Eragon schritt gerade durch die rote Halle als der Strom von Saphiras Gedanken ihn erreichte.
In den Jahren die er nun bereits mit seiner Drachendame verbunden war das Band welches ihre Seelen verband stetig stärker geworden. Für vieles wofür sie am Anfang ihrer gemeinsamen Reise noch Worte gebraucht hatten reichte nun eine einfache Berührung ihrer beiden Geister aus.
So war es auch heute. Eragon erkannte den Gemütszustand seiner Drachendame an der Art wie sich der Geist seiner Drachendame anfühlte.
Heute waren Saphiras Gedanken kalt und klar wie Eis. Ein sicheres Zeichen dafür, dass die blaue Drachendame sehr erregt und besorgt war.
Sofort öffnete Eragon seinen Geist. In diese Stimmung geriet Saphira nur wenn es wirklich ernst war.
-"Was gibt es?"- erkundigte der Anführer der Reiter sich und unterlegte seine Worte mit einem Strom von Gefühlen der Saphira wissen ließ, dass sie seine ungeteilte Aufmerksamkeit hatte.
-"Es geht um die Küken."- teilte sie ihm mit.
-"Haben sie etwas entdeckt?"-
Eragon war besorgt. Auch er überwachte seine Schutzwälle. Er war sich sicher, dass keiner Alarm geschlagen hatte.
-"Nicht direkt."- beschwichtigte Saphira. -"Aber sie sind da auf einen Gedanken gekommen den ich beunruhigend finde."-
Eragon empfing nun einen Strom von Erinnerungen. Er lauschte einem Gesoräch, das Saphira mit Garath und Aurelia geführt hatte. Der junge Reiter war auf einen sehr beunruhigenden Gedanken gekommen.
Es dauerte nur wenige Augenblicke um tiefe sorge in Saphiras Reiter zu wecken.
Sofort machte er sich auf den Weg zum Ausgang der roten Halle.
-"Ich werde dich dort erwarten."- versicherte Saphira.
Eragon bestätigte Stumm und beschleunigte seine Schritte soweit es möglich war ohne Aufsehen zu erregen. Auf keinen Fall wollte er eine Panik auslösen.
Äußerlich gab Eragon sich ruhig und gelassen. Er beherrschte diese Disziplin nicht so gut wie seine Gefährtin aber Seine Lebenserfahrung begann auch bei ihm Früchte zu tragen.
In der Brust des erfahrenen Reiters kochte es jedoch. Garaths Überlegungen waren mehr als überzeugend!
Im Stellen sprach Eragon seinem Schüler ein Lob für dessen klaren Verstand aus. Dieser Plan, in der Nähe von Mhada zu lauern und schließlich Jagd auf die Handelskaravanen zu machen entsprach genau dem Wesen der Razac. Ebenso dem ihrer Eltern. Sie vermieden die direkte Konfrontation und bevorzugten den Hinterhalt!
Eragon trat aus der großen Halle ins Freie und sah sich um.
Auf dem Platz vor ihm herrschte geschäftiges Treiben. Vor dem Haupteingang der Halle brannten noch immer die Feuersäulen.
-"Hier drüben!"-
Saphira leitete Eragon mit ihren Gedanken. Die Drachendame wartete im Schatten der roten Halle. Ihr Sattel lag an ihrer Seite.
Eilig begann Eragon sie zu satteln.
-"Ich musste die Küken ausschicken Kleiner."-
In Saphiras Stimme klang ein Hauch von Entschuldigung mit.
-"Sicher sie sind jung aber sie sind Drache und Reiter und die fahrenden Händler könnten in Gefahr sein."-
-"Du hast völlig richtig gehandelt Saphira."- versicherte Eragon. -"Ich hätte sie auch ausgeschickt. Es ärgert mich nur, dass es überhaupt nötig ist! Wir beide haben doch nun wirklich genug Erfahrung mit dieser Art von Bedrohung! Der Orden ebenso! Warum haben wir das nicht vorausgesehen! Es ist so....."-
-"Kleiner!"-
Saphiras Stimme klang weich aber bestimmt.
-"Nachher ist man immer klüger! Die meisten glauben immer, dass man nur durch ein geniales Manöver überlistet werden kann. Oft sind es aber ganz einfache Winkelzüge.!"-
-"Du hast recht."- brummte Eragon während er den letzten Gurt festzog. -"Wir waren einfach nur etwas zu unbeweglich im Denken. All unsere Pläne basierten auf der Annahme, dass die Letherblaka die Völkerspiele angreifen wollen. Entweder direkt oder indem sie Jünger des Helgrinds einschleusen um Gäste zu entführen."-
Eragon zog sich in den Sattel.
