Kapitel 95
Hermine erwachte am nächsten Morgen erst spät und ihr Kopf brummte, als jage eine Herde Zentauren eine Gruppe Knallrümpfige Kröter darin hin und her. Schmerzend blinzelte Hermine gegen das Sonnenlicht und zog die Decke über ihren Kopf – an ihrer Einstellung von gestern Abend hatte sich nicht großartig etwas geändert.
„Hermine, bist du wach?", drang es an ihre Ohren und das für ihre Empfindung zu laut. Sie drehte sich murrend um und zog die Decke weiter über ihren Kopf.
„Hermine... was ist denn los? Geht es dir nicht gut?", fragte Ginny leise, während sie an Hermines Bett trat – alle anderen waren bereits beim Frühstück. Nur die kleine Weasley machte sich Sorgen um Hermine, denn Harry und Ron hätten ja nicht in den Schlafsaal gekonnt. Neben Hermine setzte sich die rothaarige aufs Bett.
„Hermine? Was ist denn los?", fragte Ginny erneut und Hermine platzte fast die Hutschnur.
„Gar nichts!", knurrte Hermine und Ginny sah mit geweiteten Augen zu ihr.
„Hermine, du weißt ganz genau, dass das nicht stimmt!", murrte Ginny und zog Hermine die Decke weg. Sie wollte, dass Hermine aufsteht. Hermine setzte sich auf und funkelte Ginny böse an, die etwas zurückwich, ehe sie einen Lachkrampf bekam.
„Was gibt es da zu lachen?", schnarrte Hermine und schob die Augenbrauen zusammen. Ginny krümmte sich nun schon vor Lachen und hatte Tränen in den Augen.
„Du ... hörst dich an ...und guckst wie... Snape! Das sieht mit deinen wirren Locken... zu komisch aus!", erklärte die rothaarige, die mittlerweile vor Lachen vom Bett gepurzelt war. Hermine traf diese Aussage wie ein Schlag vor den Kopf, wütend stand sie auf und stapfte an Ginny vorbei ins Bad, nahm sich noch flüchtig Sachen mit.
„Hermine! Das war doch nicht böse gemeint! Bitte... warte doch! Was ist denn nur los mit dir?", kam es dann von Ginny und sie ging hinter Hermine hinterher. Jedoch hatte Hermine das Bad verschlossen und versuchte, sich unter der Dusche abzureagieren, denn ihre Gedanken waren wieder aufgeflammt. Sie drehte die Dusche auf und schrie auf, denn das Wasser war eiskalt.
„Verdammt, wer hat das Wasser so kalt gedreht?!", knurrte Hermine und drehte das Wasser wärmer. Ginny pochte an die Tür und rief nach Hermine.
„Mir geht es gut!", donnerte Hermine in Richtung Tür und Ginny ging mit hängendem Kopf zurück in den Gemeinschaftsraum, wo Harry und Ron schon auf sie warteten.
„Und? Hat sie was gesagt?", kam es fast synchron von Harry und Ron, Ginny ließ sich auf der Couch nieder und sah zu den beiden.
„Was immer gestern passiert ist – Hermine hat schlechtere Laune als Snape.", erklärte Ginny und seufzte. Harry und Ron sahen einander und dann Ginny mit großen Augen an.
„Das ist nur deine Schuld, Ron! Du konntest gestern auch einfach nicht die Klappe halten!", wetterte Harry und sah strafend zu Ron, Ginny sah zu ihrem Bruder und dann zu Harry.
„Könnte mir das mal jemand erklären?", sagte sie und wechselte wieder den Blick von Harry auf Ron.
„Ich? Bin ich jetzt ein Todesser oder was? Habe ich Hermine sonst was angetan? Korrigier mich, aber als ich das letzte Mal nachgesehen hab, hatte ich noch kein Dunkles Mal auf dem Arm!", verteidigte Ron sich und Ginny sah mit großen Augen zu ihm – sie verstand nur noch Eulerei.
„Nein, Ron. So meinte ich das nicht. Du weißt, was ich meinte... Hoffentlich ist sie ihm nicht gestern noch begegnet...", sagte Harry dann und ließ sich zurück in den Sessel sinken.
„Schon ok... ich hätte vielleicht echt mal ruhig sein sollen... Gar nicht auszudenken, was passiert wäre... wir fragen sie nachher einfach...", kommentierte Ron und ließ sich ebenfalls zurücksinken.
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7 Jahre bis zum Glück oder Sturheit und Liebe das dauert...
Fiksi PenggemarHermine und Snape - gegensätzlich wie Tag und Nacht... oder auch nicht? Beide sind stur und das nicht gerade wenig. Was passiert, wenn Sturheit auf Liebe trifft... Sieben Jahre, sieben interessante Jahre und das nicht nur für Miss Granger und Profes...