Kapitel 31

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Mias innere Göttin, war durch diesen Moment hinter der Bar, erwacht und wollte jetzt mehr. Daher wollte sie so schnell wie möglich dorthin, wo sie ihre Ruhe und Privatsphäre hatten.
„Sag mal Mia, übst du für einen Marathon?“, keuchte Riku.
Mia war sich gar nicht bewusst, dass sie beinahe rannte, um zum Hotel zu kommen. Erstaunt sah sie Riku an. „Schon keine Energie mehr, alter Mann?“, lachte Mia und strich ihm durch die Haare. Sie wollte schon lange wissen, wie sich das anfühlte. Unglaublich gut, befand sie.„Alter Mann?“ Riku zog eine Augenbraue in die Stirn. „Meinst du etwa mich?“
Scheinheilig sah Mia zu Riku hoch. Legte ihm dann die Hand, die zuvor noch in seinen Haaren war, an seinen Nacken und zog ihn zu sich runter. Der Kuss, in den sie Riku gleich darauf verwickelte, war mehr als verlangend und zeigte ihm deutlich, was Mia wollte und dass es heute, jetzt, kein Zurück mehr gab.
Rikus Hände, glitten dabei fahrig an Mias Seiten auf und ab. Dabei presste er sich ihr fest entgegen. Mia grinste in den Kuss hinein, als sie Rikus Beule, an ihrer Mitte spürte.
„Hmm Mia. Lass uns endlich gehen.“ Mia unterbrach den Kuss und nickte. „Aber etwas langsamer, bitte!“

„Aaaa, Riku...warte...nicht hier...“, seufzte Mia, als sich Riku, im Fahrstuhl, an ihrem Hals und ihrer Bluse zu schaffen machte. Das rettende ‘Bling’ Signal, liess die Beiden wieder von einander ab.
Mia kramte, während sie zu ihrem Zimmer liefen, in ihrer Tasche, nach der Karte. Ein ziemlich schwieriges Unterfangen, wenn ein gewisser Finne, ziemlich anhänglich war und kaum mehr von ihr ablassen wollte.
„Lass mich.“ Riku nahm Mia die Karte aus der Hand und öffnete flink die Tür.
Nein, sie wollte nicht wissen, wie oft er genau dies, schon gemacht hatte. Jetzt war es ihre Nacht. Und für diese, gehörte Riku Gitarrengott Rajamaa, ihr ganz allein. Und dies, würde sie einfach nur geniessen.
Mia nahm noch wahr, wie die Tür ins Schloss fiel, bevor sie wieder Riku spürte, der ihr mit seinem Duft die Sinne vernebelte. Mit seinen Küssen den Verstand raubte und sie durch seine Berührungen, willig machte. Sie wollte ihn. Die ganze Nacht und am Morgen neben ihm aufwachen.
Riku war froh, hatte Mias Bluse Druckknöpfe. Für alles andere, wäre er nicht mehr im Stande gewesen. So sehr, wurde er von seinem Verlangen angetrieben. War er so sehr untervögelt? Das war jetzt auch egal. Er wollte diese Frau, die sich ihm einfach so hingab, als wäre es das Normalste auf der Welt, dies zu tun. Danach würde es ihm sicher wieder besser gehen. Auch wenn sich gerade ein Stückchen schlechten Gewissens, Mia gegenüber, durch ihn hindurch kroch. Denn Mia war eigentlich viel zu besonders, als dass man mit ihr nur eine Nacht verbrachte, um sich endlich mal wieder zu erleichtern. Gleichzeitig war sie so geheimnisvoll, roch verführerisch und küsste wie eine Göttin, dass man sich ihr nur schlecht entziehen konnte. Sanft, küsste sich Riku über die Haut oberhalb von Mias Brüsten.
Mia spürte jedoch, dass er gerade nur halbherzig bei der Sache war. „Schalte deinen Kopf für eine Nacht, einfach mal aus und geniesse.“ Mia war von sich selber erstaunt, dass so etwas aus ihrem Mund kam.
