Teil 177

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„Okay, wie ist die Lage?" fragte Lily Chris Pine, als sie und Liam am Santa Monica Pier ankamen.
Chris reichte ihr ein Fernglas und deutete Richtung Strand.
„Siehst du das kleine, hellbraune Gebäude? Dort parkt der Jeep von Hanton. Deswegen gehen wir davon aus, dass er Sam dort gefangen hält," antwortete Chris.
Lily nahm das Fernglas und sah hindurch. Tatsächlich konnte sie den Jeep neben den Gebäude stehen sehen. Sie nahm das Fernglas wieder runter und sah hinter sich. Ihr Blick fiel genau auf die riesige Achterbahn, von der Sam gesprochen hatte. Wenn sie der Jeep nicht schon davon überzeugt hätte, dass Sam in diesem Gebäude festgehalten wurde, dann auf jeden Fall die Aussicht auf die Achterbahn.
„Sam an einem Ort festzuhalten, an dem sich täglich so viele Menschen aufhalten und an dem er schnell entdeckt werden könnte, ist echt mutig von dem Kerl," meinte Lily und gab Chris das Fernglas zurück.
„Oder eher genial, auf eine wahnsinnige Art und Weise," warf Liam ein.
„Wer würde schon auf die Idee kommen, dass er sie hier verstecken würde?"
„Stimmt auch wieder," musste Lily zugeben.
„Wie sollen wir vorgehen? Wir müssen auf jeden Fall schnell handeln, bevor er irgendwas merkt oder vielleicht nervös wird und durchdreht," sagte Chris.
Lily sah nachdenklich zu dem Gebäude.
„Ich würde sagen, wir mischen uns erstmal unter die Leute am Strand und nähern uns dem Gebäude unauffällig. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht, denn scheinbar hat es an jeder Seite Fenster. Das heißt, wir können uns nicht von einer Seite anschleichen," erwiderte sie.
„Hoffen wir mal, dass er uns nicht kennt. Wenn er Sam schon seit einiger Zeit beobachtet hat, wird er uns sicher auch schon gesehen haben," gab Liam zu bedenken.
„Das ist das geringste Problem," meinte Lily.
„Kommt, wir gehen."
Gemeinsam mit ihren beiden Kollegen ging Lily den Pier entlang und sah in die Buden, die überall aufgestellt waren, bis sie schließlich das gefunden hatte, was sie suchte.
„Bin gleich zurück," teilte sie den beiden Männern mit und ging zu einer der Verkaufsbuden, nur um ein paar Minuten später mit 3 Käppis zurückzukommen.
„Das ist vielleicht nicht die beste Verkleidung, aber es sollte reichen," erklärte sie, während sie Chris und Liam die Käppis reichte.
Sie selbst drehte ihre Haare zusammen und stopfte sie beim Aufsetzen des Käppis darunter. Anschließend zog sie ihre Waffe aus dem Holster, um das Magazin zu kontrollieren und sie zu entsichern. Chris und Liam taten es ihr gleich, ehe sie die Waffen wieder zurücksteckten.
Langsam verließen sie den Pier und näherten sich dem Strand, um nicht aufzufallen.
„Wir sollten uns etwas verteilen," riet Lily ihnen.
„Alles klar, aber nicht mehr als 10 Meter Abstand," meint Liam und sah Lily ernst an.
„Und keine waghalsigen Alleingänge."
„Nein, versprochen," antwortete sie und entfernte sich ein paar Schritte von den beiden Männern, die nun auch getrennte Wege gingen.
Mit beiden Händen in den Hosentaschen schlenderte Lily am Strand entlang und beobachtete die Kinder, die dort herumtollten, Sandburgen bauten oder Drachen steigen ließen. Hin und wieder warf sie einen kurzen Blick zum Gebäude, das so ruhig dalag als wäre es vollkommen verlassen. Am liebsten wäre sie sofort hingerannt, hätte die Tür eingetreten und den Kerl zur Strecke gebracht, um Sam da rauszuholen. Immerhin wusste sie aus eigener Erfahrung, wie es war, von irgendwelchen Irren entführt zu werden und nicht zu wissen, ob irgendwer nach einem suchte und wenn ja, ob sie das Versteck fanden. Das waren die schlimmsten Momente für sie gewesen. Allerdings wusste sie auch, dass sie nichts überstürzen durften. Dass damals bei ihrer Befreiung nichts Schlimmeres passiert war, war wirklich nur Glück gewesen.
