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In der Bar wurde Vegas Stimmung immer besser und nach einigen Drinks brachte er sich auch auch wie gewohnt in die Unterhaltung mit ein. Vegas und Kinn so entspannt und ausgeglichen mit einander agieren zu sehen, stimmte mich unheimlich glücklich. Sie scherzten herum, bis Porsche Vegas zum Arm drücken herausforderte. Wir räumten unseren Tisch frei und Vegas krempelte sein Hemd hoch. Sein teuflisches Grinsen tauchte auf, was ich so anziehend fand und mit gefesseltem Blick beobachtete ich seine Arm Muskeln. Kinn gab das go und beide spannten ihren Körper an. Es dauerte eine Weile, aber als Porsches Blick immer ernster wurde, während Vegas weiterhin grinste, wusste ich wer gewinnen würde.

-Komm schon! Zieh durch!- feuerte Kinn seinen Liebsten an, aber dessen Arm kam gefährlich nah zum Tisch. Vegas gab ihm keine Chance und schlug seinen Arm auf das Holz.
-Nein! Das war Glück! Ich will eine Revanche!- rief Porsche frustriert.
-Jeder Zeit. Sag mir wann und wo.- forderte Vegas ihn heraus.
Porsche schmollte, aber nachdem Vegas eine weitere Runde ausgegeben hatte, kam seine gute Laune zurück.

Wir tranken weiter, lachten und Kinn erzählte uns von ihren Reisezielen.
Irgendwann lehnte sich Vegas zurück und seine offenen Hemdknöpfte präsentierten den Ansatz seiner Brustmuskeln. Der Anblick fesselte mich und wie von selbst legte sich meine Hand auf seinen Oberschenkel und rutschte immer weiter Richtung Mitte. Vegas sah mich an, legte seinen Arm um mich und zog mich näher zu ihm.
-Schmutzige Gedanken in der Öffentlichkeit?- flüsterte er an meinem Ohr und meine Nackenhaare stellten sich bei seinem heißen Atem auf.

Oh und was für schmutzige Gedanken ich hatte! Meine Hand passierte seinen Schwanz und fuhr über seinen Bauch hoch zu seinem Nacken. Dort angekommen zog ich ihn langsam zu mir während ich ihm pausenlos in seine wunderschönen Augen sah. Nur einen Hauch, bevor meine Lippen seine berührten, stockte ich und flüsterte -Habe ich. Wie sollte ich bei diesem Anblick tugendhaft bleiben?- Ich biss mir auf die Unterlippe, ließ ihn los und nahm mein Glas wieder in die Hand. Mein Herz klopfte wild und meine Hose wurde enger, aber ich ließ mir nichts anmerken. Ich lehnte mich entspannt zurück und zog unter Vegas Adleraugen mein Oberteil zurecht. Mein Ziel war es ihn so lange zu provozieren, bis er mich auf schnellstem Weg in unser Schlafzimmer brachte.
-Mach so weiter und mir ist egal, wer uns sehen wird.- sagte er bedrohlich leise und nahm mein Kinn zwischen seine Finger, sodass er meinen Kopf zu ihm drehen konnte. Ich sah ihn mit unschuldigen Augen an, öffnete ganz leicht meinen Mund und hauchte seinen Namen. Als seine Augen dunkel wurden und mich von Kopf bis Fuß ansahen, konnte ich mein triumphierendes Lächeln nicht zurück halten. Vegas wurde verrückt, wegen mir! Vielleicht sprach ein wenig der Alkohol aus mir, aber ich wollte ihn. Die Sehnsucht wurde immer unerträglicher und ein Blick zu Kinn zeigte mir, dass er sich sowieso nur noch auf Porsche konzentrierte.
Also konzentrierte ich mich wieder auf meinen Mann, legte meine Hand an seine Wange und streckte mich um ihn zu küssen. Er schmeckte nach Whisky, Zigaretten und Vegas. Ich verlor mich in dem Kuss und fokussierte mich nur noch auf seine Lippen, die meine voller Verlangen verzauberten.
-Fuck, ich will dich.- hauchte er an meinen Lippen und drückte seine Stirn an meine.
-Bring mich in unser Schlafzimmer.- forderte ich ihn auf. Der Alkohol, die Luft, Vegas und der Gedanke an die Sachen, die ich vorbereitet hatte, lief meine Wirbelsäule hinauf.

-Wir gehen. Schönen Urlaub.- verabschiedete sich Vegas und mit seiner Hand an meinem unteren Rücken führte er mich aus der Bar. Eric tauchte wie aus dem Nichts neben mir auf und am Auto hielt er Vegas und mir die Tür auf.

Den gesamten Weg nach Hause sah ich Vegas in die Augen und mit seiner Hand an meiner stieg die Sehnsucht immer weiter. Im Haus fasste er sofort an meine Hüfte, drängte mich gegen die nächste Wand und küsste meinen Nacken. -Mmhmm- summte ich zufrieden und fixierte ihn an meiner Haut.
-Du hast mich wahnsinnig gemacht in der Bar. Jetzt bin ich wirklich froh, dass Macau weit weg ist.- sagte er heiser und seine Hand fuhr über meinen Brustkorb.
-Ich werde dich genau hier ficken. An dieser Wand, auf der Couch und auf der Küchenzeile.- entschied er und fasste grob in meinen Schritt.
-Ugh.. Nein, bring mich ins Schlafzimmer.-
-Babe, du bist heiß wenn du angetrunken bist, aber ich entscheide heute wann und wie ich dich glücklich machen werde.- sagte er und zog meinen Kopf an meinen Haaren in den Nacken.
-Bitte Vegas. Alles andere kannst du entscheiden, aber ich will ins Schlafzimmer.- ich wollte die Fesseln, die Sextoys und die Kamera! Aber das würde ich niemals aussprechen, egal wie viel ich trinken würde.

Seit dem du da bistWo Geschichten leben. Entdecke jetzt