Viel zu früh, war Samu am nächsten Morgen schon wach. Als Riku kurz blinzelte und sich noch einmal auf die andere Seite drehte, hörte er schon die Kaffeemaschine von unten. Als er nach der Bettseite neben sich tastete, war sie zwar noch warm, aber leer. Das war nicht sein Ernst? Riku zog sich die Decke über den Kopf und wollte noch etwas weiter schlafen. „Aufstehen Schatz!“ Hörte Riku, kurz darauf Samus sanfte Stimme neben sich. Dieser zog die Decke, leicht von Rikus Kopf und hauchte ihm einen Kuss in den Nacken. Oh ja, das wäre jetzt genau das, was er gebraucht hätte, ging es Riku durch den Kopf. „Nicht aufhören.“ Grummelte er unter der Decke hervor. „Schatz, wir wollten doch Weihnachtsgeschenke kaufen gehen.“ Küsste sich Samu weiter. „Aber doch nicht mitten in der Nacht." Samu lachte kurz auf. „Es ist acht Uhr.“ – „Sag ich doch. Mitten in der Nacht.“ Riku konnte Samus Lippen nicht mehr an seinem Hals spüren. Dafür seine Hand in den Haaren. Wieder entwich Riku ein geniesserisches Seufzen. „Braucht mein Schatz zuerst ein paar Streicheleinheiten und Liebkosungen?“ Hatte sich Samu über Riku gebeugt, weil dieser sein Gesicht von ihm weggedreht hatte. Er küsste seine Wange, sein Ohr und die Schläfe. „Hmm?“ Fragte Samu nach, als nichts von Riku kam. Dieser nickte. „Und mehr.“ Brummte Riku in sein Kissen. „Mehr? Du bist ganz schön anspruchsvoll.“ Verteilte Samu weitere Küsse. „Du weisst, was geschieht, wenn du mich liebkost.“ Gab Riku zur Antwort. „Stimmt.“ Grinste Samu. „Dafür, sollte noch Zeit sein. Ausserdem warst du gestern so einsame Spitze. Da hast du eine Belohnung verdient!“ Samu zog sich schnell sein Shirt aus und schlüpfte zu Riku unter die Decke. Er schmiegte seinen nackten Oberkörper, gegen den seines Löckchen, denn er an sich zog. Gab es eine schönere Art und Weise, in den Tag zu starten, als mit dem Liebsten kuschelnd? Für Riku nicht. Es gab für ihn nichts Schöneres, als Samus breite Brust an seinem Rücken zu spüren. Die warme, nackte Haut, die sich an seine schmiegte. Seine Hände, von der sich die eine in seine Locken verirrte und die andere, über Rikus Brust und Bauch, auf Wanderschaft ging. Samus Lippen nicht zu vergessen. Die jede nur erdenkliche Stelle, aus seiner Position, mit Küssen bedeckte. Knabberte und leckte. Noch während Riku die letzten Küsse genoss, zog ihm Samu seine Boxer aus. Seine eigene gleich mit. Tief atmete Riku ein, als er Samus pralle Männlichkeit an seinem Hintern spürte. Ganz automatisch, winkelte Riku ein Bein an, um Samu besser Platz zu verschaffen. Dieser nutzte diesen gleich aus, um seinen Finnen, zwischen Rikus Beinen zu reiben. „Mmm…“ Brummte Riku und legte seinen Kopf, leicht in den Nacken. Er liebte es, wenn Samu ihn in dieser Position liebte. Ach was dachte er da. Riku liebte es grundsätzlich, wenn Samu ihn liebte. Oder auch, wenn er ihn hart ran nahm. Samu entwich ein Stöhnen. So heftig rieb er sich an Riku. „Komm nicht auf die Idee, dich so kommen zu lassen.“ Raunte Riku, als er spürte, wie Samu zuckte. „Es wäre aber schön! Das fühlt sich so gut an.“ – „Wage es ja nicht“, sagte Riku mit Nachdruck. „Keine Sorge, mein Schatz. Entspann dich.“ Riku liess sich fallen. „Aaaa!“ Stöhnte er auf, als sich Samu in ihn schob. Der Kopf, fiel wieder in den Nacken. Samu zog Riku noch etwas fester an sich heran. „Du fühlst dich einfach immer wieder so unglaublich gut an.