„Es ist bloss wegen dir, Mia. Ich...“
„Schscht...“ Mia legte Riku einen Finger auf die Lippen. „Mach dir keine Sorgen um mich. Alles ist gut. Ausser, wenn du mich jetzt so stehen lässt.“
Riku verfing sich in Mias grünbraunen Augen.„Versprichst du mir jedoch etwas?“
„Alles!“, sagte Riku.
„Lass mich danach nicht alleine. Bitte!“
Riku schüttelte den Kopf. „So einer bin ich nicht.“ Mia lächelte. So waren auch Rikus Zweifel wie weg geblasen und er konnte sich wieder voll und ganz der Süssen vor ihm, widmen. Wo war er stehen geblieben? Ja genau, bei der Bluse. Mia hatte definitiv noch immer zu viel an. Seine Hände, wanderten an Mias Seiten entlang nach oben, bis zu ihren Schultern, um ihr gleich darauf, ihre Bluse von diesen zu streifen, bis sie lautlos zu Boden glitt. Eine leichte Gänsehaut überzog Mias Haut. „Ist dir kalt?“
Mia schüttelte den Kopf.„Wie soll es mir, in Gegenwart eines so heissen Finnen, kalt werden.“, raunte Mia und schnappte nach Rikus Lippen.
Ein grinsen huschte über Rikus Gesicht.
„Du hast einfach noch zuviel an.“, kommentierte Mia Rikus Pulli und das Shirt, was er darunter trug. Und schon hatte sie ihm alles über den Kopf gezogen. „Mmm, viel besser!“ Mia biss sich auf die Lippen und strich einmal mit ihren Fingerspitzen, über Rikus Brust. Über seinen Bauch, in dem sich auch sogleich alle Muskeln zusammen zogen, bis zum Bund seiner Hose. Langsam näherte sie sich diesem gut gebauten Oberkörper und legte dann sachte ihre Lippen auf die warme Haut und die feinen Häärchen.
Riku seufzte, schloss die Augen und liess den Kopf in den Nacken fallen. Seine Hände, vergrub er dabei in Mias Haaren. Während sich Mia über scheinbar jeden Flecken auf Rikus Brust küsste und leckte, fanden ihre Finger den Verschluss seiner Hose. Knopf und Reissverschluss geöffnet, wanderten Mias Hände an Rikus Hintern. Wie knackig er war. Doch eigentlich, hatte sie auch nichts anderes erwartet.
Rikus Hirn war im Standby Modus. Sein Blut, war schon lange in den Süden gewandert, wo es ihm eine gewisse Enge in seiner Hose bescherte. Wo hinten und vorne war, wusste er nicht mehr. Er spürte nur noch Mia. Überall an seinem Körper. Und er wollte sie jetzt endlich spüren und sie ausfüllen. Riku hob Mia hoch, während sie ihn wieder einmal mehr, um den Verstand küsste.
Reflexartig, schlang Mia ihre Beine um Rikus Körper, ohne in ihrem Kuss, inne zuhalten.
„Halt dich fest“, raunte Riku, als sie beim Bett angekommen waren. Mit einer flinken Handbewegung, hatte er Mias BH geöffnet.
Mia löste sich von Rikus Lippen und sah ihn aus ihren dunklen, von Verlangen getränkten Augen an, während sie sich den störenden Stoff abstreifte.
„Ich werde dich jetzt verwöhnen, Süsse!" Riku liess Mia auf das Bett gleiten.
„Wie deine Gitarre?“, entfuhr es Mia in der Lust.
