Dieser Abend hätte so wunderschön enden können. Nach dem romantischen Moment im Riesenrad und Vegas heißem Auftreten am Pokertisch hatte ich mich darauf gefreut endlich allein mit ihm zu sein. Wir wären zu Hause angekommen, und hätten die Nacht besonders werden lassen. Aber diese Schweine haben alles versaut. Es war klar dass es sich um Handlanger von einem der Pokerspieler handelte, die eine Niederlage nicht hinnahmen. Aber dem Sieger aufzulauern war ehrenlos.
Ich ging auf den Typen mit dem Golfschläger zu und sagte. -Wenn du meinen Mann auch nur einmal mit diesem Schläger berührst, dann wird dich keiner deiner Männer jemals wiedererkennen!-
-Babe, hau ab! SOFORT!- schrie Vegas mich an. Sein verrücktes Lächeln war verschwunden und Panik übernahm dafür. Ich wollte nicht, dass er sich Sorgen machte, aber ich hatte keine Wahl. Niemals hätte ich dabei zugesehen wie ihn jemand wieder verletzt.
-Sieh mal einer an. Zwei Schwuchteln! Kein Wunder, dass du gewinnen konntest, wer seine Seele an den Teufel verkauft...-
Vegas wurde wütend. Seine Körperhaltung änderte sich und die zwei Idioten, die ihn hielten kämpften richtig, um ihn weiter fixieren zu können.
-Ich sage es ein letztes Mal! Verschwinde von hier!- knurrte Vegas.
-Ha! Nein, bleib noch! Ich glaube, ich habe gerade herausgefunden, wie ich unserem Betrüger Schmerzen zufügen kann.- Mit den Worten kam der mit dem Golfschläger auf mich zu und grinste siegessicher.
-Hey! Fass ihn einmal an und du wirst die Sonne nicht mehr aufgehen sehen!- brüllte Vegas.
Ich wollte ihm sagen, dass er sich um sich kümmern und mir diesen Feigling überlassen sollte, aber ich hatte meinen Fokus schon auf den Golfschläger gerichtet. Ich habe früh gelernt, dass so gut wie jeder Gegner stärker war als ich, vor allem wegen meines Körpergewichts und meiner Statue. Aus diesem Grund habe ich mir antrainiert, sowohl bei Gegenständen als auch bei Fausthieben auszuweichen. Ich nutzte die Wucht, die beim Angriff genutzt wurde um so meinen Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Als der Bastard ausholte und auf meinen Brustkorb zielte, duckte ich mich und er schlug ins Nichts. Noch drei weitere Male und seine Schulter würde diesen Schwung nicht mehr so leicht abfangen können. Er redete etwas vor sich her und zielte jetzt frontal auf meinen Kopf. Ich sprang zurück und als der Golfschläger die Erde traf, fasste ich sein Handgelenk und verdrehte seinen Arm. Er ließ den Schläge fallen, riss sich aber los. -Langsam werde ich sauer!- Mit den Worten kam er auf mich zu. Er hob den Golfschläger wieder auf und stellte sich vor mich. Ich hörte wieder Kampfgeräusche. Nur noch ein wenig mehr Zeit schinden. Ich stellte mich wieder gerade hin und wartete auf seinen nächsten Angriff. Der Feigling holte wieder mit dem Golfschläger aus und zielte, diesmal auf meine Knie. Mist, das war eine Stelle, der man schwer ausweichen konnte. Der Schläger flog durch die Luft und blieb in der Luft stecken. Eine weitere Hand tauchte auf die den Typen seine Körperlänge nach hinten zog. Jetzt lag er auf dem Boden und Vegas stand über ihm, mit dem Golfschläger in der Hand. -Das war ein Fehler.- Obwohl er fast flüsterte klangen seine Worte bedrohlich. Ich sah mich schnell um, um mich zu vergewissern, dass von keiner Seite ein Angriff kommen konnte, doch Nop war schon dabei alle jeweils mit einer Hand am Zaun festzusetzen.
Vegas schlug dem letzten Typen voller Kraft auf die Kniescheiben. Man hörte sie Knacken, den Feigling schreien und Vegas sagen. -Das war dafür, dass du ihn als Drohung genutzt hast.
Das ist... weil du ihn... angegriffen hast!- sagte er und schlug auf beide Handgelenke. Der Feigling schrie vor Schmerzen und kauerte sich zusammen. Gefesselt sah ich ihm zu. Er war wahnsinnig stark und seine Kraft hatte schon immer eine anziehende Wirkung auf mich. Vegas letzter Schlag traf perfekt seinen Mund. Seine Zähne zerbrachen und unmengen an Blut lief seinen Kiefer hinunter. -Und das war, weil du ihn beleidigt hast. Du kannst froh sein, dass du ihn nicht getroffen hast!-
-Es tut mir leid. Bitte, ich tue alles was du willst!- bettelte er undeutlich und sabberte pausenlos. -Entschuldige dich bei ihm.- Vegas drückte ihm den Golfschläger gegen die Wange um sein Gesicht zu mir zu drehen. -Es tut mir leid. Ich bitte um Verzeihung. Ich hatte doch nur einen Auftrag.-
-Das klang nicht wirklich überzeugend!- hörte ich Vegas kalte Stimme.
-BITTE SIR, ENTSCHULDIGEN SIE!- Rief er.
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Seit dem du da bist
RomanceEine Geschichte über Tay und Vegas. Seid offen, ich war es auch