Lily sah sich nach Chris und Liam um, die ebenfalls mit Abstand am Strand entlang schlenderten und gelegentlich stehenblieben, um aufs Meer zu sehen oder zum Gebäude zu sehen. Sie ging an einer Gruppe Kinder vorbei, die einen Fußball hin und her kickten, der plötzlich im hohen Bogen in Richtung des Gebäudes flog. Lily, die es als Gelegenheit sah, sich unauffällig zu nähern, rief den Kindern grinsend zu: „Wartet, ich hole euch den Ball."
Anschließend lief sie hinter dem Ball her, der etwa 5 Meter vor dem Gebäude im Sand liegengeblieben war. Sie zwang sich, nicht zum Gebäude zu sehen, während sie sich nach dem Ball bückte und ihn zurück zu den Kindern warf. Liam und Chris hatten sich inzwischen zu ihnen gesellt. Liam fing den Ball mit seinem Fuß auf und zeigte den Kiddies, die ihn mit offenen Mündern beobachteten, ein paar Tricks. Lily sah einige Momente grinsend zu, wobei sie ein paar Schritte nach hinten ging. Nun, da sie so nah am Gebäude war, konnte sie erkennen, dass die Fenster, die Richtung Strand zeigten, von innen mit dunklen Brettern verbarrikadiert worden waren. Kein Wunder, dass es von weitem so ausgesehen hatte, als wenn man hindurch schauen könnte. Sie sah sich kurz um und ging schließlich auf das Gebäude zu, wobei sie sich nach eventuellen Kameras umsah, doch sie konnte keine entdecken. Entweder der Kerl fühlte sich wirklich sehr sicher oder er hatte absolut keine Ahnung, was er machte. Für sie war das jedoch ein Vorteil. Sie sah zu Chris und Liam, denen sie unauffällig ein Zeichen gab, zu ihr zu kommen.
Während die beiden sich dem Gebäude langsam näherten, spähte Lily vorsichtig um die Ecke, wo der Jeep geparkt stand. Sie konnte eine Tür sehen, die nur angelehnt war und schüttelte ungläubig den Kopf.
Doch dann ging sie zurück zu Chris und Liam, die inzwischen bei ihr angekommen waren.
„Beim Jeep ist ein Eingang. Die Tür ist offen," flüsterte sie ihnen zu.
„Wir sollten aber sichergehen, dass das der einzige Eingang ist, damit uns der Kerl nicht entwischt."
Ihre beiden Kollegen nickten und Lily ging zur anderen Seite des Gebäudes, wo sie ebenfalls vorsichtig um die Ecke spähte, eine Hand an ihrer Waffe. Als sie sah, dass die Luft rein war, gab sie Chris und Liam mit einer Kopfbewegung zu verstehen, dass sie ihr folgen sollten. Leise gingen sie an der Seite des Gebäudes entlang, an dem es lediglich eine Reihe kleinerer Fenster zu sehen waren, die so hoch lagen, dass sie darunter her gehen konnten, ohne sich zu ducken. An der nächsten Seite des Gebäudes war es genauso. Also gab es nur diesen Eingang.
Lily wollte gerade weitergehen, als sie eine Männerstimme im Gebäude hörte.
„Na, was meinst du? Bist du Chris 25 Millionen Dollar wert oder nicht? Er lässt sich jedenfalls ganz schön Zeit mit der Überweisung, dabei hat er so einen Betrag doch in der Portokasse."
„Er wartet so lange, weil er weiß, dass meine Kollegen schon nach mir suchen. Mach dir also bloß keine allzu großen Hoffnungen, dass du als Millionär aus dieser Sache hervorgehst," hörte sie Sam patzig antworten.
