Ebonee öffnete leicht ihre Augen und starrte in mehrere Gesichter. Zuerst war es verblasst und sie hatte sehr schlimme Kopfschmerzen. Sie schloss nochmals ihre Augen und dann konnte sie wieder klar sehen. Vor ihr standen Harry, hermine und Ron. ,, Du bist endlich wach!", sagte Harry erfreut. Ebonee schien verwirrt. ,, Was ist passiert? Warum bin ich hier?", fragte sie irritierend. Harry schaute zu ihren beiden Freunden. ,, Wir dachten du könntest es uns sagen. Sogar Madame Pomfrey hatte keine Ahnung. ", entgegnete Harry. ,, Du hast 2 Tage lang im Koma gelegen!", fügte Hermine hinzu. Ebonees Augen wurden groß. ,,Was? Solange? Und....und habe ich etwas wichtiges verpasst?", fragte sie sofort, doch Harry gab ihr ein Zeichen ruhig zu bleiben. ,, Alles ist gut. Nichts schlimmes. Du hast in den zwei Tagen nicht viel Lernstoff verpasst.", meinte Harry ruhig und Ebonee beruhigte sich etwas, als sie plötzlich auf ihr Nachtschrank schaute. Voller Süßigkeiten, von Slughorn. ,, Er wollte dich immer besuchen, aber Madame Pomfrey hatte es verboten!", sagte Ron belustigend und wollte sich schon etwas schnappen, doch Hermine warf ihm einen bösen Blick zu. Ebonee blickte ihn kurz an. ,, Nimm ruhig. Ich esse sie sowieso nicht!", meinte sie und Rons Augen leuchteten auf. Er gönnte sich sofort ein paar Schokofrösche. Ebonee setzte sich langsam auf. ,, Und warst du wieder bei Dumbledore?", fragte Ebonee neugierig. Harry nickte. ,, Ja. Und er meinte ich solle dich sofort einweihen.", klärte Harry auf. Ebonee schaute überrascht auf. Endlich! Sie durfte endlich von dem mysteriösen Plan erfahren. Harry versicherte sich das niemand zuhörte, holte tief Luft und begann zu erzählen: ,, Dumbledore und ich schauen uns Erinnerungen von Tom Riddle an. Die letzte Erinnerung war die wichtige. Sie war mit SLughorn. Er hatte die Erinnerung gefälscht, also musste ich Slughorn dazu bringen, mir diese zu geben, was er dann auch tat. Als wir diese Erinnerung sehen konnten, war alles klar. Voldemort hat 7 Horkruxe erschaffen, womit es unmöglich ist ihn zu töten, doch wenn man die Horkuxe zerstört, kann man auch Voldemort selbst töten. Sobald wir bereit sind, werden wir Horkruxe suchen um Voldemort zu zerstören und du bist dabei. Deshalb hatte dich Dumbledore im Ministerium für ein Jahr älter umgetragen, damit du nächstes Jahr unbemerkt mit uns auf die Suche gehen kannst. Die Spur löst sich wenn man 17 wird. Mit den Erinnerungen versuchen wir rauszukriegen, wo Voldemort noch mehr Horkuxe verstecken kann und Dumbledore hat einen weiteren gefunden. Übermorgen werde ich mit ihm versuchen diesen zu zerstören!", erklärte Harry langsam und Ebonees Augen weiteten sich immer mehr. ,, Wissen nur wir das?", fragte sie und schluckte dabei. Harry nickte erschwerlich. Sie blickte zu Hermine und Ron. Sie alle waren bereit diese Reise anzutreten, doch war es Ebonee selber? Sie hatte magische Kräfte, die nicht jeder besaß, sie konnte sehr gut apparieren, hatte gute Zaubersprüche auf Lager....
,, Ich bin dabei!", sagte Ebonee klar und deutlich. Alle drei strahlten sie an.
