Sirius Black hatte sich viele Tage später gemeldet. Er meinte das sie selber einen Weg finden müssen um sich zu wehren. Das es im Ministerium immer schlimmer zu geht, da Fudge überall die Wahrheit vertuscht und das immer mehr Menschen verschwinden. Harrys Träume erwähnte er dieses mal nicht. Anscheinend hatte er nichts davon erzählt.
Was sich Harry, Hermine und Ron unter ,, Wehren" vorstellten zeigte sich vor Weihnachten. Sie luden ein paar Leute ein, aus Hufflepuff, Rawenclaw und Gryffindor sich im Eberkopf zu treffen, am Wochenende. Ebonee konnte leider nicht dabei sein, aber sie wusste ja schon worum es ging. Sie hatte mit Fred und George etwas geplant. Sie mussten für Harry einen Trank herstellen, den die Mitglieder des Teams Dumbledores Armee tranken. Der Trank nennt sich auch: Trank der Lügen. Sobald jemand von dem geheimen Club erzählt, bekommt er heftigen roten Ausschlag und man würde den Übeltäter sofort erkennen. Leider braucht man dafür herausragende Zutaten, die sich nur in Snapes Büro befinden. Fred und George haben sich aber um jedes Ablenkungsmanöver gekümmert und Ebonee hatte Harrys Rumtreiberkarte bekommen. ,, Wieso muss ich einbrechen? Snape hat mich schon auf den Kieker!", beschwerte sich Ebonee, sagte aber trotz allem zu, da sie sich einigermaßen auskannte. ,, Wir versprechen dir, dass Snape dich nicht erwischen wird!", sagten beide aus einem Mund und Ebonee traute den beiden. Sie nickte ihnen zu und willigte ein. ,, Gut, dann mal los! Wir müssen den Trank heute Abend fertig haben", meinte Ebonee, holte tief Luft und machte sich auf den Weg hinunter in die Kerker. Der Plan ging los und sie hoffte das er auch funktionierte. Mit zittrigen, buttrigen Knien lief sie hinunter. Ihre Haare hatte sie vor ihrem Gesicht verdeckt, sie trug schlichte Gryffindorklamotten damit man sie nicht so leicht erkannte. Sie musste sich unten, neben Snapes Büro neben einer Statue verstecken um bereit zu sein, bis Fred und George Alarm schlagen. Während des Weges kramte sie die Rumtreiberkarte heraus, doch in dem Moment knallte sie mit einer großen Person zusammen. Sie fiel um, hielt ihre Karte aber dicht an ihrem Körper. Als sie aufschaute, erschrak sie sich. Vor ihr stand Lucius Malfoy, Dracos Vater. Das letzte mal hatte sie ihn gesehen auf dem Friedhof zusammen mit Lord Voldemort. Ihre Miene erblich und sie sah mit einer tiefen Abneigung zu ihm hinauf. Seine kühlen, strumgrauen Augen zuckten misstrauisch. ,, Miss Evans. Was tun sie in den Kerkern? So weit ich weiß sind sie eine Gryffindor!", das letzte Wort spuckte er förmlich aus, als wäre es Abscheu. Ebonee richtete sich zu voller Größe auf und schaute Malfoy mit blitzenden Augen an. ,, Tut mir leid, Mr Malfoy. Darf ich vorbei!", fragte sie gespielt höflich und setzte ein falsches Lächeln auf. ,, Kein kleines Mädchen redet so mit mir. Ich werde dich im Auge behalten, Evans und deinen Bruder auch. Ihr beide seit nichts weiter als zwei nervige ungezogene, törichte Bälger. Freut euch noch so lange ihr könnt, denn bald werdet ihr das bekommen, was euren Eltern ebenfalls passiert ist. Ihr seit ihnen erstaunlich ähnlich.", grollte er hervor und Ebonee packte mit ihren Fingern ihren Zauberstab fest an, sodass ihre Hautfarbe an der Hand schon weiß wurde. ,, Ich bin nicht töricht. Und meine Eltern waren es sicher auch nicht.", forderte Ebonee ihn heraus und sah ihn feindselig an. Seine Miene wurde hämisch. ,, Da wäre ich mir nicht so sicher. Schon bald werdet ihre eure Lektionen lernen und dann könnt ihr sehen was ihr davon habt.", knurrte er doch in dem Moment kam noch eine Gestalt