Hanton lachte.
„Oh bitte, die werden uns hier nie finden. Die würden nie auf die Idee kommen, dass ich dich mitten auf einem Präsentierteller versteckt halte. Also fang lieber an zu beten, dass dein Lover schnell mit dem Geld rausrückt."
„Ich bete, dass er es nicht tut. Ich mag ihm sicher 25 Millionen Dollar wert sein, aber du dagegen bist noch nicht mal einen Penny wert," erwiderte Sam.
„Halt die Schnauze," erwiderte Hanton kalt und kurz darauf konnten sie einen unterdrückten Schmerzenslaut hören.
Das war zu viel für Lily. Sie wollte auf die nächste Ecke des Gebäudes zustürmen, hinter der sich der Eingang befand, doch sie wurde im letzten Moment festgehalten.
„Bist du irre?" flüsterte Liam ihr zu und sah sie eindringlich an.
„Wir müssen da überlegt rangehen. Ich weiß, sie ist deine Freundin und du willst sie da raus holen. Das wollen wir alle, aber wenn wir nicht vorsichtig sind, geht das Ganze nach hinten los."
Lily erwiderte seinen Blick einige Sekunden schweigend, ehe die Augen schloss und sich gegen die Wand lehnte. Liam hatte recht. Es brachte rein gar nichts, wenn sie ohne nachzudenken in das Gebäude stürmte.
„Okay, sorry," flüsterte sie Liam zu und sah ihn an.
„Ich würde vorschlagen, dass Liam und ich zuerst reingehen. Wir kümmern uns um Hanton. Du kümmerst dich um Sam und holst sie hier raus," sagte Chris leise.
Lily nickte zustimmend und sah ihren Kollegen nach, die erst vorsichtig um die Ecke spähten, ihre Waffen zogen und schließlich um die Ecke verschwanden. Lily atmete noch einmal tief durch, bevor sie ebenfalls ihre Waffe zog und den beiden Männern folgte. Sie standen bereits an der Tür. Als sie sahen, dass Lily hinter ihnen war, nickten sie sich kurz zu.
Chris zog an der angelehnten Tür, die sich glücklicherweise ohne irgendein Quietschen oder Knarren öffnen ließ, und Liam schlüpfte als erstes in das Gebäude, seine Waffe mit beiden Händen umfassend und auf den Boden gerichtet. Lily folgte ihm leise. Chris bildete das Schlusslicht und lehnte die Tür leise an. Sie befanden sich nun in einem kurzen, dreckigen Flur, von dem drei Türen abgingen. Eine links, eine rechts und eine geradeaus. Die beiden Türen an der Seite standen offen und die Räume dahinter waren leer, wie die drei schnell feststellten. Also konnten Sam und Hanton nur hinter der 3. Tür sein.
Lily, Chris und Liam näherten sich der Tür vorsichtig und überaus leise. Dahinter konnten sie Hanton reden hören, aber an der Art, wie er sprach, konnte man erkennen, dass er nicht mit Sam sprach, sondern telefonierte.
„Ja, ich hoffe, er rückt die Kohle bald raus.. ich mache mich dann sofort auf die Socken.. sein Betthäschen kann von mir aus hier verrecken.. haha, ja, das wird sie vermutlich auch, denn so schnell wird sie keiner finden.. alles klar.. wir reden später.. ja, ich rufe nochmal an, sobald das Geld da ist.. okay, bye."
Die drei FBI-Agents warfen sich kurze Blicke zu und Lily musste sich mächtig zusammenreißen, um nicht auf der Stelle den Raum zustürmen.