Während er die Beinriemen festzog entfernte sich Saphira von der roten Halle um ausreichend Platz für den Abflug zu haben.
-"Wir haben nicht daran gedacht, dass unsere Feinde auch wie Frösche denken könnten."-
-"Frösche?"- fragte Saphira während sie ihre Flügel aufspannte.
-"Das habe ich von meiner Nichte Selena."- erklärte Eragon der trotz der ernsten Lage schmunzeln musste.
-"Und die hat es sicher von ihrer Lehrerin Angela."- erkannte Saphira. -"Welche Flausen hat Braunlocke deiner Nichte denn in den Kopf gesetzt?"-
-"Kein Flause!"- widersprach Eragon. -"Es gibt Frösche, die ihr Gewässer verlassen und sich in der Nähe von Pflanzen, Blumen und ähnlichen Gewächsen ganz still auf die Lauer legen. Bis ein Insekt kommt und dann schnappen sie zu."-
-"Ich verstehe."- brummte Saphira.
Eragon spürte wie sie ihre Muskeln anspannte.
Sekunden später schoss die blaue Drachendame in den Himmel.
-"Stellen wir sicher, dass unsere Schüler nicht den Preis dafür zahlen, dass wir nicht wie Frösche denken meine Schöne."-
-"Jetzt redest du schon wie die Braunlocke Kleiner!"-
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Wie Meisterin Saphira es ihnen befohlen hatte flog Aurelia nach Süden.
Garath konnte tief unter ihnen eine Straße erkennen die nach Mhada führte. Deutlich erkannte man die ausgefahrenen Wagenspuren im braungrünen Steppengras.
-"Sieh mal da vorn!"- rief Aurelia plötzlich.
Garath folgte dem Blick seines Drachenfräuleins. Aus der Höhe in der sie derzeit flogen konnte Garath das Land gut überblicken. Etwa eine halbe Meile vor ihnen schmiegte sich die Straße an eine Gesteinsformation.
Das war durchaus üblich. Die Routen der fahrenden Händler führten stets von einem geeigneten Rastplatz zum nächsten. Nicht selten kam es vor, dass fahrende Reisende auch denn ein Lager aufschlugen wenn sie sich in der Nähe von Städten befanden. Herbergen und Gasthäuser waren teuer und die Gewinne der Händler schwer erwirtschaftet. ein Lager unter dem Sternenzelt kostete nichts.
Quellen von Frischwasser oder geschützte Lagerstätten waren der ausschlaggebende Faktor.
Die Felsen bildeten sicher einen guten Rastplatz. Sie boten Schutz vor dem schneidenden Wind der großen Ebene.
Jetzt jedoch war es wahrscheinlicher, dass die Felsen einem Angreifer Deckung lieferte der den Händlern auflauern wollte. Die Straße würde die Reisenden direkt an dem Ort vorbei führen an dem ihre Feinde im Hinterhalt lagen und die Felsen würden für die entsprechende Deckung sorgen.
-"Das sollten wir uns näher ansehen."- erkannte Garath.
Aurelia stimmte ihm wortlos zu und beschleunigte ihren Flug.
Einer Ahnung folgend lockerte Garath die Verschnürung an dem Lederbeutel den er an seinem Gürtel trug. vorsichtig schob er die Hand hinein und ließ die kühlen, perfekt runden Bleikugeln durch seine Finger gleiten. Zwei von ihnen verstaute er in seiner Handfläche und sorgte darüber hinaus dafür, dass der Beutel weit genug geöffnet blieb damit er sich schnell Nachschub nehmen konnte.
-"Ich hoffe du bist auch bereit die zu benutzen."- knurrte Aurelia.
-"Was meinst du damit?"-
Garath war verunsichert. Vertraute Aurelia ihm nicht?
-"Natürlich vertraue ich dir."- versicherte die junge Rote die offenbar den Gedanken ihres Reiters gefolgt war. -"Es geht nur darum, dass dir eines klar sein muss: Dies ist nicht wie im Unterricht Garath. Wenn du gegen Meisterin Arya im Schwerkampf verlierst, dann ist das Schlimmste das passieren kann ein paar blaue Flecken und verletzter Stolz! Diesmal ist dein Leben in Gefahr Garath! Vergiss das nicht.
