Kapitel 70

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Es folgten nun noch eher Festivals und Open Airs. In ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Vorfreude, nach diesem tollen Start, war jetzt noch grösser und das live Fieber hatte wieder von allen Besitz ergriffen. Irgendwann krochen alle in ihre Kojen, um noch eine Mütze Schlaf zu bekommen. Schliesslich mussten sie morgen ausgeschlafen sein. Samu und Riku, die die Kojen übereinander hatten, waren die Letzten. Bevor Riku in die obere Koje krabbeln konnte, hielt ihn Samu zurück. „Bekomme ich keinen Gute Nacht Kuss, mit fester Umarmung.“ Zog er einen Schmollmund. „Natürlich!“ Schon lagen Rikus Lippen auf denen von Samu, während er seine Arme fest um diesen schlang. Wie sollte er die nächsten Nächte gut schlafen, ohne Samu. Er hatte sich schon so sehr an dessen Gegenwart gewöhnt, dass es jetzt komisch sein würde. Klar war er nicht weit weg. Dies machte es jedoch nicht besser. Im Gegenteil. Zu wissen, dass Samu so nah unter ihm lag, machte den Drang, sich an ihn zu kuscheln, noch viel grösser. Ein sehnsüchtiges Seufzen entwich darauf Riku. Lauter als er wollte. Samu löste sich leicht, damit er Riku ansehen konnte. Liebevoll strich er ihm durch die Haare und sah ihn fragend an. Riku schüttelte jedoch nur den Kopf und löste sich nun ganz von Samu. Noch länger seine Nähe um sich zu haben, machte es nicht leichter. „Schlaf gut, Grosser!“ Gab er ihm einen sanften Kuss und wollte nun endlich in seine Koje, um zu versuchen, doch etwas Schlaf zu bekommen. „Bleib bei mir, Rik. Bitte!“ Flüsterte Samu flehend. „Samu.“ Wollte Riku etwas dagegen sagen. „Der Platz reicht für uns zwei. Ich will nicht ohne dich schlafen.“ Missmutig, vergrub Samu sein Gesicht in Rikus Haaren und seufzte. Wenn man sich das Ganze anhörte, konnten die beiden einem schon fast leid tun. „Juuuungs!“ Kam aus einer der anderen Kojen. „So schlüpft schon in eine Koje. Aber geht endlich schlafen und gebt Ruhe.“ Kam von Raul. „Es hat schon mal geklappt.“ Streckte Sami, der die Koje neben der von Samu und Riku hatte, den Kopf hinter dem Vorhang hervor. Fragend und flehend, sah Samu seinen Schatz an. Riku atmete tief durch. Leicht nickte er. Samu fing an zu grinsen und krabbelte in seine Koje. Ganz an die Wand, damit Riku, der ihm mit seiner Decke folgte, genügend Platz hatte. Kaum hatte er den Vorhang geschlossen, schlangen sich schon zwei Arme um Rikus Körper und zogen ihn an eine breite, warme Brust, in der ein Herz kräftig dagegen kopfte. „Schlaf schön, mein Schatz.“ Flüsterte Samu Riku ins Ohr und küsste die empfindliche Stelle dahinter. Genüsslich seufzend, schloss Riku die Augen und liess sich in Samus Arme fallen. Im Moment, konnte es ihm gar nicht genügend und zu viel Nähe, von seinem Schatz sein. „Gute Nacht ihr Turteltauben und benehmt euch. Bitte!“ Kam von Sami. Was beiden ein kurzes Lachen entlockte. „Gute Nacht, Samibär!“ Kam von beiden, wie aus einem Mund. Dann war es endlich ruhig im Bus. Alles was noch zu hören war, war das leise Brummen des Motors und hier und da, ein paar leise Schnarchgeräusche oder tiefes, gleichmässiges Atmen. Der chaotische Haufen, war endlich ins Land der Träume abgedriftet, um sich dort, für ihren nächsten Auftritt, frisch und munter zu schlafen.