Liam sah zu ihnen und gab ihnen mit ein paar Handzeichen zu verstehen, dass er die Tür eintreten würde. Chris und Lily nickten. Lily umfasste ihre Waffe fester mit beiden Händen, während Liam mit seinen Fingern zählte. 1.. 2.. 3.. Bei drei holte er mit einem Bein aus und ließ seinen Fuß mit aller Kraft neben dem Türschloss gegen das Holz der Tür krachen. Dann passierte alles ganz schnell. Kaum hörte man das Holz der Tür zersplittern und sie gegen die Wand krachen, stürmte Chris auch schon mit erhobener Waffe in den Raum und richtete sie auf Hanton, der ihn geschockt mit dem Handy in der Hand anstarrte, während Liam dicht hinter Chris den Raum stürmte und ebenfalls seine Waffe auf Hanton richtete. Der machte Anstalten, nach seiner Waffe zu greifen, die in seinem Hosenbund steckte, doch Chris trat einen Schritt auf ihn zu, die Waffe auf seinen Kopf gerichtet. Lily betrat nun auch den Raum und richtete ihre Waffe auf Hanton, wobei sie immer wieder einen kurzen Blick zu Sam warf, die auf einer verdreckten Matratze mehr lag als saß und mit einer Hand an ein Rohr gefesselt war.
„Na na, das lässt du schön bleiben, Arschloch," meinte Chris und Lily richtete ihre Aufmerksamkeit wieder auf Hanton.
Sie musste erst sichergehen, dass Liam und Chris die Situation unter Kontrolle hatten, ehe sie sich um Sam kümmern konnte.
„Hände hoch, wo ich sie sehen kann," forderte Liam ihn auf.
„Scheiße," fluchte Hanton, ließ sein Handy fallen und hob seine Hände über seinen Kopf.
Liam steckte seine Waffe weg, ging zu Hanton und nahm die Waffe an sich. Anschließend klopfte er ihn gründlich ab, um sicherzugehen, dass er nicht noch irgendwo anders eine Waffe versteckt hatte.
„Schau mal, ob du Schlüssel für Handschellen bei ihm findest," meinte Lily.
Liam griff in beide Hosentaschen von Hanton und zog schließlich einen Schlüsselring mit zwei kleinen Schlüsseln heraus, die er Lily zuwarf. Während Liam ihm Handschellen anlegte, steckte Lily ihre Waffe weg und lief zu Sam, die benommen zu ihr blinzelte.
„Scheiße, was der Kerl dir angetan?" fragte Lily erschrocken, als sie Sam von Nahem sah.
Sie hatte am linken Auge ein Veilchen, durch das ihr Auge fast zugeschwollen war. Auf beiden Wangen hatte sie Wunden, die teils bereits verkrustet waren. Aus einer lief frisches Blut und tropfte auf die Matratze.
„Lily?" fragte Sam leise, während diese die Handschellen aufschloss.
„Ja, ich bin hier. Liam und Chris Pine auch. Sie haben den Kerl. Du bist in Sicherheit," antwortete Lily.
Sie sah wie Sam erleichtert aufatmete, aber dabei zusammenzuckte und sich die Seite hielt. Lily half ihr dabei, sich vorsichtig aufzusetzen.
„Wir sollten hier raus. Meinst du, du schaffst das?" fragte sie Sam, die leicht nickte.
„Okay, auf drei," meinte Lily, die sich einen von Sams Armen um ihre Schulter legte und einen Arm vorsichtig um sie.
„Eins, zwei drei.."
Gemeinsam standen sie auf, wobei Sam sich auf Lily stützte und sich mit einer Hand weiterhin die Seite hielt. Langsam gingen sie an Chris und Liam vorbei. Liam telefonierte gerade, vermutlich mit den Kollegen vom LAPD, die Hanton übernehmen würden. Chris dagegen klärte Hanton über seine Rechte auf, während er ihn mit dem Oberkörper gegen eine Wand drückte.

„Moment, ich muss eine Pause machen," hörte Lily Sam leise sagen, als sie das Gebäude verlassen hatten.
Sam lehnte sich mit dem Rücken gegen den Kühlergrill vom Jeep und schloss die Augen. Lily beobachtete sie besorgt. Sie hoffte, dass Liam daran dachte, einen Krankenwagen zu rufen. In diesem Moment verließen auch Chris und Liam gemeinsam mit Hanton das Gebäude.
