Als sie sich von einander lösten, traff sie das Lächeln des anderen. „Möchtest du noch den Rest des Hauses sehen?“ Grinste Samu Riku schelmisch an. Dieser nickte bloss, ebenso grinsend. „Na dann.“ Zog Samu seinem Schatz die Boxer und Hose wieder hoch, nach dem er ihn gesäubert hatte. Mit einem langen Kuss, schloss er Knopf und Reissverschluss. Riku tat es ihm gleich. Beherrschung, hatten sie die letzten Monate geübt. Sonst wären sie erneut über einander her gefallen. Samu nahm Rikus Hand in seine und führte ihn als erstes nach draussen, da er annahm, dass Riku alles, ausser Schlaf und Badezimmer, schon in Augenschein genommen hatte, bevor er sich so liebevoll ihm gewidmet hatte. „Ist das nicht herrlich?“ Blieb Samu stehen und breitete seine Arme aus. „Und wie!“ Schlang Riku seine Arme um Samus Taille und schmiegte sich fest an seinen Rücken. Das Kinn, legte er auf Samus Schulter ab. „Hier können wir mehr als bloss abschalten.“ Strich Samu mit seiner Wange an der von Riku entlang. „Oh ja! Am Morgen gemütlich hier draussen Frühstücken. Einen Schwumm im Pool und dann an den Strand.“ – „Und am Abend, Nachtessen bei Sonnenuntergang. Danach Kuscheln bei Kerzenschein, dem Mond und leuchtenden Sternen.“ Was klang, als wäre es aus einem kitschigen Roman, liess beide seufzen. Gleich darauf entwich ihnen ein schallendes Lachen. „Wir sind echt zwei weichgespülte Männer.“ Hatte sich Samu zu Riku umgedreht. „Na und. Niemand sagt, dass weichgespülte Männer, keine echten Kerle sein können. Ich wäre schon immer so gewesen, wenn man mich hätte machen lassen.“ Zuckte Riku mit den Schultern. „Gut aussehend, einen Körper zum niederknien, Gitarristen Hände und Finger.“ Zog Samu die Augenbraue in die Stirn. „Und dazu auch noch durch und durch Romantiker. Der Traum aller Frauen.“ Legte er Riku den Arm um die Schulter und zog ihn an seine Seite. „Selber Schuld, wer dich nicht haben wollte. Die wissen gar nicht, was ihnen alles entgangen ist und entgeht. Denn jetzt, bist du mein Traummann.“ Zufrieden lächelte Samu, mit Blick auf das Meer, unter ihnen. „Mein grosser, süsser Spinner!“ Drückte Riku ihm einen Kuss auf die Wange. „Wo ist der Strand, den du mir versprochen hast?“ Kaum gefragt, wurde Riku auch schon wieder hinter Samu her gezogen. Bis zu einer Tür. Hinter dieser, führte eine kurze Treppe nach unten. „Bitte sehr, Herr Rajamaa. Dein Strand.“ Musterte Samu Riku von der Seite, dessen Augen sich weiteten. „Für uns allein?“ – „Mehr oder weniger. Zumindest kommen keine Touristenströme bis hier her.“ Darauf Samu. „Hier können wir uns kuschelnd von der Sonne bräunen lassen, ohne dass eine Bierflasche über uns ausgleert wird.“ Riku musste lachen. Was waren dies für schöne, gemütliche und total gelöste Tage. „Komm Rik, packen wir mal unser Gepäck aus und inspizieren, was wir, in der Hektik, als vergessen haben.“ Riku verdrehte die Augen, als seine Gedanke, kurz zu heute Morgen schweiften. Wenn der Stress, wenigstens was Schönem und Angenehmen, wie vor der Tour, zu Schulden gekommen wäre. Aber so, war es einfach nur unnötig. Doch jetzt, wollte er nicht mehr daran denken, sondern den wohlverdienten Urlaub geniessen. „Lass mich zuerst kurz unter die Dusche springen, während du mal deinen Koffer leerst.“ Samu nickte.
