Vegas zu wählen, war das Beste, was ich für mich tun konnte. Egal wie angestrengt ich zurück dachte, ich konnte mich an keinen Moment erinnern, an dem ich so glücklich war, wie an Vegas Seite. Er erfüllte mich und mein Leben um so viel mehr Freude und Geborgenheit, dass ich mich regelmäßig fragte, wie ich so viel Glück verdient hatte. Anfangs war es Interesse und als ich ihn das erste Mal gebeten hatte, Sex mit mir zu haben, wusste ich nicht, wie sehr ich mein Herz an ihn verlieren würde. Es war nicht der Geschlechtsverkehr, obwohl der weltklasse ist. Es waren all die Male, die er neben mir gesessen hatte. Es war die Zeit nach Time, in der er immer für mich da war. Und es war sein liebevoller und zärtlicher Umgang mit mir, immer dann, wenn ich körperliche Nähe brauchte.
Damals dachte ich immer mein größtes Glück waren meine Eltern, die mir ein liebevolles zu Hause gegeben haben, aber an Vegas Seite erkannte ich erst meinen Sinn im Leben. Ich war mir sicher geboren worden zu sein, um an seiner Seite alt zu werden.
Ich ließ mich von seinen Küssen vereinnahmen und spürte wie die Last von meinen Schultern fiel. Jetzt erst entspannte ich komplett. Vegas Lippen und Zunge waren enorm hingebungsvoll und er löste sich erst von mir, als das Wasser kalt wurde. -Ich mag das.- gestand er mir.
-Was? Rumknutschen?- fragte ich lachend.
-Ja. Deine Lippen sind so weich und warm. Außerdem kannst du unglaublich gut küssen.- lobte er und strich mit seinem Daumen über sie.
-Das kann ich nur zurück geben! ... Ich liebe dich Vegas.- versprach ich ihm und küsste sein Kinn.
-Und ich liebe dich!-
Wir stiegen aus der Wanne und nachdem wir trocken waren und unsere Zähne geputzt hatten, brachte er mich ins Bett und zog die Decke bis zu meinen Schultern. -Ich gehe noch arbeiten. Schlaf schon Mal, ich komme später nach.- versprach er und küsste zum Abschied meinen Scheitel.
Tot müde zog ich sein Kissen zu mir und drückte meine Nase hinein.
Am Morgen wachte ich in exakt der selben Position auf, in der ich eingeschlafen war. Nur mit dem Unterschied, dass ich nicht mehr auf Vegas Kissen, sondern auf seiner Brust lag. Es war schon relativ spät und so tief wie er schlief, musste er erst vor wenigen Stunden ins Bett gekommen sein. In zwei Stunden mussten wir los, also entschied ich, ihn so lange es ging schlafen zu lassen. Vorsichtig stieg ich aus dem Bett und nahm lautlos meine Yogamatte mit.
Die Ruhe hat meinem Körper wirklich gut getan und nach dem Yoga fühlte ich mich wie neu geboren. In der Küche setzte ich Kaffee auf und mache Vegas und mir Omelett mit Reis. Ich trug alles ins Schlafzimmer und stellte es auf Vegas Nachttisch ab. Ich küsste seine Stirn und dann immer weiter runter Richtung Kinn. -Guten ...Morgen... Babe.- flüsterte ich zwischen jedem Kuss. An seinen Lippen angekommen, schlang er seine Arme um mich, warf mich neben ihn aufs Bett und klammerte sich an mir fest. -Nicht! Ich bin verschwitzt!- rief ich lachend. Verzweifelt versuchte ich seinem Klammergriff zu entkommen. Wir kämpften um die Macht, doch gegen Vegas hatte ich nie eine echte Chance.
-Das ist mir egal!- nuschelte er mir seiner hinreißenden Morgenstimme und fixierte mich unter ihm. Er hielt beide Handgelenke oberhalb von meinem Kopf auf die Matratze gedrückt und saß auf mir. Seine Augen strahlten und seine Strähnen standen in alle Richtungen ab. Er war wunderschön und ich ließ diesen Anblick einen Moment auf mich wirken, bis ich ganz leise -Küss mich!- flüsterte. Er ließ sofort meine Handgelenke los und nahm stattdessen meinen Kopf in seine Hände. Seine Lippen trafen auf meine und sobald ich seine Zunge an meinen Lippen spürte, vergrub ich meine Finger in seinen Haaren. Vegas löste sich von meinen Lippen und glitt weiter zu meinem Hals. Entgegen meine Erwartungen setzte er aber nur federleichte Küsse drauf. Ich fuhr mit meinen Fingern über seine Brust und mit meiner anderen Hand fasste ich an seinen Oberschenkel. An seinem Intimbereich nahm ich seine Erektion in die Hand und fuhr seine Länge auf und ab. Dieser Tag sollte perfekt starten und wenn Vegas um diese Uhrzeit noch im Bett war, musste ich es ausnutzen.
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Seit dem du da bist
RomanceEine Geschichte über Tay und Vegas. Seid offen, ich war es auch
