Leise im Hintergrund lief Musik die uns in die richtige Stimmung brachte. Vegas trug nur eine verschlissene Jeans. Kein Hemd, keine Socken und ich war mir sicher unter seiner Hose war er auch nackt. Er war verschwitzt und seine Haut an seiner Brust glänzte. Ich selber saß mitten im Zimmer auf einem Bett. Die weiße Bettwäsche häufte sich links und rechts von mir, wie weiche Wolken. Aber mein Blick konzentrierte sich nur auf den wunderschönen Mann vor mir.
Er zog sich auf die erotischste Weise seine Hose aus und präsentierte mir seinen steinharten Schwanz. Danach kniete er sich zwischen meine Beine und fing an meinen Hals zu küssen. Seine Lippen brannten auf meiner Haut und als ich meinen Kopf genüsslich ins Kissen warf, fasste er meine Oberschenkel. Seine Finger drücken in mein Fleisch und spritzen meine Beine. Es war als würde er meinen Körper verschlingen. Aber ich spürte immer noch, dass er wütend war. Auch wenn ich den Grund nicht kannte. Daher legte ich meine Hände um seinen Nacken und strich ihm über die verschwitzte Haut. -Vegas, wie kann ich dir beim entspannen helfen?- fragte ich ihn. Ich wollte ihm unbedingt ein Ventil geben.
-Lass mich dich ficken, bis du unter mir zusammen brichst.- Seine Stimme war unglaublich dunkel und als er seine riesigen Hände über meinen Körper führte, meine Handgelenke nahm und sie über meinem Kopf kreuzte, sodass er sie mit einer Hand fest halten konnte, war ich selber genau so hart wir er. Meine Erregung durchströmte meinen ganzen Körper und ich wollte nur noch von ihm gefickt werden, bis ich nicht mehr laufen konnte. So lange er mich dafür benutzte, war es in Ordnung für mich.
Ich lag auf dem Rücken und meine Beine perfekt angewinkelt. Vegas lag schwer zwischen meinen Beinen und drückte mich mit seinem Oberkörper tief in die Matratze. Seine andere, freie Hand fasste grob meine Wangen und als er mir einen Kuss aufdrückte, drang er in mich ein. Fordernd, erbarmungslos und ohne Rücksicht. Ich war heiß auf ihn und wollte Sex, aber es tat weh. Ich schrie in seinen Mund und verkrampfte, doch er machte weiter, fast so als wollte er mich schreien hören. Ich war sein Ventil! Und ich musste nur durchatmen, dann würde es gleich besser werden. Ich konzentrierte mich auf seine Lippen und den Körperkontakt, aber es wurde nicht besser. Schmerz durchzog meinen Körper und meine Hände waren unbeweglich über meinem Kopf fixiert. -Bitte! Vegas warte.- sagte ich und zog meinen Kopf zurück um Luft zu holen. Wieso war es diesmal anders? Ich hatte mich die ganze Zeit auf jetzt gefreut, seit... Ich wusste garnicht, wie lange schon.
Vegas verließ meinen Mund, machte aber immer weiter. -Du fühlst dich so gut an!- sagte er heißer und legte seinen Kopf neben meinem, mit seiner Stirn ins Kissen, damit er besser in mich stoßen konnte. Mittlerweile war der Schmerz überall angekommen und ich hatte wirklich Probleme zu atmen. -Stopp! Hör auf, du tust mir weh! Vegas bitte!- voller Verzweiflung fing ich an zu weinen. Mein Körper war nicht mehr unter meiner Kontrolle, ich konnte mich nicht bewegen, wurde nur durch seine unbarmherzigen Stöße hoch und runter gedrückt. Er wurde schneller und jedes Mal wenn sein Schwanz in mich tauchte, durchzogen mich Schmerzen, wie Messerstiche. Es war, als würde er in mir immer mehr aufreißen. -Bitte! Ich will das nicht!- flehte ich mit kaum hörbarer Stimme. Doch dann küsste er mein Ohr und flüsterte. -Nur noch ein bisschen, ich komme gleich Taytay.-
Seine Worte ließen meine Adern gefrieren. Niemand nannte mich so! Niemand außer Time! -Sieh mich an!- brüllte ich und als Vegas seinen Kopf hob, sah ich Time. Er lag über mir, fixierte mich auf dem Bett und fickte mich ohne meine Zustimmung! Ich schrie vor Schock und gab alles, um ihn von mit herunter zu stoßen. Ich schlug um mich, obwohl er weiter meine Handgelenke fest hielt.
-Lass mich los! Geh von mir runter! Fass mich nicht an!- brüllte ich so laut ich konnte und plötzlich waren meine Hände frei und ich schlug und trat um mich. Doch dann packten mich zwei Hände und fixierten mich wieder. -Tay, Baby, beruhige dich! Du hast geträumt. Alles ist gut.- Diesmal war es Vegas Stimme. Vegas echte Stimme. Sie klang viel klarer und meine Erinnerung, alles was gerade noch Realität war, fühlte sich auf einmal meilenweit weg an. Ich war durchgeschwitzt, meine Wangen waren voller Tränen und ich atmete wie nach einem Dauerlauf, aber ich zwang mich nicht mehr gegen ihn zu kämpfen und lockerte meine Muskeln. -Lass mich los.- sagte ich gehetzt und sobald er seinen Klammergriff um mich lockerte sprang ich aus dem Bett und stand mit zitternden Beinen mitten im Zimmer. -Das war so echt! Du warst da und dann...- Erschrocken sah ich zu Vegas um sicher zu stellen, dass er sich nicht wieder in Time verwandelte. Doch er blieb Vegas. Mein Vegas, mit einem sehr besorgtem Gesichtsausdruck. Ich wischte mir über mein Gesicht, schob meine Haare aus meiner Stirn und versuchte ruhiger zu atmen. -Babe, was hast du geträumt?- fragte er und stand auch auf.
-Bleib auf dem Bett, bitte. Gibst du mir ein paar Minuten?- bat ich ihn und sah, wie er sich nickend zurück auf das Bett setzte. Normalerweise wachte ich aus Alpträumen auf und wusste sofort, dass es nur ein Traum war, aber dieser Schmerz und mein flehen fühlten sich so verdammt echt an. -Ich gehe duschen. Ich bin komplett verschwitzt, schlaf ruhig wieder. Wir reden morgen ok?- entschied ich und ging ins Badezimmer. Hinter mir schloss ich die Tür ab und stellte mich sofort unter die Dusche. Ich ließ kaltes Wasser über meinen Kopf laufen, damit ich runter kam und überprüfte meinen Eingang. Ich führte vorsichtig einen Finger ein und tastete meine Wand ab. Aber sie war normal. Keine Risse, keine Dehnung und auch kein Schmerz. Nachdem ich den ganzen Traum in meinem Kopf durchgegangen war, fielen mir die Unterschiede auf. Vegas war nicht sauer. Und er würde niemals so weit gehen. Außerdem redete er immer viel mehr, während wir mit einander schliefen und er achtete auf meine Körpersprache. Mein Kopf hatte sich den größten unlogischsten Mist zusammen gereimt. Ich war mir sicher!
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Seit dem du da bist
RomanceEine Geschichte über Tay und Vegas. Seid offen, ich war es auch
