Shirins P.o.V.
Ich genieße diese letzte Urlaubsnacht hier an der Riviera di Rimini, an einem Sternen klaren Abend und mit Fabio an meiner Seite. Besser könnte es nicht sein. Der Blick hinauf in die Sterne lässt mich schmunzeln. Ich liebe dieses Bild wirklich. Ich weiß nicht wieso aber es hat etwas Magisches an sich. Gerade als mir auch ein solcher Moment vor nicht allzu langer Zeit unter genau denselben Sternen einfällt, fällt mein Blick zu Fabio neben mir. Zu meiner Verwunderung Blickt mich Fabio gerade an und ich sehe ein Funkeln in seinen Augen aufleuchten. „Bereust du es?" höre ich ihn fragen. Ich blicke ihn verwirrt an und frage ihn dann „Was bereuen?" „Das du damals alles zurück gelassen hast..." doch bevor er noch weiter reden kann unterbreche ich ihn. Ich richte mich auf meinen Ellenbogen etwas auf und sage kopfschüttelnd „Nein." Ihm kommt bei meiner Antwort sofort ein Lächeln über die Lippen und da frage ich ihn mit einem kurzen Blick nach unten „Bereust du es?" „WAS?!" kommt es sofort mit weit aufgerissenen Augen von ihm und schon schnappte er mich und zieht mich auf sich drauf. Lachend richte ich mich über ihm zurecht und lege mich dann ordentlich auf ihn und blicke ihm in die Augen. „Du, bist das absolut beste das mir je passiert ist und auch je passieren wird. Ich wüsste nicht was ich ohne dich tun würde..." haucht er mir entgegen und streicht mir eine strähne hinter mein Ohr. Lächelnd antworte ich ihm „Ich weiß es aber. Du würdest genauso jetzt gerade in Rimini Urlaub machen nur eben ohne mich, würdest nächste Woche genauso nach Aragon fliegen nur ohne mich,..." und als ich weiter reden wollte dreht uns Fabio mit einer schnellen Bewegung und einem murren um und hockt nun über mir als er sagt „Ja und das wäre nicht einmal ansatzweise so schön wie mir dir. Also halt die Klappe!" Ich grinse aufgrund seiner Aussage und schon legt er seine Lippen auf meine.
Ich fahre mit meinen Händen durch seine Haare während ich spüren kann wie er seine rechte Hand unter mein Shirt gleiten lässt. Er streicht mit seiner Hand über meine Seite und dabei genieße ich voll und ganz seine Berührungen. Auch der Kuss wird fordernder und so langsam kapiere ich worauf das hinauslaufen wird, wenn wir das nicht jetzt unterbrechen. „Fabio..." hauche ich zwischen den Küssen hinein aber so richtig wahrgenommen hat er es wohl nicht. Langsam wandert er hinunter zu meinem Hals und mich durchdringt immer mehr die Lust auf das was jetzt kommen wird. Aber ich erinnere mich wieder an meinen Anfänglichen Plan und stemme nun meine Hände an seine Brust und drücke ihn leicht weg als ich nochmals seinen Namen sage. „Was ist?" fragt er mich sichtlich irritier. „Wir sind hier am Strand" sage ich nur kurz. „Na und?" kommt es mit ihm mit einer sehr gut zur Situation passenden Stimme als er mit seiner Hand weiter an meiner Seite entlang streicht. Seine Berührungen lassen mich schmunzeln und er weiß das ganz genau. „Siehst du. Du willst es doch auch..." haucht er mir wieder entgegen und fängt an meinem Ohrläppchen zu knabbern. Wo kommt denn das jetzt auf einmal her? Aber zugegen es fühlt sich gut an. Doch bevor ich mich wieder fallen lasse sage ich nochmals „Nein, warte..." „Hmm was?" murrt er nur und entfernt sich wieder etwas von mir. „Was wenn uns jemand sieht?" „Wer soll uns schon hier sehen? Es ist mitten in der Nacht?" „Wie wäre es mit jemand von der Party dort drüben?" frage ich ihn. „Die sind doch alle beschäftigt sich volllaufen zu lassen und schnallen sowieso nichts. Außerdem sind sie weit genug weg. Sonst noch Einwände?" „Was ist mit einem Schutz?" frage ich ihn mit der Annahme das ich es nun gewonnen habe. Aber ich habe wohl nicht mit seinem Scharfsinn gerechnet, denn natürlich hat der Herr ein Kondom mit. Klar was auch sonst, nimmt man auf eine Party mit richtig? Ich blicke ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an als er mir das Kondom ganz stolz präsentiert und sage dann „Ich könnte jetzt so einiges sagen, aber ich lass es bleiben." „Also...können wir?" fragt er mich nochmals und ich nicke nur und schon ist sein Shirt weg. Lachend drückt mir Fabio seine Lippen auf meine und sofort bin ich damit wieder still. Ich lege meine Hände auf seine Bauchmuskeln und fahre dabei die harten Muskeln entlang. Leider muss ich jedoch von ihnen ablassen als Fabio mir mein Shirt ausziehen will. Und sofort legt er seine Lippen wieder an meinen Hals und fährt von dort langsam hinunter. Unten angekommen öffnet er sofort meine Hose und in dem Moment hoffe ich das, dass Vorspiel diesmal nicht so lange dauert. Denn so lange halte ich nicht mehr aus nachdem ich ihn zweimal schon abgeblockt habe. Aber wohl auch Fabio hat den gleichen Gedanken den sofort entledigt er sich seiner Hose jedoch nur halb und stülpt sich schnell das Kondom über. Schon ist er wieder über mir und ich spüre seine gesamte Wärme an meinem Körper. Mit seinem Blick auf mich gerichtet dringt er in mich ein und fängt sich auch gleich schneller bewegen an. Da kann es wohl noch einer nicht mehr erwarten, denke ich vor mich hin während ich mit seinen Bewegungen mitgehe. Ich versuche mein Stöhnen zu unterdrücken was gar nicht so leicht ist und beiße mir stattdessen auf meinen Finger. Fabio scheint das ganze bei seinem blöden gegrinse wohl richtig Spaß zu machen. Immer schneller werden die Bewegungen und immer härter stößt er gegen mich bis er schließlich zu seinem Höhepunkt kommt. Daraufhin wird er wieder langsamer und zieht sich aus mir zurück. Schwer ausatmend sehe ich ihm zu wie er das Kondom entfernt und sich seine Hose wieder überzieht. Ich richte mich ebenfalls etwas auf und schnappe mir meine Unterhose und Hose um sie mir ebenfalls wieder anzuziehen....
