Seine wunderschönen Augen sahen mich ergeben an. Langsam kam er näher und blieb vor mir stehen. Ich nahm jede kleinste Bewegung wahr. Meine Sinne waren so sehr geschärft, dass ich sogar seine Atmung realisierte. Langsam, kaum merklich senkte ich meinen Kopf, um ihn nicht ansehen zu müssen. Vegas war ruhig, es gab nicht den geringsten Ansatz von Nervosität. Er kam noch näher und legte seine Hände um mein Gesicht. Mein Herz machte eine kurze Pause, überschlug sich und im Anschluss schlug es doppelt so schnell. Vielleicht wäre ein Film mit Macau als Anstandsperson doch die bessere Wahl gewesen. -Bist du müde?- fragte er und küsste meine Stirn. Ich lehnte mich an ihn und ließ diese liebevolle Geste meine Nerven beruhigen. -Nein, nicht mehr. Ich bin nervös.- Gab ich zu.
-Das ist ok. Das bin ich auch. Das ist ein völlig normaler Zustand. Du darfst dich davon aber nicht beherrschen lassen. In erster Linie freue ich mich. Die Vorstellungen gemeinsam mit dir eine komplett neue Erfahrung zu machen, überwiegt meine Angst vor dem Unbekannten.- sagte er und zog mich an sich. Ich spürte sein Herz ebenso stark gegen meinen Brustkorb schlagen wie mein eigenes und wusste, dass er die Wahrheit sagte.
Vegas Worte halfen. Er bewies, dass er sich Gedanken gemacht und diesen Wunsch nicht nur aus einer Laune heraus geäußert hatte. Seine Sichtweise brachte mir endlich den nötigen Schubs, der mir gefehlt hatte.
Wir hielten uns eine ganze Zeit einfach nur an einander fest und genossen die Körpernähe. Vegas Duft umgab mich und half mir runter zu kommen. Als ich alle meine Nerven wieder beisammen hatte, lockerte ich meinen Griff und streckte mich. Ich sah in seine dunklen warmen Augen und Sehnsucht überkam mich. -Können wir vorher ein paar Regeln aufstellen?- fragte ich und fing langsam an seinen Bademantel zu öffnen. -Natürlich. So wie du dich wohl fühlst.-
-Wenn ich was mache, was du nicht magst, sag es mir sofort. Und auch wenn ich zu schnell bin oder zu viel Zeit brauche.-
-Versprochen.- sagte er lächelnd.
-Hast du noch Fragen oder was anderes?- fragte ich ihn ernst. Dieses Gespräch erinnerte mich an unser erstes Mal, als Vegas mich in aller Ruhe gefragt hatte, was meine Vorlieben oder no-gos sind.
-Willst du ein Kondom benutzen?-
Diese Frage warf mich aus der Bahn. Perplex ließ ich meine Arme fallen und starrte ihn an. Daran hatte ich nicht gedacht. Ich sah keinen Grund dafür, sonst ließen wir sie auch immer weg. Aber was war, wenn er mein Sperma nicht in sich haben wollte. -Darüber habe ich bis jetzt nicht nachgedacht, ich glaube, für mich ist beides ok. Du darfst entscheiden.- sagte ich unentschlossen.
-Ich brauche keins. Ich wollte es dir als Option lassen. Wir können schauen, wie du dich wohler fühlst.- schlug er vor. Ich nickte und atmete noch einmal tief durch. Danach legte ich meine Hände wieder an seinen Saum und schob ihm den flauschigen Stoff von den Schultern. Ich drückte meine Lippen auf die Kuhle seiner Muskeln und saugte gierig Luft ein. Sein Duft stieg mir in die Nase, weshalb ich erneut tief einatmete. -Ich liebe es wie du riechst. Das ist mein Lieblingsgeruch.- Danach drückte ich meine Lippen auf seinen Hals und fuhr meine Finger in seine Boxershorts. Das hatte ich schon unzählige Male gemacht, aber jetzt gerade zitterten meine Finger. Ich ließ mich in die Hocke gleiten, sodass mein Gesicht an seiner Mitte stehen blieb. Sein Schwanz drückte schon gegen seine Boxershorts, weshalb ich ohne nachzudenken mit meiner Zunge über den gewölbten Stoff fuhr. Sein Glied zuckte gegen meine Zunge und seine Hand landete automatisch an meinem Hinterkopf. Ich drückte mich wieder hoch und leckte währenddessen über seinen Körper. An seinem Hals angekommen, küsste ich die Stelle unter seinem Adamsapfel, die ihn immer erschaudern ließ.
Vegas war tiefenentspannt. Er stand vor mir, sah mich voller Liebe an und ließ mich machen. Mit einem starren Blick in seine Seele näherte ich mich ihm wieder und drückte unsere Lippen auf einander. Seine Hände berührten meinen freien Rücken und schickten mir wohlige Schauer durch den Körper. Ich erkundete seine Bauchmuskeln und fuhr dann über seinen Rücken hinunter zu seinem Hintern, schob ihm seine Shorts von den Hüften und fasste grob seine Pomuskeln, so wie er es immer tat und damit meine Vorfreude steigerte. Wir küssten uns lange und gierig, bis ich mich löste und seine Hüftknochen umfasste. -Leg dich hin.- forderte ich mit dunkler Stimme. Ich war von dem hier, unglaublich angeturnt und konnte es garnicht erwarten, Vegas Lustzentrum zu erweitern.
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Seit dem du da bist
Storie d'amoreEine Geschichte über Tay und Vegas. Seid offen, ich war es auch