„Ah man!“ – „Was vergessen?“ Samu kam aus der Dusche ins Zimmer, als er Riku leicht fluchen und schnauben hörte. Fragend sah er ihn an. Er kramte immer noch in seinem Koffer, nur die Boxer übergezogen. „Nein. Aber ich hasse diese verdammte Unordnung.“ Ärger schwang in seiner Stimme mit. „Warum nimmst du die Sachen nicht einfach raus und packst sie in den Schrank und die Kommode? Und im Badezimmer, hat es auch noch Platz.“ Kniete sich Samu zu Riku. Der wirkte gerade nicht mehr so entspannt, gelöst und im Urlaubsmodus, wie eben noch. „Hey, was ist los?“ Strich Samu ihm eine Locke aus dem Gesicht. Riku zuckte mit den Schultern. „Das ist nicht die richtige Antwort, auf meine Frage. Und das weisst du auch.“ – „War es eine gute Idee, hier her zu kommen?“ Was war denn jetzt los? Welche Gedanken, hatte der Herr, denn jetzt schon wieder gewälzt? Vor allem in so kurzer Zeit. „Ach vergiss es.“ Stand Riku auf und ging nach draussen auf die Terrasse. „Du musst schon mit mir sprechen, Rik. Sonst weiss ich nicht, was in deinem hübschen Kopf vor sich geht.“ Folgte ihm Samu. „Mir ging eben bloss durch den Kopf, dass du ja mal hier gelebt hast. Und da gibt es sicher Leute, die immer noch da sind, die dich kennen. Auch Frauen. Und da...na ja...“ – „Du bist doch nicht etwa eifersüchtig?“ Riku schüttelte den Kopf. „Wir wollten uns doch frei bewegen können. Und wenn wir immer damit rechnen müssen, jemandem zu begegnen...“ – „Schatz.“ Schmiegte sich Samu, von hinten an Riku. „Kannst du das denken einmal lassen? Bitte! Dies hätten wir an jedem anderen Ort auch. Überall, kann uns jemand erkennen.“ Riku löste Samus Hände von seiner Brust. Samus Mittel, gegen Diskussionen und zu viel denken. „Aber...“ Drehte er sich zu ihm um. „Nichts aber. Du hast Denkverbot, die nächsten zwei Wochen. Ausser, du denkst an mich.“ – „Ich denke Pausenlos an dich.“ Samu grinste. „Im Ernst, Riku. Viel Zeit, will ich gar nicht irgendwo anders verbringen, als hier und unten am Strand.“ Unschlüssig sah Riku Samu an. „Rik?“ Diesen kritischen Gesichtsausdruck, kannte Samu nur zu gut. „Kann es sein, dass irgendwas in dir, gerade wieder gegen dein Vertrauen in mich ist?“ Stille. Keine Antwort, war auch eine Antwort. „Wir hätten auch nicht hier her kommen müssen. Ich hätte auch drei Wochen Zuhause mit dir verbracht, statt jetzt hier mit dir zu diskutieren und allenfalls zu streiten. Denn das brauch ich gerade echt nicht.“ Bevor Samu noch etwas sagte, was er definitiv bereute, liess er Riku stehen. Auch nicht gerade die feine Art, aber es musste sein. Riku raufte sich die Haare. Er war echt der dümmste Idiot auf der Welt und den die Menschheit wohl je gesehen hat. Wütend über sich selber und diese ganze Situation, stapfte er ins Schlafzimmer. Vielleicht würde ihn das Schaffen von Ordnung, in eine etwas andere Stimmung bringen. Er hatte nicht einmal mehr eine Ahnung, wie er auf diesen Gedanken kam. Sie waren einfach plötzlich da. Wie ein kleiner fieser Teufel, der in seinem Innern sitzt und ihn immer wieder daran erinnerte, wie tief er enttäuscht und verletzt wurde. Immer dann, wenn Riku am glücklichsten war. So, wie gerade eben noch. Die Wut über sich selber, wurde grösser, je mehr er versuchte, sich zu beruhigen. Die Kleider, flogen regelrecht in den Schrank und die Kommode. Was ihn erneut nervte, weil Riku wusste, dass er gleich alles wieder neu zusammenlegen musste. Schnaubend, liess er dies jedoch sein und ging mit seinen Toilettenartikeln ins Bad. Feinsäuberlich, hatte ihm Samu noch Platz neben seinen Sachen gelassen. Was sonst nicht so seine Art war. Zuhause war Riku froh, hatte er seinen eigenen Teil vom Spiegelschrank. Samu war der Chaot hoch drei. Doch auch diese liebeswürdige Tatsache, zauberte Riku kein Lächeln ins Gesicht, wie dies sonst üblich war, sondern machte ihn noch rasender, auf sich selber. Weil Samu sich immer so unglaublich viel Mühe gab. Sich auch ein Stück weit ihm anpasste. Und was tat er selber? Er sorgte einmal mehr, für eine miese Stimmung.
