Flitterwochen IV

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Die aller letzte Nacht unserer Flitterwochen hätte nicht besser beginnen können. Vegas verführte mich, spielte mit meiner Lust und reizte mein Verlangen. Seit einer geraumen Zeit standen wir auf dem Balkon, tanzten ganz leicht auf der Stelle, während er meinen Körper streichelte. Ich spürte seinen Schwanz an meinem Steißbein und fühlte mich überragend gut, aber es ging mir zu langsam. Ich wollte mehr Schmetterlinge und mehr Explosion, also legte ich meine Hände auf seine und führte sie über meine Brust, meinen Bauch und brachte beide in meinen Schritt. Vegas lachte leise und küsste meinen Hals. -Du bist immer so ungeduldig.- hauchte er. Doch dann nahm Vegas meine Hand und brachte mich zum Bett. Er zog den Gürtel aus meinem Bademantel und legte ihn auf meine Augen. Meine Welt wurde schwarz und meine restlichen Sinne waren bis auf das Maximum geschärft. Vegas kniete sich über mich, legte seine Hand in meinen Nacken um mich hinzusetzen und schob den Bademantel von meinen Schultern. Kurze Zeit tat sich nichts, doch dann spürte ich seinen Finger an meinem Schlüsselbein, da wo er vor ein paar Tagen einen gewaltigen Knutschfleck hinterlassen hatte.
-Deine Haut ist makellos. Meine Markierung schimmert wie ein Diamant durch sie hindurch.- sagte er mit tiefer Stimme. Im Anschluss fasste er an meine Handgelenke und band sie zusammen. Ich vermutete mit seinem Bademantelgurt. Als er meinen Arme am Kopfteil des Bettes befestigt hatte, rutschte er tiefer und streichelte über meine Arme, Achseln und an meinen Seiten runter bis zu meinem Bauch. Die Berührung war weich und vorsichtig und kitzelte mich. Ich bekam Gänsehaut und erschauderte, bis Vegas seine Lippen auf meine presste und das erste Mal an diesem Abend seine Zunge mit ins Spiel brachte. Ich küsste ihn mit großem Verlangen, während er weiter meine Haut liebkoste. Es war traumhaft und ich war bereits so sehr erregt, dass mein Schwanz hart zwischen uns lag.

Vegas küsste mich, immer weiter, bis ich nicht mehr denken konnte und zufrieden in seinen Mund stöhnte. Irgendwann verließ er meine Lippen und küsste mein Kinn, meinen Kieferknochen und die Stelle unter meinem Ohr, die mich wahnsinnig machte. -Ich finde wir können die Kondome weglassen. Ich habe sehr viel vor und danach sind die sowieso hinfällig - sagte er und holte mich aus meinem entspannten Zustand raus. Seit ich die drei Tage krank auf der Toilette hing, bestand ich auf Kondome und verzichtete auch schweren Herzens auf alles, was seinen Mund an meinem Loch und meinem Penis beinhaltete. Ich wollte zu Hause erst zum Arzt und mich untersuchen und testen lassen, um sicher zu gehen ihn nicht mit irgendetwas anstecken zu können.
-Nein. Mit Kondom oder gar nicht.- entschied ich ernst.
-Also willst du nicht, dass ich dich lecke und dir mit meiner Zunge einen Orgasmus verschaffe? Oder einen Blowjob?- fragte er und rutschte herunter, bis er auf meinen Knöcheln saß. Doch! Und wie ich das wollte. Vegas hatte damals diese Tür für mich geöffnet und ich war besessen von dem Gefühl. Aber es ging um seine Sicherheit und ich konnte und wollte ihn unter keinen Umständen irgendwelchen Erregern Viren oder Keime aussetzen.

Vegas fuhr mit seiner Hand über meine Länge und gab mir eine Art Vorgeschmack, aber mein Wille war stärker. -Nein. Nicht bevor ich nicht beim Arzt war.- sagte ich entschlossen. Vegas Hand an meiner Erektion blieb stehen und ich hörte ihn frustriert atmen. -Aber du könntest mit meinen Mund...- fing ich an, doch er unterbrach mich sofort.
-Nein, wenn du warten willst, dann warte ich auch. Gleiches Recht für uns beide.- entschied er mit nun ruhiger Stimme. Auf einmal lag sein Mund wieder auf meinem und er hörte erst mit dem Küssn auf, als ich wieder tiefenentspannt war. -Wir werden auch so eine erinnerungsreiche Nacht haben.- sagte er voller Lust und leckte über meinen Hals.
-Da bin ich mir sicher.- Hauchte ich und fuhr mit meinem Fuß über seinen Oberschenkel bis zu seinem Knöchel.

Sein Mund arbeitete sich weiter runter und landete auf meinem Nippel. Sobald er ihn mit seinen Lippen umschlossen hatte, zog alles durch meinen Körper und ich streckte mich ihm mehr entgegen. Vegas Hand fuhr gleichzeitig über meinen Oberschenkel und packte fest in mein Fleisch. Seine andere Hand fuhr über meinen Oberkörper und hinterließ heiße Spuren. Ich ließ alle Muskeln locker und drückte meinen Kopf mehr ins Kissen. Vegas wusste genau, wie er mich anfassen musste, sodass mein leeres Loch voller Sehnsucht schrie.
-Mmh fuck!- kam aus mir raus, als eine weitere Welle durch meinen Körper zog.
-Ich will in dich eintauchen. Stück für Stück, während du nichts tun kannst.- verriet er mir seinen dunklen Gedanken.
Vor Erregung fing ich an zu zittern und als er meinen anderen Nippel in den Mund nahm, war mein Penis steinhart und pulsierte heftig. Während ich meinen Fokus auf seine Zunge legte drückte ich meine Mitte gegen seine Hüfte. Vegas Hand wanderte am meinem Oberschenkel, knetete ihn und die nächste Welle durchzog mich. Durch die Fesseln und Vegas Gewicht auf mir, hatte ich keine andere Möglichkeit als alles über mich ergehen zu lassen und das Gefühl der puren Lust überkam mich wie eine Naturgewalt. Die nächste Welle durchquerte meinen Körper und ließ mich Stöhnen. Ich wand mich genüsslich und biss mir auf die Unterlippe. Doch dann ließ Vegas von mir ab. Ich dachte zuerst er wäre aufgestanden, doch im nächsten Moment lagen seine Hände an meinen Hüftknochen und drehten mich plötzlich ohne Vorwarnung auf den Bauch. Mein Körper wurde herunter gezogen, bis meine Arme voll ausgestreckt waren und gleich darauf stand ich auf meinen Knien, während mein Gesicht weiter im Kissen lag.
-Fuck, Babe. Dein Arsch ist von einer anderen Welt.- lobte er, knetete meine Muskeln und biss in meine rechte Arschbacke.

Seit dem du da bistWo Geschichten leben. Entdecke jetzt