Finja:
Ein einhalb Wochen später war die Hälfte unseres Urlaubs schon wieder vorbei. Wir waren gerade auf dem Weg zum Strand und waren bester Laune. Bis jetzt waren wir nur am Pool gewesen und hatten uns ein bisschen was von der Stadt angeguckt und jetzt war es eindeutig Zeit für den schönen Strand hier. „Du hattest du Schwimmflügel jetzt eingepackt oder?" fragte ich meinen Mann, der daraufhin erstmal in die Strandtasche guckte und zufrieden nickte. „Gleich kannst du endlich ins Meer Maus." sagte ich und guckte zu Leevi, der auf Samu's Schultern saß und stolz vor sich hin grinste. „Im letzten Urlaub war er erst 1 und jetzt ist er schon 2 1/2. Ach Samu...Wo bleibt die Zeit immer?" fragte ich ihn und hakte mich bei ihm unter. „Ich weiß es nicht, aber es ist schön ihn so wachsen zu sehen und vor allem zu sehen wie er sich entwickelt, findest du nicht?" „Doch auf jeden Fall. Ich bin so stolz auf ihn." „Ich auch. Haben wir gut hinbekommen." sagte er und grinste schelmisch.
Als wir dann am Strand angekommen waren, mieteten wir uns erstmal drei Liegen. Das ließ ich Samu aber machen, da er ja perfektes Spanisch konnte. Es hörte sich in meinen Ohren unglaublich erotisch an, wenn er spanisch redete. Ich verstand zwar kein Wort, aber das war mir auch völlig egal. Es war einfach heiß. „Du glaubst nicht wie es mich anmacht, wenn du spanisch redest." flüsterte ich ihm ins Ohr als wir auf dem Weg zu den Liegen waren. Samu wurde gleich hellhörig und schien schon so als hätte er jetzt gar nicht mit sowas gerechnet. „Ist das so?" „Ja." hauchte ich und steckte meine Hand in seine Hosentasche am Hintern. „Merk ich mir." Wir grinsten uns an und küssten uns liebevoll. Bei den Liegen machte ich es mir erstmal gemütlich, da ich schon wieder erschöpft war vom Laufen. Samu zog sich sein Shirt über den Kopf und zog Leevi gleich mal die Schwimmflügel an. Ich guckte Samu an und musste doch ein wenig grinsen.
Nicht nur ich hatte in der Schwangerschaft zugenommen, auch Samu hatte ein paar Kilo mehr drauf. Also ein kleines Bäuchlein war da schon zu sehen. Er hatte wirklich Muckis an den Armen, aber der Rest war halt einfach eher weniger trainiert, was aber auch gar nicht schlimm war. Er bemerkte meinen Blick natürlich gleich und trommelte auf seinem Bauch. „Auch Männer nehmen in der Schwangerschaft zu, das wurde sogar bewiesen." sagte er, woraufhin ich lachen musste. „Gibt ja auch wichtigeres als ein Sixpack. Ich meine das hattest du ja eh noch nie." Als ich seinen beleidigten Blick sah, prustete ich los, wobei auch er mit einstimmte. „Trotzdem sexy wie immer Baby." „Jaja..." Schmunzelnd kam er auf mich zu, während Leevi im Sand hockte und mit dem Sand spielte. „Gönnst du mir denn kein Anblick im Bikini? Es können ruhig alle deinen wunderschönen Babybauch sehen." Ich zog mich also bis auf meinen Bikini aus. „Du hast die schönste Mama der Welt Leevi." schwärmte mein Mann, wobei sich der Kleine zu uns umdrehte.
