Kapitel 141
Ein Räuspern ließ sie auseinanderfahren. Beide drehten erschrocken ihren Blick zur Tür und Hermine schossen unzählige Gedanken durch den Kopf – wie sollten sie das jetzt erklären? Snape ging es nicht besser.
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„Professor Snape, hätten Sie die Güte, mir zu erklären, was das soll?", kam es von der Tür und beide sahen einander unsicher an. Snape schallt sich in Gedanken selbst, wie blöd er nur sein konnte und er fragte sich, warum er sie schon wieder geküsst hatte. Hermine sah dann wieder zur Tür und ihre Augen wurden plötzlich tellergroß.
„Severus! Miss Granger?!", kam es nun von Minerva und die beiden wünschten sich gerade ganz weit weg. Albus legte seine Hand auf Minervas Schulter und trat einen Schritt nach vorn.
„Warum hast du Professor Umbridge eingesperrt?", fragte Albus und sah über seine Halbmond förmige Brille zu seinem Ziehsohn. Hermine wurde derweil von den Blicken ihrer Hauslehrerin erdolcht. Snape musste sich ein erleichtertes Seufzen verkneifen. Richtete sich dann jedoch auf.
„Wer sagt dir, dass ich es war?", entgegnete Severus und Albus schüttelte den Kopf, Minerva erdolchte mit ihren Blicken nun Severus für diese Aussage. Hermine erhob sich nun ebenfalls und wusste nicht so Recht, was sie tun sollte.
„Du glaubst doch wohl selbst nicht, dass Miss Granger das war?", kam es nun empört von Minerva und Hermine fragte sich, ob einer von den beiden den Kuss überhaupt mitbekommen hatte. Sie hoffte inständig, dass es nicht so war. Jedoch ein unauffälliger Blick seitens des Direktors gab ihr zu verstehen, dass dem nicht so war.
„Lass sie raus, Severus.", kam es von Albus und Angesprochener schwenkte seinen Zauberstab und die Tür flog auf, heraus stürmte eine zerkratzte, angesengte und fluchende Umbridge.
„Professor Dumbledore!", fauchte sie und trat auf ihn zu. Hermine und Snape mussten sich ein Lachen verkneifen, denn Umbridge sah einfach nur zum Brüllen aus. Minerva entwich ein kurzes Kichern, was ihr einen giftigen Blick von Umbridge einbrachte.
„Sie sind die reinste Landplage, wissen Sie das, Minerva! Es wäre doch ein gutes Alter gewesen!", giftete sie und Albus glaubte, sich verhört zu haben, auch Snape und Hermine sahen böse zu Umbridge. Minerva hätte sich am liebsten auf sie gestürzt.
„Dolores! Ich schätze es nicht, wenn Sie meine Lehrer oder Schüler beleidigen. Ich rate Ihnen, das Schloss so schnell es geht zu verlassen, denn ich kann nicht garantieren, dass ein solcher Vorfall sich nicht wiederholt.", kam es dann von Albus und Umbridge funkelte ihn wütend an.
„Nur zu gern verlasse ich dieses Schloss! Ich hasse Kinder! Meinen Zauberstab?!", kam es dann von Umbridge und sie streckte ihre Hand aus. Albus schüttelte den Kopf und sah dann über den Rand seiner Brille.
„Ich denke, den lasse ich Ihnen mit einer Eule zukommen und Ihr Gepäck wird Sie auch erreichen. Ich drücke mich auch gern noch einmal deutlicher aus: Verlassen Sie auf der Stelle Hogwarts.", sagte Albus nun streng und deutete auf die Tür. Umbridge murmelte etwas unverständliches vor sich hin, aber sie hatte die Rechnung ohne Severus' scharfe Sinne gemacht.
„DAS habe ich gehört und ich rate Ihnen, weder mich, noch Professor Dumbledore noch einmal zu beleidigen. Was Professor McGonagall angeht, gilt das Gleiche! Was das Beleidigen von Schülern angeht, das überlassen Sie gefälligst mir!", knurrte er gefährlich in Umbridges Richtung und sie sah ihn mit großen Augen an, denn eigentlich hätte das niemand hören dürfen. Eilig verließ sie den Raum und Minerva folgte ihr, um sicher zu gehen, dass sie das Schloss auch wirklich verließ. Albus trat einen Schritt auf die beiden zu und Hermine schwante eine unerfreuliche Nachricht. Severus ging es bei weitem nicht anders und Hermine sah, wie er innerlich immer kleiner wurde.
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7 Jahre bis zum Glück oder Sturheit und Liebe das dauert...
FanfictionHermine und Snape - gegensätzlich wie Tag und Nacht... oder auch nicht? Beide sind stur und das nicht gerade wenig. Was passiert, wenn Sturheit auf Liebe trifft... Sieben Jahre, sieben interessante Jahre und das nicht nur für Miss Granger und Profes...