Ein kleines Mädchen, dass nichts von Zauberei wusste, wird mit 10 Jahren damit konfrontiert. Sie lebte in einer kleinen Familie, wo sie kaum etwas zu essen bekam, geschweige denn richtige Manieren gelernt hatte. Als sie auf die hogwartsschule kam, l...
Während Ebonee zum Gemeinschaftsraum zurück lief, bemerkte sie wie viele Auroren die Gänge patroullierten. An einem Gang erkannte sie Tonks. ,, Hey Tonks!", rief sie. Tonks strahlte als sie Ebonee entdeckte. ,, Ich bin für heute den ganzen Tag hier in Hogwarts postiert. Bestimmt sehen wir uns heute noch öfters. Remus, Kingsley, Mad Eye und viele andere sind auch noch hier!", sagte Tonks und Ebonee beruhigte sich innerlich etwas. Dumbledore hatte für alles gesorgt. ,, Ich gehe dann mal!", sagte Ebonee und lief weiter bis zum Gemeinschaftsraum, wo ihr schon immer mehr Schüler entgegen liefen. Sie gingen alle zur Großen Halle, wo es Frühstück gab. Es war auch schon 11.00 Uhr. Ebonees Magen rumorte auch schon. Als sie gerade das Passwort sagen wollte, schwang die Tür auf. ,, Ebonee. Und was hatte Dumbledore dir gesagt?", fragte Harry neugierig nach. Er war bestimmt gerade auf dem Weg Dumbledore aufzusuchen. Ebonee zeigte ihm die grüne, wunderschöne Kette. Harry war beeindruckt. ,, Zeig das bloß nicht Hermine, die wird nur wieder ausrasten und sagen das es eine Fälschung ist!", sagte Harry belustigend. Ebonee umarmte ihren Bruder kräftig. ,, Pass auf dich auf. Komm heile wieder zurück! Und pass auf Dumbledore auf!", fügte Ebonee noch schnell hinzu. ,, Das werde ich. Und du weißt was zu tun ist!", wandte er sich an Ebonee, die bereit war, Snape zu beschatten. Harry winkte noch zum Abschluss und verschwand in der Schülermenge. Ebonee wünschte ihm alles Glück der Welt und das Dumbledore unversehrt nach Hogwarts zurückkehrt. Mit einer bedrückten Miene lief sie den Weg zurück, bis zur Großen Halle. Hermine, Ron und Ginny saßen zu dritt an einem Tisch und unterhielten sich gedämpft. Ebonee kam auf sie zu. Sie schaute immer wieder auf Dumbledores Platz, der leer war. Und dann fiel ihr Blick auf den leeren Stuhl von Snape und all ihre Sinne sagten ihr das Alarm war. Sie blieb stehen und starrte mit Entsetzen zum Lehrertisch hin. Was sollte sie tun? Ihn aufsuchen? ,, Ebonee setz dich hin!", sagte Ginny etwas verwirrt. ,, Habt ihr Snape irgendwo gesehen?", fragte sie etwas bestürzt und sofort checkten alle warum Ebonee so aufgeregt ist. ,, Keine Angst. Er wurde von Professor McGonagall aufgefordert in ihr Büro zu kommen. Wir haben alles für dich beobachtet. Malfoy sitzt dort hinten alleine, guck... alles ist gut.", beruhigte Hermine sie und Ebonee nahm Platz. Ihr Herz sank wieder. Sie schmierte sich mehrere Brote und stopfte sich die hinein. ,, Du bist ja schon fast wie Ron, Ebonee. Versuch mal langsamer zu essen!", bemerkte Ginny belustigend, doch Ebonee dachte nicht mal dran. ,, Frustessen!", schmatzte sie hervor. Sie konnte an nichts anderes mehr denken, als an Harry, Dumbledore, ihren Vater und Malfoy. Irgendwas sagte ihr das etwas schlimmes passieren wird. Aber die Auroren sind da und die DA. Keiner war schutzlos.
Als sie fertig gegessen hatten, versteckten sich Hermine, Ron und Ebonee in einer Ecke. Ginny rief schonmal alle DA Mitglieder zusammen. Harry und Dumbledore waren jetzt schon 2 Stunden weg und bis dahin war noch nichts sonderbares passiert, außer das der Himmel immer dunkler und gewittermäßiger wurde. Alle drei stellten sich in eine ungestörte Ecke und holten die Karte der Rumtreiber heraus. Sie suchten zuallererst nach Snape ab. Zuerst in seinem Büro, da war er aber nicht, dann bei McGonagall da war er auch nicht, dann in der Großen Halle auch nicht,...