Der Einzige, der noch ein paar Stunden wach war und die Stille genoss, war Mike. Der Mann, der das fahrbare Hotel der Jungs, sicher in die nächste Stadt fuhr. „Na Mikko, noch nicht müde?“ Sah er kurz zum Manager und Freund hinüber. „Irgendwie nicht, nein.“ – „Sorgen?“ Mikko liess sich tiefer in den Sitz sinken. „Ach, die üblichen Gedanken, während der Tour und einem neuen Album.“ – „Samu und Riku?“ Mike passte, was die feinen Antennen anging, noch besser zu ihnen, als ohnehin. „Die Liebe fuhr noch nie, so direkt, mit uns auf Tour mit.“ Mike entwich ein schallendes Lachen. „Die beiden werden das schon hin bekommen. Samu ist doch Profi.“ – „In letzter Zeit, war er eher ein grosser, verliebter, blinder Junge.“ Seufzte Mikko. „Kannst du es ihm verübeln, nach allem, was Samu durch machen musste? Der Kampf um seine Band. Dann Janne. Sein Absturz. Die Suche nach einem neuen Gitarristen, obwohl er am liebsten alles hin geschmissen hätte.“ Mike sah kurz zu Mikko, der gedankenverloren nickte. „Samu ist stark und hat einen eisernen Willen, doch auch seine Stärke ist irgendwann am Ende. Und dies, das weiss jeder von euch, besser als ich, war zu der Zeit so, als alle etwas von ihm wollten und an ihm zehrten. Obwohl er, nach der Zeit und Sache mit Janne, einfach nur Zeit und Ruhe gebraucht hätte.“ – „Ich hätte alles dafür getan, es ungeschehen zu machen. Oder ihm noch mehr Zeit zu verschaffen. Doch manchmal und an einem gewissen Punkt, sind auch mir die Hände gebunden.“ Rechtfertigte sich Mikko. „Du brauchst dich nicht zu rechtfertigen, Mikko. Deine Jungs wissen, was du für sie tust. Manche Band, würde sich einen Manager wie dich wünschen.“ Mikko taten diese nächtlichen Gespräche gut, die er mit Mike führte. Manchmal brauchte er einfach die Sicht und Meinung, eines Menschen, der etwas mehr Abstand zu dem Ganzen Zirkus hatte. Und da war Mike genau der Richtige. Genügend involviert und dennoch nicht so tief, wie alle anderen. Ausserdem, war er immer sehr objektiv. „Das alles änderte sich in dem Augenblick, als Riku im Studio auftauchte.“ Ein Grinsen huschte über Mikkos Gesicht, als er sich an diesen Tag erinnerte. Er bot ihnen allen die Stirn, was eigentlich eher untypisch war für Riku, wie sich später herausstellte. „Riku hat Samu, ohne es zu wissen, aus seinem Loch geschrissen. Allein mit seinem Auftauchen im Studio.“ Mike nickte. „Ich kann mich noch an die erste Tour erinnern, als ihr mit Riku aufgetaucht seid. Samu wich ihm kaum eine Sekunde von der Seite. Er war so um ihn bemüht, wie ich es bei Samu noch nie gesehen habe.“ Bestätigte Mike. „Ja, Riku wurde zu Samus Schützling. Samu würde alles für Riku tun. Egal, ob er sich nun in ihn verliebt hat oder nicht. Weil Samu ganz genau weiss, dass Riku der Grund ist, weshalb er wieder auf der Bühne steht und die Musik mit Leidenschaft ausübt.“ –„Und denkst du, Samu ist glücklich mit alle dem?“ Es war nicht die zweifelnde Frage, ob es ihn glücklich macht, sondern viel mehr die wegweisende Frage, auf eine nächste Aussage, die noch von Mike kommen wird, sobald Mikko ihm geantwortet hatte. So war er. „Du hast ihn gesehen. Dieses Strahlen in den Augen. Das hatte er das letzte Mal...keine Ahnung...irgendwie scheint es schon so lange her zu sein. Ja, ich denke, im Moment ist er glücklich. Auch wenn ich ganz genau weiss, dass er sich fragende Gedanken über die weitere Zukunft macht, was ihre Beziehung an geht. Samu ist ein Grübler, auch wenn man es ihm nicht ansieht.“ – „Das Wichtigste wird sein, dass ihr alle geschlossen, hinter Samu und Riku steht und stehen werdet. Was ich mal ganz stark annehme.“ Mikko nickte. „Natürlich! Die Jungs so oder so. Und ich auch, soweit es in meiner Macht, als Manager liegt. Als Freund, keine Frage.“ – „Keine einfache Rolle, die du da hast. Dieses hin und her zwischen Freund und Manager. Das würden nicht viele durchhalten.“ Mike bewunderte Mikko schon immer dafür. Jetzt noch mehr, da sich die ganze Situation verändert hatte. „Sag das noch einmal, wenn mein Job noch schwieriger wird. Sie sind noch am Anfang. Das Interesse ist noch nicht die breite Öffentlichkeit. Erst dann, wird es schwierig und kompliziert. Doch nicht nur für mich, sondern für alle.“ Stille. Mike kannte die einzelnen Menschen hinter den Namen der fünf, mit Mikko und Jukka, sieben Mitgliedern von Sunrise Avenue, schon ziemlich gut. Solche Gespräche, hatte Mike wohl schon mit jedem mal geführt, wenn die nächtlichen Gedanken, sie aus ihrer Koje getrieben hatten. Alleine in der Stille, wollte in einem solchen Moment, keiner sitzen, also brachten sie ihm einen Kaffee und setzten sich in die nicht ganz so dunkle Dunkelheit, bei ihm vorne. Manchmal einfach um zu schweigen. Und manchmal, um ihre Probleme und Gedanken bei ihm zu lassen. Im Wissen, dass das, was hier, in der Einsamkeit zwischen Fahrer und ihnen geredet wurde, sicher aufgehoben war. Der Einzige, der noch etwas undurchschaubar für Mike war, war Riku. Er sass zwar schon oft, vor allem bei seiner ersten Tour, bei ihm. Doch war es mehr die Stille, die er zu geniessen schien. Erzählt hat er nie was. Grundsätzlich, hat er nie was gesagt. Ausser sich bedankt, als er wieder ging. Ja, so war Riku. Stets höflich und zuvorkommend. Mikko klopfte Mike, wie immer, zum Dank auf die Schulter, als er sich auch mal in seine Koje verkroch, um etwas Schlaf zu bekommen.
