Ein kleines Mädchen, dass nichts von Zauberei wusste, wird mit 10 Jahren damit konfrontiert. Sie lebte in einer kleinen Familie, wo sie kaum etwas zu essen bekam, geschweige denn richtige Manieren gelernt hatte. Als sie auf die hogwartsschule kam, l...
Am nächsten Tag wurde Ebonee von Harry aufgesucht. ,, Wo bist du gestern gewesen, Ebonee? Snape meinte, dass er dich in den Kessel wirft, wenn du keine richtige Entschuldigung hast!", sagte Harry aufgebracht. ,, Ein Glück, eine Entschuldigung habe ich. Ich habe sie schon Professor McGonagall gegeben. Mir ging es nicht sonderlich gut", sagte sie und Harry seufzte erleichtert auf. Auch Hermine und Ron fragten sie wo sie gewesen war. Zusammen als sie heute Zauberkunst, Verwandlung und Zaubertränke durch hatten, begann Ebonee Dobby aufzusuchen. ,, Warum suchst du Dobby?", fragte Harry neugierig nach. ,, Ich muss Malfoy beschatten. Ich will wissen wohin er immer verschwindet!", flüsterte Ebonee mitten auf dem Gang. ,, Also wo finde ich ihn?", fügte sie eilig hinzu. Harry schmunzelte leicht und murmelte etwas, was Ebonee nicht verstand. Keine Sekunde später stand Dobby vor ihnen. ,, Harry Potter Sir, sie haben gerufen!", quiekte er glücklich hervor und seine Tennisball großen Augen quellten hervor. ,, Nicht hier, Dobby. Komm mit!", zischte Harry und sie gingen eilig in eine versteckte Besenkammer. ,, Oh Miss Evans. Schön auch sie mal wieder zu sehen!", quiekte Dobby und verbeugte sich tief. ,, Dobby. Wir brauchen deine Hilfe. Kannst du jemanden für uns beschatten?", fragte Ebonee. Dobby strahlte. ,, Auf jeden Fall, wird Dobby das tun. Dobby tut alles für Harry Potter und seiner Schwester. Wen soll Dobby denn beschatten?", fragte er quiekend. Ebonee holte tief Luft. Sicher war es für Dobby nicht leicht, seinen alten Herren zu beschatten. ,, Den jungen Malfoy.", schoss es aus Ebonee heraus. Dobby sah leicht verängstigt aus. ,, Aber....", stammelte er, als er aber in die Augen von Harry und Ebonee blickte, riss er sich zusammen.
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,, Dobby tut alles, was ihm befohlen wird. Ich werde ihn beschatten!", sagte er und verbeugte sich nochmals tief. ,, Sei vorsichtig, Dobby!", ermahnte Harry noch und Dobby apparierte davon. ,, Hoffentlich wird er nicht entdeckt!", murmelte Ebonee zu Harry, der auch leichte Bedenken zeigte.
Den ganzen restlichen Tag hoffte Ebonee das Dobby nicht erwischt wird, als es 23.00 Uhr abends war, hatten sie mit Dobby ausgemacht, sich im Gemeinschaftsraum zu treffen, da um diese Uhrzeit kein Schüler mehr auf war. Harry, Ebonee, Hermine und Ron saßen am Kamin und unterhielten sich gedämpft, bis sie ein kleinen lauten Knall hörten. Dobby sah sehr verschreckt aus. ,, Es tut mir leid, Sir. Dobby wurde erwischt. Mr Malfoy hatte Dobby entdeckt als er versucht hatte ihn bis zum Raum der Wünsche zu beschatten", quiekte er deprimiert. ,, Schon gut, Dobby. Konntest du erkennen, in was für einen Raum er gegangen ist?", fragte Harry doch Dobby schüttelte den Kopf. Ebonee ging auf ihn zu und tätschelte ihn leicht auf dem Kopf. ,, Nicht schlimm, Dobby. Wenigstens hattest du es versucht. Und danke für deine Hilfe.", bedankte sich Ebonee und Dobbys Ohren stellten sich wieder ein wenig auf. ,, Jeder Zeit, bin ich für Harry Potter und seinen Freunden da.", sagte er und verschwand mit einem PLOPP. Trotz allem war Ebonee ein wenig enttäuscht, genauso wie die anderen drei.
Am nächsten Tag hatten sie Zaubertränke. Alle liefen hinunter in die Kerker. Slughorn hatte die Tür schon offen und ließ alle Schüler hinein. Heute sollten sie einen Trank der lebenden Toten brauen. Er war sehr kompliziert und bis jetzt hatte immer nur einer aus dem Unterricht so einen Trank richtig hinbekommen. Sie bekamen sogar, der am Ende den besten Trank gebraut hatte, ein Preis: Felix Felicis. Ein Trank puren Glücks. Ebonee brannte darauf ihn zu kriegen, genauso wie alle anderen. ,, Fangt mit dem brauen an!", sagte Slughorn und alle liefen zu ihren Kesseln und fingen an. Ebonee schlug ihr Buch auf und begann die Zutaten durchzulesen. Harry tat es ebenso. Ebonee bemerkte auch, wie viele Sätze durchgestrichen wurden sind. Statt zwei Affrodilwurzeln, sollte er drei reinpacken. Den Baldrian zerdrückte er, um den Saft besser auszuschöpfen, in Ebonees Buch stand, man sollte ihn zerschneiden. Ebonee tat es so, wie sie es für richtig hielt. Slughorn ging seine gewohnte Runde und hielt bei Ebonee an und schaute in den Kessel. Es hatte die Farbe angenommen, die es auch sein sollte, nur sie war etwas heller. ,, Sehr gut, Miss Evans. Ich bin beeindruckt!", sagte er in den höchsten Tönen und ging weiter an Harrys Kessel. Hermines Haare bauschten sich schon auf von dem Dampf. Sie wollte unbedingt den Trank des Glücks gewinnen. Sie versuchte alles um zu gewinnen. Ebonee schmunzelte etwas, so wie Hermine aussah, war es schon witzig. Als Slughorn in Harrys Kessel schaute, strahlte er. ,, Bei merlins Bart.", sagte er entzückt. Er nahm ein Blatt und ließ es in den Kessel fallen. Das Kleeblatt fiel in die Tiefe des Trankes. ,, Absolut korrekt. Ein Löffel davon könnte uns alle umbringen. Sehr gut Mr Potter. Sie haben eindeutig das Talent ihrer Mutter vererbt. Ich gratuliere. Sie haben den Felix Felicis gewonnen!", sprach Slughorn aus und übergab ihm den Trank des Glücks. Harry strahlte über beide Ohren. Hermine sah verärgert drein, Ebonee etwas enttäuscht. Dieser Halbblutprinz muss echt ein Genie sein.