Kapitel 25

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„Die bleibt dir irgendwann mal noch.“ Vivi hatte Samu eine Zeit lang jetzt einfach beobachtet. Es gab oft Momente, wie gerade diese, da Samu scheinbar weit weg war. Obschon sie in seinem Arm lag und sie seine Finger spürte, die leicht und gleichmässig über ihren Arm strichen, wirkte Samu meilenweit weg von hier. Vivi nahm es ihm nicht übel. Im Gegenteil. Man musste ja nicht immer reden. Stille und diese gemeinsam geniessen, war auch mal schön. Ausserdem konnte Vivi Samu, zumindest annähernd ein bisschen, verstehen. Er war daran mit seiner Leidenschaft etwas zu erreichen. Sie an die Menschen zu bringen und sie zu berühren. Sein Leben war stetig im Wandel, was wohl automatisch dazu führte, dass man viel nachdachte. Vivs sanfte Stimme und ihre Berührung zwischen Samus Augen, brachten diesen wieder aus seinen Gedanken zurück. Er sah sie an. Vivis Blick war so liebevoll, dass er jedes Mal, wenn sie ihn so ansah, das Gefühl hatte, in Vivis Blick zu versinken. „Wo warst du denn mit deinen Gedanken?“
„Weit weg...zu weit weg. Jedoch auch ganz nah. Nämlich bei dir und wie sehr ich die letzten Tage genossen habe und ich schon, dank dir, entspannen konnte.“, lächelnd strich Samu ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Samu zog Vivi etwas näher an sich heran. Sanft legte er seine Lippen auf ihre und kostete ihre süssen Lippen. Vivi seufzte. Je mehr Tage vergingen, desto empfindsamer, wurde sie auf Samus Berührungen, jeglicher Art. „Danke!“, nuschelte Samu an Vivis Lippen, um den Kuss gleich wieder aufzunehmen.„Dafür musst du dich doch nicht bei mir bedanken.“ Vivi drückte Samu etwas von sich weg, damit sie ihn ansehen konnte. „Denn ich geniesse die Zeit mit dir hier, auch sehr! Es ist...“ Vivi schüttelte leicht den Kopf und sass auf. Ihr Blick war auf das Meer gerichtet. Heute genossen sie, einmal mehr einen gemütlichen Tag am Strand, unweit von ihrem Appartement, welches Samu gebucht hatte. Meistens waren sie die einzigen, die an diesem Strand waren. Und so konnten sie tun und lassen, was sie wollten.
„Es ist was?“ Samu setzte sich ebenfalls auf. So dicht, dass seine Haut die von Vivi berührte. „Was geht in deinem hübschen Kopf vor, Süsse.“ Samu entdeckte immer wieder etwas in Vivis Blick, was er nicht ganz einordnen konnte. Eine Art Unverständnis oder Verwunderung.
Vivi atmete tief durch.„Nicht so wichtig.“
„Das sehe ich aber anders. Also erzähl es mir doch.“ Samu liess seine Hand in Vivis Haaren verschwinden und liess seine Lippen über ihre Wangen gleiten.
Vivi seufzte. „Das hier alles. Dieser Augenblick. Du. Einfach alles, wirkt auf mich manchmal immer noch wie ein Traum, aus dem ich gleich wieder aufwachen werde.“ Vivis Stimme wurde leiser.„Wieso?“, wollte Samu weiter wissen, ohne das Tun seiner Lippen zu unterbrechen.
„Weil es unwirklich wirkt, dass ich mit dir hier bin. Du...ich meine...du bist ein Mann und ich...“
„Bist eine wunderschöne Frau.“, sagte Samu.
„Die eigentlich viel zu jung für dich ist.“
Samu atmete tief durch und hielt dann doch inne. „Lass diese Gedanken, Kleines. Wenn es sich gut anfühlt, dann muss man sich darüber nicht den Kopf zerbrechen.“
Vivi wandte das Gesicht nun endlich wieder Samu zu. „Fühlt es sich für dich gut an, Samu?“
Auf Samus Gesicht legte sich ein schlemisches Grinsen. „Wäre ich sonst hier?“ Vivi zuckte mit den Schultern. „Schalte den Kopf aus und geniesse.“, wieder schickte Samu seine Lippen an Vivis zarte Haut.„Hier?“, in Vivis Stimme lag Erstaunen.
