Die ganze Woche verging viel zu schnell und dann stand mein Geburtstag vor der Tür. Den ganzen Morgen hatte ich damit verbracht Alkohol, Essen und einen Kuchen zu besorgen. Vegas war bis mittags noch bei einem Vertragsabschluss und Macau war in der Schule. Ich warnte ihn vor zwei Tagen vor, dass meine Eltern kommen würden, aber er freute sich und sagte er würde an meinem Geburtstag gerne dabei sein.
So kam es, dass ich für sechs Leute den Tisch deckte und mich dann noch mal umziehen war, als es an der Tür klingelte. Ich trug eine weiße, enge, löchrige Jeans und ein weißes Corptop. Darüber zog ich ein dunkelrotes Hemd, welches ich aber offen ließ.
Ich lief zur Tür und begrüßte meine wie sonst auch überpünktlichen Eltern. -Mein Schatz! Von Herzen alles Liebe zum Geburtstag! Bleib wie du bist und ich wünsche dir ganz viel Freude in deinem Leben.- rief meine Mutter viel zu aufgedreht und nahm mich in die Arme. -Danke Mam.- sagte ich. Sie küsste meine Wange und ließ mich dann frei. Mein Vater stand hinter ihr und wartete geduldig. -Alles Gute, mein Kind. Auf dass all deine Wünsche und Träume in Erfüllung gehen.- Er drückte mich an sich und küsste meine Haare. Danach drehte er sich um und nahm George den Strauß und ein Paket ab. -Danke George.- sagte er. -Gern. Und Tay, herzlichen Glückwunsch.- Glücklich lächelte ich ihn an. George war ein Battler, den meine Eltern auf ihren Reisen in Amerika vor knapp 35 Jahren begegneten. Sie hatten direkt eine enge Verbindung und boten ihm an sie zu begleiten. Seit dem lebt er bei ihnen. -Danke. Kommen sie bitte herein.- Wir gingen alle gemeinsam ins Wohnzimmer, wo ich den Tisch aufgestellt hatte. Mein Vater übergab mir den Blumenstrauß und stellte das Päckchen ab.
Wir unterhielten uns und ich erzählte ihnen, dass Macau auch kommen würde, was meine Eltern unheimlich erfreute. Mam fragte nach Kinn, aber nach meiner traurigen Reaktion, wechselte sie das Thema. Als es klingelte, sprang ich auf und lief zur Tür. Ich weiß nicht wieso, aber Vegas heute hier zu haben, erfüllte mich mit so viel Glück, dass ich platzen könnte. Voller Aufregung öffnete ich sie. Vegas stand dort, wunderschön, mit Blumen und in seinem Hemd, welches ich ihm Anfang der Woche geschenkt hatte. Ohne es zu wollen, flogen meine Gedanken zurück an den Abend.
Vegas musste noch mal los, weil ein Warenhaus gebrannt hatte. Allerdings stellte sich heraus, dass ein Angestellter seine Zigarette falsch entsorgt hatte und diese im Mülleimer Feuer fing. Er rief mich von unterwegs an, erklärte mir wütend die Situation und sagte, dass er in einer halben Stunde wieder zurück wäre.
Ich wollte ihn aufmuntern und beschloss ihm eine Freude zu bereiten. Ich zündete ein paar Kerzen an, stellte einen Stuhl in die Mitte des Raums, zog mich komplett aus und nahm mir das Gleitgel vom Nachttisch. Ich kniete mich entspannt hin und fing an mein Loch zu dehnen. Wie konnte es sein, dass sich Vegas Finger so viel besser in mir anfühlten als meine eigenen?
Als ich fertig war, zog ich sein neues Hemd an. Eigentlich wollte ich es einpacken, aber wieso sollte ich mich nicht als Model dafür zur Verfügung stellen. Ich verschloss die letzten beiden Knöpfe, damit ich nicht alles sofort präsentierte und schob es von meiner linken Schulter. Zufrieden betrachtete ich mich im Spiegel. Es war mir viel zu groß, aber es würde definitiv seinen Reiz erfüllen. Vegas rief nach mir und kam wenig später ins Zimmer rein.
Sobald er mich sah, blieb er wie angewurzelt stehen und öffnete seinen Mund, ohne was zu sagen. Dann schloss er ihn wieder, nur um ihn daraufhin wieder still zu öffnen. Seine Augen bewunderten mich, glitten über meinen Körper, als würde sein Gehirn auf Hochtouren laufen und sich überlegen, was er alles mit mir anstellen wird.
Ich ging langsam auf ihn zu, sah ihn arrogant an, blieb nur wenige Zentimeter vor ihm stehen und sagte. -Ich habe ein Geschenk für dich, aber da ich nicht wusste, wie ich es einpacken sollte, dachte ich mir, ich packe damit ein weiteres ein.-
Vegas schluckte schwer und sein Kehlkopf bewegte sich. Ich packte seinen Kragen und zog ihn mit mir. Ich ging rückwärts, zurück zur Mitte des Raums, wo der Stuhl stand, ohne ihn nur einmal aus den Augen zu lassen. Ich wusste, wenn ich diesen Augenkontakt verlieren würde, dann würde er die Führung übernehmen und mich an die nächste Wand pressen. Allerdings hatte ich andere Pläne.
Vor dem Stuhl blieb ich stehen und sagte leise aber bestimmend. -Beweg dich nicht.- Ich öffnete langsam sein Hemd. Einen Knopf nach dem anderen, während ich ihm ununterbrochen in die Augen sah. Als es endlich aufgeknöpft war, schob ich es ihm mit federleichten Berührungen von seinen starken Schultern. -Ich möchte dich so gerne küssen.- seufzte ich. -Darf ich dich küssen und du versprichst mir dich nicht zu bewegen?- fragte ich ihn mit unschuldigen Augen und biss mir dann auf die Lippe. -Versuchs!- presste er aus seinen Lungen heraus. Ich führte meinen Mund zu seiner Schulter und drückte dort meine Lippen auf. Seine Haut war warm und er roch viel zu gut. Langsam verteilt ich meine Küsse. Auf seiner Brust, seinem Hals und auf seinen starken Oberarmen. Als ich fertig war, legte ich meine Hände auf seine Brust und fuhr immer weiter langsam hinunter. Ich konnte seinen Puls an seiner Halsschlagader sehen und meine Berührung verursachte bei ihm eine Gänsehaut.
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Seit dem du da bist
RomanceEine Geschichte über Tay und Vegas. Seid offen, ich war es auch
