Ein kleines Mädchen, dass nichts von Zauberei wusste, wird mit 10 Jahren damit konfrontiert. Sie lebte in einer kleinen Familie, wo sie kaum etwas zu essen bekam, geschweige denn richtige Manieren gelernt hatte. Als sie auf die hogwartsschule kam, l...
Der Abend zog sich lange hin und Ebonee wurde immer ungeduldiger und sie war neugierig. Sollte sie es wagen? Nur ein Blick, ein Blick und dann wieder in den Gemeinschaftsraum. Ihr Vater wollte sie ja wie eine Schülerin, wie jeder andere behandeln, dass hieße das er Ebonee nicht anmeckern konnte und er musste sie ja nicht entdecken. Ebonee grinste in sich hinein. Sofort durchstöberte sie Ginnys Schrank und fand ein weißes Kleid.
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Ihre roten Haare ließ sie zu Locken herunter und färbte sie mit einem Zauber noch dunkelroter, bis sie so aussahen wie bei ihrer Mutter. Ebenfalls trug sie eine Maske, zum Schutz, als Gesichtsverdeckung. Als sie sich im Spiegel betrachtete, lächelte sie. Sie war wunderschön. Nach dem zog sie weiße Ballerinas an und ging hinunter. Sie hörte schon die Musik. Eine wunderschöne Musik. Mit schnellen Schritten trappte sie hinunter zur Großen Halle. Auf dem Weg dort hin staunte sie. Alles war festlich geschmückt. Kristallkugeln hingen hinunter, an manchen Stellen schneite es sogar und alles bestand aus künstlichem Eis. Als sie unten angekommen war, erkannte sie viele von den Beauxbatons mit ihren wunderschönen silbernen Kleidern. Sie tanzten mit Durmstrang Schülern aber auch mit Hogwartsschülern. Sie erkannte auch Harry, der sich bemühte beim Tanzen nichts falsches zu machen. Parvati schien total glücklich. Ron tanzte ebenfalls, mit mürrischer Miene. Er schaute immer wieder grimmig zu Hermine, die mit Krum tanzte. Ginny tanzte mit Neville. Fred mit Angelina. George mit Alicia. Alle schienen glücklich, sogar Malfoy tanzte mit Pansy Parkinson und Tessa mit einem anderen Jungen aus Slytherin. Ebonee versteckte sich hinter einer Ecke und beobachtete jeden einzelnen. Es war besser als alleine oben im Gemeinschaftsraum zu hocken. Hier war man wenigstens in Gesellschaft. Ihren Vater hatte sie noch nicht erblickt, aber es war auch gut so. Auch Mr Crouch hatte sie noch nicht gesehen, stattdessen war Percy da. Rons älterer Bruder und der Stellvertreter von Mr Crouch. Jetzt wo sie gerade überlegt, hatte sie ihn schon lange nicht mehr gesichtet. Vielleicht wurde er krank? Er sah in der letzten Zeit wo sie ihn gesehen hatte, nicht gut aus. ,, Wolln schie mit mie tanzen?", fragte ein Junge aus Durmstrang an sie gewandt. Er sah sehr gut aus, war aber auch um einige Jahre älter. Ebonee lehnte dankend ab. Sie wollte einfach nur wissen, was hier so abging. Sie erkannte auch Dumbledore, der mit McGonagall zusammen tanzte. Plötzlich entdeckte sie Mad Eye Moody. Er sah sehr seltsam aus. Er drängte sich zwischen den Schülern durch und verschwand aus der Großen Halle. Ebonees Neugierde war zu groß. Schnell folgte sie ihm. Er ging mit schnellen Schritten hinunter zu den Kerkern. Ebonee folgte ihm lautlos. Er schien es sehr eilig zu haben. Zu ihrer Verwirrung hielt er vor Snapes Tür an. Sie lugte durch mehrere Statuen hindurch und erkannte, wie Moody den Zauberbann, den Snape für Schüler eingesetzt hatte durchbrach. Dann stahl er sich hinein und schloss sofort die Tür. Was tat er da drinne? Ebonee zauberte ein Dessilionierungszauber auf sich und öffnete leise die Tür. Moody war in eine andere Tür gegangen, die offen stand. Selbst Ebonee war da noch nie drinne. Sie ging zu der offenen Tür und erkannte Moody wie er eilig und hektisch nach Zutaten suchte. Er steckte sich Baumschlangenhaut ein und Wehrmutaufguß. Mehrere Stücke, in seinen Reiseumhang. ,, Das wird reichen, mein Herr!", flüsterte er und ging mit seinem Holzbein hinaus. Ebonee machte sich ganz klein und schaute ihm hinterher, wie er das Büro schnellstens verließ. Frage über Frage keimte sich in Ebonee auf. Warum bestahl Moody Snape mit Zutaten? Wieso hatte er ,, mein Herr" gesagt? Hatte er nicht gesagt, dass er Snapes Büro nur nach dunklen Gegenständen gesucht hatte? Aber er hatte gestohlen! Verwirrung machte sich in Ebonee breit. Sofort ging sie ebenfalls aus dem Büro und folgte Moody weiterhin. Aber er verschwand in seinem eigenen Büro, wo Ebonee leider nicht hinein konnte. Soweit Ebonee wusste, konnte man mit den beiden Zutaten, einen Zaubertrank herstellen, womit man sich in eine andere Person verwandeln konnte. Aber wozu brauchte er das? Gab es einen schwarzen Schaf in Hogwarts? Karkaroff? Als sie dort so stand, wurde sie von mehreren Personen komisch angeschaut. Sofort bewegte sie sich wieder zur Großen Halle. Sie hätte so gerne ihrem Vater davon berichtet, aber sie durfte mit ihm ja nicht mehr reden.