Ron lag im Krankenflügel. Harry und Ebonee mussten ein paar Stunden später, sofort dazu gesellen. Ron war schwach und hatte noch die Augen zu, als sie anwesend waren. Auch Hermine kam besorgt mit und setzte sich gleich neben Rons Bett. Ginny kam auch noch dazu und schaute bedrückt zu ihrem Bruder. Ebonee setzte sich auf ein anderes Krankenbett und wartete auf die Lehrer, die in dem Moment herein kamen. Slughorn immer noch total erschüttert, Dumbledore mit einem zufriedenen Ausdruck, Snape sehr scharfsinnig und McGonagall sehr besorgt. ,, Wie geht es denn Mr Weasley?", fragte Dumbledore an Poppy gewandt. ,, Er erholt sich gut. Es war Gift. Aber er wurde gerettet mit einem Bezoar!", bestätigte Poppy und füllte Rons leeres Glas mit Wasser. Slughorn hielt immer noch die Flasche in der Hand. ,, Geben sie mir die Flasche, Horace!", sagte Dumbledore und nahm sie an sich. Er roch daran. ,, Oh ja, sie ist vergiftet!", sagte Dumbledore und Ebonee entging der Blick nicht, den Dumbledore Snape versetzte. Snape roch ebenfalls dran. ,, Sehr gut. Wer hat Ron denn den Bezoar verabreicht?", fragte Dumbledore in die Runde. ,, Es war Ebonee. Sie hatte uns gewarnt. Ohne sie, hätten wir das Gift alle getrunken.", sagte Harry und Ebonee hätte ihn dafür den Kopf aufschlagen können. Ebonee bemerkte den stechenden Blick ihres Vaters. ,, Woher wussten sie denn das dort Gift in der Flasche war?", kam Professor McGonagall hervor und Stille trat ein. Ebonee hatte mit dieser Frage schon gerechnet. Alle schauten sie fragend an und hofften auf eine Antwort. Doch was sollte sie sagen? Das sie Malfoy gesehen hatte, wie er Slughorn einen Imperius Fluch auf den Hals gejagt hatte und das er die Flasche vergiftet hatte? Niemand, außer Harry und Hermine würden ihr glauben. ,, Ich....ich es war nur ein Instinkt...!", stotterte Ebonee und sie wusste selber das es nicht sehr überzeugend klang. Snape räusperte sich kurz, was Ebonee nur noch mehr in eine schlechtere Lage versetzen konnte. ,, Deshalb haben sie mich fast umgelaufen, um Potter und die anderen zu warnen...!", sagte er und Ebonee starrte voller Wut in seine schwarzen Augen. Er machte es extra, sie verunsichern, weil sie leider nicht die Wahrheit rausrücken konnte. Dumbledore rettete sie aus der heiklen Situation. ,, Wie dem auch sei, ohne Miss Evans hätten wir nicht so viel Glück gehabt. Slughorn , da müssen sie ja richtig stolz auf ihre Schülerin sein!", bemerkte Dumbledore und Ebonee war ihm unendlich dankbar. ,, Oh ja, unendlich stolz!", sagte Slughorn in Gedanken versunken. ,, Für wen wäre denn diese teure Flasche gewesen?", fragte Dumbledore als nächstes. Ebonee schaute sofort wieder hoch. ,, Es war.....es war ein Geschenk an dich...", sagte Slughorn und Stille trat ein. Ebonee versuchte etwas an Snapes Mimik zu erkennen, aber sie sah nichts. Er schaute ausdruckslos zu Ron. ,, Wo ist mein RON, RON?", kam plötzlich eine aufgehellte, aufgeregte Stimme. Es war Lavender. Ebonee wollte sich diese peinliche Szene ersparen und ging davon. Auch die Lehrer gingen davon. Sie lief hoch zu den Gemeinschaftsräumen, bis hin zu ihren Schlafsälen und sie blieb im Bett liegen. Sie ließ nochmals alles durch ihre Gedanken streifen. Dumbledore hatte sie gerettet, nicht das die Lehrer noch Verdacht schöpften, sie hätte das Gift losgelassen. Snapes und Dumbledores Blick. Malfoys Imperius Fluch. Es war alles so viel auf einmal und sie musste das gefährlichste und größte Geheimnis mit sich tragen. Mit diesen Gedanken schloss sie die Augen und versuchte zu schlafen.
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Harry Potters Halbschwester
FanficEin kleines Mädchen, dass nichts von Zauberei wusste, wird mit 10 Jahren damit konfrontiert. Sie lebte in einer kleinen Familie, wo sie kaum etwas zu essen bekam, geschweige denn richtige Manieren gelernt hatte. Als sie auf die hogwartsschule kam, l...
