Yaxley hob die Brust und sah seinem Herrn entgegen. ,, Da habe ich sehr gute Neuigkeiten, mein Herr. Ich habe Pius Thicknesse unter den Imperius Fluch gestellt. Sobald wir das Ministerium stürmen, wird er der amtierende Ministerpräsident werden und du hast die Macht über das ganze Ministerium. Viele Angestellte von Scrimgeor sind unter dem Imperius Fluch und können es kaum erwarten ihn zu stürzen.", sagte Yaxley stolz. Viele Todessern gaben ihm anerkennende Blicke, doch Voldemort tat nichts dergleichen. Er stand plötzlich auf und ging die Reihen der Stühle nach, wo seine Anhänger mit angespannten und ängstlichen Köpfen zu ihm hinübersahen. ,, Am Samstag bietet uns eine Gelegenheit die zu stürzen, die unsere Feinde sind, darunter auch Potter und Evans. Ich hoffe ihr enttäuscht mich nicht und tut was nötig ist, um die Auroren zu stoppen!", begann Voldemort zu erzählen. In dem Moment hüstelte Bellatrix kurz. ,, Herr, ich möchte mich zur Verfügung stellen. Ich werde den Jungen und das Mädchen töten!", stellte sich bellatrix freiwillig und ihre Augen leuchteten. Ein lauter Schrei kam aus der Tiefe hervor. ,, WURMSCHWANZ! HABE ICH DIR NICHT AUSDRÜCKLICH GESAGT, DAS UNSERE GEFANGENEN RUHIG SEIN SOLLEN!", zischte er Wurmschwanz an, der sofort in den Kerkern verschwindet. ,, So anregend ich deinen Blutdurst auch finde, Bellatrix. Niemand außer mir selbst tötet Harry Potter oder Ebonee Evans. Aber es trifft sich die Überzeugung, dass mein Zauberstab und der von Potter denselben Kern teilen, so können wir uns zwar gegenseitig verletzen, aber nicht töten. Wenn ich die beiden vernichten will, dann brauche ich den Zauberstab eines anderen.", zischte Voldemort und glitt an den Stuhlreihen vorbei. Jeder Todessern blickte auf den Tisch, offenbar aus Angst, ihr Zauberstab könnte genommen werden. ,, Na will denn keiner diese Ehre für sich?", fragte Voldemort höhnisch. Keiner meldete sich freiwillig. Alle blickten zu Boden. Voldemort blieb bei Lucius Malfoy stehen. ,, Wie steht es mit deinem Zauberstab, Lucius?", fragte Voldemort hämisch grinsend. Lucius schaute mit bitterer Miene auf. ,, Meinem, Herr?", fragte er stotternd, offenbar geschockt. ,, Meinem, Herr?", ahmte Voldemort vielversprechend nach und einige Todessern kicherten. ,, Ich befehle dir, ihn mir auszuhändigen!", zischte Voldemort und spreizte seine lange, weiße Hand aus. Lucius zögerte noch einen Moment, er spürte unter dem Tisch, die Hand seiner Frau, dann hatte er den Mut bekommen, holte seinen Schlangenstock hervor und kramte sein Zauberstab heraus und übergab ihn Voldemort. Voldemort nahm ihn sofort an sich. ,, Erkenne ich da Ulme?", fragte er an Lucius gewandt. ,, Jawohl, Herr!", krächzte Lucius, bei dem man seine Augenringe bis nach China erkennen könnte. Sie waren so tief und dunkel, wie bei Snape. Draco sein Sohn schaute die ganze Zeit nur nach oben zu der Frau, aus Angst er selber könnte das gleich sein. ,, Und der Kern?", fragte Voldemort weiter. ,, Drachenherzfaser...!", stotterte Lucius leise. ,, Drachenherzfaser....!", wiederholte Voldemort gleichgültig. Er zerbrach den Zauberstab, sodass der obere Schlangenstock abgebrochen war. Er schmiss den Schlangenstock zur Seite, dann richtete er den Zauberstab auf die Frau, die oben schwebte. ,, Einige fragen sich bestimmt wen wir heute Abend zu Gast haben, dass ist Miss Charity Burbage, sie hatte früher Muggelstudien in der Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei unterrichtet. Miss Burbage vertritt die Überzeugung, das wir und Muggel uns wohl kaum voneinander unterscheiden. Sie würde, wenn man sie nur ließe, gerne mit ihnen paaren wollen!", höhnte Voldemort. Einige Todessern lachten, Bellatrix gab ein Laut von sich. Snape war der einzige, der mit einem ausdruckslosen Blick zu ihr hinauf starrte. Charity Burbage starrte mit Tränen zu Snape hinüber. ,, Severus bitte.....bitte....!", bettelte sie voller Angst. Severus saß nur dort und blickte sie kalt und ausdruckslos an. ,, Severus..... wir waren doch Freunde......bitte Severus........bitteeee!", flehte sie schon fast schreiend. Voldemort blickte mit emotionsloser Miene zu Snape. Der aber sagte und tat nichts. Er starrte sie nur abstoßend an. ,,Severus....!", sagte sie zum letzten Mal, dann erhob Voldemort seinen Zauberstab. ,, Avada Kedavra!", kam es von Voldemort und Miss Burbage knallte auf den Tisch. Tot. Snape erschrak sich kurz, er sah noch die letzte Träne von Burbage herunter fließen. Snape sah im Gegensatz zu Malfoy ruhig aus. Draco starrte mit Entsetzen und purer Angst auf den leblosen Körper, seiner ehemaligen Lehrerin. Aus dem nichts kam die Schlange hervor und umkreiste Voldemorts Hals. ,, Nagini. Essen!", sagte Voldemort sanft und die Schlange glitt auf den Tisch. Sie war viele Meter lang. Alle Anhänger von Voldemort nahmen ihre Hände vom Tisch und sahen voller Abscheu, wie die Schlange sich auf Miss Burbage stürzte.
