Kapitel 146

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Alle vier planten in das Ministerium einzudringen. Während die anderen dafür sorgten, unverkennbar ins Ministerium einzubrechen, sollte Ebonee Harrys Tarnumhang benutzen. Harry fand es sicherer, wenn sie in seiner Nähe blieb.

Als Ebonee gerade den Tarnumhang berei gelegt hatte und sich passende Klamotten, sowie Wechselklamotten, ihren Zauberstab und etwas zu essen und zu trinken eingepackt hatte, hörte sie jemanden ins Haus apparieren. ,, Mrs Evans, Dobby sollte berichten, dass sie zum Londoner Marktplatz apparieren sollen, sie sollen auf ein Mann mit schwarzen Umhang, groß und schwarzen Haaren achten!", berichtete Dobby quiekend. ,, Danke Dobby. Versprich mir das du auf dich aufpasst!", verabschiedete sich Ebonee. Dobbys Augen wurden groß. ,, Auf jeden Fall tut Dobby das, und Mrs Evans muss versprechen ebenfalls auf sich aufzupassen!", sagte er noch und disapparierte wieder. Ebonee schaute sich ein letztes mal im Orden um. Sie wusste nicht ob sie jemals hier zurück kommen werden, aber wenn dann wartete auf sie abends etwas leckeres zu essen.

Ebonee nahm ihren Rucksack, warf sich den Tarnumhang über und apparierte davon. Als sie ankam, schwirrte ihr der Wind um die Ohren. Viele Menschenmassen bewegten sich hin und her. Die Geräusche von Autos und Zügen war laut zu erkennen. Wie sollte sie jetzt einen Mann finden, in einem schwarzen Lederumhang. Jeder zweite Mensch lief so herum. Sie blickte sich jedes mal um, bis ihr etwas seltsames auffiel. Drei Menschen kauerten an einem Brunnen und schienen auf jemanden zu warten. Der eine Mann trug einen Lederumhang in schwarz, war groß und hatte schwarze Haare. Das muss Harry sein! Sie lief drauf zu, passte auf das sie in keinen Menschen hinein lief und stellte sich neben ihn. Um Harry nicht zu erschrecken, flüsterte sie etwas lauter. ,, Ich bin hier!", sagte sie. Sofort schauten alle drei auf, nickten und sie bewegten sich auf die Toiletten zu. ,, Es gibt leider keinen anderen Weg um ins Ministerium einzudringen. Wir müssen uns auf den Toiletten hinunterspülen!", erklärte Harry beiläufig, als würde er mit Hermine reden. Ebonee machte unter ihrem Tarnumhang große Augen. Dann folgte sie Hermine mit auf die Damentoilette. Beide sperrten sich in einer Kabine ein. ,, Mach du zuerst!", befahl Hermine. Ebonee machte kurz die Augen zu, holte tief Luft, stieg auf die Toilette und zog am Spüler. Keine Sekunde später war sie verschwunden. Sie kam in einem Kamin wieder an. Als sie aufblickte, erkannte sie das Ministerium. Es hatte sich auf jeden Fall geändert. Die Menschen liefen mit lauter Vorsicht umher, überall standen Wachmänner, die einfach irgendwen festnahmen. Keine Sekunde später kam Hermine, Ebonee hakte sich kurz bei ihr ein und beide gingen auf eine Statue zu. ,, Was sind das?", fragte Ebonee erschrocken. ,, Muggel!", flüsterte Hermine verärgert. Vor ihnen war eine steinerne Kunst aufgebaut, mit einem Felsbrocken, darunter zweifelnde Muggel. ,, Okay Leute ich kriege gleich leichte Panik!", flüsterte eine Stimme neben ihnen, es waren Ron und Harry, die ebenfalls angekommen sind. ,, Wie lange hält nochmal der Vielsafttrank an, Hermine?", fragte Harry monoton, ohne von der Statue zu blicken. Hermines Augen weiteten sich. ,, Keine Ahnung. Wir sollten uns auf jeden Fall beeilen!", sagte sie und alle vier begaben sich zum Fahrstuhl. 

Harry Potters HalbschwesterWo Geschichten leben. Entdecke jetzt