Michelle und Addison waren im OP. "Sicher, dass das geht? Schatz, wenn es dir nicht gut geht, leg dich hin, ruh dich aus oder fahr nach Hause", meinte Addison besorgt. "Es geht schon", auf Michelles Stirn waren Schweißperlen, sie hatte Schmerzen im Unterbauch und immer noch Probleme mit dem Kreislauf. Die OP der beiden war fast fertig, Michelle trat kurz einen Schritt zurück. "Michelle?", fragte Addison besorgt, doch bekam keine Antwort. "Michelle, was ist?", fragte sie nochmal und sah dann ihre Tochter zu Boden fallen. "Übernehmen Sie!", meinte Addison zu einem Assistenzarzt. "Michelle", Addison hockte sich hin, Michelle wurde aus dem Raum gebracht, Addison lief neben der Liege her, als Michelle zu sich kam und nach Addisons Hand griff. "Mom, ich bin schwanger", meinte Michelle geschwächt. "8. Woche", Michelle ließ ihre Hand sinken und schloss die Augen. "Ich brauche ein Ultraschall", meinte Addison sofort, als sie den Schockraum erreichten und begann mit der Untersuchung. "Piepen Sie Dr. Altman an... und Dr. Benett, Naomi, sie sind beide im Haus", bat Addison nervös. "Machen Sie meine Tochter für den OP fertig", sagte sie dann. "Sie hat eine Eileiterschwangerschaft. Dr. Bennett soll sich beeilen", Addison zitterte am ganzen Körper, als Michelle aus dem Raum gebracht wurde und lief dann mit Richtung OP, wo auch Teddy und Naomi waren. "Nae, sie hat eine Eileiterschwangerschaft. Du musst das übernehmen", sagte Addison und sah dann Teddy an, die sich an der Wand abstützte und zu weinen anfing. Addison trat zu ihr und zog ihre Schwiegertochter in ihren Arm. "Diese Schwangerschaft war unser vierter Versuch", meinte Teddy leise. "Setz dich", Addison packte Teddy und setzte sich mit ihr hin. "Wir haben zwei Kinder bereits verloren und ein Mal wurde sie nicht schwanger. Wir... wir wollten euch überraschen", wimmerte Teddy weinend. "Sch, ist ja gut", Teddy lehnte sich weinend an Addison. Nach nicht sehr langer Zeit kam Naomi raus. Addison und Teddy standen sofort auf. "Ihr geht es gut, sie ist stabil", meinte Naomi jetzt. "Geht zu ihr", ergänzte sie. Addison und Teddy betraten leise das Zimmer und setzten sich zu Michelle.
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Michelle wurde wach, müde sah sie ihre Frau an, erkannte an ihrem Blick, dass sie wieder ein Baby verloren hatten. Michelle fing sofort an zu weinen. "Sch, Schatz", Teddy stieg zu ihrer Freundin ins Bett, als es klopfte und Naomi rein kam. "Hey", sagte sie und trat ans Bett. "Du hattest eine Eileiterschwangerschaft. Es tut mir unfassbar leid.", sagte sie sanft. "Die OP ist soweit gut verlaufen. Du hattest nur eine leichte Blutung, die ich ganz leicht stoppen konnte", erklärte Naomi. Michelle nickte weinend, sie drückte sich etwas an Teddy. "Danke", sagte sie leise. Naomi lächelte sanft. "Ist schon gut...wir reden später nochmal, ruh dich aus", Naomi ging aus dem Raum. Michelle drückte sich weiter weinend an Teddy. "Sch, ich weiß, ist ja gut", sagte Teddy sanft, auch sie weinte. "Es tut mir leid", wimmerte Michelle. "Schatz, du kannst doch nichts dafür", Teddy streichelte Michelle sanft. Addison stand irgendwann auf und ging vor die Tür, auch sie weinte. Naomi kam zu ihr. "Addie, komm mit", die beiden gingen in einen Bereitschaftsraum. "Ist okay, Wein ruhig", sagte Naomi jetzt sanft. Addison ließ sich in die Arme ihrer besten Freundin sinken. "Das war das Vierte Baby, dass sie verloren hat", meinte Addison und sah Naomi an. "Ich weiß", sagte Naomi leise. "Sie hat es mir erzählt. Sie war bei einem Kollegen, aber nicht mehr zufrieden. Nach der letzten Befruchtung kam sie zu mir. Teddy und Michelle wollten dich und Jake überraschen. Sie wünschen sich das so sehr", erzählte Naomi. "Ich werde nachher mit Michelle reden, über Optionen und ihre Möglichkeiten. Ich kann nicht erklären, warum sie die Babys verloren hat. Sie kann Babys bekommen, im Prinzip spricht nichts dagegen.", erklärte Naomi. Addison nickte etwas. "Aber sie hat schon welche verloren", sagte Addison leise. Naomi nickte, "richtig", meinte sie leise.
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Neubeginn
FanfictionIhr Leben lang dachte sie, die Leute, bei denen sie aufgewachsen ist wären ihre Eltern. Ihr Vater war gewalttätig. Ihre Mutter schwer krank. Erst als diese starb nahm ihr Leben eine Wendung und alles entwickelte sich anders, als gedacht ..... TRIFFE...