Mike hing, mit seinen Gedanken noch bei Riku, als genau dieser sich, neben ihm räusperte. „Stör ich dich?“ Mike lächelte ihn freundlich an. Tat er immer. Er hatte immer ein freundliches Lächeln und ein nettes Wort für jeden. Egal zu welcher Uhrzeit. „Du weisst doch, dass mich hier vorne, vor allem um die Uhrzeit, niemand stört. Da bin ich froh, um jede Gesellschaft.“ – „Ist es nicht unglaublich einsam hier vorne, wenn alle anderen schlafen und man vielleicht genau das, auch machen möchte?“ Das waren wohl gerade die meisten Worte, die Mike von Riku gehört hatte, wenn er hier vorne sass. „Na ja. Manchmal ja. Manchmal auch nein. Und alleine, bin ich irgendwie, auch zu später Stunde, nie.“ Mike grinste. „Ausserdem, habe ich den ganzen Tag und Abend geschlafen, während ihr gearbeitet habt.“ Mike schaute kurz zu Riku. Dessen Blick, war, auch wie immer, geradeaus gerichtet. „Du weisst, dass alles, was du hier los wirst und dir von der Seele redest, auch hier bleibt.“ Riku nickte. „Diese Stunden, hat schon mancher als eine Art Therapiesitzung benutzt. Scheinbar, kann ich gut zuhören und habe immer die passenden Worte auf Lager.“ –„Es war etwas eng und warm in der Koje bei Samu“, sagte Riku. „Ihr schläft in einer Koje?“ Mike konnte sich das kaum vorstellen, wie man es zustande brachte, in diesen Kojen, zu zweit zu schlafen. Doch wenn man verliebt war, war so manches kein Problem, was sonst undenkbar wäre. Riku nickte verlegen. Diese vielen, unterschiedlichen Gefühle, die er nur schlecht bändigen konnte, waren Riku manchmal immer noch nicht recht. Und er hatte das Gefühl, er müsse sich bei allen dafür rechtfertigen. „Das muss dir nicht unangenehm sein, Riku. Ihr seid verliebt. Dann ist das so.“ – „So, als würde man, immer und immer wieder, von einer Welle mit gerissen werden? Man dann kaum mehr weiss, wo oben und unten ist, weil man den Boden unter den Füssen verloren hat?“ Heute war ihm wohl nach reden, dachte Mike. Auch gut. Die Fahrt dauerte noch etwas. „Genau so! Geniesse es! Jeden einzelnen dieser Momente. Und versuche sie nicht zu verdrängen, weil du das Gefühl hast, es ist nicht richtig. Es ist genau richtig! Liebe ist immer richtig. Egal welche Liebe. Das erfährst du jetzt ja selber.“ Riku nickte. „Oder standest du schon immer auf Männer?“ – „Nein. Ich war mal mit einer Frau verlobt und wollte eigentlich heiraten.“ Riku atmete tief durch. Es fiel ihm gerade erst auf, dass er noch nie wirklich mit Mike geredet hatte. „Dann kam Samu dazwischen?“ Riku schüttelte den Kopf. „Samu hat mich aus dem Loch geholt, in das ich fiel und mich ziemlich lange vergrub, nach dem ich meine Verlobte, mit meinem besten Freund im Bett erwischt hatte.“ – „Autsch. Das ist heftig. Dann war dieses Vorspielen eine Art Rettung?“ Für sie beide, dachte Mike bei sich. „Könnte man so sagen.“ Lächelte Riku leicht. „Und dem Blonden, kann man sich einfach nicht entziehen. Auch wenn ich gedacht habe, dass ich niemals mehr jemanden so sehr vertrauen kann.“ –„Verständlich! Doch dies beruhte wohl auf Gegenseitigkeit. Ihr habt etwas Ähnliches erlebt. Und so konntet ihr euch, fast schon sicher sein, dass der andere einem das nicht antun wird. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es zwar nie, aber dennoch.“ Riku überlegte kurz. Dies war es, was sie beide immer dachten. Doch wurde er einfach das Gefühl nicht los, dass da mehr war. „Das war wohl eines davon. Doch Samu macht es einem auch verdammt schwer, ihm nicht Vertrauen zu schenken. Und so bemüht wie er war. Ich weiss ja nicht, ob er zu allen so war und ist, aber irgendwie...keine Ahnung...“ – „Das war sicher nicht berechnend, wenn du das meinst.“ Wollte Mike den grossen, blonden, seinen Liebling der Jungs, in Schutz nehmen. „Nein, niemals! Das wollte ich damit nicht sagen.