Beide liefen durch den Honigtopf und staunten. ,, Wow. Danke Harry, dass du mich mitgenommen hast!", sagte Ebonee glücklich und sie traten hinaus in die Menschenmenge. Überall waren Schüler aus älteren Klassen, unterhielten sich, gingen zu den drei Besen oder kauften sich etwas aus Zonkos Zauberscherzartikel. ,, Oh können wir kurz etwas aus Zonkos Laden etwas kaufen!", bettelte Ebonee und beide gingen hinein und kauften sich ein paar Süßigkeiten. Als sie wieder unter den Tarnumhang schlüpften, liefen sie die Gassen weiter entlang. An manchen Ständen wurde Weihnachtsmusik gespielt und manche Läden waren einfach total schön beschmückt. Als Harry weiter ging, erzählte er was er das letzte mal mitbekommen hatte, als er in Hongsmeade ganz kurz gewesen ist. Er erklärte das Sirius Black sein Patenonkel gewesen ist und das er Lilys und James Freund gewesen war. ,, Deshalb haben alle gedacht, das er uns das schenken wollte...!", meinte Ebonee in Gedanken vertieft und Harry nickte stumm. ,, Wo gehen wir jetzt hin?", fragte Ebonee neugierig, denn sie entfernten sich immer weiter von den ganzen Läden. ,, Ich wollte mich mit Hermine und Ron in der Nähe von der Heulenden Hütte treffen!", sagte Harry und legte einen kleinen Schritt schneller zu. Als sie durch kleine Wälder gingen, erkannten sie die beiden auch schon, doch in dem Moment tauchte Malfoy mit Crabbe und Goyle auf. ,, Na ihr beiden. Schaut euch wohl nach einem Traumhaus um, was? Wie ich mitbekommen habe Weasley, schlafen deine Geschwister und du zusammen in einem Zimmer? Es ist ecklich, das so etwas überhaupt auf diese Schule zugelassen wird.", höhnte Malfoy und seine beiden Kumpanen fingen an zu lachen. Hermine dagegen sah wütend drein. ,, Heh, ich hoffe du meinst wohl nicht dich selbst!", fuhr sie ihn an und gab ihn einen tödlichen Blick. ,, Wie kannst du es wagen, du widerliches kleines Schlammblut!", stierte Malfoy hervor. Harry machte eine seltsame Bewegung, nahm sich etwas vom Boden und schmiss eine Schneekugel gegen Malfoys Kopf. ,, Was zum? Wer ist da?", fragte er wütend und schaute dahin, von wo die Kugel hergeflogen ist. Nun machte Ebonee mit. Es war toll Malfoy mal zurück zu ärgern. Sie fing auch Schneebälle zu Kugeln zu formen und sie zu bewerfen. Beide kamen immer näher mit dem Tarnumhang. ,, Malfoy. Was ist das?", fragte Crabbe ängstlich, während Goyle seine Finger knacken ließe. Harry zog Crabbe die Hose runter und Ebonee zog währenddessen die Mütze von Malfoy über den Kopf und hob ihren Zauberstab und flüsterte: ,, Rictumsempra!" Malfoy fing plötzlich hinzufallen und an zulachen. Währenddessen schubste Harry Goyle zur Seite, der sofort seinen Zauberstab hervorzog und seinen unsichtbaren Gegner versuchte die Stirn zu bieten. Crabbe entfernte den Kitzelfluch von Malfoy, der sofort aufstand und wütend durch die Gegend schaute. ,, Wenn ich erfahre, wer das war...", weiter drohen konnte er nicht, denn Harry schubste ihn zur Seite, sodass er ausrutschte und auf den Boden plumpste. Leider hatte er zu sehr mit seinen Armen herumgetorkelt, dass er etwas von dem Tarnumhang mitriss und es den Kopf von Harry und den Kopf und den halben Körper von Ebonee preisgab. Malfoy starrte mit Entsetzten darauf und fing an zu schreien und lief davon, genauso wie Crabbe und Goyle. Harry packte den Tarnumhang sofort wieder über die beiden. ,, Harry, Ebonee!", rief