Kapitel 111: So schön

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Er löste sich von ihr, als er ihr Lächeln bemerkte und sah sie an.
„Du warst so ein süßes Kind!", sagte sie und strahlte ihn an.
„Du warst eher nervig...", erwiderte er emotionslos. Hermine sah ihn ungläubig an.
Er lachte laut auf, „nein natürlich nicht, vielleicht ein wenig... nein...du warst auch süß und bist es immer noch", sagte er mit einem verschmitzten Grinsen, Hermine schüttelte ihren Kopf. Sie atmete tief ein und aus und kuschelte sich wieder an ihn.

„Wie merkwürdig, dass ich von deinen Erinnerungen träume", sagte sie und dachte an ihn gekuschelt noch einmal an den Traum.
„Bald bin ich ein offenes Buch für dich", meinte er missmutig, während er ihr über den Rücken strich.
„Es gibt doch Schlimmeres, oder?", fragte sie und er konnte ein Grinsen in ihrer Stimme hören. Er brummte.
„Ja... es gibt Schlimmeres.", sagte er und drückte sie an sich.

Nach einer Weile fragte Hermine, „hast du heute Unterricht?"
„Nur die letzten Stunden Zaubertränke bei den Gryffindors/ Slytherins.", meinte er mit geschlossenen Augen.
Hermine lächelte, „dann könnten wir ja fast den ganzen Tag im Bett verbringen."
Severus öffnete ein Auge und linste nach unten.
„Alle Hände bleiben, wo sie sind.", meinte er mit einem belustigten Unterton. Sie sah ihn böse an. Er hatte immer noch die Augen geschlossen, aber er konnte ihren Blick auf ihm spüren.
„Du musst dich immer noch schonen, außerdem möchte ich nicht, dass Albus nachher wirklich in meinem Schlafzimmer steht, wenn...", er stoppte und räusperte sich.
Hermine kicherte leicht, „ich hätte nicht gedacht, dass du dich so zierst...", meinte sie und strich leicht über seinen Bauch.
Er brummte wieder.
„Ich kann mich beherrschen...", sagte er mit einer hochgezogenen Augenbraue.
„Ja leider viel zu sehr.", sie sah schmollend zu ihm.
„Sonst könnte ich dir nie widerstehen und würde wohl immer über dich herfallen...", sagte er dunkel, er beugte sich zu ihr und küsste ihren Hals, hauchte viele kleine Küsse auf die zarte Haut.
„Da hätte ich nichts gegen", hauchte sie und strich ihm durch die Haare.

Er konnte sich ein Grinsen an ihrem Hals nicht verkneifen und setzte seinen Weg fort, er bedeckte weiter ihre Haut mit Küssen und rutschte etwas nach unten, legte seine Lippen auf ihr Dekolleté.
Er sah auf, sie lächelte ihn an, dann öffnete er den ersten Knopf des Pyjamas, ganz langsam. Für Hermines Geschmack dauerte es zu lange, sie wollte gerade selbst eine Hand an die Knöpfe legen, als er sie mit einem Blick davon abhielt.
Er schüttelte langsam den Kopf und zog eine Augenbraue nach oben, ein süffisantes Grinsen legte sich auf seine Züge.
Hermine atmete seufzend aus und ergab sich ihrem Schicksal einfach zu Warten.
Er sah zufrieden zu ihr, fuhr dann fort die Knöpfe zu öffnen.

Er legte seine Finger an den zweiten Knopf, spielte mit ihm, schob dann den Stoff von ihm. Er legte damit die Innenseiten ihrer Brüste frei und bedeckte auch diese mit zarten Küssen. Eine Gänsehaut legte sich über Hermine, Severus lächelte bei der Reaktion ihres Körpers.
Langsam strich er mit den Fingerspitzen über die helle, makellose Haut.
Er riss den Pyjama auseinander und die restlichen Knöpfe an ihm schossen durch den Raum, Hermine sah erschrocken zu ihm.
„Schnell genug?", raunte er dunkel zu ihr. Hermine lachte leicht auf.

Sein Blick glitt über ihren nackten Oberkörper, er seufzte. Er strich wieder sanft über ihre Brüste, über die weiche Haut ihres Oberbauchs, strich um ihren Bauchnabel entlang.
Hermine legte nun ihrerseits ihre Hände an seinen Oberkörper, wollte die Knöpfe seines Pyjamas öffnen, er ließ sie gewähren.
Hermine öffnete, schneller als er, die Knöpfe und schob den Stoff beiseite.
Sie strich über seine Brust, seinen Oberkörper, seinen Bauch. Sie strich über jeden Zentimeter seiner Haut, ihre Fingerspitzen brannten sich in sie, ihre Finger waren heiß wie Kohlenstücke und auch ihn überzog eine Gänsehaut.
Hermine stoppte in ihren Bewegungen und sah ihn an. Severus blickte verwirrt in ihr Gesicht.

Sie schloss verzweifelt ihre Augen, öffnete sie schnell wieder und ihr Blick wanderte über sein Gesicht, seine Augen, seine Haare, seinen Hals, seine Brust, seinen Bauch.
Sie legte eine Hand auf seinen Körper, beugte sich zu ihm, legte ihre Nase an sein Schlüsselbein und sog den Kräuterduft ein.
Sie atmete laut aus und lehnte sich wieder nach hinten, Severus sah sie immer noch abwartend an.
Er zog die Augenbrauen zusammen und legte den Kopf schief.

Sie lächelte ihn glücklich an, „du bist so schön.", hauchte sie leise.
Severus glaubte sich verhört zu haben, „was?"

Schlimmstenfalls wird alles GutWo Geschichten leben. Entdecke jetzt