“ Nie war Riku auch nur ein kleines Bisschen auf die Idee gekommen, Samu dies zu unterstellen. „Ich denke, Samu war dir, in erster Linie, einfach nur dankbar. Ich kenne die Jungs schon eine Weile und so als Aussenstehender, stiller Beobachter und nächtlicher Therapeut, habe ich schon so einiges mitbekommen. Und Samu war, ohne etwas zu erzählen, was er mir erzählt hatte, am Ende. Am Ende seiner Kräfte. Am Ende seiner Lust, Musik zu machen. Am Ende mit Sunrise Avenue. Am Ende mit sich. Ich weiss nicht, was er dir alles erzählt hat, aber er wollte nicht mehr.“ – „Ich weiss. Er war froh, dass kein geeigneter Gitarrist dabei war, an dem Tag. Bis...“ Riku zuckte mit den Schuktern. „Bis du kamst und uns Samu zurück gegeben hast.“ – „Darum, machen aber auch wirklich alle ein Tamtam.“ Riku mochte dieses Getue darum, immer noch nicht. Was hatte er schon getan, als verspätet zu diesem Vorspielen zu gehen. „Samu hat mir, nicht minder gut getan. Wir haben uns einfach gegenseitig gebraucht.“ – „Du hast vorhin angesprochen, dass du das Gefühl hattest, dass er zu dir anders war, als zu allen anderen.“ Riku nickte. „Vielleicht hat er einfach, von Anfang an diese besondere Verbindung zwischen euch gespürt, die ihr, Liebe hin oder her, einfach habt. Und die, konntet ihr noch nie leugnen.“ Irgendwas, schien den braunen Lockenkopf, mit dem denkerischen Blick und einem Lächeln, mit dem er alle für sich gewann, auf der Seele zu liegen. Auch wenn Mike Riku am wenigsten gut kannte, weil er sich ihm noch nicht so geöffnet hatte, wie die anderen, so wusste er, dass er sich immer um alles und jeden, zu viele Gedanken machte. Jetzt war Mike auch klar, weshalb Riku, noch länger als Samu und alle anderen brauchte, um sich ihm an zu vertrauen. Bei dem doppelten Vertrauensbruch, den er erlebt hatte. „Was liegt dir auf dem Herzen, Riku?“ Fragte Mike nach. „Ach ich weiss auch nicht. So viel und doch so wenig, ausser der Liebe." Seufzte Riku. „Die kann manchmal schwerer liegen, als andere Dinge, die weniger schön sind. Sie ist doch schön?“ Allein der Blick aus den Augenwinkeln, genügte, um Rikus Strahlen zu sehen. „Na siehst du! Und um alles andere, solltest du dir keine Gedanken machen.“ – „Aber ist es normal, dass...“ Mike schüttelte leicht den Kopf, um Riku in seinem Gedankenkarusell zu unterbrechen. „Am allerwenigsten darüber, was normal ist, an dem was ihr tut. Auch wenn ihr den ganzen Tag Sex habt, dann hat das nichts mit abnormal zu tun. In der Liebe, ist alles erlaubt. Sogar, die Welt um sich zu vergessen und denken, man könne von Luft und Liebe leben.“ – „Die eigenen Freunde und die Familie dabei vergessen und zu vernachlässigen, aber nicht.“ Darauf Riku nachdenklich. „Ein Stück weit schon. Und dies, wird euch auch keiner übel nehmen.“ Stille. Mike gab Riku die Möglichkeit, von sich aus zu sagen, was ihn noch beschäftigte. Und dies, schien nicht wenig zu sein. „Na ja, ich mache mir einfach zu viele Gedanken über die Zukunft, als es einfach, wie dies Samu scheinbar tut, auf mich zu kommen zu lassen. Ausserdem...“ – „Du hast Angst, noch einmal einen solchen Vertrauensbruch zu erleben?“ Riku nickte. Ja genau das, war seine scheiss Angst, die ihn jeden Tag begleitete, wenn er nicht mit Samu alleine in ihrer heilen, kleinen Welt war. „Denkst du, Samu ist der Typ, der dich mit irgendwem betrügen könnte?“ Riku kam die Situation, damals mit Maja, in den Sinn. Er und Vivi waren daran, etwas mehr zu werden, als bloss Freunde. Deswegen, hatte er die Finger von Maja gelassen. Oder war es vielleicht schon damals wegen ihm, nur wusste Samu es noch nicht? Egal. „Nicht unbedingt mit einem Menschen...eher mit...der Musik und seinem Traum...seinem Job...“ – „Hmm...