Hermine etwas zynisch. Als Harry schaute, dass ja niemand außer den vieren da war, nahm er den Tarnumhang ab und schaute in drei entsetzte Gesichter. ,, Harry. Ihr beide müsst sofort zum Schloss. Wenn Malfoy es Snape erzählt....!", sagte Hermine schnell und in Harrys Gesicht erkannte man blankes Entsetzten, genauso wie auf Ebonees. Ihr Gesicht wurde ganz bleich. Was würde ihr Vater wohl sagen? Sie war noch nicht mal in der dritten Klasse und durfte nicht raus wegen einem Mörder und den Dementoren. Ihr Vater wird sie töten und das wortwörtlich. ,, Komm Ebonee. Wir müssen noch vor Malfoy da sein!", rief Harry und beide liefen ohne Tarnumhang zurück zur einäugigen Hexe. Von dort liefen sie mit bleichen Gesicht und klopfenden Herzen den Geheimgang entlang, bis sie sich durch die einäugige Hexe durchquetschten und sie gerade noch schließen konnten, wo plötzlich Snape auftauchte. ,, So so. Sie beide wieder hier, vor der einäugigen Hexe!", schnarrte er mit einem triumphierten Grinsen, was für Harry und Ebonee nur bedeutete, dass sie in der Patsche standen. ,, Mitkommen", bellte er und beide gingen mit zitternden Knien hinunter in die Kerker. Währenddessen versteckte Harry den Tarnumhang und die Karte des Rumtreibers. Als Snape die Tür schloss und nun sich vor den beiden aufbaute, starrte er mit einem hämischen Grinsen zu Harry hinab. ,, So Potter. Ich habe von Mr Malfoy gerade eine seltsame Geschichte gehört. Und Evans, sie waren auch bei der Geschichte mit bei, was mich sehr stark wundert. Was haben eure beiden Köpfe in Hongsmeade verloren?", fragte er mit einem scharfen Blick zu Ebonee, die nervös schluckte. ,,Was?", fragten Harry und Ebonee gespielt nach und versuchten so unschuldig auszusehen, wie sie es nur konnten. ,, Er muss Halluszinationen haben!", meinte Harry. Snape schnaubte verächtlich. ,, Malfoy hat keine Halluszinationen. Also ich frage nochmal. Was haben eure Köpfe in Hongsmeade verloren gehabt? Und wenn eure Köpfe dort waren, waren bestimmt auch noch andere Körperteile von euch dort. Soweit ich weiß, Potter, dürfen sie gar nicht nach Hongsmeade. Das ganze Ministerium versucht sie vor dem Mörder zu schützen und was macht Potter, er setzte seine eigenen Regeln durch.", höhnte Snape und betrachtete Potter abfällig. ,,Und Evans. Sie sind ebenfalls nicht befugt nach Hongsmeade zu gehen, sie sind noch nicht mal in der dritten Klasse und werden ebenfalls von Sirius Black heimgesucht... so wie es aussieht, werden ihnen beiden 20 Punkte für Gryffindor abgezogen, da sie mich anlügen!", schnarrte er und fixierte beide mit seinen schwarzen Augen. Ebonee sah entsetzt zu ihm auf. ,, Wir waren nicht in Hongsmeade. Das müssen sie glauben....!", quengelte Ebonee. ,, Ruhe!", zischte Snape erzürnt und sah nun Harry wieder an. ,, Taschen leeren!", bellte er und Harry schluckte nervös. Genauso wie Ebonee. ,, Taschen leeren. Alle beide!", stierte er hervor und taxierte jeden einzelnen. Harry holte ein paar Süßigkeiten aus Zonkos Scherzartikelladen heraus, Ebonee ebenfalls. ,, Aha. Wenn ich mich nicht irre, sind das Süßigkeiten aus Zonkos Scherzartikelladen!", sagte Snape hämisch und seine Lippen kräuselten sich. ,, Die haben wir beide von Ron und Hermine geschenkt bekommen!", log Harry und er betete, sobald Ron auftauchte, dass er es zugeben würde das es stimmte. Snapes Augen durchbohrten