Vegas POV
Tay hatte mich den ganzen Abend immer wieder heiß auf ihn gemacht. Sein Körper, seine Blicke und seine Bewegungen waren so verdammt erotisch. Und am Ende, als er auf dem Tisch getanzt hatte, wollte ich ihm seine Kleidung vom Körper reißen und meinen Schwanz tief in sein warmes Loch versenken, aber ich hielt mich zurück und trotzdem musste er mich provozieren. Als er mir seine Fantasie genannt hatte, konnte ich das Bild von ihm nicht mehr aus meinem Kopf bekommen. Ich wollte ihn mehr als alles andere nackt, gefesselt und bettelnd vor mir liegen haben. Allein die Vorstellungen, die er in meinen Kopf gepflanzt hatte war atemberaubend, aber ich wusste, dass mein perfekter Mann dieses Bild in meinem Kopf übertreffen würde. Aus diesem Grund nahm ich seine Jacke, hielt sie ihm hin und sah entschuldigend zu Lai. -Wir sehen uns morgen.- verabschiedete ich mich.
-Nein! Ich habe meinen Welpen weggeschickt! Mit wem soll ich denn weiter trinken?- sagte sie traurig. Lai hatte ein unerschöpfliches Party-Limit und mein altes ich, hätte tagelang mit ihr durch gefeiert, aber meine Interessen hatten sich verändert und ich war sehr froh darum.
-Ich bin sicher, du hast genug Leute hier, die beim ersten Wort zu deiner vollen Verfügung stehen.-
-Aber niemand, den ich gerade hier haben will.- schmollte sie.
-Ich kann noch bleiben und sie dann sicher nach Hause bringen.- meldete sich Eric unerwartet. Den ganzen Abend tat er so als würde ihn dieses Treffen langweilen und nerven, genau so wie die Zeit, als sie in Bangkok war, aber endlich sprang er über seinen Schatten.
Ich sah ihn prüfend an. Ich wusste, dass er seit dem ersten Treffen seine Augen nicht von ihr lassen konnte. Er hat sehr lange um Lu getrauert und auch wenn ihm klar war, dass sie keine Frau fürs Leben war, wäre ich der Letzte, der ihm diese Möglichkeit nahm. Er fühlte sich zu ihr hingezogen, aber auch wenn er es durch seine extreme Abneigung versuchte zu verstecken, konnte er mir nichts vormachen, dafür kannte ich ihn zu lange.
-Das ist deine Entscheidung.- ließ ich ihm die Wahl und klopfte auf seine Schulter.
-Ich will ihn aber zurück haben. In einem Stück, sonst haben wir Krieg.- Warnte ich Lai. Sie sollte nicht denken, meine Männer seien austauschbar.
-Ich finde wir sollten Eric mitnehmen. Was ist, wenn er vergisst in welchen Hotel wir sind?- warf Tay besorgt ein und sah zum Club als wir vorbei fuhren.
-Babe, Eric wird diese Nacht nicht in unserem Hotel schlafen. Wir sammeln ihn morgen einfach wieder ein.- erklärte ich meinem Mann und nahm seine Hand. Nop sah mich vielsagend an und konnte sein Grinsen ebenso wenig zurück halten, wie ich. Wir hatten schon oft versucht ihn mit anderen Frauen bekannt zu machen, allerdings wies er jede von sich, bis jetzt. Damals, als ich Eric kennen gelernt hatte, war er verloren und hatte nur seinen Hass und seine Rache vor Augen. Ich half ihm den Abschaum zu finden, gab ihm die Möglichkeit seine Verlobte zu rächen und hatte einen loyalen Mann dafür bekommen. Wobei er erst wieder Leben bekam, als er für Tay zuständig war. Diese Auswirkungen hatte die Liebe meines Lebens auf viele Leute. Er brachte die Menschen um sich und vor allem mich dazu zu leben.
Vor dem Hotel verabschiedeten wir uns von den anderen und ich führte Tay zu den Aufzügen, aber nicht ohne Nop zu bitten, mit Eric in Kontakt zu bleiben, denn trotz allem vertraute ich Lai nicht vollständig.
Sobald sich die Aufzugtür schloss und ich allein mit Tay war, warf ich alles aus meinem Kopf und fokussierte mich nur noch auf den wunderschönen Mann, der sich an meine Brust anlehnte. Ich fasste um seine Hüfte, schob die Jacke von seiner Schulter und legte meine Lippen auf seine jetzt freigelegte Haut um an ihr riechen zu können. Tays Haut war unbeschreiblich weich und er roch so verdammt gut. Das war auch einer der Gründe, wieso ich nicht wollte, dass ihm eine andere Person zu nahe kam. Es war mein ganz eigener Duft. Er lehnte sich noch mehr gegen mich und seufzte zufrieden, weshalb ich seinen Nacken hoch bis hinter seinem Ohr Küsse verteilte und meine Hand in seine Hose führte. Ich war besessen von ihm. Von jedem Blickkontakt, jeder Reaktion meiner Berührungen und von jedem Geräusch, was aus seinem Mund kam.
Ich verehrte ihn für seine Seele. Tay war alles für mich. Er strahlte puren Sex aus, womit er mich verrückt machen konnte, aber er war auch der wärmste und einfühlsamste Mensch, den ich je gesehen hatte, womit er mich um den Finger wickeln konnte. Das wusste ich und es gab nichts was mir gleichgültiger war. Tay konnte mich drehen und lenken, so wie er wollte, so lange er an meiner Seite blieb.
-Wenn du mich das nächste Mal vor allen so provozierst, dann geh nicht davon aus, dass ich mich zurück halte. Du hast keine Ahnung, wie sehr du meinen Verstand benebeln kannst.- sagte ich und umfasste seinen halb Steifen.
-Vielleicht lege ich es drauf an.- hauchte er und schob meine Hand noch tiefer in seine Hose. Seine Worte machten mich noch heißer auf ihn. Wie konnte dieser Mann ohne viel Aufwand so verdammt erotisch sein?
-Vielleicht werde ich es zulassen.- drohte ich ihm, drehte sein Gesicht zu mir und attackierte seinen Mund. Natürlich würde ich niemals zulassen, dass auch nur eine weitere Person mitbekam, wie seine Wangen diese wunderschöne Farbe bekam und wie sich seine Empfindungen in seinem Gesicht wieder spiegelten. Dieser Anblick gehörte nur mir! Aber das musste er nicht wissen. Ich wusste, wie sehr er unsere kleinen Spielchen liebte denn jedes Mal, wenn ich damit anfing leuchteten seine Augen. Er wirkte schüchtern und süß, dabei war er versaut und liebte meine raue Seite und ein kleines bisschen Gefahr.
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Seit dem du da bist
RomanceEine Geschichte über Tay und Vegas. Seid offen, ich war es auch