“ Mike wusste, dass Samu hartnäckig ist. Das er zu hundertprozentig hinter dem stand, was er liebte. Was nun, neben der Musik, auch Riku war. Riku wusste dies auch, dies war sich Mike sicher. Aber ganz unbegründet, könnten seine Bedenken nicht sein. „Es ist doch jetzt auch dein Traum. Oder etwa nicht?“ – „Aber nicht um jeden Preis.“ Kam schneller, als es Mike erwartet hatte, von Riku. „Und du denkst, dass dies bei Samu der Fall sein könnte?“ Riku zuckte mit den Schultern. Was wusste er schon, was irgendwann sein würde. Deshalb sollte er auch nicht immer darüber nach denken. „Wir hatten schon Streit deswegen. Und Samu hat mir versichert, dass es nicht dazu kommen wird. Doch er weiss ja genauso wenig wie ich, was die Zukunft bringt. Und wie uns diese und die Tatsache, irgendwann noch bekannter zu sein, verändern wird. Ausserdem, ist Samus Situation, noch einmal eine andere als meine. Ich bin nicht der Frontmann der Band. Von dem, wird immer mehr verlangt, als von allen anderen. Er wird irgendwann, ob Samu es will oder nicht, noch mehr im Fokus stehen. Man wird sich fragen, weshalb der smarte Samu Haber, zu allen wichtigen Anlässen, immer alleine auftaucht. Sein Leben wird irgendwann wichtiger sein, als die Musik. Was dann? Dann passt unsere Liebe und unsere Beziehung, nicht mehr ins Bild oder den Plan der Band. Was sie eigentlich schon jetzt nicht tut.“ Riku war in einen regelrechten Redefluss geraten. Mike konnte über so viele Worte, nur staunen. Noch nie, hatte er Riku so viel reden gehört. Zumindest nicht in seiner Gegenwart. Das waren tiefe und schwere Gedanken, die Riku plagten. Die auch sehr weit in die Zukunft reichten. Eine Überlegung, sich diese zu machen, jedoch nicht ganz falsch war. Doch vielleicht sollte er diese mit Samu durch wälzen. Und danach mit Mikko besprechen.
„Was machst du denn hier, statt mit mir zu kuscheln.“ Drang genau dessen Stimme, rau und verschlafen zu ihnen. „Und die nächste Frage wäre, warum zum Teufel, sagst du mir nicht, wenn dich solche Dinge beschäftigen? Ich will doch für dich da sein.“ Samu quetschte sich zu Riku auf den Sitz und zog diesen an sich heran. Erstaunt, sah Riku ihn an. „Tut mir leid, ich wollte nicht lauschen.“ Ein Kuss landete dabei auf seinen Haaren. Riku atmete tief durch. „Ich weiss doch auch nicht. Es kam gerade so über mich. Mike habe ich mit meinem plötzlichen Redefluss, auch ziemlich sprachlos gemacht.“ Schmunzelte Riku. Samus Stirn war immer noch gekraust. „Das gibt Falten, Grosser.“ Strich ihm Riku über die Stirn. „Rik, das sind ziemlich heftige Dinge, die dich da beschäftigen. Und Wichtige dazu. Du sollst doch mit mir reden. War das nicht unser Deal?“ Riku nickte und biss sich entschuldigend auf die Lippe. „Tut mir leid.“ Nuschelte er. „Es ist nur...es sind Dinge, die vielleicht nie eintreffen werden. Und wenn, dann sind sie noch so weit weg, dass es wieder einmal so dumm von mir ist, sich darüber Gedanken zu machen.“ – „Wenn du sie, mitten in der Nacht mit Mike teilst, sind es weder unwichtige, noch dumme Gedanken, Riku. Alles was in deinem Kopf vorgeht, ist wichtig. Das weisst du doch.“ Samu hob Riku auf seinen Schoss, um sich bequemer hin zu setzen. „Warum hast du mir nicht von deiner Angst erzählt? Ich kann dich doch verstehen. Und deine Angst nach vollziehen.“ Samus Stimme war leise. Es machte ihn nicht wütend oder sonst was, dass Riku ihm nicht davon erzählt hatte. Er machte sich einfach nur Sorgen. Wenn Riku solche Gedanken wälzte und diese Angst mit sich rum schleppte, dann konnte er doch gar nicht geniessen, was sie beide hatten. Was sie mit der Band hatten. „Geniesst du das, was wir tun, Riku?“ Stellte Samu deshalb die Frage. „Natürlich! Es ist der Hammer! Das weisst du doch.“ Das konnte Samu auf den Konzerten sehen. „Geniesst du auch das, was wir beide haben?