,, Wo könnte er noch sein?", fragte Hermine angestrengt. Ebonee überlegte scharf, dann fiel es ihr ein. ,, Schaut beim Astronomieturm!", schlug sie vor. Hermine blätterte mehrere Seiten zur Seite und tatsächlich. ,, Bevor du losgehst Ebonee. Ich habe einen Zauber studiert, der ist sehr leicht anzuwenden und sehr nützlich. Der Desillionierungszauber. Er macht dich leider nur für ein paar Stunden unsichtbar, aber immerhin. Er nennt sich Invisi!", sagte Hermine und wendete ihn bei sich selber an. Auf einmal war sie verschwunden. Ebonee staunte. ,, Der Gegenzauber ist Visible!", sagte sie und sofort war sie wieder sichtbar. Ebonee nickte. ,, Sehr gut. Wir sehen uns dann!", rief sie noch über ihre Schulter und sie lief zum Astronomieturm.
Snape stand oben auf dem Astronomieturm. Er wusste das heute alles vorbei sein wird. Ab heute würde der Krieg beginnen. Er machte sich nur Sorgen um seine Tochter. Was auch immer Dumbledore ihnen aufgetragen hatte, es wird gefährlich. Jeden Abend dachte er nur an seine Tochter. Wenn sie sterben würde, würde er es sich niemals verzeihen. Er liebte sie über alles. Aber er wusste auch, sobald Dumbledore stirbt, muss Ebonee verschwinden, denn in Hogwarts würde sie ebenfalls nicht mehr sicher sein. Sie wird auf der Flucht sein. Snape hoffte nur instinktiv das er Informationen erhalten könnte, ob sie noch lebten oder nicht. Er dachte wieder an Lily. Wenn sie nur noch leben würde.... dann wäre vieles anders gelaufen...
Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.
Snape blickte an den Himmel und sah das es immer dunkler wurde. Gewitterwolken zogen auf und es wurde immer windiger. Sein Umhang wehte in der Brise und er versuchte sich zu beherrschen. Sobald Dumbledore tot ist, ist er der Vertrauteste von Voldemort und er muss seine Rolle gut spielen, dass hatte er alles mit Dumbledore durchgeplant. Es war aber schwer seine Tochter aus den Gedanken zu kriegen, trotz allem musste er es tun. Wenn er seine Tochter und Potter beschützen möchte, muss er diesen Weg gehen. Er muss alle in dem Glauben lassen, er wäre ein Anhänger Voldemorts, nur so kann er alle Schüler der Schule und seine Tochter beschützen. Das letzte mal legte er seine kühle Maske ab und er schaute traurig und voller Angst und Erschöpfung zu den Wäldern. Immer wieder dachte er an Lily, wie sie beide hier oben standen und sich unterhielten, wie wahre Freunde. Da war alles noch gut. Keine Todessern. Kein Voldemort. Kein Potter. Kein Streit. Keine Dunkle Magie. Alles war gut. Immer wieder dachte er an die Zeit mit Lily und er fragte sich immer wieder, warum Lily nicht ihn gewählt hatte, statt Potter. Potter war ein arroganter Schnösel und sie hatte sich trotz allem in ihn verliebt, in seinen größten Feind. Immer wenn Snape daran dachte, verlor er mehrere Tränen. Es hatte ihn verletzt, bis in sein Mark. Aber er hatte wenigstens einige tolle Erinnerungen mit seiner Lily und er hatte eine Tochter mit ihr. Er war so stolz auf sie. Und er wusste auch das sie stark und mutig war, dass sie die Reise mit Potter überstehen würde. Er hatte Dumbledore sogar die Kette mitgegeben, die sie beschützen sollte.
Ebonee ging immer weiter, bis sie an den Treppen ankam. Auf dem Weg dorthin, kam ihr Remus entgegen. Er hatte sie kurz begrüßt, musste aber sofort weiter arbeiten. ,, Invisi", flüsterte sie und ihr Körper verschwand. Sofort stieg sie die Treppen hinauf. Als sie oben ankam, versuchte sie ihren Atem zu kontrollieren, schlich sich heran und erkannte ihn. Snape. Er stand dort. Ebonee hatte ihn noch nie so gesehen. Ohne kühle Maske. Ganz er selbst. Ein trauriger, erschöpfter Mann. Er blickte in die Ferne. Ebonee fragte sich woran er wohl dachte. Weswegen war er so traurig? Musste er nicht glücklich sein? Glücklich, dass Dumbledore die Schule verlassen hat und er nun alles tun kann? Er stand dort noch mehrere Minuten, bis er wieder seine kühle Maske aufsetzte und die Treppen hinunter lief. Ebonee folgte ihm. Es war jetzt schon 14.00 Uhr. Er lief die vielen Korridore entlang, bis hin zu seinem Büro. ,, Visible!", flüsterte sie und der Zauber verschwand. Nun musste sie warten, bis er wieder das Weite sucht.