„So allein unterwegs?", säuselte eine dunkle Stimme an ihr Ohr.
„Dann muss ich wenigstens auf keinen aufpassen...", flüsterte sie zurück.
„Das kann aber gefährlich sein", meinte er leise und dunkel.
Er knurrte und drückte sie näher an sich. Er öffnete die Tür und schob sie in seine Räume, schloss die Tür und drückte sie dagegen, mit dem Gesicht zur Tür.
Sie stemmte die Arme gegen die Tür und versuchte sich von der Tür wegzudrücken, aber Severus schnappte sich ihre Arme und hielt sich ihr hinter dem Rücken zusammen.
Er näherte sich ihrem Gesicht, sog den Duft ihrer Locken ein, sie schmunzelte.
Sie drehte ihren Kopf zur Seite und legte damit ihren Hals frei. Er küsste sanft die zarte Haut und eine Gänsehaut überkam sie.
Das Amber trat in ihre Augen, die Blitze traten aus ihren Händen und legten sich über ihre Arme, sie konnte sich ohne Probleme aus seinem Griff befreien und drehte sich um. Auf seinem Gesicht lag ein ungläubiger Blick, jetzt nahm Hermine ihn am Kragen und drückte ihn gegen die Tür. Er prallte unsanft dagegen und seine Augen zogen sich zu Schlitzen zusammen.
„Für wen ist es jetzt gefährlich?", fragte sie verführerisch und ein Gewinnerlächeln legte sich auf ihre Lippen.
Er konnte sich nicht bewegen, sie hatte ihn fixiert und er konnte sich nicht wehren. Er lachte ungläubig auf, sie ging einige Schritte zurück. Ihre Augen leuchteten immer noch und sie sah zufrieden auf ihn. Er versuchte wieder sich von der Tür zu entfernen aber er wurde wie von einem Magneten zurück gehalten. Sie lachte, als sie seine Versuche sah, die alle kläglich scheiterten.
„Was für ein schönes Bild...", sagte sie in ihrer Kristallstimme.
Er knurrte nur. Mit einem kleinen Handschwenker lag sein Umhang auf der Erde. Sie schürzte die Lippen und lächelte.
Mit einem weiteren Schwenker lag die Weste neben dem Umhang.
Sie zuckte mit einer Augenbraue, ging wieder langsam zu ihm und legte ihre Hände an den Kragen seines Hemdes. Sie öffnete langsam die Knöpfe, er beobachtete sie und konnte nicht anders, als ebenfalls zu Schmunzeln.
„Würdest du dich das auch trauen, wenn du nicht diese Kräfte hättest?", fragte er charmant, als sie bei der Hälfte angekommen war.
„Nennst du mich feige?", fragte sie und sah ihn herausfordernd an.
Er zog beide Augenbrauen nach oben und sah sie mit dem „keine-ahnung" - Blick an.
Mit einer Handbewegung war er frei und sie sah ihn mutig an.
Sie legte die Hände wieder an die Knöpfe und öffnete die zweite Hälfte des Hemdes. Sie sah ihn von unten an und sah wieder ein Schmunzeln auf seinen Lippen, ihre Augen glühten weiter. Sie lächelte, schob das Hemd langsam von seinen Schultern, es fiel ebenfalls zu Boden.
Sie bedeckte seine Brust mit Küssen und ihr Weg nach unten wurde von einer leichten Gänsehaut gesäumt. Sie ging langsam in die Hocke und ließ ihre Hände an seinen Beinen entlang streifen, strich wieder nach oben und über seine Mitte. Er knurrte und unterdrückte ein Stöhnen. Immer wieder strich sie langsam über seine wachsende Mitte und Severus legte den Kopf, welcher von der Tür gehalten wurde, in den Nacken.
Er schloss die Augen und legte die Hände auf sein Gesicht und atmete laut aus, mittlerweile spannte seine Hose schon etwas und Hermine triezte ihn immer noch weiter. Er stöhnte auf, aus Lust und Verzweiflung, gerade als sie den Reißverschluss seiner Hose öffnen wollte, griff er ihre Hände und zog sie wieder zu sich hoch.
Sie sah ihn verwirrt an, er küsste sie wild und stürmisch. Er musste sich beherrschen, atmete tief ein und aus, als sie sich lösten.
„Nicht hier", sagte er gepresst. Sie lachte leicht.
„Wer ist jetzt feige von uns?", fragte sie mit einer eindeutig sarkastischen Stimme.
„Du treibst mich wirklich in den Wahnsinn...", raunte er zu ihr. Sie leckte sich über die Lippen. Er schüttelte den Kopf und ging schnell durch den Raum zum Fenster, öffnete es und holte mit tiefen Atemzügen Luft.
Sie hob sein Hemd auf, legte es auf die Lehne der Couch und zog sich den Pullover aus, den sie trug, schlüpfte dann in sein Hemd und knöpfte es zu. Severus hörte das Rascheln von Stoff und drehte sich zu ihr. Sie stopfte das Hemd in ihre Hose und krempelte die Arme bis zu ihren Ellenbogen hoch. Sie sah ihn an, dann mimte sie ihn nach und zog die Augenbraue nach oben, sie musste wohl geübt haben, als sie alleine war, denn es war sehr viel besser, als das letzte Mal.
Sie räusperte sich kurz und meinte dann, „albernes Zauberstabgefuchtel und kindische Hexerein wird es hier nicht geben!", mit einer Snape-Parodie.
Er musste laut loslachen, „gar nicht mal schlecht... aber da fehlt noch der wehende Umhang und der Lehrerblick.", meinte er und lachte wieder.
„Mister Snape, ich habe Sie nicht aufgefordert zu sprechen. 10 Punkte Abzug für Slytherin.", meinte sie, verschränkte die Arme vor der Brust, wie er es immer tat und sah ihn strafend an.
„Professor Granger... ich wusste ja nicht, dass Sie so streng sind.", meinte er und schlich langsam auf sie zu.
„Offenbar nicht", gab sie kalt und lang gezogen zurück.
Als er bei ihr angekommen war, wollte er sie küssen, aber sie wich ihm immer wieder aus oder zog das Gesicht kurz vorher zurück, sie grinste und es machte ihn wahnsinnig. Er legte seine Hände an den Kragen und wollte die Knöpfe des Hemdes öffnen, als sie ihn stoppte.
„Was wird das hier?", fragte sie mit strenger Miene.
„Verführung der Professorin?", fragte er leise an ihrem Ohr.
„Gestattet", flüsterte sie, als er ihren Hals küsste. Er knöpfte das Hemd auf und sie legte ihre Arme um seinen Hals.
Er setzte sie auf die Lehne der Couch und stellte sich zwischen ihre Beine, als er weiter das Hemd aufknöpfte und es von ihren Schultern zog.
Sie küssten sich, jeweils mit einem Lächeln auf den Lippen.
Severus ging einen Schritt zurück, beugte sich dann zu ihr und stützte die Arme jeweils rechts und links neben ihr in die Couch.
„Erste Regel für einen Professor: niemals verführen lassen.", sagte er dunkel, stellte sich dann wieder gerade hin und zog sich sein Hemd an. Hermine sah nach oben und ließ sich dann zurück auf die Couch fallen.
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Schlimmstenfalls wird alles Gut
Fanfiction7 Jahre nach Ende des Krieges- Hermine, Ron und Harry arbeiten im Ministerium. Ron und Harry sind gefragte Auroren, Hermine hat ein Studium in Zaubertränke und Arithmantik abgeschlossen. Ihr Leben verläuft ruhig bis zu dem Tag, an dem sie vom Minis...