„Ach Samu..." „Ist einfach so mein Engel." Er hockte sich zu mir und streichelte sanft meinen Bauch. „Wir freuen uns so sehr auf dich Mia." flüsterte er und verteilte ganz viel Küsse auf meinem Bauch. „Papa, Wasser da!" „Ja, wollen wir im Meer baden gehen Leevi?" „Jaa, Mama auch." Samu guckte mich schmunzelnd an, da er wusste, dass ich eigentlich erstmal liegen wollte, aber ich konnte dem süßen Blick unseres Sohnes einfach nicht widerstehen und wollte trotzdem mit den beiden kommen. „Aber erstmal müssen wir uns eincremen." sagte ich und holte die Sonnencreme aus der Tasche. Erstmal war Leevi an der Reihe und dann cremten wir uns ein. „Kannst du mir meinen Rücken noch eincremen?" fragte ich Samu, was er natürlich sofort machte. Dabei wanderten seine Hände automatisch auch wieder zu meinem Bauch. Er konnte es einfach nicht sein lassen. Danach war noch sein Rücken dran und dann hatte er noch eine Überraschung eingepackt, die er rausholte.
„Was hast du da?" „Na ein aufblasbares Einhorn, was denn sonst?" Sofort fing ich an herzhaft zu lachen, was auch Samu ansteckte. „Nicht dein Ernst. Leevi guck mal was Papa da hat." Er wurde sofort neugierig und kam gleich her. „Das dauert aber ewig ohne Luftpumpe Schatz." „Ja, ich weiß. Die da drüben haben eine, ich gehe mal schnell fragen." Kurz darauf war das Teil dann auch schon aufgepumpt und ich musste sagen, dass das schon echt cool war und halt auch typisch Samu. Auch Leevi war begeistert und kicherte freudig vor sich hin. „Wollen wir los?" „Jaa!" Leevi rannte schonmal voraus, weshalb ich ihn aber laut zurückrief, als er genau vor dem Meer war, da die Wellen doch relativ hoch waren, gerade für ihn. Er blieb auch sofort stehen und guckte mich abwartend an. „Wir gehen nur zusammen ins Wasser." sagte ich und nahm ihn an die Hand.
„Willst du rauf?" fragte mich Samu und zeigte auf das Einhorn. „Da sage ich nicht nein." Er half mir raufzukommen und grinste breit. „Davon muss ich nachher erstmal ein Foto machen und auf Instagram posten." sagte er lachend und gab mir einen Kuss. „Ich auch." quengelte Leevi, weshalb Samu ihn zu mir rauf hob. Jetzt war auch er zufrieden und krabbelte auf meinen Schoß. Samu hielt das Einhorn die ganze Zeit fest, damit wir bei den Wellen nicht umkippten. Irgendwann wollte Leevi jedoch zu seinem Papa ins Wasser. Es war so ein schön ihn so glücklich zu sehen. Er war ja von Anfang an eine Wasserratte gewesen. Für Samu war es jetzt jedoch ein bisschen schwieriger. Er hielt mit der einen Hand immer noch das Einhorn fest und mit der anderen hatte er Leevi. Auch wenn der Kleine Schwimmflügel hatte, konnte er nicht alleine schwimmen, dafür waren die Wellen einfach zu hoch, auch wenn wir nicht mal so weit im Wasser waren. Nach einer Weile Erholung, packte ich das Einhorn and Ufer und kam zu meinen beiden Männern ins Wasser um es Samu auch ein bisschen angenehmer zu machen. „Geht's?" fragte er mich gleich fürsorglich, woraufhin ich nur lächelnd nickte.
Ich zog Leevi in meine Arme, bevor Samu dann wiederum uns beide zu sich zog und seine Arme um uns schloss. „Es ist so schön mit euch hier zu sein." sagte mein Mann und legte seine Lippen sanft auf meine. „Bäh du schmeckst nach Salzwasser." beschwerte ich mich, was ihn zum Lachen brachte. Er war kurz davor noch unter getaucht. „Pech gehabt." sagte er und küsste mich wieder, immer und immer wieder. Irgendwann wurde es uns, bzw. mir und Leevi zu kalt, sodass wir wieder zurück zu unserem Platz gingen. Ich wickelte den Kleinen gleich in ein warmes Handtuch ein, womit er sich dann auf seine Liege zwischen uns legte. Viel mehr bekam ich dann aber auch nicht mehr mit, weil ich einschlief.
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Forever yours
ФанфикшнNach der Geburt von Leevi und der Hochzeit von Finja und Samu scheint alles perfekt, doch ihre Zukunft hält noch viele Überraschungen bereit. Fortsetzung von „Liebe auf den ersten Blick?"