Wenn du einen Fehler machst, wenn du zum Beispiel zögerst im entscheidenden Augenblick, dann gibt es kein nächstes Mal wo du es besser......."-
Aurelia verstummte aber Garath konnte ihre Aufregung spüren.
Schnaubend sog das Drachenfräulein die Luft durch ihre Nüstern.
-"Was ist?"- wollte Garath aufgeregt wissen. -"Was richtest du?"-
-"Sie!"- gab Aurelia zurück.
Wieder konnte Garath spüren wie heißer Zorn in dem Drachenmädchen hochkochte. Zorn der aus ihren ererbten Erinnerungen stammte.
Diesmal jedoch hatte Aurelia sich besser im Griff.
-"Ich richte sie und Blut!"-
-"Dann schnell!"-
Aurelia beschleunigte ihren Flug noch weiter und ging tiefer. Drache und Reiter schossen nun förmlich auf die Felsformation zu.
Schließlich konnte Garath die Felsen überblicken. Was er sah ließ seinen Mund austrocknen:
Mehrere Fuhrwerke standen im Schatten der Felsen. Der erste Karren war umgekippt und die Ochsen die ihn gezogen hatten lagen mit zerfetzten Kehlen am Boden.
Etwa neun fahrende Handelsleute kauerten auf dem Boden und drängten sich mit dem Rücken an ihre Fuhrwerke.
Sechs dunkel gekleidete Gestalten standen im Halbkreis vor ihren hilflosen Opfern. In ihren Händen hielten sie seltsame Dreiecke aus Metall.
Garath erkannte um was es sich handelte als der schrille Klang von Glocken zu ihnen heraufwehte.
Zwei weiter, ebenfalls in schwarz gekleidete Gestalten standen innerhalb des Halbkreises und bewegten sich auf die verängstigten Händler zu.
Garath und Aurelias Geist war so eng verbunden, dass sie sich nicht absprechen mussten. Ihr vereinter Geist wusste was zu tun war.
Wie ein Pfeil schoss die junge Drachendame vom Himmel.
Garath spürte wie ein donnerndes Brüllen Aurelias Kehle verließ.
Der markerschütternde Klang ließ die unbekannten Angreifer zusammenfahren. Sie wichen von ihren Opfern zurück.
Aurelia nutzte die Gelegenheit und landete direkt zwischen den wehrlosen Händlern und den dunklen Angreifern.
Garath nutzte die Augenblicke der Verwirrung, löste die Beinriemen und nah mit gezogenem Schwert vor seinen Gegnern Aufstellung.
Seine Elfenklinge hielt er in der rechten Hand, seinen Schild hatte er am linken Arm befestigt. In der linken Hand hielt er die Bleikugeln die er bereits dem Beutel entnommen hatte.
Aurelia hielt sich hinter ihrem Reiter. Sie stand seitlich zu ihren Gegnern.
So schirmte sie die Händler vor den Angreifern ab und deckte die Flanken ihres Reiters.
Versuchte sich einer der Angreifer Garath von rechts zu nähern geriet er in die Reichweite des mächtigen Schwanzes des Drachenfräuleins. Ein Angriff von links brachte einen möglichen Gegner direkt vor den mächtigen Kiefer der Roten.
Garath selbst wachte über das verwundbare Zentrum Aurelias.
"Lasst diese Leute in Ruhe!" rief der junge Reiter den dunklen Gestallten vor ihm zu.
Die Reaktion auf diese Worte fiel jedoch anders aus als der junge Reiter es sich erhofft hatte. Nach einem Augenblick der Still brach einer der Männer vor ihm in schallendes Gelächter aus.
Der Unbekannte stand am rechten Ende des Flügels des Halbkreises. Damit war er Garath am nächsten.
Der Mann streifte seine dunkle Kapuze zurück und Garath konnte nicht anders als zusammen zu zucken.
Ein vernarbtes Gesicht starrte den jungen Drachenreiter an. Am erschreckendsten jedoch war, dass dort wo normalerweise das linke Auge des Mannes gewesen wäre nur eine leere Augenhöhle prangte.
"Ist das alles was die Ketzer vom Orden der Drachenreiter gegen uns aufbieten können?! Ein Knabe und ein halbwüchsiger Drache?!"
Garath spürte wie die Wut in Aurelia heiß aufloderte. Aus dem Augenwinkel jedoch nahm Garath eine Bewegung bei den Gestallten wahr, die innerhalb des Halbkreises standen. Als er jedoch dorthin blickte stand nur noch eine der Gestallten dort. Neben ihr auf dem Boden lag ein dunkler Haufen Stoff.