seine. ,, Das werden wir noch herausfinden!", zischte er und ordnete sofort einen seiner Schüler an, Ron Weasley sofort hier her zu bringen. In den ganzen Minuten wo sie warteten, sagte keiner ein Wort. Beide waren zu aufgeregt, bis dann die Tür aufgestoßen wurde. ,, Es ist wahr. Die Süßigkeiten haben sie von mir.", bestätigte Ron keuchend und beide fiel ein Stein vom Herzen. Snapes triumphierter Blick verschwand sofort und er sah Ron mit Verachtung an. ,, Raus, außer Evans. Sie bleiben noch hier!", fuhr er alle an und Ebonee fühlte sich gerade furchtbar schwer. Harry und Ron sahen ihr noch mitleidig kurz nach und verschwanden sofort aus dem Kerker. Als die Tür verschlossen wurde und die Geräusche der Füße von den beiden verschwanden, baute sich Snape vor seiner Tochter auf, dass sie etwas zurückschreckte. ,, Ich möchte die Wahrheit von dir hören!", fuhr Snape sie an und Ebonee hatte das Gefühl das sie gleich spuken musste. Seine schwarzen, gefährlich aufblitzenden Augen durchbohrten ihre ängstlich aufblickenden grünen. ,, Ich.. ich weiß nichts von Malfoys Geständnissen", wehrte sich Ebonee immer noch und schaute auf den Boden um ja nicht in die schwarzen Augen zu blicken. Doch Snape kniete sich bedrohlich hin, sodass sein fahles Gesicht, von seinen schwarzen Haaren umrahmt wurden und er nun ohne auf Ebonee hinabzublicken in ihr Gesicht schauen konnte. Er hob mit seinen Fingern ihr Kinn hoch und starrte in ihre grünen Augen. Nun war er keine Nasenspitze mehr von ihr entfernt. ,, Die Wahrheit, jetzt!", bellte er erzürnt bedrohlich. Ebonee schluckte und ihre Augen wurden leicht rötlich. ,, Ich....ich...!", stammelte sie und schaute in seine schwarzen Augen, die so bedrohlich wirkten, dass man fast davon umkommen konnte. ,, Jaaa. Ich war dort. Ich wollte unbedingt mal sehen, wie es ist in Hongsmeade und da hatte ich die Gelegenheit.... aber es ist mir ja nichts passiert...!", stammelte Ebonee und fühlte sich elend. Snape holte tief Luft, stand wieder auf und versuchte sich zu beherrschen. ,, War Potter mit dir dort?", fragte er in einem bedrohlichen Ton, aber viel ruhiger als vorher, da sie die Wahrheit erzählt hatte. ,, Ja. Er wollte auch unbedingt mal alles ansehen und ich auch. Es war irgendwie aufregend. Aber ich verspreche das ich es nie wieder machen werde....!", beteuerte Ebonee und schämte sich etwas. Als Snape sich umdrehte, war nicht mehr der bedrohende, hämische Blick zu sehen, sondern ein besorgter, überfordernder Vater blick. ,, Es geht mir nicht darum, dass du das nicht mehr machen wirst, Ebonee. Ich mache mir Sorgen. Du kannst nicht einfach, irgendwie handeln, was dich umbringen kann. Ich möchte dich beschützen, aber wenn du immer das tust, was der falsche Weg ist, dann kann ich es nicht. Du musst mir versprechen, dass du mit Potter keinen Weg mehr nach draussen suchst.", fuhr er seine Tochter mit einem verzweifelten Ausdruck in der Stimme an. ,, Ich verspreche es.", sagte sie und umarmte ihren Vater, der sie auch in seine Arme schloss.
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Harry Potters Halbschwester
FanficEin kleines Mädchen, dass nichts von Zauberei wusste, wird mit 10 Jahren damit konfrontiert. Sie lebte in einer kleinen Familie, wo sie kaum etwas zu essen bekam, geschweige denn richtige Manieren gelernt hatte. Als sie auf die hogwartsschule kam, l...