Einen Monat später
Gerade eben noch in den doch schon recht kalten Herbsttemperaturen von Japan kommen wir heute bei wohlig wärmer werdenden Frühlingstemperaturen in Australien an. Schon irgendwie seltsam, als hätte man den Winter irgendwo über dem Meer einfach übersprungen und schnell auf Frühling gestellt. Naja aber ich für meinen Teil werde mich darüber definitiv nicht beschweren da ich ja sowieso eher ein Sommer Mensch bin. Und somit genieße ich auch die Sonnenstrahlen und den leichten Windhauch bei offenem Fenster, während Fabio uns mit dem Mietauto zu den Apartments fährt. Mein Blick geht über die flache Landschaft und das Meer das langsam immer näherkommt. Nach beinahe 2 Stunden Fahrt sind wir fast auf Phillip Island angekommen. Und ich muss sagen, dass ich doch recht froh bin das Fabio so gerne und gut Auto fährt, denn vom Flughafen weg waren wir eine gute Stunde nur auf dem Highway mit 4 Spuren und die letzte Stunde ging es dann nur Elends lange Straßen gerade aus. Erinnert mich etwas an zuhause, hmm damals machte mir sowas nie etwas aus. Tja wie sich die Dinge ändern... Und dann, bei meiner ganzen dahin Träumerei hätte ich es schon fast verpasst, fahren wir über die Brücke nach Philip Island. Strahlend blicke ich aus dem Fenster hinaus auf das offene Meer. Kurz blicke ich zu Fabio neben mir und auch dieser grinst mich an. Wobei ich natürlich nicht weiß ob er diesen Ausblick genauso toll findet oder einfach nur meine Reaktion, weil ich das das erste Mal sehe.
Tja und nach wenigen Minuten sind wir dann auch schon bei den Apartments die eigens für die MotoGP jedes Jahr gebucht werden angekommen. Und ich muss sagen, schlecht wohnen Liese es sich hier eindeutig nicht. Die Apartments sehen unfassbar neu und hochmodern aus. Und natürlich macht die Umgebung hier das Bild komplett. Fabio fährt hinunter in die Tiefgarage was meinen Blick wieder auf ihn lenkt. „Wir sind da" sagt er freudig als er das Auto parkt. Er lehnt sich zu mir rüber und gibt mir einen Kuss bevor wir auch schon aussteigen. Natürlich sind auch einige der anderen Fahrer oder Crewmitglieder mit demselben Flugzeug wie wir heute hier angekommen und somit auch zur selben Zeit hier bei den Apartments angekommen wie wir. Den die Tiefgarage die vorhin erst zu einem Drittel voll war ist in diesen Minuten eher total voll geworden. Fabio ist schon dabei unsere Koffer aus dem Auto zu holen als ich sehe wer neben uns geparkt hat. „Hey lange nicht gesehen, wie geht's dir?" fragt mich May eindeutig sarkastisch. Vor allen auch weil wir im Flugzeug nebeneinandergesessen sind. „Gut und dir? Wie war die Fahrt?" gebe ich ihr schmunzelnd zurück. „Ach gut, es waren nur so lahme Schnecken vor uns" spielt sie auf uns an, da ich weiß das sie lange hinter uns gefahren sind. „Ja unglaublich die Autofahrer hier, wir hatten auch so welche am Arsch kleben" gab ich ihr mit einem dementsprechenden Blick zurück. „Der war gut" sagt May darauf nur und nickt leicht als sie ihren Koffer nimmt. Ich tue es ihr gleich und sage „Wie du mir so ich dir." „Okey Ladys, bevor das hier noch in einen Kampf um die größte Bitsch ausartet, sollten wir wohl alle mal gehen" wirft Jack ein und nimmt May an der Taille mit sich mit. „Das ist noch nicht zu Ende!" ruft mir May noch nach hinten bevor Jack sie in den Aufzug hineindrängt. Lachend drehe ich mich zu Fabio der auch einfach nur seinen Kopf schüttelt und so nehmen wir den zweiten Aufzug und fahren hoch.
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When your life changes, do you keep going or do you go back?
FanfictionShirin steht an einem wichtigen Punkt in ihrem Leben. Doch plötzlich wird alles was sie sich für die Zukunft vorgenommen hat durcheinander gebracht. Für was wird sie sich entscheiden? Für das Leben auf das sie schon seit Jahren hin gearbeitet hat un...