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"Hey Addie, du sitzt ja", Teddy kam gerade mit Henry rein. "Hey ihr zwei. Ja, Philip hat es mir für eine halbe Stunde erlaubt", sagte Addison glücklich. "Hey mein großer. Wie geht es dir?", Henry umarmte seine Mutter. "Ganz gut... ich hoffe, dass du bald heim kommst", sagte Henry. "Ich will auch nach Hause, glaub mir.", sagte Addison. Nachdem Henry sich setzte, umarmte Teddy ihre Schwiegermutter. "Schön, dass ihr da seid", Addison lächelte Teddy dankbar an. Teddy setzte sich ebenfalls hin. "Wie geht es dir, Addie? Brauchst du noch irgendwas?", fragte Teddy. "Nein, ich hab alles, danke. Mir geht es gut. Ich kann sitzen... es tut zwar alles weh, aber es tut auch gut", gab Addison zu. "Du siehst auch besser aus. Du hast wieder Farbe im Gesicht", meinte Teddy. Addison lächelte sie dankbar an. "Wollen wir zusammen was essen?", fragte Teddy und wühlte in ihrer Tasche rum. Sie stellte Salat auf den Tisch, Fingerfood und andere Kleinigkeiten. "Damit du einfach mal was anderes hast, als das Krankenhausessen. Das haben Henry und ich zusammen fertig gemacht. Die Dipps sind selbst gemacht", meinte Teddy. Addison lächelte ihren Sohn und Teddy an. "Das ist total lieb von euch", sagte sie glücklich. Die drei verbrachten einen schönen Tag gemeinsam. "Michelle ist in letzter Zeit kaum hier", sagte Addison und sah Teddy an. "Sie arbeitet wieder. stürzt sich da komplett rein. Sie macht sich immer noch Vorwürfe.", erklärte Teddy. Addison sah vor sich auf den Boden. "Das wird wieder.", war Teddy sich sicher. Addison nickte nur. "Kannst du mir ins Bett helfen? Ich... ich bin müde", fragte Addison jetzt. "Natürlich, komm her", Teddy half Addison ins Bett, sie legte die Decke über sie und setzte sich auf die Bettkante. "Ich bringe jetzt Henry nach Hause. Amelia will gleich noch vorbei kommen. Ruh dich aus, das braucht dein Körper noch", Teddy strich über Addisons Haar, die nach Teddys Hand griff. "Ich bin froh, dass du ein Teil unserer Familie bist, Teddy. Und ich bin dankbar, dass du hier bist. Dass du dich um alles kümmerst und vor allem, dass Michelle dich hat. Du bist ein wundervoller Mensch", sagte Addison ehrlich, mit Tränen in den Augen.   Auch Teddy weinte. "Ich mache das gerne, Addie. Ihr würdet es auch für mich machen. Du musst dich um nichts kümmern, wir machen das. Kämpfe weiter, mehr musst du nicht tun", Teddy drückte Addisons Hand kurz. "Schlaf, ruh dich aus, wir kommen morgen wieder", Teddy küsste Addisons Stirn, dann verabschiedete Henry sich mit einem Kuss und dann gingen die beiden.
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Als Amelia nach Schichtende in Addisons Zimmer kam, schlief diese. Amelia hängte eine neue Infusion an, trug etwas in Addisons Akte ein, was sie die letzten Tage etwas vernachlässigt hat. "Hey... Amelia", Addison wurde gerade wach. Amelia sah hoch und lächelte. "Addie", sie setzte sich auf die Bettkante. "Wie fühlst du dich?", fragte sie. "Es tut weh", gab Addison zu. "Du bist so stark...", sagte Amelia. "Hm", machte Addison nur. "Wirklich. Ich will mir nicht vorstellen wie viel stärker die Schmerzen sind, als du zugibst", gab Amelia zu. "Viel stärker", meinte Addison jetzt. "Es ist schwer. Aber du schaffst das. Morgen wird Philip dein Bein nochmal operieren. "Die Physio läuft gut. Wenn die OP morgen so verläuft, wir Philip sich das vorstellt, kannst du eventuell nächste Woche nach Hause. Ihr habt ein neues Bett. Du kannst alles ganz einfach verstellen. Jake hat für den Übergang einen Lift anbringen lassen, sodass du dich frei im Haus bewegen kannst. Ich kenne dich und du wirst denken, dass du es nicht brauchst. Aber du wirst es brauchen, Addie. Nicht für immer. Am am Anfang. Die gleiche Physio, die damals bei Michelle war und auch immer noch kommt, kommt auch zu dir. Sie ist die beste in ihrem Gebiet und sie wird dir helfen. Du wirst das schaffen", Addison griff nach Amelias Hand. "Danke ... ihr habt euch um alles gekümmert. Ich weiß gar nicht, wie ich das wieder gut machen soll", meinte Addison. "Werd gesund. Kämpfe. Gib nicht auf. Addie, ganz ehrlich, wir wussten nicht, ob du wieder aufwachen würdest. Das ist schon ein Riesen Geschenk. Und dass du keine schwerwiegenden bleibenden Schäden davon tragen wirst und noch viel mehr wert. Die Patientinnen fragen nach dir. Dein Büro steht voller Geschenke. Wir sind einfach alle erleichtert, dass du lebst", erzählte Amelia. Addison drückte Amelias Hand feste. "Dank dir und Philip. Diesmal hast du nicht meine Tochter gerettet, sondern mich. Es tut mir leid", sagte Addison. "Fang jetzt nicht an, wie Michelle. Dir braucht nichts leidtun. Ich werde dich jetzt alleine lassen. Du musst schlafen. Wir sehen uns morgen", Amelia strich über Addison Wange und ging dann.

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