„Ist ja keiner da.“, grinste Samu.
„Du Spinner!“, lachte Vivi auf. „Aber wenn du meinst.“ Vivi setzte sich auf Samus Schoss und liess ihre Finger durch seine Haare gleiten. Dabei sah sie ihn mit einem süffisanten Lächeln an. Nur einem sanften Lufthauch gleich, strich Vivi darauf, mit ihren Lippen, über die von Samu. Gefolgt von ihrer Zunge. Heute, wollte sie endlich aufs Ganze gehen. Sie wollte wissen, wie dieser beeindruckende Mann schmeckte und wie er sich anfühlte. Überall. Zu lange, hatte Vivi jetzt schon gewartet.
Samu schloss die Augen. Vivis Lippen, die mehr als süss schmeckten, jagte ihm jedes Mal eine Gänsehaut über seinen ganzen Körper und in seiner Hose, fing sich sogleich etwas an zu regen. Samu hatte es definitiv mehr als nötig. Er wusste nicht, wann er das letzte Mal Sex hatte. Anders als sein anscheinendes Image, lief auf der Tour nichts. Doch er wollte Vivi die Zeit lassen, die sie brauchte. Da kam der verantwortungsvolle, ältere Mann bei Samu durch. Heute schien Vivi endlich genügend Mut oder was auch immer zusammen zu haben, dass sie die Initiative ergriff. Samu hatte schon oft vorgelegt, aber sie zog nicht mit. Mal sehen, wie weit es heute ging. Aber jetzt erstmals Hirn aus und das geniessen, was Vivi ihm gab. Gerade registrierte Samu, wie Vivis Hände an seinen Seiten entlang strichen, weiter zu seiner Brust. „Mmm“, brummte Samu, als Vivis Lippen, von seinen abliessen und eine feuchte Spur über seine Wangenknochen und über Samus Hals hinterliess. Dabei drückte sie Samu leicht zurück auf das Strandtuch. So wanderten ihre Lippen zu seiner Brust, um sich dort gleich seinen Nippeln, die schon leicht hart waren, zu widmen. Vivis Lippen und ihre Zunge, auf seiner schon leicht erhitzten Haut, fühlten sich mehr als gut an. „Süsse, du fühlst dich gut an.“, seufzte Samu, als sie ihre schmalen Hände, ihren Lippen hinter her schickte. Es liess ihn definitiv nicht kalt. Seine Badehose spannte schon beachtlich über seine Mitte und liess Samu schon leicht ungeduldig unter Vivi hin und her winden.
„Sei nicht so ungeduldig, Samu.“, grinste Vivi, ohne von Samus Haut abzulassen. Sachte strich sie mit ihrem Finger, den feinen Häärchen, die aus Samus Boxer raus, zu seinem Bauchnabel führten, entlang. Einmal rauf und dann wieder runter. Während ihre Zunge Samus Bauchnabel kitzelte.
Samus Atem ging schon um einiges schneller. Und er hoffte, dass er diese süssen Liebkosungen bis zum Ende durchhalten würde. „Was machst du nur mit mir?“, seufzte er unter Vivis Berührungen.
„Das weiter führen, was du angefangen und ohnehin vor hattest.“
Samus Hände strichen über Vivis Rücken und öffnete flink den Verschluss ihres Bikinis. „Du bist so wunderschön!“, raunte Samu, als er Vivi unter sich hin legte. Seine Hände strichen dabei über ihre Wangen, in ihre Haare.„Heute bin ich bereit, Samu!“, hauchte Vivi.
Samu sah sie an. „Sicher?“ Vivi nickte.
„Aber nicht hier, Süsse!“, rollte sich Samu von Vivi und setzte sich auf. Auch Vivi setzte sich wieder auf und schlang ihre Arme um Samus Hals. Dabei küsste sie seinen Hals und die empfindliche Stelle hinter seinem Ohr. Ein Brummen entwich ihm.
„Ich möchte dich aber jetzt.“
„Dann zieh dich an und wir gehen zurück.“, mit diesen Worten, war er aufgestanden. Vivi zog sich ihr Bikini wieder über. Fasste nach Samus Hand und liess sich von ihm aufziehen.