“ Auf Rikus Gesicht, legte sich ein viel sagendes Grinsen und er nickte. „Mehr als alles andere auf der Welt!“ Flüsterte er darauf. Dabei störte es Riku gerade nicht im geringsten, dass sie nicht alleine waren, während er seine Nase über Samus Wange gleiten liess und ihm dann einen Kuss auf die Schläfe hauchte. „Ich will nicht, dass es dir schlecht geht“, sagte Samu. „Das tut es nicht. Eigentlich, geht es mir doch gut. Es ist nur...“ – „Das du eine verdammte scheiss Angst hast?“ Riku nickte. „Genau wie ich.“ Erstaunen kam Samu entgegen. „Ja denkst du, es macht mir keine scheiss Angst, was noch alles auf uns zu kommen kann? Und zwar genau vor dem, was dir Angst macht. Das ich genau zu dem werde, was du zuvor beschrieben hast.“ Samu strich Riku eine seiner Locken aus der Stirn und wickelte sie sich um den Finger. „Und das will ich nicht. Denn damit, würde ich dich verletzen und vielleicht verlieren. Was die grösste Angst ist, die ich habe. Dich zu verlieren, würde ich niemals überleben.“ Samus Stimme wurde immer leiser. Selbst Mike, der die ganze Zeit schweigend zu gehört und seinen Blick auf die Strasse gerichtet hatte, konnte die Angst und die Ehrlichkeit, in Samus Stimme hören. So, dass es ihm eine Gänsehaut bescherte. Er wusste, allein durch das stille zuhören, dass die zwei zusammen gehörten. Das die Liebe zu einander, fest in ihren Herzen verankert war. Egal was noch auf sie zu kam, wie tief sie durch dunkle Täler gehen müssen. Gemeinsam oder getrennt von einander. Die Liebe, die war stärker und tiefer als jeder Schmerz, den sie sich zufügen würden. „Wenn du es nicht zu lässt, wirst du mich nicht verlieren, Grosser. Freiwillig, werde ich nicht von deiner Seite weichen. Niemals!“ Riku liess seine Stirn an Samus sinken und strich durch seine Haare. „Und wenn ihr beide, weniger den Kopf brauchen würdet, um zu lieben und zu leben, sondern mehr eure Herzen, dann wäre auch alles viel einfacher und ihr werdet immer wieder zu einander finden.“ Liess Mike, ebenso still, seine Worte im Raum stehen. Samu lächelte Riku darauf an und gab ihm einen sanften Kuss. „Ikuisesti!“ – „Sinun!“ Beendete Riku Samus Satz und erwiderte den Kuss. Die Liebe erfüllte den schumrigen Raum und vertrieb die Angst vor der Zukunf. So wie die dunklen, schweren Gedanken.

„Guten Morgen mein Schatz.“ Flüsterte Riku an Samus Ohr und hauchte ihm einen leichten Kuss dahinter. Mehr als ein Grummeln, kam nicht von diesem. Morgenmuffel, ausser er kann sich noch eine Runde Sex raushauen, dachte Riku und musste sich ein lautes Lachen verkneifen. „Was ist so lustig?“ Brummte es unter dem Kissen hervor, welches sich Samu zuvor, über den Kopf gezogen hatte. Er hasste es, wenn die Nacht kurz war und er dann in der Früh geweckt wurde. „Schlaf noch, Rik. Wir sind doch erst ins Bett.“ Zog Samu sich die Decke unter die Nase. Riku schüttelte den Kopf. Er konnte nicht mehr schlafen. Also zog er sich seine Laufsachen an und trat an die frische Luft. Wie frisch die jedes Mal war, im Gegensatz zu der miefigen Luft im Bus, merkte man erst, wenn man draussen stand. Tief atmete Riku durch. „Na Riku, schon wieder wach?“ Kam Mike mit einem grossen Kaffee von der Raststätte, an der sie Halt machten. „Du willst laufen gehen?“ Bemerkte er auf Rikus Klamotten. „Wenn die Zeit reicht?“ Riku sah Mike fragend an. Dieser sah auf die Uhr. „Wir machen einfach, dass sie reicht.“ Lächelte er. „Der Rest schläft noch, nehme ich an?“ Riku nickt. „Danke!“ Und schon war er weg. Mike schüttelte lachend den Kopf. Er fragte sich immer wieder, wo Riku und Samu und manchmal auch noch Osmo, auf einer Raststätte Joggen gingen. Aber scheinbar ging es. Na gut, mittlerweile hielt er auch an Raststätten an, die noch etwas Natur als Umgebung hatten.
