144. Weihnachtsengel

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Veröffentlicht am 13.12.2020

TABEA
Weihnachten naht.

Frederik ist seit ein paar Tagen wieder zuhause. Mich freut das sehr. Endlich nicht mehr alleine zuhause.

Gestern haben wir Emma (8) vom Bahnhof abgeholt. Sie hat Ferien und verbringt die bei uns. Endlich mal mehr als nur zwei Tage ist sie da.

Heilig Abend verbringen wir bei Helga und Kurt. Michel, Lara, Fritz (10) und Anne (6), und Silas, Inka und Tessa (13) sind mit dabei.
Michel und seine Familie sind gestern aus Stuttgart angereist. Sie wohnen bei unserer Nachbarin Margot im Obergeschoss. Margot freut das sehr. Sie mag es, wenn das Haus voll ist. Und besonders mag sie Kinder. Da sie nur ein Enkelkind hat, Erik (3), ist die Freude umso größer, wenn noch mehr Kinder im Haus sind.

Es ist der 23.12.. Es klingelt. Emma geht zur Tür und schaut in die Kamera.
Emma:"Das ist Silas. Der hält einen Tannenbaum in der Hand. Ich lasse ihn rein" drückt den Summer für die  Haustür und schließt unsere Wohnungstür auf.
Emma:"Hallo Silas."
Silas:"Hallo Emma. Ich komm gleich zu euch. Erst bringe ich den Baum zu Oma und Opa."
Emma:"Ich komm runter.", und geht die Treppe runter.

Ich gehe zur Wohnungstür und mache sie zu. Frederik kommt in dem Moment aus dem Badezimmer.
Frederik:"Hab ich es richtig gehört, Silas ist schon mit dem Tannenbaum da?"
Ich:"Ja."
Frederik:"So früh?" und schaut auf seine Armbanduhr. "Es ist gerade 10 Uhr."
Ich:"Mitten am Vormittag."
Frederik:"Stimmt. Wobei sonst kommt er erst nachmittags." und kommt zu mir. "Und Emma ist unten?"
Ich:"Ja."
Frederik fasst mir an die Hüften. "Das dauert bis die da fertig sind. Die Zeit können wir anders nutzen." und grinst.
Ich:"Denkst du. Ich glaube, die sind schneller hier als wir denken."
Frederik:"Ohne Schlüssel kommen die garnicht rein."
Ich:"Das stimmt."
Frederik:"Dann sollten wir die Zeit nutzen." und küsst mich am Hals.
Ich genieße es und lehne mich an seine Brust.
Seine Hände gleiten unter mein Oberteil. Ich spüre seine Wärme. Ich schaue hoch zu ihm. Er kommt mir näher und wir küssen uns.

Es dauert nur einen kurzen Moment, da klopft es an unserer Wohnungstür.
Frederik:"Nicht wirklich oder? Die können noch gar nicht fertig sein."
Ich:"Vermutlich doch."
Emma:"Ich bin's Emma. Lasst mich rein."

Ich löse mich von Frederik und öffne die Tür.
Emma und Tessa stehen davor.
Emma:"Endlich macht ihr auf. Warum dauerte das so lange?"
Tessa:"Ich glaube, die waren beschäftigt."
Emma schaut sie fragend an.
Tessa:"Lass uns in dein Zimmer gehen."
Emma:"Ok."
Frederik:"Wollt ihr nicht unten beim Baum helfen?"
Emma:"Das kann dauern bis der fertig ist. Oma ist er zu klein."
Tessa:"Und dabei ist er schon über 2m hoch."
Sie gehen in Emmas Zimmer.

Frederik:"Dann wird da noch lange diskutiert."
Ich nicke.

FREDERIK
Wir gehen in die Küche. Ich schmiere mir ein Brot mit Butter und möchte Mett oben drauf machen. Allerdings gestaltet sich das schwierig. Mett ist widerständig.
Tabea sieht es und kommt zu mir.
Ich schaue sie bittend an. "Kannst du mir bitte helfen?" und halte ihr das Messer hin.
Tabea nimmt das Messer und schmiert Mett drauf.

TABEA
Ich helfe gerne, wobei ich Mett nicht gut riechen kann. Mir wird übel davon. Ich bin froh als das Brot geschmiert ist und wasche danach schnell meine Hände.
Frederik setzt sich mit dem Brot auf dem Teller an den Tisch. Ich setze mich zu ihm. Allerdings kann ich es nicht gut haben wie er das ist.
Frederik:"Alles ok bei dir?"
Ich:"Mm. Allerdings muss ich noch was für die Arbeit tun. Das mach ich jetzt", stehe auf, gehe ins Wohnzimmer auf den Balkon. Es ist kalt, doch die Luft tut mir gut.

FREDERIK
Ich esse schnell auf und gehe dann ins Wohnzimmer. Ich sehe, dass Tabea auf dem Balkon steht. Ich gehe zu ihr. Sie schaut mich überrascht an.
Ich:"Ich dachte du wolltest arbeiten."
Tabea:"Ja."
Ich:"Draußen?"
Tabea:"Ich wollte erst noch ein bisschen frische Luft schnappen und jetzt gehe ich arbeiten." und geht zur Tür.
Ich halte sie vorsichtig fest. "Ist wirklich alles ok? Geht es dir nicht gut?"
Tabea:"Es ist alles ok. Ich schreibe jetzt noch Berichte."
Ich:"Ok."
Sie geht ins Wohnzimmer und setzt sich mit ihren Laptop an den Esstisch.
Ich gehe zurück in die Küche und räune dort auf.

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