Fest zog Samu Vivi an sich heran. „Kommst du mit?“, schlemisch sah er sie an. Sie nickte nur. Schnell packten sie ihre Sachen zusammen und machten sich auf den Weg nach hause. Samu konnte es kaum erwarten. Er würde Vivi so richtig verwöhnen.
Kaum war die Tür hinter den beiden ins Schloss gefallen, nahm Samu Vivi die Sachen aus den Fingern, stellte sie auf den Boden und hob sie auf seine Arme.
Vivi quietschte. „Was soll das, Samu?“
„Ich trage dich auf Händen.“
„Du Verrückter!“
Samu lachte auf. Im Schlafzimmer stellte er Vivi wieder auf ihre Füsse.
Sofort fanden sich ihre Lippen und ihre Hände suchten den Weg unter ihre Kleider. Seufzend legte Vivi ihre Lippen auf Samus Brust und machte dort weiter, wo sie am Strand aufgehört hatte. Samus Duft und den Geschmack seiner Haut, vernebelten Vivi den Verstand. Und ihr Verlangen nach Samu wurde nur noch grösser. Dessen Hände, die über ihre Haut strichen und sie von ihrem BH entledigte, machten es nicht besser.
Sanft drängte Samu sie in Richtung des Bettes.„Geniesse es, meine Süsse!“, bedeckte Samu Vivis Haut mit gehauchten Küssen. Gefühlt jeden noch so kleinsten Fleck ihres Körpers, berührte Samu mit seinen Lippen, seiner Zunge und mit seinen grossen, kräftigen, aber sanften Händen. Es war wie Balsam.
Vivi schloss die Augen und machte, wie Samu es ihr sagte. Sie genoss. Jedes Knabbern seiner Zähne. Als er ihre harten Knospen verwöhnte, entwich Vivi ein wohlies Seufzen.
Mit seinen Händen, neben Vivis Kopf abgestützt, sah er sie fest an. „Bist du bereit?“ Vivi nickte nur. Ihre Sicht war verschleiert. Doch konnte sie den von Verlangen getränkten Blick von Samu sehen, was sie noch mehr erregte. Sie öffnete ihre Beine, so dass sich Samu dazwischen platzieren konnte.
„Schliess die Augen und geniesse es!“, küsste Samu Vivis Augenlider, während er sich vorsichtig und quälend langsam in sie hinein schob.
Vivi schnappte nach Luft und krallte sich in Samus Haaren fest. Was für ein unglaubliches Gefühl. Samu füllte sie komplett aus und drang in Gefielde vor, von denen Vivi gar nicht wusste, dass es die überhaupt gab.
Samu hielt inne, als er angekommen war. Auch sein Atem, hatte sich beschleunigt. Samu senkte seinen Kopf, um Vivis Lippen zu kosten. Er löste Vivis Hände aus seinen Haaren und verschränkte sie mit seinen. Gleichzeitig, fing Samu an, sich sachte in ihr zu bewegen. Vivi hatte schon jetzt das Gefühl, dass ein Feuerwerk in ihr explodierte. Sterne in jeglichen Farben, sprühten vor ihren Augen. Sie gab sich ganz und gar dem Moment und dem tollen Mann, der ihr diese unglaublichen Empfindungen bescherte, hin. Immer wieder entwich Vivi ein Seufzen und ein Stöhnen.
„Aaaaa...Samu...“, presste sie sich fester gegen Samus Mitte, schlang ihre Beine um ihn und liess ihm so mehr Platz, um noch tiefer in sie zu gleiten. Samus Stösse wurden kräftiger und gingen tiefer. Sein Atem kam nur noch Stossweise aus seinen Lungen heraus und wurde immer wieder mit einem Stöhnen vermischt. Als Samu wieder seine Lippen in dieses heisse Spiel brachte, wusste Vivi, dass es gleich um sie geschehen war. Gierig liess Samu seine Lippen von ihrem Mund, über ihren Hals, bis zu ihren Brüsten wandern. Als würde er Vivi zum ersten Mal kosten. Die fast schon ein bisschen schmerzhafte Liebkosung ihrer Brüste, gepaart mit Samus immer schneller werdendem Rhythmus, machte Vivi wahnsinnig. Sie hatte das Gefühl, dass ihre Mitte mehr als nur glühte und gleich bersten würde. Auch Samu spürte es, da es um seinen gierigen Freund schon leicht zu zucken anfing. Samu stoppte in seinem Tun.