„Unsere Kollegen vom LAPD und ein Krankenwagen sind unterwegs," informierte Liam sie.
„Alles klar, danke," antwortete Lily.
„Ich brauche keinen Krankenwagen," protestierte Sam schwach und ließ sich vor dem Jeep auf den Boden sinken.
„Ich will nur nach Hause."
„Das verstehe ich, aber du solltest dich besser durchchecken lassen," sagte Lily besorgt und hockte sich zu ihr.
Sie griff nach dem Handy und drückte die Kurzwahltaste, um FP anzurufen.
„Prinzessin? Ist alles in Ordnung? Habt ihr den Kerl?" meldete FP sich nach wenigen Sekunden.
„Ja, es ist alles in Ordnung. Wir haben den Kerl," teilte Lily ihm mit und sah kurz zu Hanton, der ihren Blick verächtlich erwiderte.
„Wir konnten Sam auch befreien."
Sie hörte FP erleichtert aufatmen und zu Chris sagen, dass sie Sam befreit hatten.
„Gibst du mir bitte Chris? Ich schätze, er möchte mit ihr sprechen und Sam auch mit ihm," bat Lily FP und sah zu Sam, die nickte.
„Natürlich. Bis später, Prinzessin," antwortete er.
„Bis später."
Sie hörte, wie FP sein Handy an Chris weiterreichte.
„Ja?"
„Hi Chris. Warte, ich gebe dir Sam," sagte sie ihm und reichte Sam das Handy.

„Babe? Geht es dir gut?" hörte Sam Chris sofort fragen, kaum dass sie sich das Handy ans Ohr gehalten hatte.
Beim Klang seiner Stimme hatte sie plötzlich einen dicken Kloß im Hals und konnte nur mit Mühe ihre Tränen zurückhalten. Vor etwa einer halben Stunde hatte sie noch gedacht, dass sie nie wieder mit ihm sprechen, geschweige denn sehen würde.
„Ja, es geht mir gut," antwortete sie leise und wischte sich eine Träne von der Wange.
„Das heißt, es könnte schlimmer sein."
„Was hat dir der Kerl angetan?" fragte Chris hörbar alarmiert.
„Nichts, was nicht verheilt. Mach dir keine Sorgen, Chris," antwortete Sam leise und hielt sich die Seite.
„Das ist einfacher gesagt als getan," meinte er.
Sie schwiegen einige Sekunden, bis Chris leise sagte: „Ich bin so froh, dass sie dich gefunden und dich da rausgeholt haben. Ich weiß, wer dir das angetan hat und ich hätte mir nie verzeihen können, wenn dir etwas noch Schlimmeres passiert wäre."
Sam schloss kurz die Augen und dachte an das Geständnis von Hanton. Dass er Claire und ihr ungeborenes Kind auf dem Gewissen hatte. Etwas, von dem Chris noch keine Ahnung hatte und das sie ihm noch irgendwie mitteilen musste. Das würde noch schwerer werden als die letzten 24 Stunden zu überstehen.
„Mach dir keine Gedanken. Du konntest es nicht wissen," sagte Sam leise.
„Wann kommst du nach Hause? Soll ich nach Santa Monica kommen?" fragte Chris.
„Nein, wir sind hier hoffentlich nicht mehr lange, aber ich weiß nicht, wann ich zu Hause sein werde. Lily will mich unbedingt ins Krankenhaus schleppen," antwortete Sam und sah zu Lily, die ernst nickte.
„Das ist eine gute Idee. Lass dich durchchecken. Ich komme dann zum Krankenhaus. Sag bitte Lily Bescheid, dass sie FP Bescheid gibt, in welches Krankenhaus du gebracht wirst. Wir kommen dann hin," sagte Chris.
Sam seufzte resigniert, als sie merkte, dass sie um einen Besuch im Krankenhaus nicht herum kam.
„Okay, werde ich machen. Bis später, Cowboy. Ich liebe dich," erwiderte sie leise.
„Ich liebe dich auch, Babe. Bis später. Ich kann es nicht erwarten, dich wieder in meinen Armen zu halten."

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