Als Ebonee im Gemeinschaftsraum auf dem Sofa lag, schaute sie betrübt ins Feuer. Sie dachte an Mr Crouch und an Krum. Als sie weg gegangen war, ist es passiert. Jemand hatte Krum verhext und Mr Crouch getötet, weil er etwas wusste, was wir nicht wussten. Etwas gefährliches. Jemand musste es gewusst haben, aber wer? Und was meinte Moody mit: ,,Bald ist alles vorbei?" Ebonee sehnte sich nach ihrem Vater, den sie immer alles fragen konnte. Doch dieses war unmöglich, wenn sie zu ihm gehen würde, würde er ihr nur den Hals umdrehen. Harry war immer noch bei Professor Dumbledore. Sie war die einzige noch im Gemeinschaftsraum, da es schon sehr spät war. Das Feuer knisterte laut, sodass es den ganzen Raum behallte. Ebonee lauschte dem Feuer nach und versuchte klar denken zu können. Doch nach der Zeit schlief sie ein und träumte. Träumte von Harry, wie er gegen ein Drachen kämpfte und auf ihn ritt, bis sich dieser Traum in einen anderen umwandelte. Ebonee befand sich auf einem Friedhof. Als sie hochschaute, erkannte sie ein Skelett aus Stein, mit dem Namen Tom Riddle drauf. Ebonee schrie. Sie wollte so schnell wie möglich weg von hier. Sie rannte und rannte, doch der Friedhof nahm kein Ende. Raben flogen um sie umher und flankierten sie. Panik überströmte sie, bis sie gerüttelt wurde. Wer war das, sie schaute sich um aber erkannte niemanden. Sie wurde immer doller gerüttelt. ,, Wach auf, Ebonee....wach auf!", sagte eine tiefe Stimme von ganz ganz weit weg. Doch sie kam immer näher, bis sie zur Realität wurde. Ebonee riss ihre Augen auf und erkannte Harry. ,, Harry", sagte sie gereizt und wischte ihre Tränen weg. ,, Du hattest einen Traum. Was für einen?", fragte Harry sofort. Ebonee erzählte von dem Friedhof und von Tom Riddle. ,, Ich hatte einen ähnlichen. Nur das ich nicht weg gerannt bin, sondern gefoltert wurde", meinte Harry und wurde immer leiser, nach der Erzählung. Bevor Ebonee weiterreden konnte, fiel ihr Harry ins Wort. ,, Ich weiß jetzt wer der dritte Mann in dem Raum war", fügte Harry gespannt hinzu und Ebonees Ohren weiteten sich. ,, Barty Crouch Junior. Der Sohn von Mr Crouch. Dumbledore hatte es mir gezeigt, aus seinen Erinnerungen. Er wurde von seinem eigenen Vater nach Azkaban gesteckt. Und dort ist er gestorben...!", erklärte Harry und Ebonee legte ihren Kopf schief. ,, Aber aber er kann ja nicht tot sein, wenn wir ihn gesehen haben...!", meinte Ebonee verstört. Das ergab keinen Sinn. ,, Aber ich meine, es war ja nur ein Traum....!", entgegnete Harry leichtfüßig. ,, Ein Traum, den wir beide hatten. Ein gleicher Traum. Wo wir beide von Voldemort gesucht werden, von dem Mann. Mr Crouch tot. Mr Crouch eingebrochen in Snapes Büro....!", führte Ebonee alles leise auf. ,, Das ergibt alles keinen Sinn....!", meinte Harry und schien ebenfalls verblüfft. ,, Was ist wenn diese Träume echt sind? Und der Mann wirklich uns finden muss? Ich habe heute gehört, wie Moody gesagt hatte: Bald ist alles vorbei, was hätte er damit meinen können?", fragte Ebonee Harry, der diese Bemerkung sehr seltsam fand. ,, Das verstehe ich nicht. Kann es vielleicht sein, dass Moody weiß wer es ist?", sagte Harry und Ebonee stimmte ihm zu, genau das gleiche hatte sie auch gedacht. ,, Ich denke wir sollten nicht zu weit hinein interpretieren. Wir sollten nun ins Bett gehen....!", meinte Harry ernst und stand auf. Ebonee mit einer schmollenden Miene. Sie wollte noch mehr über den Sohn von Mr Crouch erfahren, aber Harry hatte keine Lust mehr. Beide gingen hoch in die Schlafsääle und legten sich ins Bett. Ebonee mit geöffneten Augen, starrte an die Decke. Die Sache mit Crouch beschäftigte sie. Sie konnte es einfach nicht glauben, dass dieser Traum nicht echt ist. Jedes mal war es der gleiche. Vielleicht sollte sie auch mal mit Dumbledore darüber sprechen.
Am nächsten Tag rief Ebonee sich die Augen und zog ihren Gryffindor Umhang an. Mit einer müden Miene ging sie zur Großen Halle wo sie sich neben Ron und Harry setzte, die schon frühstückten. Als Hermine reinplatzte hatte sie den Tagespropheten in der Hand. Alle suchten nach dem Titel, nach Mr Crouch, aber nichts. Es stand nichts über ihn. ,, Wie unhöflich von Fudge. Man hätte wenigstens ein Verabschiedungs oder Bedankungstrauerbrief schreiben können, für seine Dienste und so weiter...!", beschwerte sich Hermine und legte die Zeitung zur Seite.
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Harry Potters Halbschwester
FanfictionEin kleines Mädchen, dass nichts von Zauberei wusste, wird mit 10 Jahren damit konfrontiert. Sie lebte in einer kleinen Familie, wo sie kaum etwas zu essen bekam, geschweige denn richtige Manieren gelernt hatte. Als sie auf die hogwartsschule kam, l...