Ein scheppern und das Zerbrechen von Glas, zog Samus ganze Aufmerksamkeit auf sich. Er hörte mit einem Ohr, immer ins Schlafzimmer. Und das sich Rikus Laune, nicht wirklich gebessert hatte, war unschwer zu hören. „Rik? Alles in Ordnung?“ Zuerst Stille. „Verdammte Scheisse!“ Folgte kurz darauf. Als Samu ins Badezimmer kam, kniete Riku, ziemlich aufgelöst am Boden. Vor ihm Scherben in einer wohlriechenden Flüssigkeit verteilt. „Was ist passiert? Hast du dir weh getan?“ War Samu sofort bei Riku am Boden. Aus dessen Augen, tropften die Tränen nur so zu Boden und vermischten sich mit der Flüssigkeit darauf. Es roch nach Samus Parfüm. „Es tut mir so leid!“ – „Das ist doch nicht schlimm, Rik. Kauf ich mir halt ein Neues. Und bis dahin, brauch ich einfach deines, dann rieche ich so lecker wie du.“ Versuchte Samu die Stimmung etwas zu lockern. Im Wissen, dass es nicht funktionieren würde. Rikus Zustand, war wohl kaum auf ein zerbrochenes Parfüm zurück zuführen. „Ich meinte nicht...Es tut mir leid!“ Fragend und verwirrt, sah Samu Riku an. Wäre er eine Frau, würde Samu denken, er leide an irgendwelchen Hormonschwankungen. Sanft, strich er ihm durch die Haare. „Ich wollte nicht schon wieder einen Aufstand machen und schlechte Stimmung verbreiten...es ist nur...“ Riku hatte sich keinen Zentimeter bewegt, während sich Samu, leicht hinter ihn, an die Wand gelehnt, gesetzt hatte. Beruhigend, strich er Riku dabei über den Rücken. Und wieder war es einer dieser Momente, der Rikus schlechtes Gewissen noch grösser werden liess. Samu war einfach da. Er wurde nicht einmal wütend, weil er ihm mal wieder das Gefühl gab, an ihm zu zweifeln. „Immer, wenn ich so unglaublich glücklich bin, wie gerade eben, als ich die ganz Welt hätte umarmen können, sticht mich etwas in meinem Innern, damit ich nicht vergesse, wie verletzt ich war. Wie enttäuscht man mich hat. Und wie tief unten ich dadurch war. Als wolle ein kleiner Teufel mich daran hindern, pausenlos und unwiderruflich glücklich zu sein.“ Seufzte Riku und wischte sich über das nasse Gesicht. Samu legte seine Hände auf Rikus Schulter und wollte ihn so, zu sich auf den Boden ziehen. Doch Rikus Körper, war zu fest angespannt. Also kniete er sich hinter ihn. „Es ist doch alles gut, Schatz.“ – „Nein, ist es nicht.“ Ruckartig stand Riku auf und verliess das Badezimmer. Seufzend stand auch Samu wieder auf und folgte ihm. „Du gibst dir so unglaublich viel Mühe, dass es mir gut geht und ich mich wohl fühle. Und was mach ich? Immer alles kaputt.“ Samu hielt Riku zurück, bevor er ihm noch einmal entwischen konnte und zog ihn fest an sich. „Das ist keine Mühe. Es passiert einfach so. Weil ich dich doch so sehr liebe, mein Schatz.“ Fest sah Samu Riku an, während er dessen Gesicht, zwischen seinen Händen hielt. Die Wahrheit, widerspiegelte sich in Samus Augen. „Ist es das Vertrauen in mich, was dieses Gefühl auslöst?“ Zögerlich schüttelte Riku den Kopf. „Das Vertrauen in die Menschen, grundsätzlich.“ – „Dann können wir ja schon mal daran arbeiten.“ Liebevoll strich Samu Riku durch die Haare. „Setz dich doch nicht so unter Druck. Es ist noch gar nicht so lange her, seit dem allem. Und nach diesem Tag, ist so viel in deinem Leben passiert, dass alles in dir, wahrscheinlich noch daran ist, Ordnung zu schaffen. Du warst eigentlich noch gar nicht über dem Berg, als du in unsere deprimierte Runde geplatzt bist. Ich habe es damals schon gesehen, bevor ich Schritt für Schritt mehr über dich erfuhr.“ – „Was?“ Rikus Stimme war nur noch ein Flüstern. „Deinen Schmerz...