Riku war schon eine Weile unterwegs und Mike hatte es sich draussen vor dem Bus, auf einem der Campingstühle bequem gemacht, als die Tür wieder aufging. „Moi Mike!“ – „Mikko! Kaffee?“ Dankend nickt er. „Wie war die Nacht?“, fragte Mikko, nach den ersten Schlucken Kaffee. „Interessant.“ Fragend zog Mikko die Augenbrauen in die Stirn. „Habe ich was verpasst? Ist was passiert?“ Mike schüttelt den Kopf. „Nein, bloss die üblichen Therapiesitzungen.“ Grinste Mike. „Nur, dass heute Nacht mal unser Lockenkopf davon profitierte.“ – „Riku? Echt?“ Mike nickte. „Sehr interessant und gleichzeitig erdrückend, was dem armen Kerl alles auf der Seele liegt und worüber er sich Gedanken macht.“ Mikkos Stirn, legte sich in Runzeln. „Muss ich mir Sorgen machen.“ – „Nein, nicht direkt. Pass bloss gut auf deine zwei Turteltauben auf. Gib auf sie Acht. Vor allem auf Samu. Der war nämlich auch noch da.“ Gab ihm Mike einen unverbindlichen Rat. „Ok. Zusammen mit Riku?“ Mike nickte erneut. „Er hat ihn gesucht. Und ich denke, dass es ihnen gut tat, dass sie noch gemeinsam reden konnten.“ – „Du machst mir etwas Angst. Da Samu ohnehin schon mein Sorgenkind ist.“ Seufzte Mikko. „Tut mir leid, das wollte ich nicht. Es geht ihm gut. Sehr gut sogar! Dennoch weisst du, wie labil er ist und sich in Dinge stürzt, für die er sich völlig begeistert. Und um sich herum, dann alles vergisst.“ Mike wollte Mikko nicht noch mehr Sorge bescheren, weshalb er seine Worte erklärte. „So wie jetzt mit Riku. Was du nicht gemeint hast?“ Mike sah ihn viel sagend an. Mikko brauchte nicht mehr weiter zu fragen. Er wusste, dass Mike eigentlich schon mehr gesagt hat, als er es jemals tun würde. Mike hätte es jedoch nicht getan, würde es ihn nicht beschäftigen und er es nicht als wichtig empfinden. Mikko ahnte, dass es nicht um jetzt, sondern um die Zukunft ging. Um das, was noch vor ihnen lag und noch auf sie zu kommen kann. Vor allem auf Samu. Und er wusste schon zuvor, dass er dann ein Auge mehr, auf Samu halten musste, als jetzt. Doch was war eigentlich mit ihnen dreien los? Es hatte noch nicht einmal richtig angefangen, schon sahen sie die dunkelsten Wolken am Himmel aufziehen, obschon es gerade blau mit ganz viel Sonnenschein war. Mikko schüttelte kaum merklich den Kopf. Hob diesen dann an und sah erstaunt zu Mike, als Riku auf sie zu kam. Mike zuckte nur mit den Schultern. „Du kennst deine verrückten Jungs.“ Lachte er. „Moi Mikko!“ Lächelte Riku ihn an. „Moi Riku. Zu viel Energie am frühen Morgen?“ – „Na ja, es geht. Laufen hilft die müden Geister zu wecken und trübe Gedanken zu vertreiben.“ Mikko nickte zustimmend. „Du weisst, dass du zu mir kommen kannst, wenn was ist?“ Mikko wusste, dass Riku sich ihm noch nicht so geöffnet hatte, wie die anderen seiner Jungs. Er schien immer noch kritisch ihm gegenüber eingestellt zu sein. „Weiss ich. Aber für die nächste Zeit, habe ich genug trübe Gedanken gewälzt.“ Riku warf Mike einen dankenden Blick zu. Bevor seine Aufmerksamkeit einem weiteren verschlafenen Monster galt, welches aus dem Bus gekrochen kam. Augenblicklich, legte sich ein Strahlen auf Rikus Gesicht. „Na ihr Frühaufsteher.“ Brummte es tief, kratzig und verschlafen. Worauf ein schiefes Grinsen folgte. „Warum lässt du mich immer alleine im Bett zurück?“ Nuschelte Samu in Rikus Haare, in denen er sein Gesicht vergrub, als er diesen in seine Arme zog. Ein Gähnen, liess Riku schmunzeln. Wohl noch nicht ganz wach der Herr. „Du wolltest weiter schlafen. Und mir war es einfach zu stickig und eng da drin. Also bin ich nur deinem Wunsch nach gekommen.“ Riku strich durch Samus Haare, die in alle Himmelrichtungen von seinem Kopf ab standen und gab ihm einen Kuss. „Ehm Samu. Musst du so, hier draussen herum stehen?“ Wollte Mikko wissen und musterte den Blonden mit einem Schmunzeln auf den Lippen. „Gefällt dir etwa nicht, wie ich aussehe, Mikko?“ Löste sich Samu von Riku und wandte sich seinem Manager zu. „Doch, grundsätzlich habe ich nichts gegen dein Aussehen. Aber hättest du dir nicht etwas anziehen können?“ Der wehrte Herr Haber, stand doch tatsächlich bloss in seiner Boxer und einem Shirt drüber, hier draussen. Jetzt erst, fiel dies auch Riku auf und er prustete los. Es hatte was von Campingurlaub. „Was denn? Hier sieht mich ja keiner. Weil keiner hier ist. Mike parkiert den Bus ja immer so clever, dass man ungestört ist.