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Nachdem ich ein weiteres Mal durch seine Finger, die mein Loch massiert hatten, meinen Orgasmus erreicht hatte, befreite er mich von den Ketten und legte mich vorsichtig aufs Bett. Er platzierte mich auf den Bauch und drang in mich ein. Langsam bewegte er sich in mir. Glücksgefühle überkamen mich, da er endlich seine Männlichkeit in mich einführte, doch je mehr Zeit verstrich, umso sicherer war ich mir, dass etwas nicht stimmte. Das gerade war nicht mein Vegas. Seine Lust und seine Hingabe fehlte. Er hatte seit wir im Bett waren kein Wort mehr gesagt, was sehr untypisch für ihn war. Er drang zwar immer wieder in mich ein und massierte meine Wand mit seinem massiven Schwanz, während unsere Finger mit einander verschränkt waren und er mir einen wirklich intensiven Knutschfleck, genau unter meinen Ohr verpasste, aber er verursachte nicht dieses Kribbeln und das Feuer in mir.

-Vegas? ..... Vegas.- Ich versuchte mich zu lösen, aber sein Gewicht drückte mich in die Matratze und durch das, was vorher war, fehlte mir einfach die Kraft. Ich wusste nicht was los war, aber so konnten wir gerade nicht weiter machen. -Warte bitte, hör auf.- sagte ich leise und vorsichtig. Ich wollte ihn nicht verwirren. Wir hatten noch nie den Sex unterbrochen. Doch er war so tief in Gedanken, dass er mich nicht hörte. Obwohl ich die Reibung seines Schwanzes in mir genoss und dieses unbeschreibliche Ziehen in meinem Rücken verstärkt wurde, brach ich ab. -Lotus.- sagte ich laut.
Ich schlug dieses Safeword zum Spaß vor, da es für Reinheit stand, was genau das Gegenteil von dem war, wofür es genutzt wurde. Aber Vegas fand es passend und so war es entscheidend.

Im selben Moment, als ich es laut ausgesprochen hatte, ließ er von mir ab, zog sich aus mir heraus und drehte mich auf den Rücken. Panisch sah er schnell über meinen Körper und dann in meine Augen und versuchte sie zu lesen. -Babe, was ist los?- fragte er und sah erneut besorgt an mir herunter. Ich legte meine Hand an seine Wange und streichelte sie mit meinem Daumen. -Komm mal her.- sagte ich und zog ihn näher. Ich küsste einmal ganz leicht seine Lippen und hielt sein Gesicht fest. -Was ist los?- fragte ich ihn.
-Ich weiß nicht, du hast das Safeword gesagt. Was ist passiert?- Vegas wirkte extrem verwirrt.
-Was beschäftigt dich? Du warst nicht hier, bei mir.- erklärte ich ihm. Vegas versteifte sich und versuchte meinem Blick zu entkommen.
-Habe ich dir weh getan?- fragte er verunsichert.
-Nein, aber wenn deine Gedanken nicht mir gehören, möchte ich wissen, was los ist.-
-Dir gehört alles von mir. Ich denke an niemand anderen. Es war nu....- Vegas verstummte.
-Du kannst mir auch deine dreckigen Fantasien verraten. Ich bin ok damit, solange du sie mit mir teilst und nicht los läufst und dir jemand anderen suchst.-
-So ist das nicht. Ich schwöre dir, du bist der Einzige, in meinem Herzen, in meinem Kopf und in meinen Träumen.-
-Dann Verrat mir was los ist.- bat ich ihn erneut.
-Es geht um den Anruf, den du vorhin bekommen hast.- sagte er. Ich verlagerte mein Gewicht und drehte uns, damit ich auf ihm sitzen konnte. Erwartungsvoll sah ich ihn an. -Es war Time.-

-Oh..- sagte ich und biss mir auf die Lippen. Time wurde ja entlassen. Dr Ross hatte mir vor ungefähr drei Wochen geschrieben, dass Time bald entlassen wird. Ich hatte ihm sogar einen Umschlag mit seinem Wohnubgsschlüssel, Name und Telefonnummer seines Vertreters in seiner Firma und einen Brief zukommen lassen, in dem ich ihm erklärt hatte, wie dankbar ich war, dass es ihm wieder gut ging und dass ich ihm alles Glück der Welt wünschte. Er sollte glücklich werden, so wie ich es war. Ich hatte Vegas davon erzählt und ihm sogar den Brief hingelegt, damit er ihn lesen konnte. Ich wollte keine Geheimnisse zwischen uns. Deswegen verstand ich seine Reaktion nicht.
-Komm hoch, sieh mich an.- forderte ich ihn auf und zog ihn zu mir. Jetzt saßen wir so nah, dass unsere Nasen sich berührten. -Du wusstest doch dass sein Klinikaufendhalt zu Ende ist. Wieso beschäftigt dich sein Anruf so sehr?-
-Weil du ihn geliebt hast! Euch verbindet ein halbes Leben! Wie soll ich da mithalten?-
Ich zog ihn an meine Brust und streichelte seinen Rücken. -Das ist kein Wettkampf. Das mit Time ist vorbei. Ich empfinde auf diese Weise nicht mehr für ihn. Der Anruf war bestimmt auch harmlos. Er wird die Schritte abarbeiten und dazu gehört, sich zu entschuldigen.- erklärte ich ihm. -Vegas Ich liebe dich. Nur dich! Für mich gibt es keinen anderen. Du machst mich glücklich. Um ehrlich zu sein, mein Herz hat sich schon für dich entschieden, bevor wir mit einander geschlafen haben. Ich wollte es lange nicht wahr haben, denn da war ich noch mit Time zusammen, aber ich hatte da schon Gefühle für dich. Egal, was passiert wäre, letzt endlich würde ich trotzdem heute hier in deinen Armen sitzen.- Ich nahm seinen Kopf in meine Hände und zwang ihn mich anzusehen. -Ich werde mich immer für dich entscheiden. Du bist meine Zukunft.- Ich drückte ihm einen unschuldigen Kuss auf die Lippen und lächelte ihn an.

Seit dem du da bistWo Geschichten leben. Entdecke jetzt