“ Knabberte Samu an Rikus Hals. Das allein, machte Riku beinahe wahnsinnig. Es verstärkte das Empfinden, welches Samu in ihm auslöste, in dem er sich immer wieder gegen seinen Hintern stiess. Oder seine Mitte an diesem rieb. Samu wusste dies ganz genau. Weshalb er es auch immer machte. Doch nicht nur deswegen. Sondern auch, weil Riku so gut schmeckte. So brachte Samu seinen Schatz, langsam und liebevoll bis zum Abgrund. Dabei genoss er selber, jede Sekunde. Jede Reibung in Riku. Und die an seinem prallen Finnen. Ihn dabei zu liebkosen, war der Himmel. Riku presste sich Samu entgegen, als er es nicht mehr aushielt. So riss er Samu gleich mit sich, als seine Muskeln sich um Samu zusammen zogen. Samu drückte seinen Kopf in Rikus Halsbeuge. Genossen, eng mit einander verbunden, diesen, einmal mehr, unglaublichen Orgasmus. Die besten Orgasmen bisher, hatte Riku mit Samu. Egal ob er ihn, wie jetzt, zum Wahnsinn trieb. Oder ob Riku es selber tat. Das war jedes Mal ein Zeichen für ihn. Und zwar, dass Samu der Richtige für ihn ist. Das sein Herz sich, ganz bewusst für den grossen Blonden entschieden hatte. Es jeden Tag von Neuem tat. Sie blieben noch eine ganze Weile, nachdem ihr Orgasmus abgeebbt war, so liegen. Riku rieb seine Wange an Samus. Diesem huschte ein Lächeln übers Gesicht. Samu rutschte etwas von Riku weg, so dass dieser sich auf den Rücken legen konnte. Samu konnte nicht widerstehen und küsste sich über Rikus überhitzte Haut. Die kleinen Schweissperlen, liess er sich regelrecht auf der Zunge zergehen. Beiden entwich ein Stöhnen. „Samu.“ Riku fühlte sich wie im Himmel. „Nicht aufhören!“ Wie konnte man sich, allein durch Küsse, so geliebt fühlen, wie sich Riku gerade fühlte. Einfach nur in die Liebe von Samu gehüllt. Klang kitschig. Doch es war nun mal sein Gefühl. Mit geschlossenen Augen, genoss Riku Samus Küsse, auf seiner warmen Haut. Er könnte, wenn es um Riku ginge, den ganzen Tag damit weiter machen. Genau wie jeden weiteren Tag. Bis ans Ende ihrer Tage. Gerade, küsste sich Samu über Rikus Bauch, bei dem er, wie er es immer tat, mit seiner Nasenspitze über die sanften Häärchen strich. Riku spürte, wie sehr Samu es liebte, dies zu tun. Noch mehr, liebte es Riku, wenn er dies tat. Je weiter Samu sich nach oben küsste, desto tiefer versank Riku in der Matratze. Als sich Samus Finger in Rikus Locken schlichen, jagte ein Kribbeln durch seinen ganzen Körper. „Samu.“ Seufzte Riku erneut. Er hielt es kaum mehr aus. Riku musste seine gesamte Beherrschung aufbringen, nicht gleich noch einmal zu kommen. Wenn Samu so weiter machte und Riku sich einfach gehen lassen würde, könnte dies durchaus passieren. Es wäre eine schöne Art erleichtert zu werden. „Geniesse es, mein Schatz!“ Nuschelte Samu an Rikus Haut. „Das tue ich. Doch ich werde gleich...Mmmm...Ja...“ Samu öffnete die Augen und warf einen Blick auf Rikus Finnen. Seine Spitze glänzte. Was für ein erregender Anblick. „Nicht denken. Und wenn du kommst, dann komm.“ Unbeirrt, küsste sich Samu weiter. Immer tiefer. So sehr sich Riku gehen liess und seinem Körper die Führung überliess, so sehr, spannten sich alle seine Muskeln an. Unter jeder Berührung etwas fester. Aus erlösendem Seufzen, wurde ein ungehaltenes und nicht mehr zu kontrollierendes Stöhnen. Riku krallte sich in das Bettlacken unter ihm. Er wollte erlöst werden. Gleichzeitig, sollte es nicht mehr enden. Doch je tiefer sich Samu küsste, desto mehr entwich ihm die Beherrschung. Das Stöhnen wurde heftiger und lauter. Rikus Atem war nur noch abgehakt. „Samu...bitte...Aaaa...Fuck...“ Samu küsste sich über Rikus mehr als prallen Finnen. Einmal die gesamte Länge entlang bis zu seiner feuchten Spitze. Leckte genüsslich darüber und küsste sich auf der anderen Seite wieder hoch. Spielte mit seinen geschwollenen Kugeln. Strich mit seiner Zunge darüber. Knabberte leicht mit seinen Zähnen daran. „Samu...nicht...Ich...Mmmm...“ Riku wusste nicht mehr, ob er wohlig Seufzen oder erregt stöhnen sollte. Weshalb beides aus seiner Kehle entwich. „Lass es raus, Schatz!