“ Klopfte Samu ihrem Fahrer, auf die Schulter. Auch dieser, musste sich ein Lachen verkneifen. Es war so typisch Samu. Er fühlte sich grad danach, also wurde es gemacht. „Man Samu, kannst du dir nicht was überziehen? Da wird man ja blind.“ Kam brummend von Sami, der nun auch seinen Kopf aus dem Bus steckte. „Als würdest du mich das erste Mal so sehen.“ – „Nein, aber...wie soll ich sagen...dein kleiner Freund, hat sich wohl gefreut, Riku zu sehen.“ Grinste Sami. „Und auf diesen Anblick, kann ich verzichten.“ – „Wollt ihr Frühstück?“ Stand Mike auf und wechselte das Thema. „Ich bring uns was.“ Seine Beherrschung, nicht laut zu lachen, war beinahe dahin. Wie er diesen chaotischen Haufen vermisst hatte. „Zieh dir was an, Samu. Oder tu was anderes, gegen diesen Anblick.“ Letzterer Satz, war nur noch ein Flüstern, was einzig Riku hörte, der gleich daneben stand. Diesem schenkte Mike auch einen auffordernden Blick. „Was jetzt? So schlimm ist es doch gar nicht.“ Dah Samu an sich runter. Riku biss sich auf die Lippen, um nicht noch einmal laut los zu lachen. Es war wirklich nicht schlimm. „Erspar uns die Details. Zieh dir einfach was an, wenn du mit uns Frühstücken willst“, sagte Sami. „Komm mit, Grosser. Ich muss mich auch umziehen.“ Riku schob Samu, der sich manchmal echt verhielt, wie ein kleiner Junge, vor sich her in den Bus. „Es ist wirklich nicht schlimm. Oder?“ – „Nein Schatz, ist es nicht. Aber du solltest wirklich nicht so in der Öffentlichkeit herumlaufen. Eine Jogginghose und einen Pullover, wären vielleicht etwas angebrachter.“ Samu zuckte mit den Schultern. „Warst du Laufen?“ Riku nickte. „Dann brauchst du bestimmt eine Dusche!“ War nun Samu hinter Riku. Wie er dies so schnell hin bekommen hatte, war Riku schleierhaft. Das Raunen seiner Stimme, schickte einen angenehmen Schauer über Rikus Haut. Osmo, der sich an den beiden vorbei quetschte, grinste nur. Während Raul sich einen Spruch nicht verkneifen konnte. „Unersättlich. Ja, ja, die Liebe.“ Grinste er. „Jetzt habt ihr Ruhe. Aber wenn ihr noch etwas vom Frühstück haben wollt, dann solltet ihr euch beeilen. Ihr kennt Samis morgendlicher Hunger.“ Ein Lachen, schallte durch den Bus. „Das ist nicht dein Ernst, Samu.“ Riss Riku die Augen auf, als er Samus Hand am Bund seiner Hose spürte. „Nein.“ Samu liess seinen Kopf auf Rikus Schulter sinken und seufzte. „Eigentlich schon. Aber ich hab keine Lust, wieder nur mal schnell, mein Verlangen zu stillen. Ich will dich kosten, spüren, schmecken, berühren, verwöhnen, lieben, küssen und noch tausend Dinge mehr. Du bist zu gut, um dies alles nicht zu tun.“ Samu liess, um seine Worte zu unterstreichen, seine Lippen an Rikus Hals entlang gleiten. „Darauf, müssen wir wohl noch etwas warten. Hältst du es aus, bis dahin?“ Riku hatte sich zu Samu umgedreht. Samu schüttelte schnaubend den Kopf. „Aber ich kann mich auch mal zusammen reissen. Und du?“ Riku nickte. „Aber nur, weil ich Hunger habe.“ Grinste Riku. „Also zieh dir etwas an, Samu.“ Samu schnappte sich seine Hose und den Pullover und wollte an Riku vorbei, der sich gerade sein Shirt ausziehen wollte. Ihm dabei zu zusehen, wäre äusserst unklug gewesen. „Hey!“ Hielt dieser ihn dann jedoch am Arm zurück. „Ist wirklich alles in Ordnung?“ Unsicher und fragend, sah Riku Samu an. „Ja Schatz, alles gut! Ich kann dir bloss nicht beim Umziehen zu sehen....sonst.“ Samu berührte nur kurz Rikus nackte Haut unter dem Shirt. Worauf Riku scharf die Luft einsog. „Siehst du was ich meine?“ Riku nickte. „Ich warte draussen auf dich, Rik. Ich liebe dich!“ Gab Samu ihm einen kurzen, jedoch unglaublich liebevollen Kuss und verschwand gleich nach draussen, wo schon alle gespannt auf die beiden warteten. „Was? Wir können uns auch beherrschen.“ So Samu auf die erstaunten Blicke und wollte sich setzen. „Manchmal.“ Schlang Riku von hinten seine Arme um Samu und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Ein Grinsen ging durch die Runde. Danach widmeten sich alle dem leckeren Raststätten Frühstück, welches Mike für seine Jungs besorgt hatte.

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