Nachdem Snape Ebonee beim Krankenflügel abgeladen hatte, lief er sofort zu Dumbledore. Wut keimte sich in seinen Gefühlen auf, doch er versuchte ruhig zu bleiben. Ohne anzuklopfen drang er in das Büro ein. ,, Ah Severus. Was gibt es?", fragte Dumbledore, der von seinem Thronstuhl aufstand. ,, Ebonee! Sie wurde entführt. Von Scabior. Ich habe ihn aufgespürt, er wollte Ebonee mitnehmen zu dem Dunklen Lord. Er ist nun weg und Ebonee im Krankenflügel...!", polterte Snape wütend hervor. ,, Was wollen sie mir damit sagen, Severus? Sie hatten doch alles im Griff?", fragte Dumbledore unsicher nach. Snapes schwarze Augen sprühten Feuer aus. ,, Ich glaube das Ebonee nicht bereit ist. Sie ist zu jung. Sie ist noch ein Kind. Sie kann nicht mit Potter mitziehen. Sie würde sich nur in Gefahr begeben. Außergewöhnliche Kräfte hin oder her.... ich möchte es einfach nicht. Ich denke sie ist noch nicht bereit....!", knurrte Snape. Dumbledore seufzte. ,, Ach Severus. Ich weiß ihre Sorge zu schätzen, aber Ebonee ist nun mal ein wichtiger Bestandteil des Plans. Harry braucht sie. Ebonee braucht ihn. Beide ergänzen sich um Voldemort zu stürzen..!", begann Dumbledore zu erzählen. ,, Aber was müssen sie denn tun?", fragte Snape wieder und sah finster zu Dumbledore. ,, Das Severus.... wird die Sache zwischen mir und Harry bleiben. Wie sie wissen lege ich ungerne all meine Geheimnisse in einen Korb.", sagte er. Snape sah verärgert aus. ,, Warum lassen sie eigentlich die beiden solange nachsitzen? Sie verbringen ja viel mehr Zeit mit nachsitzen, als mit sonst etwas!", fing Dumbledore an und sofort blitzten Snapes Augen auf. ,, Potter...., er ist genau wie sein Vater..!", begann er. ,, Im Aussehen vielleicht, im inneren ähnelt er viel mehr seiner Mutter!", meinte Dumbledore. ,, Ich gebe ihnen Informationen, wichtige Informationen!", fügte Dumbledore dazu. ,, Informationen? Potter vertrauen sie.... mir nicht?", kam es wieder von Snape. Dumbledore lächelte kurz. ,, Es hat nichts mit Vertrauen zu tun. Ich gebe meine Geheimnisse begrenzt ab. Und da sie viel mit Voldemort zu tun haben, ziehe ich es vor ihnen nicht daran teilzuhaben!", meinte Dumbledore. Snape sah wütend aus. ,, Aber einen Jungen der nicht mal Okklumentik beherrscht, dem wollen sie so etwas anvertrauen?", spottete Snape. ,, Wie sie wissen, fürchtet Voldemort diese Verbindung.", sagte Dumbledore weise. ,, Nun zu einem anderen Thema..!", begann Dumbledore. ,, Ich werde mit Harry in 2 Tagen auf Reisen gehen. Ich werde wahrscheinlich nicht unversehrt zurück kommen, was wahrscheinlich für Malfoy ein guter Zeitpunkt ist. Die ganze Schule wird wissen das ich außer Haus bin. Ich bin mir sicher das die Todessern versuchen dann in das Schloss einzudringen. Ich werde Auroren postieren. Ich werde mit Harry, wenn wir wieder zurück kommen auf dem Astronomieturm sein. Malfoy wird bestimmt davon Wind bekommen, sobald wir da oben sind, müssen sie mich töten, Severus. ", klärte Dumbledore auf. Snapes schwarze Augen sahen ebenfalls erschöpft aus. ,, Sie stellen sehr viele Forderungen, Dumbledore!", beharrte Snape, aber sagte nichts weiter dazu. ,, Sobald ich nicht mehr da bin, schwören sie meine Schule und meine Schüler zu beschützen, dass ihnen nichts passiert!", sagte Dumbledore erhitzt. Snape nickte stumm. Dumbledore entspannte sich etwas. ,, Sehr gut. Dann denke ich hat sich das geklärt...", meinte Dumbledore und Snape verschwand mit seinem wehenden Umhang.
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Harry Potters Halbschwester
FanfictionEin kleines Mädchen, dass nichts von Zauberei wusste, wird mit 10 Jahren damit konfrontiert. Sie lebte in einer kleinen Familie, wo sie kaum etwas zu essen bekam, geschweige denn richtige Manieren gelernt hatte. Als sie auf die hogwartsschule kam, l...
