„Schlechte Laune, Severus?", fragte Lazarus mit einem leichten Lachen um die Züge, als Severus schließlich bei ihnen angekommen war.
Dieser hob nur eine Augenbraue und murrte.
„Anscheinend schon", lachte Lazarus. Hermine sah ihn mitfühlend an, ging zu ihm und lehnte sich an ihn. Sie verdrehte die Augen, als sie merkte, dass er schon wieder eiskalt war. Sie zauberte einen Wärmezauber über ihn und sah ihn böse an, als sie sich von ihm löste.
„Was machst du hier?", fragte sie liebevoll und sah ihn wieder etwas gütiger an.
„Ich habe Aufsicht heute Nacht", sagte er kühl, was wohl daran lag, dass Lazarus noch dabei war.
„Oh...achso", sagte Hermine und sah traurig zu Boden. Sie würde dann heute Abend alleine sein, obwohl sie nichts mehr wollte, als in seinen Armen zu liegen nach dem doch recht anstrengenden Tag.
Severus räusperte sich, er sah Lazarus mit einem strafenden Blick an, „ich werde schon mal etwas vorgehen Hermine..", sagte er und lachte.
„Ich werde morgen früh bei dir sein", sagte Severus sonor zu Hermine und legte eine Hand an ihre Wange. Hermine sah in seine Augen und erkannte die Zuneigung in ihnen, er lächelte.
„Erst morgen früh?", seufzte sie und drückte sich wieder an ihn.
Er lächelte, „leider ja... das noble Leben eines Professors. Umherschleichende Schüler einfangen, bestrafen und Punkte abziehen... in Angst und Schrecken versetzen.", seine Augen blitzten auf und ein schadenfrohes Lächeln legte sich auf sein Gesicht.
Hermine sah ihn ungläubig an, legte den Kopf schief, „was ist? Das ist wirklich amüsant. Leider hast du dich immer an die Regeln gehalten, zumindest, als ich Aufsicht hatte.", sagte er und zog eine Schnute.
Sie lachte auf und schüttelte den Kopf, „was hättest du denn dann mit mir angestellt?"
Er hob eine Augenbraue und beugte sich zu ihr runter, „ich hätte gar nichts mit dir gemacht. Ich hätte dich zu Filch gebracht.", sagte er und ein süffisantes Grinsen breitete sich über sein Gesicht aus.
„Du kannst wirklich grausam sein", sagte sie und sah ihn gespielt theatralisch an. Er lachte auf.
„Kann ich heute Nacht mitkommen?", fragte Hermine.
„Du willst mitkommen wenn ich Aufsicht habe?", er sah sie verwirrt an.
„Ja, darf ich?", sie lächelte ihn an. Er seufzte, wenn sie ihn so ansah konnte er ihr nur schlecht etwas abschlagen.
„Hermine, du weißt, dass das nicht erlaubt ist.", meinte er sanft.
„Diese Regel hab ich hier noch nie gelesen, ich bin keine Schülerin mehr, sondern eine Mitarbeiterin des Ministeriums. Zu Recherchezwecken werde ich Professor Snape heute bei seiner Aufsicht begleiten.", sagte sie und musste sich ein Lachen verkneifen.
Er hob eine Augenbraue und sah sie an, „dann mach dich wenigstens unsichtbar. Wenn ich schon fahrig durch die Gegend laufe, soll nicht jeder direkt wissen, warum."
Sie richtete ihren Zauberstab auf sich und verschwand vor seinen Augen, zufrieden blickte er dahin, wo sie noch bis gerade zu sehen war.
Er spürte plötzlich Hände an seiner Brust und schloss die Augen, er hoffte, dass sie das nicht machen würde, wenn er im Schloss Schüler finden würde.
Sie legte eine Hand an seinen Nacken und zog sein Gesicht zu ihr runter, sie legte ihre Lippen sanft auf seine und küsste ihn mit einem Lachen auf den Lippen. Er seufzte in den Kuss hinein, er befürchtete, dass sie es später doch machen würde.
Severus drehte sich auf dem Absatz um und lief wieder in Richtung Schloss, er war schnell und Hermine hatte Probleme Schritt zu halten. Sein Umhang bauschte sich hinter ihm auf als er elegant durch den Innenhof schritt, er drehte sich noch einmal um und schenkte ihr einen mahnend Blick.
Hermine war froh, dass er sie nicht sehen konnte, denn ihr Gesicht wurde von einem breiten Grinsen geschmückt.
Er öffnete das Portal, um ins Schloss zu gelangen und verlangsamte seinen Schritt etwas.
Er hatte eine feste Route, er kannte die Gänge in Hogwarts in und auswendig und lief sicher im Dunkeln durch das Schloss.
Hermine sah die Hand vor Augen nicht und tapste unsicher umher, Severus bemerkte das, hielt an, sodass sie leicht gegen ihn prallte und nahm ihre Hand, um ihr Sicherheit zu geben.
Es war sehr ruhig und friedlich im Schloss, fast schon unheimlich, als wäre es ausgestorben, nicht einmal die Geister waren zu dieser Stunde zugegen.
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Schlimmstenfalls wird alles Gut
Fanfiction7 Jahre nach Ende des Krieges- Hermine, Ron und Harry arbeiten im Ministerium. Ron und Harry sind gefragte Auroren, Hermine hat ein Studium in Zaubertränke und Arithmantik abgeschlossen. Ihr Leben verläuft ruhig bis zu dem Tag, an dem sie vom Minis...
