Kapitel 67

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Nach Umbridgefolter Nachsitzstunde hatte Ebonee den restlichen Abend unter Schmerzen im Bett gelegen. Auch Harry ging es nicht besser. Seine Hand war schon tausendmal durchgeritzt wurden. Doch Ebonee freute sich um so mehr auf den nächsten Tag. Denn da war das erste Quidditchspiel gegen Slytherin, wo sie Malfoy und seiner Bande es endlich heimzahlen konnte.

,, Ebonee, wach auf. Dein Spiel!", hetzte Ginny und versuchte Ebonee so vorsichtig wie es nur ging zu wecken. Langsam schlug sie ihre Augen auf und sah erst verwirrt aus, bis sie merkte das sie heute ein Quidditchspiel anstand. Sofort saß sie kerzengerade auf dem Bett, stand auf und suchte ihre Quidditchklamotten heraus. Ginny war schon umgezogen, obwohl sie nur Ersatz war für Harry, wollte sie trotzdem dabei sein und die Mannschaft anfeuern und coachen. Zusammen liefen sie hinunter zum Quidditchplatz. Das Schloss war noch menschenleer. Die meisten waren noch im Bett. Das Spiel fing auch erst später an. ,, Na Evans. Ich werde euch heute fertig machen!", rief Malfoy entgegen und sah feixend zu den beiden hin. ,, Sei ruhig Malfoy. Warte lieber ab bis das Spiel vorbei ist!", entgegnete Ebonee und handelte sich von dem Käptn der Slytherins einen feindseligen Blick ein, den sie gekonnt ignorierte. ,, Ebonee. Ginny, da seit ihr ja endlich!", sagte Angelina und packte beide grob auf eine Bank, wo auch die anderen Mitglieder saßen, Fred und George, Ron, Harry, Alicia und Katy. ,, Nun gut wir fangen mit der Defensive an....!", und Angelina erklärte den Ablauf, während sich die Publikumsplätze langsam füllten. Snape stand bei seinen Schülern im Slytherinbereich. Hagrid bei den Gryffindors. Es füllte sich immer mehr, sodass auch nach der Zeit die Lehrer allesamt da waren, außer Umbridge. Sie hielt es für unangebracht bei einem lausigen Quidditchspiel zuzuschauen. Dumbledore und McGonagall waren auf jeden Fall dabei. Sie saßen in der Lehrerlounge, zusammen mit Lee Jordan, der das Spiel wie immer kommentierte.