herbei. Snape. ,, Lucius!", sagte er und als er Ebonee erkannte, stockte ihm kurz der Atem. Ebonee fluchte innerlich. Der Plan sollte ganz anders ablaufen. Dieser Malfoy machte alles kaputt. ,, Einen guten Abend!", sagte er arrogant und verschwand mit seinem Schlangenstock, sodass Ebonee nun mit Snape alleine war. Sie starrten sich einige Sekunden lang an, ohne etwas zu sagen, bis Ebonee etwas mulmig im Bauch wurde. Doch in dem Moment wo er gerade etwas hämisches sagen wollte, knallte es. Slytherinschüler schrien auf. Snape sah alarmierend zu dem Geschehen und lief sofort zur Hilfe. Ohne zu zögern lief Ebonee in Snapes Büro, lief zu den Zutatenschrank und kramte Baumschlangenhaut und Baldrian heraus. Es dauerte einige Sekunden bis sie es gefunden hatte. Ihr Herz klopfte schnell. Ihr ganzer Körper erbebte vom Zittern. Sie musste Fred und George vertrauen das sie ihn solange ablenken konnten. Doch plötzlich in diesem Moment wurde die Tür aufgestoßen. Ebonee hatte vor Schreck die Zutaten vom Baldrian umgeschmissen, sie konnte sich aber noch rechtzeitig unter einem Tisch verstecken, mit Tischdecke. Es waren Snape, Umbridge und Filch. Sie biss sich nervös auf die Lippe. Wenn Snape die Zutaten gleich entdeckte, könnte er Verdacht schöpfen. Sie holte die Karte heraus und schaute rauf. Fred und George waren genau neben Snapes Büro. Sie musste ihnen ein Zeichen geben. Aber wie? ,, Wer waren diese Übeltäter?", fragte Umbridge mit ihrer hohen Stimme. ,, Ich weiß es nicht, Professor. Aber ich denke es war Peeves. Er sollte von der Schule verwiesen werden!", meinte Filch sofort und man konnte seine Freude spüren können. ,, Ich habe aber keinen Geist gesehen. Ich möchte das diese Übeltäter gefunden werden. Wie gehts den Schülern?", fragte sie an Snape gewandt. ,, Sie sind in Ordnung. Haben nichts schlimmes abbekommen. Sie sind im Krankenflügel. Ich werde diese Bälger finden, die dieses verursacht haben...!", doch weiter sprach er nicht. Ebonee sank das Herz in die Hose. Er hatte die Baldrians gefunden. Er hob sie mit seinen langen, weißen Fingern auf, schloss die Tube und stellte sie wieder in den Schrank. ,, Was haben sie?", fragte Umbridge höchst interessiert. ,, Jemand ist in mein Büro eingebrochen. Jemand hat Baldrians gestohlen.", knurrte er wütend. ,, Glauben sie es waren Schüler?", fragte Umbridge neugierig. ,, Ich würde es nicht ausschließen.", zischte Snape und sah sich mit gefährlich aufblitzenden Augen im Raum um. Ebonee versuchte den Atem anzuhalten. Sie hatte Angst. Wie konnte sie Fred und George Bescheid sagen, dass sie in der Patsche war? Ihr fiel keine andere Lösung ein, als ihre Lehrer einen Schockzauber anzuhängen. Gerade als sie sich dazu entschlossen hatte, knallte es draußen ein letztes mal und alle Lehrer rannten hinaus. Ebonee dankte zum Himmel, rannte ebenfalls mit den Zutaten aus Snapes Büro hinaus und lief die vielen Treppen hoch bis zur Großen Halle, wo sie sich mit Fred und George traf. ,, Ihr habt mich gerettet. Die letzte Stinkbombe. Sonst hätte ich den drei Lehrern einen Schockzauber anhängen müssen!", sagte Ebonee zu den beiden und sie mussten lachen. Zusammen liefen sie zum Gryffindor Gemeinschaftsraum wo sie sich mit allen Mitgliedern trafen um den Trank vorzubereiten.
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Harry Potters Halbschwester
FanficEin kleines Mädchen, dass nichts von Zauberei wusste, wird mit 10 Jahren damit konfrontiert. Sie lebte in einer kleinen Familie, wo sie kaum etwas zu essen bekam, geschweige denn richtige Manieren gelernt hatte. Als sie auf die hogwartsschule kam, l...