Als Snape wieder in seinem Haus in Spinners End war, musste er erstmal zwei Gläser Whiskey trinken. Es war ein Schock für ihn, was mit Miss Burbage passiert war und was Voldemort alles berichtet hatte. Nach den Schlücken, apparierte er in einen Pub. Er setzte sich eine schwarze Kapuze auf und erkannte ganz hinten Mundungus Fletcher. Er verkaufte wieder schwarze Geschäfte. ,, Imperio!", flüsterte Snape und Mundungus hörte sofort auf Leuten etwas anzudrehen. Er ging mit verträumten Schritten auf Snape zu. Snape hatte sich in einer Ecke versteckt, wo ihn niemand erkennen konnte. Mundungus setzte sich neben ihn. ,, Du wirst Mad Eye sagen, dass ihr wenn ihr Potter und Evans am Samstag rausholt, sie alle in Potters verwandeln lässt. Du wirst sagen es war deine Idee. So kann niemand wissen wer der richtige Potter und wer Evans ist...!", flüsterte Snape und Mundungus nickte. Ohne weiteres apparierte Snape wieder in sein Haus in Spinners End. Er war froh das er etwas tun konnte um seine Tochter zu retten, aber er wusste das es nicht genug war. Am Samstag würden sie angreifen und dann wüsste er nicht wer wer ist, um seiner Tochter heimlich hinterher zufliegen, damit ihr ja nichts passierte. Er rieb sich die Schläfen und starrte mit ernster Miene zu seinem Kamin. Alles war kompliziert und er konnte keine Nacht mehr einschlafen. Jeden Abend und jeden Tag dachte er an seine Tochter. Bald würde sie mit Potter verschwinden und er wüsste nicht mehr wo sie sich aufhielten und Dumbledore hatte ihm noch nicht mal erzählt, was sie vorhaben. Wut keimte sich wieder in ihm auf. Mit pochendem Herzen schenkte er sich noch ein Whiskey Glas ein und versuchte sich abzulenken mit Büchern aus seinem Schrank.
Kurzer Zeitsprung (was die nächsten Kapitel passieren könnte)
Es war dunkel. Der Boden kalt. Die Außenwände ebenfalls kalt und unerreichbar. Es war kein Licht vorhanden. Es gab auch kein Platz um sich frei zu bewegen. Es war wie in Azkaban, nur noch schlimmer. Ein schwarzhaariges Mädchen kauerte am Boden, weinend, trauernd, verletzend und voller Angst. Sie hatte viele Verletzungen im Gesicht und an ihrem Körper. Sie lag am Boden und zog ihre Beine an. Ihr war kalt und das Mädchen hatte das Gefühl, sie würde gleich unter der Hand von Voldemort oder unter ihren eigenen Qualen sterben. Plötzlich öffnete jemand die Tür, zog sie grob aus dem Gefängnis heraus, nach oben wo viele Kronleuchter zu sehen waren. Das Mädchen musste sich erstmal an das Licht gewöhnen, bevor es die Augen halb öffnen konnte. Vor ihr stand Bellatrix mit einem Messer in der Hand. Als der jenige sie losließ, fiel das Mädchen auf die Knie. ,, Sag mir, wo Potter sich aufhält oder ich verpasse dir noch eine, EBONEE EVANS!"
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Harry Potters Halbschwester
FanfictionEin kleines Mädchen, dass nichts von Zauberei wusste, wird mit 10 Jahren damit konfrontiert. Sie lebte in einer kleinen Familie, wo sie kaum etwas zu essen bekam, geschweige denn richtige Manieren gelernt hatte. Als sie auf die hogwartsschule kam, l...
