Kapitel 85

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Harry Potter und der Halbblutprinz

Seit Severus Tochter in die Sommerferien gegangen ist zu den Weasleys, musste Snape seinen Aufgaben wieder Vorrang schenken. Er hatte ein Treffen mit Voldemort. Er bereitete sich vor, verschloss seine Gedanken und Gefühle und apparierte zum Malfoy Manor, wo Voldemort auf ihn wartete. Es war seltsam in das Haus einzutreten, ohne Lucius oder Narzissa anzutreffen. Narzissa wurde bestimmt in ihrem eigenen Haus eingesperrt von Voldemort, dass sie bloß nichts mitbekam, Draco war bestimmt in seinem Zimmer eingesperrt, Bellatrix musste sich wahrscheinlich in der Zeit einen anderen Ort aussuchen, wo sie hausieren konnte. Seit dem Fall im Ministerium, ist Voldemort überaus wütend, dass seine Anhänger gescheitert waren. ,, Willkommen Severus!", hörte er die zischende Stimme aus einer Ecke heraus. Voldemort stand am Ende des Wohnzimmers und streichelte eine riesen große Schlange. Als er sich umdrehte konnte Severus seine Schlangenaugen erkennen. ,, Herr!", sagte Severus und verneigte sich. Voldemort wandte sich von seiner Schlange ab und trappte leise auf und ab. ,, Ich habe ein Problem, Severus. Ein Problem, was ich nur dir anvertrauen kann!", zischte er in seiner bedrohlichen Stimme und Severus schaute interessiert auf. ,, Was ist es, Herr?", hakte Severus vorsichtig nach. Er verschränkte seine Arme nach hinten und versuchte somit eine distanzierte Haltung einzunehmen. ,, Es ist ein Problem, worüber ich schon mehrere Monate drüber nachgedacht habe. Seit dem Vorfall im Ministerium ist mir eines klar geworden. Ich kann Harry Potter nicht vernichten, wenn ein bestimmter Zauberer mir im Weg steht.", entfuhr es Voldemort und er blieb mitten im Satz stehen und schaute Snape unverwandt an. Snape brauchte nicht lange um zu überlegen. Er wusste das er Dumbledore meinte. ,, Dumbledore! Er ist eine Gefahr und muss vernichtet werden.", zischte er und kam ein Schritt auf Snape zu. ,, Und nicht nur Dumbledore ist mein Problem. Leider war es mir nicht vergönnt die Prophezeihung von ganzen zu hören, aber ich bin mir sicher das Harry Potters Schwester ebenfalls eine Gefahr darstellt. Sie ist genauso mächtig und scheint mir meinen weiteren Erfolgsweg im Weg zu stehen.", zischte er weiter und Snape versuchte sich nichts anmerken zu lassen. ,, Jemand muss Dumbledore umbringen. Jemand muss ihn für mich erledigen. Jemand, der in Hogwarts hausiert. Da Lucius mich im Ministerium enttäuscht hat, bin ich zur Auffassung gekommen, dass Draco für diesen Auftrag genau der Richtige ist. Er muss für die Dummheit von seinem Vater die Rechenschaft ziehen. Draco muss versuchen Dumbledore zu töten, damit ich Harry Potter und Ebonee Evans erledigen kann", endete Voldemort und Snape hörte den Atem von Voldemort. Snape musste seine Gefühle in seinem Innern verstecken. Niemals hätte er mit Draco gerechnet. ,, Was hälst du davon?", fragte Voldemort nun. Snape wusste das er, wenn er widersprechen würde, sofort getötet werden würde. ,, Brilliant, mein Herr. Ich denke, ihr wollt von mir das ich auf den Jungen Acht gebe?", sagte Snape mit aalglatter Stimme. ,, In der Tat. Ich möchte das du ihn bewachst, dass er seine Aufgabe bewältigt, ohne zu scheitern. Ich werde es ihm sobald die Zeit gekommen ist mitteilen und dann wird er zu meinem persönlichen Anhänger. Wenn er seine Aufgabe nicht bewältigt, bin ich gezwungen seine ganze Familie und ihn umzubringen!", zischte er voller Genugtuung. Snape wusste das er es nur machte, weil Lucius seine Aufgabe nicht richtig gemacht hatte. Er sollte die Prophezeihung unversehrt zu Voldemort überbringen, die ist aber mitten im Kampf zu Boden gefallen. Snape sah mit kalter Miene zu Voldemort. ,, In Ordnung, mein Herr!", sagte Snape kühl und wollte gerade gehen, bis Voldemort ihn noch aufhielt. ,, Ich denke, da du mein bester und vertrautester Anhänger bist, werde ich dir Wurmschwanz übergeben. Er wird dir zur Seite stehen und dir helfen, Aufgaben zu erledigen!", zischte Voldemort und streichelte währenddessen seine Schlange und flüsterte ihr etwas auf Parsel zu, woraufhin sie verschwand. Einige Sekunden später, kam ein pummeliger Mann herbei. ,, Mein Herr. Ihr habt gerufen!", sagte Wurmschwanz und verbeugte sich ganz tief, als würde er gleich seine eigenen Füße abküssen. ,, Du wirst mit bei Severus wohnen. Du wirst ihm dienen und ihm helfen!", befahl Voldemort und seine Augen leuchteten. Wurmschwanz sah nicht gerade begeistert aus, widersprach aber nicht. ,, Ja, mein Herr!", sagte er, verbeugte sich wieder. ,, Vielen Dank, mein Herr.", sagte nun auch Snape, drehte sich abrupt um und ging mit schnellen Schritten aus dem Haus. Wurmschwanz folgte ihm sofort.

Harry Potters HalbschwesterWo Geschichten leben. Entdecke jetzt