“ Raunte Samu zwischen Rikus Beinen. Himmel, konnte er damit aufhören? Oder ihn endlich erlösen? Noch während Riku sich quälend unter Samus Liebkosungen hin und her wand, explodierte ein wahres Feuerwerk in ihm. Es liess lauter farbige Lichter vor Rikus geschlossenen Augen aufleuchten. Bunt und grell. Rikus Körper, war noch mehr als zuvor, ein einziges Beben. Wie lauter kleine Stromstösse, durchfuhr dieser wahnsinns Orgasmus, seinen Körper. Wenn es sich nicht so unglaublich fantastisch anfühlen würde, könnte man sich schon beinahe Sorgen machen, ob es gesund war für das Herz. Luft, pumpten Rikus Lungen nur bedingt durch seinen Körper. Seine Atmung war abgehakt und flach. Seine Knöchel an den Fingern schon ganz weiss, vom ins Lacken krallen. Den Kopf im Nacken. Den Rücken durch gebogen. Samus Spur von Küssen, die er über Rikus Körper zog, als er zu ihm nach oben krabbelte, machte es auch nicht besser. Im Gegenteil. Samu strich durch die verschwitzten Locken seines Freundes. Drückte ihm einen Kuss darauf, bevor er ihn fest in seine Arme und an seine Brust drückte. Die Decke, über sie beide gezogen. Wollte er ja nicht, dass Riku sich verkühlt. Immer wieder, fuhren seine Finger, durch Rikus Haare. Es war mehr ein Krabbeln oder Streicheln. Samus Lippen, legten sich dabei an Rikus Schläfe. Mit geschlossenen Augen, verharrte er so. Er spürte den schnellen und heftigen Herzschlag von Riku, an seiner Brust. Denn immer noch stockenden Atem, der über seine nackte Haut strich. Für all diese Kleinigkeiten während und danach, liebte Samu es, seinen Schatz so intensiv kommen zu lassen. „Irgendwann“ Atmete Riku einmal tief durch. „Werde ich an einem Orgasmus sterben.“ Sein Atem ging immer noch nicht ganz normal. Riku hatte sich fest an Samus Brust gekuschelt. Der schönste und sicherste Ort auf der ganzen Welt. „Dann werde ich mich, von nun an hüten, dir einen Orgasmus zu schenken.“ Küsste Samu sich über Rikus Locken. „Wage es ja nicht.“ Legte Riku etwas seinen Kopf in den Nacken, um Samu anzusehen. „Keine Sorge, mein Schatz. Es ist ein zu grosses Vergnügen, um dies einfach so nicht mehr zu tun.“ Leicht strich er über Rikus Lippen. Erneut entwich diesem ein Seufzen. „Lass uns heute Zuhause bleiben, Samu. Ich habe keine Lust, um mich ins Einkaufsgetümmel zu stürzen.“ – „Wir brauchen doch aber noch Geschenke.“ – „Die können wir auch morgen noch besorgen. Schau mal, wie es schön geschneit hat.“ Auf Rikus Gesicht, zeichnete sich ein Lächeln ab. Für ihn, gab es nichts Schöneres, als weisse Weihnachten. Samu wusste dies. „Wir haben noch zwei Wochen Zeit.“ Wieder schmiegte Riku sein Gesicht an Samus Brust, wo er dessen ruhigen Herzschlag hörte und spürte. „Was möchtest du denn stattdessen tun, Rik?“ – „Im Moment oder grundsätzlich?“ – „Fang mit dem naheliegendsten an“, sagte Samu. „Einfach noch etwas im Bett kuscheln. Vielleicht komme ich ja noch auf die Idee, meinen Schatz zu verwöhnen. Frühstück im Bett, wäre auch toll! Dann möchte ich einen Spaziergang machen. In der Sauna und vor dem Kamin, aufwärmen. Einfach ganz viel Kuscheln und geniessen!“ – „Das klingt schön!“ Liess Samu seine Hand in Rikus Haaren verschwinden. „Da bin ich dabei! Und als Erstes, werde ich dir das Frühstück holen. Ich war schon dabei, es bereit zu machen, als ich nach oben kam und irgendwie abgelenkt wurde.“ Grinste Samu. „Du lässt dich aber auch schnell ablenken.“ – „Nur von meinem Gitarrengott.“ Samus Stimme wurde schon fast von Rikus Lippen unterdrückt. „Dann kannst du dich ja noch einmal von diesem Kerl ablenken lassen. Ich spüre nämlich, dass jetzt nicht Zeit für Frühstück ist.“ Schmunzelte Riku. Seine Hand, war zwischen sie gewandert und strich einmal über Samus Mitte. Scharf sog dieser die Luft ein. „Da könntest du Recht haben.“ Raunte Samu, während er die Augen schloss und sich in die Liebkosungen fallen liess, die ihm sein Schatz schon schenkte.
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Leave the past behinde
Fiksi PenggemarEin einziger Moment, kann dein ganzes Leben verändern... Mit dem Moment, als Riku Rajamaa, Musiker aus Leidenschaft und begnadeter Gitarrist, das Studio betritt, verändert sich nicht nur die Situation der finnischen Band Sunrise Avenue. Auch sein e...