,, Ron, ich möchte das du die Slytherins ausblendest. Du bist gut. Du wirst alles halten.", versuchte Angelina ihn einzureden. Ron war kreidebleich. Er sah so aus als würde er diese anmutigen Worte bezweifeln. Sein erstes Spiel. Immer wieder hatte er als Hüter versagt, aber Ebonee und Harry haben ihm ein gutes Wort eingeredet, dass er genommen wurde und nicht Mclaggen. ,, Ron du schaffst das. Wir glauben an dich.", flüsterte Ebonee ihm zu und lächelte ihn kurz an, was er kurz erwiderte. ,, NUN ALLE BEREIT MACHEN!", rief Angelina und stieg auf ihren Besen, was die anderen ihr gleich taten. ,, UND AUF 3, ......2,........1....... UND LOS!", rief sie und die Türen glitten auf. Ebonee flog als schnellste hinaus und umkreiste zwei Türme. Nun flogen auch die Slytherins hinaus. Man hörte das ganze Stadion jubeln. Madam Hooch rief alle zusammen. Sie stand unten in der Mitte mit dem Kasten, wo der Schnatz, Quaffel und die Treiber drinne gelagert wurden. ,, Nun alle auf eure Positionen!", schrie sie ins Mikrofon. Ron schwebte mit seinem Besen zu den drei Ringen, Ebonee ganz vorne, gegenüber von Markus Flint. Alicia, Katie und Angelina waren hinter ihr. Harry in der Nähe von Ron, Fred und George standen abseits um die Treiber abzuwehren. Flint fletschte die Zähne. Er konnte es kaum erwarten loszulegen. Man hörte Lee Jordans Stimme. ,, DER QUAFFEL WIRD LOSGELASSEN, UNDDDDDDD......... DAS SPIEL BEGINNT!", rief er und alle stürmten los. Ebonee schnappte sich den Quaffel als erstes. Sie wich einen Treiber aus und versuchte mit einem kleinen Salto Flint und die anderen abzuhängen. Sofort warf sie den Quaffel Alicia zu, die den sofort an Katie weiter reichte. Sie warf ihn wieder zu Ebonee, die ausholte und in den unteren Ring traf. ,, WOOOOWWWWW. EINE GLANZLEISTUNG, VON EBONEE EVANS! 10 PUNKTE FÜR GRYYFINDOR!", rief Lee Jordan ins Mikrofon. Nun versuchten die Slytherins an den Gryffindors vorbei zu kommen. Flint warf den Quaffel zu seinen Mitspieler, der wieder zu ihm. Fred schoss immer wieder Treiber auf die beiden, aber sie konnten diese ausweichen. Ebonee flog Flint hinterher und versuchte ihm den Quaffel abzunehmen, bis er nach Ebonee tritt. Sie verlor kurz den Halt und hielt sich nur noch mit einer Hand am Feuerblitz fest. Flint erzielte ein Gegentor. Mit aller Kraft versuchte Ebonee auf ihr Besen zu kommen, es war aber schwerer als gedacht.

Snape saß am Anfang des Schauplatz und hatte mitbekommen wie Flint nach seiner Tochter getreten hatte. Eigentlich wäre es ihm egal, denn er war gierig darauf gegen Gryffindor zu gewinnen, aber wenn es um seine Tochter ging, platzten alle seine Wünsche. Er war wütend auf seinen Schüler. Er schaute gebannt auf Ebonee, wie sie da hing mit einer Hand. Sie versuchte wieder auf den Besen zu kommen. Mit einem kleinen, heimlichen Zauberspruch half er ihr nach, sodass sie voller Kraft und ohne Probleme auf ihren Besen saß und weiter flog.

Ebonee hatte einen kleinen Energieschub bekommen und konnte sich ohne Probleme wieder auf ihren Besen setzen. Wut keimte sich in ihr auf. Das würde Flint bereuen. Sie flog ihm hinterher, denn er wollte gerade ausholen und das nächste Tor erzielen, aber Ebonee kam ihm zuvor. Sie haute ihm den Quaffel weg, ergatterte ihn und flog so schnell es ging zur anderen Seite. ,, DU MISTSTÜCK!", brüllte Flint wutentbrannt. Ebonee erzielte zusammen mit Angelina das nächste Tor. Es stand nun 20 zu 20. Harry suchte immer noch nach dem Schnatz, genauso wie Malfoy. Bis Harry ihn als erstes entdeckte. Malfoy ihm sofort hinterher.

Ebonee erzielte noch weiter Tore, genauso wie Flint. Ron hatte leider kein Ball gehalten. Er hatte zu viel Angst und zu wenig Selbstvertrauen. Um so mehr musste sich Ebonee anstrengen mehr Tore zu erzielen und darauf hoffen, dass Harry den Schnatz zuerst bekam.

Nach einigen bitteren Minuten, wo es wie im Krieg herrschte, zuerst griff die eine Seite an, dann die andere, kam Harry dem Schnatz immer näher. Malfoy dicht auf seinen Fersen. Beide kämpften um den Schnatz, bis Harry weit genug seine Hand ausstrecken konnte und ihn fing.

,, 150 PUNKTE FÜR GRYFFINDOR! HARRY POTTER HAT DEN SCHNATZ!", brüllte Lee Jordan ins Mikrofon und das rechte Publikum brach in Jubel aus.

Harry Potters HalbschwesterWo Geschichten leben. Entdecke jetzt