Riku lachte auf. „Wenn du willst, wie meine Gitarre.“
Ein genussvoller Seufzer, entwich Mia, als Riku seine rauen Finger, über ihren Hals, zu ihren Brüsten und zwischen ihnen hindurch gleiten liess. „Wie oft ich mir schon gewünscht habe, deine Gitarre zu sein.“, stiess Mia zwischen einem Stöhnen hervor, als Riku leicht ihre schon harten Nippeln umspielte. Gitarren Hände, sollen ja göttliche Hände sein. Rikus Hände, waren es zumindest. Genauso wie seine Lippen. Streichelnd, küssend, knabbernd und leckend, erkundete Riku Mias Haut. Jede noch so leichte Berührung, überzog ihre Haut mit einer Gänsehaut und schickte eine Hitzewelle nach der anderen, durch Mias Körper, bis in ihre Mitte, die bereits brodelte. Was für ein Gefühl. Noch nie wurde Mia, körperlich, so verwöhnt und berührt, dass es tief in ihren Körper hinein zog.
Leicht hob Mia ihren Hintern an, damit Riku sie endlich aus dieser verdammten Hose befreien konnte. Mitsamt ihrem Slip. Jetzt lag sie nackt und ohne Schutz, vor Riku. Dem Mann, der heute Abend jede hätte bekommen können. Der sich jedoch für sie entschieden hatte.
Entzückt, betrachtete Riku diese nackte Schönheit vor sich. Es war eindeutig schon zu lange her, dass er eine Frau im Bett hatte. Sein Verlangen wuchs und dadurch der Druck in seiner Hose. Riku bog sich wieder über Mia und verteilte federleichte Küsse oberhalb ihrer Scham, die er immer weiter nach unten zog. Über ihre mehr als feuchte Mitte.
Mias Atem ging unregelmässig und schneller als zuvor. Immer wieder, entwich ihr ein unkontrolliertes Keuchen. Sie war bereit für ihn. Doch wollte Riku es noch nicht so schnell zu Ende bringen. Oder doch? Seine Hose, fing bei jedem Kuss, jeder Berührung und jedem Keuchen von Mia, fester über seiner Beule zu spannen. Es war schier unterträglich.
Riku richtete sich auf, um sich endlich zu erlösen. Das Hirn zwar vernebelt, nahm Mia dennoch wahr, was Riku da gerade vor hatte. Sie fasste nach seinen Händen. „Lass mich", hauchte Mia.
Riku liess sich von Mia wieder nach unten ziehen und in einen Kuss verwickeln, bei dem ihre Zungen, einen heissen Tango tanzten. Ihre Hand verschwand in Rikus Hose, wo sie einmal leicht zugriff.„Mmm...aaa...scheisse...Mia“, stöhnte Riku auf. „Befreie mich endlich! Bitte!“, wimmerte Riku, dass er einem schon fast leid tun konnte.
Er lag nun auf dem Rücken und Mia auf seinem Schoss. Was für ein Anblick. Die Hitze in Rikus Kopf, breitete sich in seinem Körper aus.
„Wie kriegst du das alles, in diese Hose.“ Mia hatte ihr liebe Mühe, die enge Jeans, von Rikus Beinen zu bekommen.
„Das hat nicht immer dieses Ausmass.“, grinste Riku und legte seine Lippen auf die von Mia. Er war regelrecht süchtig nach dieser Frau. So sehr, dass er diese Nacht, in vollen Zügen geniessen wollte.
„Wow!“, entfuhr es Mia, als sie Riku auch die Boxer, welche genauso eng war, abstreifte und ihr sein praller und mächtiger Finne, entgegen sprang. Einmal berühren. Nur ein einziges Mal, bettelte ihre innere Göttin. Leicht, liess Mia darauf ihre Finger darüber gleiten, so dass Riku scharf die Luft einzog. Was machte diese Frau mit ihm. Es war kaum zum aushalten. Nur einmal schmecken, dann musste sie dieses Prachtstück in sich spüren. Langsam näherten sich Mias Lippen diesem Edelfinnen und liess zuerst ihre Zunge darüber gleiten.
Das fühlte sich unglaublich an und durch Rikus Körper jagte ein heftiger Stromstoss. Die leichten Küsse, die Mia danach auf seinem besten Stück verteilte, gaben Riku beinahe den Rest. „Mia...scheisse...Mia...ich...“
Im selben Augenblick, liess Mia von ihm ab und krabbelte zu Riku hoch. „Ich weiss. Dann lass uns gegenseitig erlösen. Ich will dich endlich spüren.“
Allein diese Worte, liessen noch das restliche Blut, dass noch irgendwo im Rikus Körper war, in den Süden rutschen. Er küsste Mia und drehte sie so, dass sie wieder auf dem Rücken lag und er über ihr.
