Ich hatte Vegas keine Möglichkeit gegeben sich umzuentscheiden und so kam es, dass wir drei Tage später mit Nop und Eric im Auto saßen und auf den weg, in eins der besten Wellnesshotels waren. Ich hatte für eine Woche gebucht, allerdings würde ich mich zu Frieden geben, wenn Vegas sich wenigstens ein paar Tage Zeit nahm um zu entspannen.
Nop sah wirklich besser aus als letztes Mal und als er erfahren hatte, was wir geplant hatten, wurde er rot. -Das ist nicht nötig. Fahr allein mit Vegas. Ich konnte mich im Krankenhaus prima erholen.- Aber ich war hartnäckig.
Macau würde in zwei Wochen, gemeinsam mit meinen Eltern zurück kommen und bis dahin mussten wir noch viel regeln, aber zuerst war Entspannung angesagt.
Nachdem wir eingecheckt hatten, verabschiedete ich Nop und Eric und zog Vegas mit mir in unsere Suite. Er wirkte noch nicht so überzeugt von all dem hier, vor allem, da wir auf unserem Weg nur Leute in Bademänteln trafen, aber sobald er das Bett und den riesigen Whirlpool in der Suite sah, hob sich seine Laune. Er stellte die Koffer ab und sah mich lüstern an. -Ich glaube, wir werden hier viel Spaß gemeinsam haben!-
Zwei Tage waren bereits vergangen. Wir entspannten in heißen Salzbecken, waren schwimmen und sogar beim Yoga. Vegas gab sich wirklich Mühe, aber nach der dritten Position, entschied er einfach sitzen zu bleiben und mir zuzusehen. Alles was wir Taten, endete mit Sex. Wir trieben es leise und heimlich in den öffentlichen Duschen, in leeren Sitznieschen oder auf unserem Zimmer. Einen Abend, in der Sauna, kniete ich mich vor ihn und befriedigte ihn mit einem Blowjob. Vegas wirkte von Tag zu Tag entspannter und ausgelassener. Gerade, als ich mich für eine weitere Yogarunde fertig machte, kam er zu mir. -Sollen wir später in den Whirlpool? Bisher hatten wir keine Zeit ihn auszuprobieren.-
Voller Vorfreude nickte ich und Hand in Hand gingen wir zu dem Kurs. In dem Raum bot sich mir allerdings ein erschreckendes Bild. Er war mehr als voll und alle Frauen hatten so gut wie garnichts mehr an und waren geschminkt, als wollten sie auf einen Ball gehen. Als dann eine von ihnen etwas zu laut -Da ist er!- rief, und sich die ganze Ansammlung zu Vegas umdrehte, verflog meine gute Laune. Ich hatte die letzten Tage all die Blicke in seine Richtung wahrgenommen und es auch keinem übel genommen. Vegas war einfach gutaussehend und hatte diese geheimnisvoll dunkle Aura um sich und ich sah ihn mindestens genauso gerne an. Aber dass alle auf ihn warteten und offensichtlich nur seinetwegen zu diesem Kurs kamen, machte mich wütend. Wegen solchen Leuten, gingen Beziehungen in die Brüche.
Traurig legte ich die Matte wieder weg. Diesen Kurs würde ich nicht mehr besuchen. Plötzlich spürte ich Vegas an meinem Rücken. Er verschränkte die Arme vor mir und küsste mich auf die Wange. -Entschuldige.- sagte er leise, bevor er seine Stimme erhob. -Jede einzelne von euch ist eine hässliche, dreckige Schlampe. Ich würde keine auch nur mit einer Kneifzange anfassen!- rief er dann laut. Ich erschrak über seine Wortwahl und konnte nicht anders, als die roten Köpfe anzusehen und loszulachen. Der Trainer, der Vorne stand, musste ebenso schmunzeln und sah mich aufmunternd an. Ich drehte mich zu Vegas und küsste ihn, mitten auf den Mund. -Danke.- flüsterte ich und ging hinaus.
Auf einmal wollte ich nur noch allein mit ihm sein. Ich ging zurück zum Aufzug und gerade als Vegas bei mir ankam, öffnete sich die Tür. Wir gingen hinein und sobald die Tür verschlossen war, warf ich mich auf ihn und küsste ihn gierig. Vegas legte seine Arme um mich und zog mich eng an ihn ran. Als die Aufzugtür aufging, hob er mich hoch und ging zu unserer Tür. Er setzte mich mitten im Raum ab und ging ein paar Schritte zurück. -Zieh dich aus!- forderte er. Sein intensiver Blick ließ mich erschaudern und als ich anfing mich auszuziehen, setzte er sich auf einen der Sessel. -Leg dich aufs Bett!- Befahl er. Ich liebte seine Dominanz. Sie machte mich verrückt und alles in mir fing bei seiner Stimme an zu beben.
Ich legte mich hin und sah ihn erwartungsvoll an, allerdings sah es nicht so aus, als würde er in nächster Zeit diesen Stuhl verlassen. -Fass dich an.- forderte er, völlig unerwartet. -Was?- fragte ich verblüfft. -Ich will dir dabei zusehen, wie du dich selber befriedigst.- Die Art, wie er es sagte erregte mich, aber wie sollte ich das machen? -Das kann ich nicht.- sagte ich und spürte wie ich allein bei der Vorstellung rot wurde.
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Seit dem du da bist
RomanceEine Geschichte über Tay und Vegas. Seid offen, ich war es auch