Ein Schatten fiel über Garath.
Sofort riss er den Blick nach oben.
Die Zeit schien sich zu verlangsamen als alle grausigen Details auf Garath einstürmten.
Meister Eragon hatte dem jungen Reiter Bilder gezeigt, ihm die Ra zac beschrieben aber nichts hatte Garath auf den eigentlichen Anblick vorbereiten. können.
Die riesigen schwarzen Augen, der widerliche Leib, der weit aufgerissene, tödliche Schnabel.
Der Razac hatte die ablenkenden Worte seines Jüngers ausgenutzt um anzugreifen. Mit einem gewaltigen Satz flog er förmlich auf Garath zu.
Der junge Reiter reagierte instinktiv. Er riss die linke Hand hoch und entfesselte den Zauber den Meister Eragon ihm für den Einsatz der Bleikugeln beigebracht hatte. Beide Geschosse flogen aus seiner Hand und schlugen direkt in die Brust des angreifenden Razacs. Die Wucht des Aufpralls warf die dunkle Bestie zurück. Zwei Geysire aus schwarzem Blut brachen aus dem Rücken des Razacs als die Kugeln seinen Körper gänzlich durchschlugen.
Hart schlug der Razac auf den Boden auf. Er war tot.
Eine Welle der Zuversicht durchflutete Garath. Diese Wesen waren keine unbesiegbaren Dämonen.
Er richtete den Blick wieder auf den einäugigen Priester.
"Mehr muss der Orden für euch Feiglinge auch nicht aufbieten!"
Fassungslos starrte der Priester den toten Körper des Razacs an. Als er den Blick auf Garath richtete verschwand die Verwirrung und das vernarbte Gesicht wurde zu einer wütenden Fratze.
"Du hast einen Erhabenen getötet! Du verdammter Ketzer!"
Etwas unsichtbares traf Garath. Es fühlte sich an wie eine heiße Welle. Doch sie traf nicht den Körper des jungen Reiters. Die Welle brannte sich direkt in seinen Geist vor, raubte ihm die Sinne, ließ ihn Taumeln.
......Ein Geistiger Angriff!......begriff Garath.
Der Priester musste ein Magier sein!
Die Erkenntnis nutzte Garath jedoch nichts. Trotz seiner schwindenden Sinne erkannte Garath das der einäugige Priester mit gezogenem Schwert auf ihn zustürmte. Doch er konnte sich nicht wehren! Der geistige Angriff setzte ihn matt.
Plötzlich jedoch war es als ob eine neue Kraft die heiße Welle zurückdrängte.
.....Aurelia!...... begriff Garath.
Der mächtige Geist der jungen Drachendame verschaffte ihrem Reiter einen klaren Kopf.
Erst jetzt bemerkte Garath, dass er auf die Knie gesunken war. Der Einäugige Kam auf ih zu. Das Schwert in beiden Händen hoch über den Kopf gehoben und bereit zum tödlichen Schlag.
Garath reagierte einmal mehr instinktiv. Er sprang auf, warf sich nach vorne und riss sein eigenes Schwert hoch.
Die Klinge des jungen Reiters durchbohrte den dunklen Priester.
Ungläubig starrte der Einäugige an sich herab.
Garath wusste, dass es das überraschte Gesicht seines Feindes nie mehr vergessen würde.
Tot brach der Mann zusammen.
Ein schriller Zischlaut erklang. Garath wirbelte herum.
Der zweite Razac ging zum Angriff über. Auch er sprang mit einem gewaltigen Satz auf Garath zu doch Aurelia war zur Stelle!
Das rote Drachenfräulein bekam eines der Beine des Razacs zu fassen.
Sorge blitzte in Garath auf. Er dachte an die Dornen die Lebenskraft aufschluckten.
Der Razac bekam jedoch keine Gelegenheit diese Waffe einzusetzen. Aurelia schwang ihr Haupt herum und schmetterte das dämonische Wesen in einen der Felsen.
Das Geräusch ging Garath durch Mark und Bein. Das Außenskelett des Razac platzte auf, zerschmettert glitt das dunkle Wesen zu Boden.
Doch weder Drache noch Reiter bekamen die Gelegenheit diesen Sieg zu genießen.
Ein schrilles Kreischen erklang. Es erinnerte an die Laute der Razac doch war es um einiges lauter.
Garath hatte das Gefühl sein Blut würde ihm in den Adern gefrieren als er sie sah: Die Letherblaka!
