sagte sie verwirrt. ,, Ja ich bin mir sicher. Die Karte lügt niemals. Er muss dort irgendwas gesucht haben. Snape dachte das ich es war....!", meinte er noch und schien total mürrisch. ,, Und wo ist deine Karte jetzt?", fragte sie weiter. ,, Moody hatte sie genommen. Er war sehr interessiert an der Karte und konnte sie nicht mehr aus den Augen lassen. Er hat sie jetzt!", meinte er etwas traurig, da er sie gerne behalten hätte. Ebonee wusste nun, das sie Mad Eye nun nicht mehr folgen konnte, ohne das er etwas bemerken würde. ,, Und was hast du herausgefunden, mit dem Ei?", fragte Ebonee weiter gespannt auf die Antwort. Harrys Miene wurde nun noch bleicher. ,, Ich muss in der zweiten Aufgabe versuchen eine Stunde unter Wasser zu atmen!"
Ebonee lag in ihrem Bett und dachte nach. Mr Crouch der in das Büro ihres Vaters eingebrochen ist, aber wieso? Gestern war es noch Moody, nun Mr Crouch? Und das heimlich? Er war doch krank? Er war schon seit Monaten nicht mehr in Hogwarts gewesen oder hatte sich gar blicken lassen. Und man fand ihn in Snapes Büro wieder. Was wollten sie alle im Büro ihres Vaters? Und die nächste Frage hing Ebonee auch noch auf der Zunge. Wie sollte Harry es schaffen 1 Stunde lang unter Wasser zu atmen? Morgen hatte sie viel zu tun. Bibliothek, Bibliothek, Bibliothek. Etwas wofür sich Hermine freuen wird.
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Harry Potters Halbschwester
FanfictionEin kleines Mädchen, dass nichts von Zauberei wusste, wird mit 10 Jahren damit konfrontiert. Sie lebte in einer kleinen Familie, wo sie kaum etwas zu essen bekam, geschweige denn richtige Manieren gelernt hatte. Als sie auf die hogwartsschule kam, l...