Vivi riss ihre Augen auf und sah Samu entgeistert an. „Samu...das ist nicht...dein ernst...“, dieser grinste schief und liess sich nicht beirren, weiter mit seiner süssen Liebkosung von Vivis Brüsten, weiter zu machen. Ergeben seufzend, liess sich Vivi wieder tiefer in die Matratze sinken. Sie hatte ohnehin keine Chance. Also liess sie diese mehr als nur angenehme Folter, über sich ergehen. Sie hatte noch nicht viele Liebhaber. Doch Samu war mit Abstand der Beste. Seit er angefangen hatte, sie zu verwöhnen, rollten immer wieder Empfindungen über Vivi herein, von denen sie nicht einmal wusste, dass es sie gab, geschweige denn, dass sie sie schon einmal gefühlt hatte. Samu kriegte nicht genug von Vivis süsser, zarter Haut. Und so küsste und leckte er sich weiter darüber. Gleichzeitig liess er sein Becken auf ihrer Mitte kreisen. Vivis Atem stockte. Damit sie wieder zu Atem kommen konnte, hielt Samu immer wieder, mit seinen Kreisen, inne. Dabei liess er sie nicht aus den Augen. Vivis Anblick, wie sie, völlig ausgeliefert, unter ihm lag. Die Augen geschlossen. Den Kopf leicht in den Nacken gelegt. Die schön geschwungenen Lippen, aus denen immer wieder ein leises Wimmern und Stöhnen an Samus Ohren drang, leicht geöffnet. Es kostete Samu jedes noch so kleine bisschen Selbstbeherrschung, die er, in dieser Situation noch aufbringen konnte, dass er sie jetzt nicht wild und ungestüm für sich nahm. Doch lange, bis zur endgültigen Erlösung, würde es nicht mehr dauern. Denn auch sein kleiner Freund, der sich wohlig und nur leicht in Vivi bewegte, fing immer mehr an zu zucken. Wieder suchte Samu Vivis Mund, um ihn mit seinem zu umschliessen und ein neckisches Spiel mit ihrer Zunge zu spielen. Verschränkte seine Finger mit ihren.
„Ich werde...uns jetzt...erlösen!“ Samus Stimme war tiefer und rauer als sonst und hatte einen erotischen Unterton. Vivis Haut überzog augenblicklich eine Gänsehaut. Und alleine diese Worte, hätten fast gereicht, um zu springen.„Aaaa...scheisse...Samu...“, kam es ungehalten aus Vivi heraus, als Samu sich, nachdem er fast ganz aus ihr draussen war, wieder tief in ihre Höhle stiess. Kräftig, hart und tief. So dass auch er seine Lust nicht mehr bändigen konnte und sein Stöhnen immer heftiger und häufiger, aus ihm heraus drang. Jegliche Kontrolle war dahin. Es zählten jetzt nur noch die Empfindungen. Das spüren. Geben und Nehmen. Vivi bog ihren Rücken zu einem Holkreuz. Schob sich Samu so noch fester entgegen, damit sich ihre beider brennenden und pulsierenden Mitten, an einander rieben. Dies gab beiden den letzten Kick. Vivis Mitte war wie ein lodernder Vulkan und zuckte schon heftig um Samus strammen Finnen. Bereit, um jeden Augenblick auszubrechen und ihn mit sich zu nehmen. Ein letzter Stoss. Ein letztes Reiben von Samus geschwollenen Kronjuwelen an Vivis triefender Mitte und sie explodierte. Grelle, heisse Funken, sprühten vor ihren geschlossenen Augen und viel mehr in Vivis Körper. Fest zog sich alles in ihr zusammen und katapultierte Samu dadurch, kaum einen Wimpernschlag später, in eine andere Spähre. Wo ihm hören und sehen verging. Ungehalten, ritten sie beide so von Welle zu Welle, mit unterschiedlicher Grösse und Heftigkeit. Die Luft brannte und loderte, wie es dies in ihnen tat und war durchzogen von lustvollem Stöhnen. Völlig entkräftet, sank Samu auf Vivi, rollte sich auf den Rücken, nahm sie in seine Arme und zog die Decke über sie beide. So lagen sie, atemlos und mit Schweissperlen überzogen, bis die Müdigkeit sie überkam und in einen erholsamen Schlaf holte.

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