“ Samu hatte noch nie jemandem davon erzählt. Doch, Mike. Aber Mike zählte nicht. Er war etwas Besonderes. Der Mensch, dem man alles anvertraute. Riku konnte nicht fassen, was Samu ihm gerade gesagt hatte. Langsam, liess er sich zu Boden gleiten. „Du hast...“ Samu nickte. „Hast du mich deswegen...aus Mitleid...“ – „Niemals! Ich weiss selber nur zu gut, dass nichts weniger hilft, als Mitleid.“ War es richtig, Riku davon zu erzählen? Er konnte jetzt nicht mehr zurück. „Es war mehr, weil ich wusste, dass ein Mensch, dessen Augen, mit einem solch tiefen Schmerz überzogen waren, mich niemals so hintergehen würde, wie es Janne getan hatte. Doch ausschlaggebend, war schlussendlich deine tiefe Liebe zur Musik, die ich in jedem Akkord spüren konnte. Ich fühlte mich mit dir, auf eine noch nie gefühlte Art und Weise verbunden, die ich noch heute nicht erklären kann.“ Statt die Tränen, durch seine Worte zu trockenen, war das Gegenteil der Fall. „Verstehst du Rik? Auch wenn wir nicht an das Schicksal glauben. Wir zwei, wir sind mit einander verbunden. Die Zeit...das Leben, wollte es so. Genau in dem Augenblick. Egal ob in Liebe oder nicht.“ Das leise Rauschen vom Meer, durchbrach die Stille die gerade herrschte. Irgendwann, stand Samu auf, drückte Riku einen Kuss auf die Stirn und liess ihn alleine. Um dennoch mit seinen Gedanken bei ihm zu bleiben. Riku wusste, dass dies nicht die Art alleine lassen war, in der man sich dann auch tatsächlich alleine fühlte. Dies tat er ganz und gar nicht. Samu wusste einfach, dass er manchmal Zeit für sich brauchte. Gerade nach so einem Rückfall. Und dem, was Samu ihm gesagt hatte.
Riku entschied sich, einen Moment ans Meer zu gehen. Einfach etwas in den Sand sitzen und alle Sorgen, Ängste, Zweifel und was noch alles in ihm schlummerte, ziehen zu lassen. Sein Blick, war in die Ferne gerichtet. Haftete am Horizont. Ohne dort jedoch einen bestimmten Punkt zu fixieren. Sein Kopf gab, nach ein paar Minuten, tatsächlich Ruhe. Wie herrlich. Eine innere Ruhe, breitete sich wieder in Riku aus. Sein Körper entspannte sich allmählich wieder. Spätestens, als eine vertraute Wärme ihn umgab. Eine breite Brust, mit kräftigem Herzschlag, die sich an seinen Rücken lehnte. Zwei starke Arme, die sich um Rikus Körper schlangen. „Soll ich lieber wieder gehen?“, fragte Samu unsicher, auf Rikus Seufzen. „Nein. Bleib. Bitte“, sagte Riku leise. Um seine Worte zu untermauern, schmiegte er sich in Samus Umarmung. „Ich hatte vorhin eine Idee.“ – „Und welche?“ Riku schloss die Augen, da Samus Lippen gerade über seine Schläfe strichen. „Wenn du wirklich lieber irgendwo hin möchtest, wo wir uns noch unentdeckter bewegen können, werden wir das einfach tun“, sagte Samu. „Du bist verrückt!“ Kam erstaunt von Riku. „Ja. Verrückt danach, dass du glücklich bist!“ Samu überfiel gerade wieder die Welle der Liebe. Und am liebsten, hätte er seinen Schatz vernascht. Auf nicht sexuelle Art und Weise. Deswegen, vergrub er sein Gesicht in Rikus Halsbeuge und küsste dort tausend Küsse hin. „Ich will doch einfach nur, dass du dich fallen lassen kannst. Du lächelst. Lachst. Strahlst. Und einfach nur zufrieden bist. Es ist doch unser erster Liebesurlaub.“ – „Und wo willst du auf die Schnelle hin?“ Riku konnte es nicht fassen. Samu würde doch tatsächlich wieder seinen Koffer packen. „Warst du schon mal in Frankreich?“ – „Ist schon eine Weile her.“ Riku drehte sich zu Samu um. „Das ist wirklich verrückt, Samu!“ Sah er ihn leicht verständnislos aber unendlich liebevoll an.