Ledrige, fledermausartige Schwingen, grausame Schnäbel, muskelbepackte Leiber in krankem Grau. Die Flugrösser Thronten auf zwei Felsen hinter denen sie sich vorher verborgen hatten. Als sie auf Garath und Aurelia hinabblickten lag blanker Hass in ihren schwarzen Augen.
"Jetzt Ketzer, erlebst du die wahre Macht unserer Götter!" verkündete einer der noch verhüllten Priester.
Die Giftsäcke der Letherblaka begannen sich zu füllen.
......Sie werden Säure spucken!....... erkannte Garath
Verzweiflung ergriff die Seele des jungen Reiters. Die Letherblaka hatten sie in der Falle. Ihre erhöhte Stellung gab ihnen den Stellungsvorteil. Drache und Reiter konnten nicht seitlich ausweichen. Damit würden sie die unschuldigen Händler dem Säureangriff aussetzen.
Sie konnten die Flugrösser aber auch nicht angreifen. Ihre Jünger stellten sich schützend vor die Letherblaka.
Die Augenblicke verstrichen ohne das Garath eine Lösung einfallen wollte.
Er dachte an die Bleikugeln aber selbst wenn er sie alle gleichzeitig einsetzte.....Die Letherblaka waren einfach zu groß. Jedes der Flugrösser war fast doppelt so groß wie Aurelia!
Gerade als Garath sicher war, dass alles verloren war erfüllte plötzlich ein Brüllen die Luft gegen das Aurelias drohende Laute klangen wie das Fauchen einer Stubenkatze.
Unendliche Erleichterung durchflutete Garath als er zum Himmel aufblickte und die majestätische Gestallt von Meistern Saphira erblickte. Auf ihrem Rücken saß Arget Un Eragon.
Staunend verfolgte der junge Reiter was nun geschah. Alles passierte gleichzeitig und rasend schnell.
Der Arget Un streckte die Hand aus. Sein Drachenmal glühte auf.
Mit einem scharfen Knall zerplatzte der Stein der Felsen auf denen die Letherblaka eben noch gelauert hatten. Hunderte von Steinkugeln entstanden direkt unter den Bäuchen der Flugrösser.
Eragons Magie verwandelte sie in tödliche Geschosse die alle samt, gleichzeitig in die Leiber der Letherblaka einschlugen, ihre Organe zerfetzten und die Bestien töteten.
Gleichzeitig mit dem Angriff ihres Reiters entfesselte Meisterin Saphira ihr Feuer. Blaue und goldene Flammen leckten vom Himmel, hüllten die dunkeln Priester ein und machte ihrem verblendeten Leben ein Ende.
Angst ergriff Garath als der Ozean aus Feuer den Saphira geschaffen hatte auch auf ihn und Aurelia zu flutete. Doch direkt vor dem jungen Reiter schienen die Flammen gegen eine unsichtbare Wand zu prallen die sie nicht durchdringen konnten.
Völlig sicher verfolgten Garath und Aurelia das Inferno.
Schließlich verebbte das Feuer. Von den Jüngern des Helgrinds waren nur verkohlte Knochen übrig. Steine angeschmolzen und der Sand des Bodens war an manchen Flächen zu Runen Glas zusammengeschmolzen.
-"Jetzt weiß ich erst wie mächtig unsere Meister sind."- flüsterte Garath seinem Drachenmädchen zu. -"Meister Eragon hat die Letherblaka getötet und trotzdem noch genug magische Kraft gehabt uns zu beschützen."-
-"Und sieh dir an welche Kraft das Feuer von Meisterin Saphira hatte." hauchte Aurelia. -"Wir waren den Letherblaka unterlegen aber die Meister haben nur einen Augenblick gebraucht um sie hinweg zu fegen."-
-"Wir haben noch einen weiten Weg vor uns."- flüsterte Garath.
-"Oh ja!"- stimmte Aurelia ihrem Reiter zu.
Noch einmal blickten die beiden Novizen über das Schlachtfeld. Unweit setzte Meisterin Saphira zur Landung an. Es war vorbei!
Abstimmen ned vergessen;)
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Eragon-OS-Sammlung
FantasyDiese One-shot Sammlung von Eragon gehört nicht mir. Ich habe sie nur auf ff.de gefunden der eigentliche Autor heißt auf ff.de Traeumer. Die One-shots beziehen sich auf seine Eragon Fortsetzungen. (Man kann die Geschichte auch auf Fanfaction.de lese...
