Tay POV
Die Flugbegleiterin sagte uns, dass wir in einer Stunde landen würden. Ich sah aufgeregt zu Vegas, der mich liebevoll anlächelte und zwinkerte, bevor er meine Hand nahm und meine Knöchel an seine Lippen führte. Vegas hatte darauf bestanden den Privatjet zu nehmen, damit wir bei Komplikationen jeder Zeit abreisen konnten. Auch wenn ich sah, dass er sich freute mit mir in Shanghai zu sein, wirkte er trotz allen Vorkehrungen angespannt. Wir hatten Nop, Eric, Arm und Miles dabei und die letzten zwei Wochen hatte ich so gut wie den ganzen Tag auf dem Schießübungsplatz verbracht. Obwohl ich 9 von 10 Malen mein Ziel getroffen hatte, war Vegas nicht beruhigt, wobei wir hier von Millimeter sprachen. Im Ernstfall wäre es egal, ob ich meinem Gegner zwischen die Augen oder unsymetrisch eine Augenbraue traf. Aber ich verurteilte ihn nicht dafür. Er wollte nur sicher sein, dass ich im Ernstfall nicht zögern würde und mich verteidigen konnte.
An einem Tag kamen Macau und Key mit, die meine Schießkünste wenigstens zu schätzen wussten und mich für die Zielgenauigkeit bewunderten. Key wohnte seit dem er anstatt im Krankenhaus zu sein vor unserem Haus stand und Tip angefleht hatte ihn zu Macau zu lassen bei uns. Ich war unheimlich froh Macau endlich wieder lächeln zu sehen. Auch wenn seine Augenringe die Schönheit und Tragik eines gebrochenen Herzens zeigten, war ich dankbar, dass diese Zeit endlich ein Ende hatte. Und nach Keys Erklärung, konnte ich ihm sein Verhalten ebenso verzeihen. Er hatte sich gut erholt und als er herausgefunden hatte, dass seine Mutter Macau den Tipp gegeben hatte, hatte er doch verstanden dass noch Hoffnung bestand. Vegas hatte ihm angeboten mit seinem Vater zu sprechen, was er aber noch überdenken wollte.
Vegas riss mich aus meinen Gedanken, als er plötzlich an meine Wange fasste und mein Gesicht zu ihm drehte, um mich zu küssen. -Sag mir, dass es keine dumme Idee war.- bat er an meinen Lippen und streichelte über meine Wange. -Es war keine dumme Idee. Wir werden uns einen schönen Urlaub machen und treffen eine Freundin. Du machst dir viel zu viele Sorgen.- Mein Versuch ihn zu beruhigen scheiterte, dabei war ich sehr zuversichtlich.
-Ok. Aber du wirst diese Waffe nicht ablegen. Und du benutzt sie, sobald dir jemand zu nahe kommt.- sagte er ernst.
Ich verdrehte die Augen und legte meine Hand an seine Wange. -Es wird alles gut gehen.- versprach ich ihm erneut und obwohl ich wusste dass Eric und die anderen uns sehen konnten, näherte ich mich ihm und küsste ihn so lange, bis er sich etwas entspannte.
-Eric, du weißt was zu tun ist. Und ich erwarte, dass ihr euch alles eingeprägt habt. Wer hier auch nur einen Moment unachtsam ist, wird mit seinem Leben bezahlen.- sagte Vegas erst und setzte sich in den Sitz neben mich. Er war wirklich aufgeregt.
Nach der Landung brachte uns ein Wagen zu unserem Hotel. Die Stadt war beeindruckend. All die modernen Häuser und Straßen gaben mir das Gefühl in einem Science-fiction-Film zu sein. Ich konnte meinen Blick nicht abwenden und als wir an einem Gebäude stehen blieben, welches in den Wolken verschwand, sah ich das erste Mal zu Vegas. Sein intensiver Blick warf mich aus der Bahn. -Gefällt dir die Stadt?-
-Machst du Witze? Es ist unglaublich hier!- rief ich aufgeregt und sah wieder zum Gebäude. Ein Mann öffnete mir die Tür und sobald ich ausgestiegen war, stand Vegas schon an meiner Seite. Ich fühlte mich wie ein Prominenter mit Eric und Arm vor und Nop und Miles hinter uns. Wir gingen in das riesen Gebäude und als Vegas mit einer Frau sprach, hing ich fasziniert an seinen Lippen. Er hatte mir damals erzählt, dass er fließend chinesisch sprechen konnte und ich hatte es gehört, als er mit Lai im Hotel gesprochen hatte, aber seine Selbstsicherheit war unglaublich anziehend. Verträumt folgte ich ihm und in unserer Suite tat ich nichts anderes als ihn anzusehen.
-Hast du schon aus dem Fenster gesehen?- fragte er und stellte die Koffer zum Schrank. Ich sah ihm in die Augen und schüttelte meinen Kopf. Um ehrlich zu sein konnte ich mich auf nichts konzentrieren, außer auf meinen Mann, der in allem grandios war. Ich ließ ihn keinen Moment aus den Augen und öffnete meine Bluse, damit ich sie achtlos zu Boden werfen konnte, während ich zu ihm aufschloss. -Du hast mich unglaublich angemacht, als du chinesisch geredet hast.- sagte ich hungrig. -Kannst du noch etwas sagen? Für mich?- fragte ich verführerisch und öffnete seine Hose. Vegas arrogantes Grinsen kam zum Vorschein und raubte mir den Atem. Sobald seine Hose offen war drehte er mich herum, schob mich zur Fensterfront und drückte meinen Oberkörper gegen das kühle Glas. Danach flüsterte er mir etwas ins Ohr und hatte in wenigen Sekunden meine Hose von meinem Hintern geschoben.
Sein Finger lag an meinem Eingang und spielte auf die ausreizenste Weise mit ihm. -Was heißt das?- fragte ich und lehnte meinen Hinterkopf an seine Schulter. -Ich habe dir erklärt wo und wie ich dich ficken werde.- sagte er mit dunkler Stimme. Mein ganzer Körper reagierte und ein Wimmern entfloh mir. -Sag noch etwas.- bat ich.
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Seit dem du da bist
RomanceEine Geschichte über Tay und Vegas. Seid offen, ich war es auch