„Und gleichzeitig so unglaublich süss!“ Riku legte seine Hände in Samus Nacken und zog den grossen Blonden, mit den verrücktesten und süssesten Ideen, zu sich runter. Er war von allem Anfang an so. Und genau so, zog er ihn aus seinem Loch heraus. Nach einem herrlich leichten Kuss, sah Riku erneut zu Samu hoch und versank in seinem Blick. Hatten seine Augen, schon jemals so gestrahlt? „Hast du auch schon einen Ort in deiner Kiste, voller Ideen?“ – „Vielleicht.“ Grinste Samu schelmisch und geheimnisvoll. „Aber zuerst, will ich...“ Er brach mitten im Satz ab. Was?“ Wollte Riku wissen. Samu schüttelte den Kopf. „Ich möchte gerade so unendlich viel, dass ich nicht weiss, wo anfangen.“ – „Ich helfe dir dabei.“ Küsste sich Riku über Samus Hals, während seine Finger sich immer mehr in seinen Haaren verfingen. „Ich möchte mich in die Fluten stürzen. Dich lieben. Romantisch bei Kerzenschein Essen. Diesen Moment geniessen.“ Entwich Samu ein verliebtes Seufzen. „Den Moment geniessen. Ins Meer. Candel Light Dinner und danach, ganz viel Sex und endlose Liebe.“ Schlug Riku Samu die Reihenfolge vor. „Klingt toll.“ Brummte Samu, unter Rikus Küssen. So genossen sie den Moment. Bis sie eine kleine Abkühlung brauchten, damit die Sache mit dem Sex, nicht vorgezogen werden musste. Wie kleine Jungs, stürzten sie sich in die Wellen. Tobten umher. Schenkten sich Zärtlichkeiten. Genossen einfach die Unbeschwertheit. Das Essen bei Kerzenschein, nahmen sie gemeinsam in Angriff. Samu war für das Candle Light und Riku für das Dinner zuständig. Ein eingespieltes Team. Auch neben der Bühne. Riku legte seine Hand auf die von Samu, als sie fertig waren und sah Samu fest an. Im Schein der Kerzen, nahm sein Blau einen fast goldenen Schimmer an. „Ich möchte hier bleiben, Samu. Es ist so traumhaft schön! Und du hast dir so viel Mühe gegeben, etwas geeignetes zu finden.“ – „Bist du sicher?“ Riku nickte. „Ok. Ich habe vorhin, kurz mit meinem Kumpel, dem das Haus gehört, telefoniert und ihn gefragt, was es hier in der Nähe für Städtchen gibt, damit wir nicht immer nach Barcelona müssen. Er hat mir das Städtchen empfohlen, was etwa zehn Minuten, zu Fuss, von hier entfernt liegt. Es sei, auch im Sommer, kein Touristenmagnet. Nur welche, die Interesse an dem eigentlichen Charme und Leben Spaniens haben, würden sich dorthin verirren. Also ideal für uns!“ Riku fehlten einmal mehr die Worte. Für all dies, gab es, nach einem kleinen Spaziergang bei Sonnenuntergang am Strand, eine grosse Portion Liebe und Verwöhnen. Bis die Luft brannte und der helle Schein des Mondes, langsam verblasste und sie eng aneinander gekuschelt, einschliefen.
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Leave the past behinde
FanfictionEin einziger Moment, kann dein ganzes Leben verändern... Mit dem Moment, als Riku Rajamaa, Musiker aus Leidenschaft und begnadeter Gitarrist, das Studio betritt, verändert sich nicht nur die Situation der finnischen Band Sunrise Avenue. Auch sein e...