Noch hinter der Bar, dachte Riku, dass dies eine schnelle Sache werden würde. Doch er konnte nicht. Mia war einfach zu zauberhaft.„Bereit, Süsse?“ Riku suchte Mias Blick. Diese nickte und legte ihre Hände an seine Wangen, um ihn zu sich runter zuziehen. Seine Lippen hatten Mia schon lange süchtig gemacht. Riku liess seine Hände in Mias Haaren verschwinden. Während er sich diesem süssen und leidenschaftlichen Kuss hingab. Als Mia ihre Schenkel öffnete, war dies für Riku ein Zeichen. Ohne von Mia abzulassen, drang er vorsichtig in sie hinein.
Mia keuchte in den Kuss hinein und vergrub ihre Finger in Rikus Locken. Der Herr, war grundsätzlich und in allem was er tat, vollkommen und einfach nur göttlich. Riku hielt inne, als er Mias Höhle ganz ausgefüllt hatte. „Sieh mich an.“
Mit grösster Mühe, öffnete Mia ihre Augen und verlor sich auch sogleich in Rikus liebevollem Blick und dem leichten Lächeln. „Aaaa“, entwich es Mia lauter als sie wollte, als Riku sich endlich in ihr bewegte. Er füllte sie komplett aus. So, wie sie noch nie ausgefüllt wurde.
Mia spürte, wie sie anfing zu fliegen. Mit jedem Stoss etwas höher und weiter. Ihre Hände, glitten fahrig über Rikus erhitzte und leicht feuchte Haut, bis sie sie an seinem Hintern ablegte und diesen knetete.
Riku entwich ein tiefes Brummen. Das Empfinden nahm zu und trieb ihn an. Die Hände immer noch in Mias Haaren verfangen, liess er seine Lippen über ihre Haut ziehen. Widmete sich ihren geschwollenen Nippeln. Knabberte an ihnen.
„Riku“, stöhnte Mia auf und krallte ihr Finger in das Bettlaken.
„Mmm Mia, du fühlst dich so gut an!", seufzte Riku.„Ich will dich noch mehr spüren.“ Riku verschränkte seine Hände, mit denen von Mia. Damit, zog er das Tempo an. Mia bog ihren Körper durch, öffnete ihre Beine mehr und schob sich Riku verlangend entgegen. Worauf Riku weiter vordrang.
In völliger Ekstase, trieben sie sich immer weiter der Erlösung, dem Absprung entgegen. Die Luft war voll von Lust getränkt und wurde durch immer heftigeres Keuchen und Stöhnen ausgefüllt.„Rik...ich...aaa...“, ein Blitzen vor den Augen, ein Zucken durch ihren Körper und Mias Mitte, zog sich so heftig zusammen, dass sie Riku gleich mit sich über den Abgrund zog. Bebend, ergoss er sich in ihr. Immer und immer wieder. Eine gefühlte Ewigkeit lang, wurden sie von einer Welle zur Nächsten getrieben. Bäumten sich ihre Körper, unter der nicht abklingen wollenden Lust auf. Bis Rikus Körper, entleert und entkräftet, neben Mia auf die Matratze sank. Ohne sich ihr zu entziehen. Ihr beider Atem ging schnell und unregelmässig.
Mia wandte ihr Gesicht, dem von Riku zu und strich im durch die nassen Haare. Riku lächelte, dass Mia beinahe dahin schmolz und gab ihr einen sanften Kuss. So blieben sie liegen und nickten kurz ein.
Bis eine erneute Welle der Lust und Begehren über sie herein brach und sie sich einander hingaben. Die ganze Nacht. Bis der Mond auf der einen Seite der Erde versank und der Sonne Platz liess. Erst dann, versanken auch Riku und Mia, eng umschlungen, in den Schlaf.

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