Vegas POV
Ich hatte mich nie als jemanden gesehen, der in einer monogamen Partnerschaft lebt. Ich liebte meine Freiheiten, jeder Zeit entscheiden zu können zu gehen. Ich liebte es mir die verschiedensten Männer auszusuchen, die ich in jedem Augenblick wegschicken konnte und ich liebte es allein zu sein. Doch mit Tay war alles andere plötzlich uninteressant. Auf einmal wollte und konnte ich nicht mehr ohne seine Gesellschaft, ohne seine Aufmerksamkeit und ohne seine Nähe. Ich war verrückt nach ihm. Ich wollte alles von und mit ihm.
Und da war ich, eine bessere schönere Version von mir. Ich hatte einen Ehemann, einen Partner, den ich mehr verehrte und begehrte, als sonst etwas in diesem Universum und der mich zurück ins Leben geholt hatte. Ich hatte den Mann für mich gewonnen, der nun jeden Abend neben mir einschlief und jeden Morgen neben mir aufwachte. Und ich hatte eine Zukunft, in der alles möglich war, so lange er bei mir blieb. Ich hatte jahrelang nur ein Ziel. Diesen atemberaubenden Mann an mich zu binden und jetzt, wo dieser Traum in Erfüllung ging, war mein einziger Fokus für meine Zukunft seine Träume zu erfüllen. Dafür hatte ich eine Art fünf Jahres Plan aufgestellt, wovon er noch nichts wusste, aber zuerst wollte ich ihm die wunderschönsten Flitterwochen schenken, die es geben konnte.
Am Tag nach unserer Hochzeit verabschiedeten wir uns von unserer Familie und unseren Freunden und stiegen in ein Flugzeug, welches uns an unser erstes Ziel brachte. Paris, die Stadt der Liebe. Dort verbrachten wir vier Tage und fuhren danach an die Côte d'Azur. Im Anschluss flogen wir nach Madrid und la Concha in Spanien. In Italien blieben wir drei Wochen. Mailand war besonders für Tay. Wir waren täglich shoppen und auf unzähligen Modeshows. In Florenz und Toskana sahen wir sehr viel von der Kultur und in Griechenland auf Mykonos lernten wir das Nachtleben kennen.
Tays Augen leuchteten, seit wir aus einem kleinen Kaffee den Eiffelturm beobachtet hatten und dieses Strahlen nahm in der ganzen Zeit nicht einen Moment ab. Ich hatte immer wieder die Befürchtung, dass ich ihn die lange Zeit, in der wir nur zu zweit waren irgendwann langweilen oder nerven würde, aber jeder Tag war besonders und diese Reise brachte uns noch mehr zusammen. Seinen Eltern schicken wir aus jeder Stadt eine Postkarte und wir hatten schon meinen ganzen Speicher voller Fotos.
Aber mein persönliches kleines Highlight war, dass Tay seinen Appetit gefunden hatte. Er aß mehr als für ihn üblich und entschied auch selber oft ein Restaurant aufzusuchen.
Und wie es in richtigen Flitterwochen sein sollte, kam der Sex nie zu kurz. Und fuck Sex mit Tay war meine absolute Lieblingsbeschäftigung! Ich war vollkommen ausgelastet und bekam sogar nach allem nicht genug von ihm. Wir hatten unendlich viel Zeit. Keine Termine, keine Arbeit und keine Gründe den Tag nicht mit einander zu verbringen.
In unserer ersten Nacht in Paris hatte Tay für mich gestrippt und fuck die Show war der Wahnsinn. Sein Körpergefühl war schon immer unvergleichbar, aber so wie er sich ausgezogen, mich angesehen, getanzt und seine Beine gespreizt hatte, war erotischer als alles was in meiner Fantasie entstehen könnte. Wenn ich ihm nicht schon zu 100 Prozent verfallen war, dann würde ich ihn spätestens in diesem Augenblick anbeten.
Heute waren wir auf einem Straßenfest. Es war einfach, ohne glamouröse Dekorationen oder teurem Essen, aber die Menschen waren zufrieden und lebensfroh. Nirgendwo bahnte sich Streit an und keiner interessierte sich für unseren Status oder unsere Herkunft. Wir wurden von der Menge mitgerissen und uns wurde der Volkstanz beigebracht. Sogar Nop hatte sich zum Tanzen überredet lassen.
Morgens früh, gerade als die Sonne aufging, gingen wir ihr entgegen, zurück zu unserem Hotel. Tay hielt meine Hand und schwärmte, wie wunderbar die Nacht war und wie wunderschön die aufgehende Sonne aussah. Als wir in eine kleine Seitengasse abbogen, stellte er sich vor mich und lehnte sich an meine Brust. -Sieh dir diesen beeindruckenden Sonnenaufgang an. Er ist ganz anders, als zu Hause.- Sagte er und atmete tief durch. Ich legte meinen Arm um ihn und hielt ihn fest. Er hatte recht. Die weißen Häuser, der Steinboden und die Pflanzen veränderten das Licht und die Sonne tauchte diesen Ort in ganz besondere Farben. -Das ist er.- bestätigte ich und drückte meine Lippen auf seine Schläfe.
-Danke. Für all das hier. Es ist mehr als perfekt.- flüsterte er und drehte sich zu mir um mich zu küssen. Seine volle weiche Lippen drückten sich auf meine und ich fasste sofort in seinen Nacken. Mein Herz setzte einen Schlag aus, so wie immer wenn wir uns küssten und meine Lunge verlangte nach mehr Sauerstoff. -Ich liebe dich, mein Herz.- versprach ich ihm, nahm seine Hand und gemeinsam gingen wir das letzte Stück zum Hotel.
DU LIEST GERADE
Seit dem du da bist
RomansEine Geschichte über Tay und Vegas. Seid offen, ich war es auch
